Sehe ich auch so. Rein rechtlich kann der Hausherr die Regeln machen - ob jemand das Angebot annimmt, ist seine Sache.
Der "Verband" hat hier gar nichts zu tun - denn es mag gefühlt unsportlich sein, aber der vermietende Verein hat sich seine Anlage aus seinen Mittel (sicher auch Fördermitteln, aber das ist zweitrangig) gebaut, betrieben und instand gesetzt.
In mein Haus kann ich gerne Gäste aufnehmen und bewirten - aber ich würde mich von niemandem, auch vom Staat nicht (ohne mich zu wehren) zwingen lassen, Gäste aufzunehmen, die ich nicht reinlassen will. Mein Haus - meine Regeln. Darum habe ich eine Haustür, die ich abschließen kann.
Wenn der Verein mit dem schönen Stand nicht vermieten will - oder zu unannehmbaren Konditionen - ist das zwar ausgesprochen arschig, aber rechtens. Es gibt kein Recht auf nette Nachbarn.
Dem Verein ohne eigenen Stand bleiben nur 3 Optionen: a) einknicken und bluten, b) anderen Vermieter suchen und die schlechteren Trainingsbedingungen akzeptieren oder c) Geld in die Hand nehmen und sich was Eigenes bauen. Ja, inzwischen richtig viel Geld und einen langen Atem, ich weiß.