Beiträge von Königstiger

    12 mm ist kein besonders großer Anspruch mMn, das hat auch mein "Freizeit"-Savage geschafft (5 Schuß auch darunter, nicht eingespannt). Somit wird es auch (fast) jeder 54er schaffen.

    Nein, hat es nicht bzw. weist du es gar nicht. Das hat der Schütze mit diesem Gewehr geschafft.

    Spann das Gewehr ein, dann lässt sich sehen was die Kombination Gewehr - Munition hergibt.

    Ich verwende 3 Spy und kann das bestätigen. Während bei zweien das Duplex so wie es sein soll, "saugend" auf die Gegenlichtblende passt lässt es sich bei einem Spy nicht montieren.

    Da passen die Fertigungstoleranzen nicht zusammen. Ich müsste es mal nachmessen, es dürften wahrscheinlich 1,5 - 2/100mm sein an denen es hakt.

    In meinem näheren Umfeld schießen 2 Schützen mit Bleiker (einer schon seit 2014), die haben keine Probleme. Ein weiterer (Ex-DSB Nachwuchskader) verwendet ein G&E nachdem er mit seinem KK500 nur Probleme hatte und es daraufhin entnervt zurückgegeben hat.

    Welches Gewehr verwendest du zur Zeit ?

    Das Sprungverhalten vom Bleiker zu den genannten anderen Modellen sollte zumindest ähnlich sein.


    Der größte Faktor welcher das Sprungverhalten beeinflußt ist das Eigengewicht des Gewehres, ... 7 kg springen weniger als 5 kg zB.

    Dann die Gewichtsverteilung. Je nachdem wo der Schwerpunkt ist wirkt sich dieser mehr oder weniger aus.

    Letztlich die Geometrie des Gewehres. Wo und wie greift der Schütze das Gewehr.


    Das aber sind alles Faktoren die man ggf. ändern kann.

    Ich fand diesen Test von Anfang an bescheuert 🤬🤬 Ich hoffe, dieser tragische Tod rüttelt die realitätsfernen Verantwortlichen wach.

    Ja, einfach tragisch.

    Aber was soll an diesem Test bescheuert sein ? Das war nur ein 45 Minuten Lauf. Das bekommt jeder gesunde halbwegs trainierte Mensch hin.

    Und warum sind deiner Meinung nach die Verantwortlichen realitätsfern ?

    Hier werden die unterschiedlichen Mentalitäten der Schützen deutlich.

    Den einen gehts um die Waffen und das schießen damit, eine gute Leistung im Wettkampf oder gar ein Sieg bedeutet wenig bis nichts. Sonst würden die Urkunden nicht im Müll landen (nicht abgeholte könnte man ggf. auch mit der Post zusenden).

    Den anderen gehts um den sportlichen Wettbewerb. Wer einen Wettkampf bestreitet will diesen (auch insgeheim) gewinnen, ist die Wahrscheinlichkeit noch so gering.


    Es ist doch in jedem Sport so, keiner (bzw. kaum einer) macht mit nur um des Teilnehmes Willen. Jede Fußballmannschaft in der untersten Hohlblockliga will sein Spiel gewinnen.

    Und seien wir doch mal ehrlich, welchem Sportler gefällt es nicht auf dem Treppchen zu stehen und die Wertschätzung seiner erbrachten Leistung zu bekommen ? Die Zeremonie der Siegerehrung nebst Ausgabe der Urkunden/Medaillien nach Abschluß des Wettkampfes (Disziplin/Altersklasse) gehört auf jeden Fall dazu. Gerade bei Kindern ist das wichtig, diese wollen sich mit anderen messen und Anerkennung erhalten.

    Auch sollte der Aspekt der Außenwirkung bedacht werden. Schießen ist Sport und sollte auch so öffentlich wahrgenommen werden.

    Mir ist zumindest keine andere Sportart bekannt bei welcher dies nicht so ist.


    Eine zentrale Siegerehrung nach Abschluß aller Wettkämpfe braucht es gar nicht. Ein Wettkampf in einer Disziplin dauert keine 2-3 Tage, oder ? Je nach Anzahl der Starter ist nach einem halben Tag der Wettkampf beendet, anschließend nach Ende der Protestzeit ist die Siegerehrung.

    In anderen Verbänden funktioniert das auch, wenn die Schützen sich ihre Startzeiten selber aussuchen können. Dafür gibt es Anmeldeportale. Funktioniert einwandfrei, ob Vereinsmeisterschaft, Landesmeisterschaft oder Deutsche Meisterschaft

    Da gibt es aber auch keine Siegerehrung. Die Urkunden werden vom Schützen selbst online runtergeladen und ausgedruckt. Passt m.M. nach nicht zusammen und spiegelt nicht die Bedeutung eines solchen Wettbewerbs.

    Was ich hier sehe ist völlig unrealistisches Anspruchsdenken. Entspricht aber wohl dem allgemeinen Zeitgeist, "ich bezahle, also fordere ich".

    Die Startzeit so spät zu erfahren ist nicht optimal, aber der Termin selbst ist ja Wochen oder Monate im voraus bekannt. Da kann man sich auf die Uhrzeit immer noch einstellen.

    Und, eine LM ist immer noch Breitensport. Eine Massenveranstaltung mit mehreren Tausend Schützen und Starts. Wie soll derjenige welcher die Einteilungen macht, allein bei teilweise über 200 Schützen pro Disziplin und Klasse, auf einzelne "Terminwünsche" eingehen ?

    Organisatorisch völlig illusorisch, zudem, bei verschiedenen Startzeiten:

    a) der gemeinsame Wettbewerbscharakter verloren geht

    b) zum Beispiel die Einspruchsfristen nicht eingehalten werden können.


    Desweiteren gibt es bestimmt noch mehr Gründe die gegen individuelle Startzeiten sprechen.

    Richtig die hatten sogar 12 Ringe

    Die 50 m KK Scheibe hatte aber zu meiner Junioren Zeit nachzulesen in der DSB Sportordnung 1979 die heute gebräuchlichen Abmessungen.

    Ähhh, nein.

    Von 12er Ringscheiben ist mir nichts bekannt. In meinen Anfängen mit dem KK Schießen, 1985, also in der Jugendklasse waren es wie heute 10er Scheiben.

    Nur waren die größer als heute.1989 wurden die KK Scheiben verkleinert. Maß die 10 vorher 12,4mm, so sind es heute 10,8mm.

    In der guten alten Zeit konnte man sogar mit einer 64 Anschütz zum Kadertraining antreten.

    Es hat mich früher immer wieder verwundert mit welch bescheidener Ausrüstung die Sportler aus dem damaligen Ostblock konkurrenzfähig waren.

    In "der guten alten Zeit" waren die Ergebnisse in der Breite allerdings nicht so hoch wie heute. Mitte bis Ende der der 80er Jahre zB. konnte man mit dem LG mit 390 Ringen noch Landesmeister werden. Heute funktionert das nicht mehr, zudem ist die Scheibe kleiner geworden.

    ...

    Also habe ich es richtig verstanden das ich aus der .308 eine 6mm br umbauen lassen kann? mittels neuen Lauf?

    Ja, ist kein Problem. Ein Lauf ist ein Verschleißteil das je nach Nutzung (6mmBR nach etwa 3500 Schuß, meine 6,5x47L soll ca. 7500 Schuß aushalten) hin und wieder ausgetauscht werden muss. Kostet ca. 900 Euro bei Keppeler.

    Kommt erstmal darauf an wo du vorne mitschiessen willst. VM, Kreis-/Gau-/Bezirks-M oder LM/DM ?

    Bei letzteren bist du mit .222/.223 chancenlos. Die leichten Geschosse sind auf 300m zu windanfällig. Und die .308 knallt halt schon mehr als 6mm BR. Es kommt natrlich auch auf den Schützen an wie dieser das wegsteckt. Eine 55 kg Schützin hat da mehr Probleme als ein 100 kg Schütze.

    Ich selbst habe eine 6,5x47L (hatte ich glaube ich schonmal erwähnt) . Knallt ein kleines bisschen mehr als die 6mmBR aber weniger als .308. Funktioniert für mich gut obwohl ich von der Statur ziemlich leicht bin.


    Das Keppeler musst du ja nicht verkaufen. 308 Lauf raus und - solange das neue Kaliber den gleichen Stoßbodendurchmesser hat, zB. wie 6mmBR oder auch die 6,5x47L - eben einen neuen Lauf rein.