Beiträge von patrickGER

    im uhrzeigersinn 8| das würd ich auch gern können. bin eigentlich nicht unbeweglich, im gegenteil, aber das krieg ich, zumindest in schießklamotten, nicht hin. ich dreh sie gegen den uhrzeigersinn etwas auf, da hat schtarschütz dann schon recht, man macht auf. das ist auch nicht immer ganz unproblematisch. aber ich steh so einfach mit abstand am bequemsten. das thema bereitet mir auch immer wieder kopfzerbrechen, aber nachdem ich auch topleute schon so schießen gesehen hab bleib ich jetzt einfach bei meinem anschlag :thumbup: ganz so schlecht treff ich ja auch nicht damit. und wenn ich bald meine neue jacke bekomm wirds sowieso wieder ganz anders werden.

    Das mit den Spielen war so nicht gemeint - ich denke Kogge meinte Spiele im Sinne von Kartenspielen usw.
    Im Karate machen wir Aufwärmspiele, was ich jetzt eher mit Schießspielen vergleichen würde. Und Schießspiele sind ja völlig ok.

    Ich sag auch nicht, dass der gesellige Teil nicht stattfinden darf. Ich sag eher, dass bei vielen der sportliche Teil eben (fast) nicht stattfindet.
    Von den Schützen wird immer auf die tolle Geselligkeit verwiesen - das ist auch ok und sicherlich nicht schlecht - aber dafür kommt in so vielen Verein der Sport einfach zu kurz! Und wenn es in sportlicher Hinsicht besser läuft, dann läuft es auch automatisch im geselligen Teil besser. Die Aktiven kommen gerne und öfter ins Training weil sie was treffen und dadurch automatisch mehr Spaß am Schießen haben. Man trifft sich dadurch öfter usw. usf.
    Man kann schon deutlich beobachten, dass bei sportlich erfolgreichen Vereinen auch das übliche Vereinsleben meist besser funktioniert als in sportlich weniger erfolgreichen Vereinen. Das lässt sich auch erklären. Wenn eine Schülermannschaft nicht nur 1-2x die Woche vor sich hintrainiert und bis zum Bezirk kommt, sondern auch mal zum ShootyCup oder ähnlichem fährt, dann kommen z.B. auch die Eltern untereinander in Kontakt. Man fährt mit den Kindern mit, unterstütz sie und versteht sich mit den anderen Eltern gut. Dann ist ein Grillfest im Schützenhaus und die Eltern kommen vllt. auch dann eher mit als wie wenn sie selbst eigentlich gar nicht im Verein miteinbezogen sind, sondern nur die Kinder zum Training hinfahren.
    Ich hab auf den ganzen Wettkämpfen auf denen ich als Schüler schon war auch viele gleichaltrige kennengelernt, die ich als weniger erfolgreicher Schütze niemals kennengelernt hätte. Mit diesen hab ich heute noch Kontakt, wir gehen abends in Discos, fahren zusammen irgendwo hin usw.
    Bei uns kann man auch beobachten, dass sich die Senioren die sonst nur am Stammtisch zu finden sind, plötzlich für die Ligawettkämpfe und Meisterschaften interessieren. Wir haben bei jedem Ligakampf mindestens ein, eher zwei Autos voll mit Fans im Anhang. Und das sind überwiegend ältere Leute. Auch wenn unsere Sommerbiathleten zu einem Wettkampf fahren sind immer ein paar Fans dabei. Auch der Sport verbindet!

    Mich besorgt übrigens auch, dass der Alkohol wirklich schon obligatorisch zu jedem Trainingsabend dazugehört. Im Sport hat Alkohol eigentlich nichts zu suchen. Natürlich trink ich auch mal etwas, aber es sollte nicht fester Bestandteil des Trainingabends sein. Im Karate trainieren wir 3-4x die Woche, Freitag abends setzt man sich noch zusammen und trinkt auch ein Bier oder einen Wein. Das reicht aber auch.

    Warum denk ich da eingleisiger als du? Ich bin für eine Förderung des Sportes, du für das "Schützenwesen." Das finde ich auch nicht allumfassender als mein Vorschlag.
    Meiner Meinung nach bauen viele Schützen einfach zu sehr auf die "alten" Werte wie Tradition, Geselligkeit usw. - zusammengefasst mag man das "Schützenwesen" nennen. So toll sich das dann anhört, in der heutigen Zeit ist das mMn aber nicht mehr tragbar und nicht mehr attraktiv genug für die Jugend. Geselligkeit findet heutzutage (wo)anders statt - ob via Internet oder in Jugendhäusern und auf Partys. Aber es wird wohl kaum ein Jugendlicher wegen der Geselligkeit in den Schützenverein gehen.
    Tradition ist auch so etwas was wohl immer mehr in den Hintergrund rückt - ob das gut oder schlecht ist, darüber soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Ich finde es gut, wir leben in der heutigen Zeit und haben heute andere Vorstellungen als unsere Vorfahren vor 60-100 Jahren. Da brauchen wir eben auch andere Normen und Werte. Tradition hat heute immer weniger Platz. Wir müssen uns auch einfach trauen alte Dinge sein zu lassen und Neues anzupacken.


    Ältere Jahrgänge im Schützenwesen haben genauso eine Daseinsberechtigung im Verein wie die Aktiven.Denn sie haben in jungen Jahren dafür gesorgt, dass die Jungen heute ihren Sport ausüben können.


    Natürlich haben sie ihre Daseinsberechtigung, das hab ich ihnen auch nicht abgesprochen. Ich hab nur angemerkt, dass deine Vorschläge eben primär auf die älteren Semester ausgerichtet sind und du außer durch Lichtpunktschießen kein bisschen auf die Möglichkeiten zur Nachwuchsförderung eingegangen bist. Ich denke die Nachwuchsförderung muss definitiv im Zentrum stehen, die Förderung von Senioren rundet eine gelungene Vereinsphilosophie ab.

    Zitat

    Wenn ich Schüler unter 12 Jahren im Verein bekommen kann, dann muss ich Abwechslung bieten mit Spielen

    Muss man das? Ist das Schießen selbst bei euch nicht interessant genug? Ich bin auch in einem Karate Verein, dort ist jeden Wochentag mit Kindern jeder Altersklasse Training. Und zwar Karate-Training. Kein Dosenwerfen, kein Kartenspielen. Natürlich machen wir im Training Spiele wie Fangen usw., das gehört dazu, aber der eigentliche Sport steht im Vordergrund.

    Lichtpunktschießen, Fahrdienst für Ältere, Seniorennachmittage, Skat und Knobelabend und vieles mehr kann uns eventuell wieder auf den richtigen Kurs bringen.

    Sind wir Kartenspieler und Seniorentreffs oder Sportschützen?
    Ich finde es völlig daneben mehr oder weniger vom Schießen selbst mittels Skat- und Knobelabenden abzulenken.
    Ich denke eher, dass wir dort ansetzen sollten wo die Probleme herkommen: In den Schützenhäusern und vor allem auf dem Schießstand.
    Was man in vielen kleinen Vereinen sieht ist eben einfach erschreckend. Schlechte oder nicht vorhandene Jugendarbeit, kein Sportsgeist, Personenverhältnis Stammtisch-Schießstand 5:1 usw. usf.
    Dass Mannschaften auf den Aufstieg verzichten, weil sie sonst weitere Strecken fahren müssten oder Sonntag morgens statt Frühschoppen Wettkämpfe hätten hab ich bisher halt wirklich nur bei den Schützen gehört. Dort gehts dann wirklich nur ums, pardon, Ballern.

    Der Ansatz mit der Seniorenförderung ist ja an sich nichts verwerfliches weil mit guter Absicht, mMn aber dennoch Thema verfehlt. Zum Einen müssen wir bei der Jugend und nicht bei den Senioren anfangen. Die Jugend ist die Zukunft. Zum Anderen ist die Schiene über Hol- und Bringdienste, Öffentlichkeitsarbeit usw. eben ein Einknicken vor der geübten Kritik durch die Presse und die öffentliche Meinung. Wir müssen unseren Sport verteidigen und besser darstellen und nicht versuchen uns durch Seniorenförderung in ein besseres Licht zu stellen.
    Thema Licht: Lichtpunktschießen ist eine gute Idee für Kinder die noch nicht mit echten Gewehren schießen dürfen - mehr aber auch nicht. Sobald die Kinder mit einem LG schießen dürfen würd ich sie auch mit einem LG schießen lassen. Alles andere wäre wiederum nur ein Eingeständnis an die Kritiker. Und wenn die dann bemerken, die Schützen fügen sich mehr oder weniger, wird das weitergetrieben. Dann haben wir irgendwann nur noch Lichtpunktschießen. Und kurz darauf haben die Sportgeräte dann eine andere Form, weil sie echten Waffen zu sehr ähneln. Das hat dann aber nichts mehr mit unserem Sport zu tun.

    Ich denke einfach wir müssen weg vom Image der traditionellen, ach so geselligen Vor-Stammtisch-Beschäftigung hin zum Breiten- und Leistungssport. Viele halten das Schießen gar nicht für einen Sport. Da muss man sich ja nicht bewegen und nur ruhig dastehen. Das ist doch gar nicht anstrengend. Und so wie das Schießen in vielen Vereinen betrieben wird ist das auch leider eine berechtigte Annahme.

    Ich denk dann haben wir uns da einfach missverstanden, ich meinte auch, dass Frauen die Hüfte besser zum Ziel hin verschieben können.
    Das müssen halt viele so machen, weil sie sonst mit dem Stützarm in der Luft hängen. Ich hab auch schon Schützen mit gerader Hüfte gesehen welche die Hüfte dann aber nicht in Richtung Scheibe vorgeschoben haben. Bei denen hing der Arm wirklich in der Luft, der Ellenbogen hatte keine Auflagefläche. Der Oberarm war leicht am Brustkorb angelegt, den Rest müssen die wohl über Kraft geregelt haben... 8|

    Edit: Aber lass uns zum Thema zurückkommen, es geht ja eben nicht um den äußeren Anschlag ;)

    Hallo,

    nun habe ich verstanden, was du willst. Ich denke aber, dass du mit einer umwickelten Schaftkappe Probleme bekommen könntest bei einer Waffenkontrolle, da dies für die Kontrolleure nicht regelkonform aussieht. Naja da liegt ja dann das Problem beim Kontrolleur der dann einfach die Regeln nicht richtig kennt (sofern es denn auch erlaubt ist, klar!). Das müsste sich dann bei einem Blick in die SpO erledigen (ist halt lästig da erst noch zu streiten das stimmt schon...) Baue dir doch einfach aus einem Stück Blech oder Holz einen Winkel, den du unten einsetzt, sodass die Kappe wieder gerade wird. Meines Wissens ist dies erlaubt. Wie schon im OP gesagt ist das halt ne recht aufwändige Geschichte denk ich mal. Ich hab jemanden im Verein der mit Alu beruflich viel arbeitet und mir auch schon zwei echt geniale Distanzbuchsen gebaut hat, vielleicht frag ich den mal wie schwierig es ist so was zu bauen. Allerdings hätte die Klebeband-Variante halt noch den Vorteil, dass ich da einen richtigen Schulterabdruck machen könnte.

    Die Backe ist nicht ganz raufgestellt, aber ich bin am Limit was Visierlinienerhöhung betrifft, d.h. ich kann den Diopter nicht mehr erhöhen. Da bringt es dann auch nichts die Backe weiter nach oben zu stellen, dann seh ich ja nicht mehr durch die Iris :)
    Ich muss dazu sagen, ich bin 1.97m und hab nen entsprechend langen Hals, deshalb seh ich auch bei "normalen" LGs eig nicht durchs Diopter.

    Leider hab ich keine Digicam, aber ich beehre euch mit meinen Paint-Künsten :D :
    Kunstwerk

    Es geht um den eingezeichneten Winkel, das Ding oben soll die Schaftbacke sein, der Vollständigkeit halber.

    Hi,

    ich hab an meinem P700 das Gelenk an dem die Schaftkappe befestigt ist ganz nach unten gestellt damit meine Schaftbacke höher kommt. Jetzt hab ich das Problem, dass die Schaftkappe schräg auf meinen Oberarm aufsitzt.
    Darf ich die Schaftkappe mit Klebeband im unteren Bereich umwickeln und den oberen Flügel einfach gerader stellen um so eine gerade Schaftkappe zu bekommen?
    Alternativ könnte ich auch ein schräges Stück Alu bauen lassen dass ich dann hinter die Kappe montier, das ist aber sehr aufwändig. Ausserdem könnte ich mit dem Klebeband eine Art Schulterabdruck machen, das wär richtig gut.

    Konstant blind ins Schwarze einzurichten ist wirklich nicht einfach, aber da hilft wohl wirklich nur üben üben üben.
    Was habt ihr für Mittel zur Korrektur wenns nicht ganz passt? Angenommen man steht etwas zu weit links, da find ich ist z.B. das Versetzen des Ellenbogens an der Hüfte schon ne sehr grobmaschige Sache und ich stand dann schon desöfteren halt auf einmal rechts vom Schwarzen.
    Bei Höhenproblemen bedingt durch unterschiedliche Scheibenhöhen korrigier ich das über die Füße, da steh ich dann einfach etwas enger bzw. breiter.

    Also im Freigewehr sind solche Griffe definitiv erlaubt. Mit "Knetgriffe" sind diese
    diese hier gemeint und die haben ja auch offensichtlich Fingerrillen.
    Der Bundesreferent für Armbrust hat mir gestern gesagt, dass sowohl an der 30m als auch an der 10m Armbrust solche Griffe erlaubt sind.

    Hi,

    kann mir einer von euch sagen, ob bei der Armbrust (10m und 30m sowie national) ein Griff mit Fingerrillen erlaubt ist?
    Kann in der SpO keine wirklich eindeutige Aussage finden...

    Danke

    Hi,

    ich möchte eine WBK beantragen und hab so ~2003, genau weiss ich es nicht mehr, im damaligen Landeskader Schüler eine Sachkundeprüfung abgelegt. Ist die immer noch gültig oder muss ich das ganze noch mal machen?
    Ist es irgendwo dokumentiert, dass ich diese Prüfung abgelegt hab?
    Der Nachweis über die bestandene Prüfungen ist mit abhanden gekommen. Meinem damaligen Landestrainer hab ich vorhin eine E-Mail geschickt, ich hoffe er hat die Unterlagen noch. Wird das sonst vllt. bei den Behörden irgendwo vermerkt?

    Danke