Beiträge von patrickGER

    das wär super, vielleicht könntest du auch von vorne (also so wie man durchschaut) ein bild machen und ein maßband dazu halten, dann könnte man sehen wieviel mm es sind von der iris bis zur oberkante.
    wenn das jemand der nen sight base hat auch machen könnte wär das echt genial.

    präzise ist er sicher, ich bin aber nicht so wirklich begeistert. direkt über der iris ist er mit diesem riesen drehrad ja doch ziemlich hoch, das ist ungünstig fürs vorvisieren. tendier momentan eher zum free sight oder sight base.


    Wenn das nun bei dir im stehend so läuft, dann beherrscht du die Bauchatmung wohl sehr gut. Dann sollte sich aber auch deine Schulter nicht heben bei der Atmung. Versuche das auch noch mal zu überprüfen. Normalerweise ist es ja so, dass sich beim Einatmen der ganze Oberkörper etwas hebt und daher kommen die meisten Schützen dann durchs Ausatmen von oben auf die Scheibe. Wie du das praktizierst, ist mir auch neu, aber solange du etwas triffst, wieso nicht?

    Wenn ich im Training ruhig da steh dann heben sich meine Schultern auch nicht, im Wettkampf kann es schon noch vorkommen, dass ich wegen des Drucks etwas tiefer ein- und ausatme und dann auch leicht die Schultern mitnehm.
    Du schreibst, beim Einatmen hebt sich der ganze Oberkörper etwas an. Ich denke optimal wäre es wenn sich da nichts rührt (Bauchatmung), aber wenn er sich bewegt, dann nach oben, da stimm ich dir zu. Aber warum hebt sich da bei euch die Mündung an? Die Säule unter dem Gewehr bleibt ja auch bei tiefster Brustatmung unbewegt und wirkt dann (zumindest bei mir) wie ein Drehpunkt über den sich das Gewehr dreht - Hinterschaft hebt sich an, Mündung geht nach unten.


    Ich habe als Jugendlicher jedenfalls gelernt dabei nicht aktiv einzuatmen oder auszuatmen und vermittle das unseren Kindern und Jugendlichen. Klar, man kann die Höhe schon über die Atmung regulieren aber sollte ein solider Nullpunkt das eigentlich gar nicht erfordern? Ich könnte auch niemals immer identisch einatmen oder ausatmen.

    Da find ich es aber deutlich schwerer den Nullpunkt immer exakt(!) auf die 10 einzurichten, denn das musst du machen, wenn du immer das selbe Füllungsvolumen in deinen Lungen hast.
    Da finde ich es erheblich einfacher die Höhe in gewissem Maße (3-4 Ringe) durch die Atmung zu kontrollieren. Wenn du deinen Nullpunkt aber so einrichten kannst, dass du nie auf der 9 hoch oder tief stehst dann kann man da nur glückwunsch sagen.


    na ja wenn du über 390 schiessen willst solltest du schon die 10 so 10-15 sekunden halten mit dem lg ...
    zu überprüfen mit hometrainer rika
    oder mec scat

    Ich hab schon über 390 geschossen.
    10-15 Sekunden kann möglich sein, dann aber auch eher bei Schützen im Bereich 398-400. Keiner mit nem Schnitt von 390 hält die 10 konstant über 10 Sekunden bei jedem Schuss (oder bei 30 von 40).
    Ich hab gerade mal ein Scatt-File von Abhinav Bindra angeschaut (595 Ringe), die Zeit in der 10.0 war im Schnitt 91%.
    Rechnet man das mla auf 60 Schuß hoch und geht davon aus, dass er unbewusst abdrückt (glaube ich nicht), dann müssten 91% seiner Schüsse in der 10 sein. Das wären 54,6 , also 55 Schüsse. Das entspräche den 595.
    Wenn ich mir jetzt weitere Scatt-Files über 40 oder 60 Schuss im Bereich 595-600 anschaue dann finde ich kaum welche, die deutlich mehr als 91% Halteraum in der 10.0 haben. Dennoch fallen oft mehr als die statistisch erreichten 595 Ringe.

    Ausserdem: Reinkemeier schreibt in "Luftgewehrschießen" "zum guten Abziehen gehört auch etwas Mut" ... mutig sein muss man nicht, wenn man wie im liegend sowieso vom Schuss überrascht wird.

    Helmut Hoffmann schreibt "Nur wenige
    Schützen werden im st-Anschlag vom Schuß überrascht, sondern werden eher zügiger abziehen als im lg-
    Anschlag, wo ihnen das Haltevermögen mehr Zeit für einen langsameren Abzugsvorgang läßt."

    Aus "wenige" würd ich "fast keine" machen, die, bei denen das der Fall ist, schießen entweder 397-400 und haben das im Griff, oder schießen 350-360 und denken man muss "unbewusst" abziehen weil sich das a) so toll anhört und b) man bewusst ja nicht gut abziehen kann :whistling:

    Auf alles andere was ich geschrieben habe bist du nicht eingegangen. Selbiges bei deinen wilden Behauptungne via PN, die Fakten die ich dir aufgezeigt hab ignorierst du einfach.

    im liegendanschlag wenn ich ausatme geht mein gewehr automatisch nach oben ..
    alls lass ich soviel luft raus bis ich auf der 10 stehe

    so ist das bei mir im liegend und im stehend. beim einatmen geht mein gewehr im stehend eben nach unten. warum das so ist kann ich nicht erklären (bzw. kann ich schon, ich versteh nicht, wie es anders rum geht). ich denke keiner streitet ab wenn man davon ausgeht, dass die stützhand, der linke unterarm (rechtsschütze) sowie die hüfte und das linke bein vom ein- und ausatmen nicht beeinflusst werden und damit nicht bewegt werden. diese säule unter dem gewehr ist also unbewegt und ist der drehpunkt. wenn ich jetzt einatme bewegt sich mein oberkörper und damit der hinterschaft wenn dann nur nach oben, dadurch sollte die mündung doch nach unten gehen.
    im liegend ist es das selbe prinzip, der oberkörper hebt sich beim einatmen, dadurch hebt sich der hinterschaft und das gewehr wird über den drehpunkt (der müsste wohl auf höhe des linken ellenbogens liegen???) vorne nach unten bewegt. ich weiss nicht, warum dieses prinzip im stehend schießen nicht gelten sollte.


    und im stehnd anschlag stehe ich eingeatmet über die 10 lasse gut zwei drittel der luft raus ..halte sie dann an wenn ich auf der 10 stehe ..
    abzug erhöhen u.s.w.

    wenn du mit abzug erhöhen das gleiche meinst wie im liegend anschlag dann ist das so nicht richtig. stehend ist der halteraum zu groß um den druck auf den abzug langsam zu erhöhen und sich vom schuß überraschen zu lassen (liegend geb ich dir recht, da ist das üblich)

    Sorry waltherlg400, aber du bestätigst meinen Eindruck immer mehr, du bist wohl nur ein "Dummschwätzer."

    13mm sind ein top Streukreis bei dem man bedenkenlos die Munition kaufen kann!

    9mm sind unrealistisch und nicht reproduzierbar. Reinekemeier sagt er habe noch nie so einen kleinen Streukreis gesehen (und der hat schon viele gesehen). Eley wirbt damit, dass Debevec auf 40 Schuss einen Streukreis von 13,9mm hat (Tenex) und ich zitiere mal einen Schützen aus dem Nationalkader: "Man braucht nich auf irgendwelche Wunderbilder zu warten... Wer 13-14 mm Muni findet der hat schon einen super Lauf."

    Es stimmt schon, dass man liegend von unten auf die Scheibe kommt.

    Ich würd aber gern mal ne Begründung hören warum man auf keinen Fall von unten auf die Scheibe kommen darf. Oder ist die Begründung wieder mal nur "so sagt das fast jeder" und "das mach ich seit 20 Jahren so"?

    Das lässt sich kaum trainieren, außer du kannst im Training für den gleichen Druck wie im Wettkampf sorgen. Ich schaff das nie.
    Lampenfieber hat so gut wie jeder Schütze.
    Es geht nicht darum es loszuwerden sondern damit umzugehen. Akzeptier es und kämpf nicht dagegen an. Wer eine gute Technik hat trifft auch unter Druck. Wenn dir das nicht gelingt dann solltest du an deiner Technik arbeiten. Achte darauf welche Technikelemente im Wettkampf versagen und trainier die. Was im Training trifft ist noch lange nicht wettkampftauglich, und nur darum gehts.

    Da kann ich mich auch Anschließen, komme auch von oben.
    Kenne aber auch einen der von unten kommt und auch sehr gut schießt.

    Deshalb frag ich auch nach, ich komm auch von unten und mich würd mal interessieren obs noch mehr gibt die das so machen. Ich hab von zwei anderen Schützen die von unten kommen auch Scatt Aufzeichnungen hier. Mir wurde schon gesagt, dass das kein Problem sei wenn man von unten kommt, es hat eventuell sogar den ein oder anderen Vorteil.
    Andere sagen man MUSS von oben kommen, alles andere geht nicht. Aber das zweifel ich mittlerweile an.

    Neben all den schon genannten Gründen kann das auch einfach Zufall sein.
    Schießt du normalerweise auf Scheiben und nur gelegentlich elektronisch? Wie oft schießt du elektronisch?
    Bei eher niedrigen Ergebnissen wie 330-360 ist die Varianz recht groß, wenn du nur selten auf elektronische Scheiben schießt kann auch einfach sein, dass du bei den paar Wettkämpfen einfach im Rahmen deiner Ergebnisvarianz eben mal nicht so viele Ringe geschossen hast.


    Ich kenne jedenfalls gestandene Schützen, die mir klar gesagt haben, dass sie wegen der Gängelei mit den teilweise unsinnigen Fähnchen nicht mehr an den Meisterschaften teilnehmen. Das kann es doch eigentlich auch nicht sein, oder?

    Da liegt das Problem aber nicht bei den Fähnchen sondern bei den Schützen. Wenn man wegen so einer Kleinigkeit meint aus Protest nicht mehr mitmachen zu müssen dann bitte, bei solchen Leuten ist es mir sogar recht, wenn die nicht mehr kommen.
    Also ob so eine Schmollreaktion irgendwas bewirkt, da macht man sich in meinen Augen nur lächerlich.

    Also ich hab die Knöpfe noch mal auf eigene Faust neu gesetzt und finds jetzt auch besser als vorher. Vorher saß sie im Bereich des Sternums recht locker, hab sie da jetzt etwas enger gemacht und auch den obersten Knopf noch weiter nach innen gesetzt. Am Rücken sind jetzt auch keine Falten mehr.

    Hab aber ein anderes Problem mit der Jacke: Fürs Liegendschießen ist im Schulterbereich ja ein Stück Anti-Rutsch-Belag aufgenäht wo die Schaftkappe draufgesetzt wird. Am Oberarm ist das gleiche fürs Stehend. Wenn ich jetzt die Kappe am Oberarm einsetze dann bleibt eine Ecke des unteren Schaftkappenflügels an dem kleinen Stück Anti-Rutsch-Belag das über die Naht hinaussteht hängen und rutscht mitten im Anschlag ab und zu einfach drüber. Wie kann ich das Problem lösen? Den Belag im Schulterbereich will ich nicht wegmachen und wenn ich den Stoff der über die Naht hinaussteht hinkleb dann ist da immer noch eine Erhöhung an der ich hängen bleiben kann.