Beiträge von Michael Kuhn

    Als Lehre aus diesem thread habe ich mal auf neutralem Boden, damit sich niemand woanders anmelden muß, einen Faden eröffnet:

    Das hätte ich nicht geglaubt! Hätte ich doch nur was dagegen getan!

    Die Einladung dort ist wohl übersehen worden, deshalb hier nochmal.

    Ich würde mir wünschen, daß das die Fortsetzung des hier sichtbaren gemeinsamen Aufeinanderzugehens wird. Dort soll ein Austausch stattfinden, jeder Schütze, egal ob LG/LP, KK oder GK soll die Ängste und Nöte des jeweils anderen kennenlernen. Das ist in der Abgeschottetheit der einzelnen Foren ja kaum möglich, deshalb diese Möglichkeit.

    Bitte nehmt die Möglichkeit an und hinterlasst dort eure Kommentare und Meinungen, laßt eine gute Diskussion aufkommen! Bitte mal über die dort zu findenden Bilder nachdenken, über Lob oder Verbesserungsvorschläge würde sich der Künstler freuen! Kritik wird natürlich auch angenommen! Die anderen Foren werden auch eingeladen! Danke für eure Teilnahme!

    Bild - Nicht wegschauen

    Mit Schützengruß
    Michael

    Ich habe mit 10 Jahren angefangen, das ist mittlerweile 39 Jahre her.....

    Erst LG, dann LP, Spopi usw., die klassische Karriere.

    Heute kann ich mit allem was irgendwie Löcher in Scheiben macht umgehen.
    Bin allerdings der einzige, der von der damaligen Gruppe überhaupt noch aktiv ist.

    Schießbekleidung mag ich nicht, deshalb schieße ich schon seit sehr langer Zeit kein LG mehr.
    Ich mag eher das ursprüngliche Schießen, ohne alle Hilfsmittel und mit offener Visierung.

    Gruß
    Michael

    Als Lehre aus diesem thread habe ich mal auf neutralem Boden, damit sich niemand woanders anmelden muß, einen Faden eröffnet:

    Das hätte ich nicht geglaubt! Hätte ich doch nur was dagegen getan!

    Ich würde mir wünschen, daß das die Fortsetzung des hier sichtbaren gemeinsamen Aufeinanderzugehens wird. Dort soll ein Austausch stattfinden, jeder Schütze, egal ob LG/LP, KK oder GK soll die Ängste und Nöte des jeweils anderen kennenlernen. Das ist in der Abgeschottetheit der einzelnen Foren ja kaum möglich, deshalb diese Möglichkeit.

    Bitte nehmt die Möglichkeit an und hinterlasst dort eure Kommentare und Meinungen, laßt eine gute Diskussion aufkommen! Bitte mal über die dort zu findenden Bilder nachdenken, über Lob oder Verbesserungsvorschläge würde sich der Künstler freuen! Kritik wird natürlich auch angenommen! Die anderen Foren werden auch eingeladen!

    Mit Schützengruß
    Michael


    DER WÄHLER ist ein scheues Wesen, man bekommst ihn selten direkt zu sehen, und noch seltener kann man direkt mit ihm reden.
    Aber Du kannst DEN WÄHLER indirekt ansprechen, z.B. indem Du dazu beiträgst, dass die Medien nicht nur den üblichen Unsinn über uns Sportschützen verbreiten, in dem sie z.B. DEM WÄHLER immer wieder einbleuen, die Schützenvereine würden Mörder ausbilden.
    Leider ist das Internet kein allgemeines Medium, hier konsumiert man nicht, im Gegensatz zu Funk, Fernsehen und der Presse. Im Internet sucht man in der Regel nur gezielt das, was einem gefällt. Das Internet erst dann gut, wenn DER WÄHLER gezielt nach Informationen jenseits des Mainstream sucht.
    So viel zur aktuellen Wirksamkeit des Internet auf Wahlentscheidungen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

    Na, sag ich doch!
    Hier liegen die Aufgaben von DSB und FWR, allen Orga's, gemeinsam mit Pro-Legal.
    Anpacken!

    Rein von den Zugriffszahlen und Postings ist dieser thread (innerhalb 5 Tagen) wohl der shooting star unter allen.
    Hier von "wenig Interesse" zu sprechen ist schon sehr gewagt.

    kloaner_schütz: Deine Einstellung ist doch in Ordnung. Sie trifft auf einen großen Teil der DSB-Schützen zu. Du bist in wirklich guter Gesellschaft.
    Die Gleichgesinnten werden Dich unterstützen und so weitermachen wie bisher, den gemässigten Weg gehen.

    Und am Ende, dann wenn alles rum ist, werdet ihr sagen: "Schade, aber 'rum ist 'rum". Und vielleicht eine Blaskapelle gründen. Oder einen Tischtennisverein. Wenn dann noch Vereine gegründet werden dürfen..............

    NRA: NIEMAND hat von der NRA als Vertreter der deutschen Waffenbesitzer gesprochen. Ich für meinen Teil sprach von der Arbeit der NRA, wie und auf welche Art sie Probleme löst. Und daß Pro-Legal es genauso macht.

    Und tu mir bitte einen Gefallen: Lies meine Beiträge nochmals, dann zeige mir, wo ich pro Selbstverteidigung gesprochen habe und wo Pro-Legal dies tut. Alle Beiträge meinerseits zu diesem Thema drehen sich um liberales Denken, aber nicht um Selbstverteidigung an sich.

    Schreib' ich wirklich so unverständlich?

    Michael

    sammler u. Murmelchen:

    Uneingeschränkte Zustimmung! So sollte es aussehen. Keinerlei Kritikpunkte von meiner Seite, großes Lob!

    Eines möchte ich zum sammler noch anfügen:

    In Deiner Reihenfolge fehlt der m.E. wichtigste Punkt, der Wähler. Die NRA z.B. hat sich nicht nur das Waffenrecht auf die Fahnen geschrieben, sondern betreibt auch allgemeine Volksaufklärung. Und zwar im eher konservativen Bereich. Da fehlt's bei uns.....

    Sollte der Bundesmichel 2010 entscheiden, daß grün-rot die Macht erhält, brauchen wir keinen Anlaß mehr um Verschärfungen oder ein Totalverbot zu bekommen. Wurde ja schon so erklärt. Da wird die Maschinerie schon von ganz alleine angeworfen.

    Deswegen sollten unsere Verbände auch allgemeine Aufklärung betreiben um im Vorfeld das Wahlverhalten -nicht nur das der eigenen Leute- zu beeinflußen. Da sie politisch unabhängig sein müssen, ein schweres Unterfangen. Aber dabei könnte ja jemand anders aushelfen.....

    Und wenn eine andere Konstellation als irgendwie grün oder rot Wahlsieger würde, hätten wir schonmal unser größtes Problem gelöst. Leider stehen die Vorzeichen anders und es wird weiterhin nicht zusammengearbeitet......

    Murmelchen: Lies Dir das mit grüne Jacke usw. nochmal im Zusammenhang durch. Sollte bestimmt anders rüberkommen.

    Schützengruß aus der Rhön
    Michael

    Michael Beutel:

    Eventuell habe ich mich auch falsch ausgedrückt. Mein Kamerad hat neben seinem LG noch ein Anschütz KK.

    Kloaner_Schütz:

    Zitat

    Ausserdem macht ihr dauernd den Fehler die Argumente der Waffenlobbies und Sportliche Interessen zu vermischen... Wie kann man als Beispiel die NRA zitieren wenn man Sportschütze ist ??? Die NRA will Waffenbesitz zum Recht machen zur "Selbstverteidigung"? Wo hat das was mit Sport zu tun ? Genauso habe ich mich als Sportschütze über die Waffeninitiative in der Schweiz aufgeregt... hier wird der Sport instrumentalisiert !!! Hier sind 2 total verschiedene Paar Schuhe... !? Waffenbesitz und ausübung eines Sports mit einem gefährlichen Sportgerät... Welche Lobby ist da die richtige ??? Soll ich mich hier mit der "Waffen"Lobby zusammensetzen ?

    Ich bin auch für liberales Waffenrecht, aber ich will nicht von jemandem vertreten werden der als Argument den Gebrauch der Waffe als solche als Argument gebraucht !!! Ich bin Sportler !!! Ich bin für eine mündige Gesellschaft die selbst so vernünftig ist zu wissen was moralisch akzeptabel ist und was nicht...

    Was meinst Du mit vermischen?

    Was hat die Intention einer amerikanischen NRA mit der einer deutschen Waffenrechtsorga zu tun?
    Der Vergleich dient zur Darstellung der Arbeitsweise, nicht der Intention dahinter.

    Den Satz mit dem liberalen Waffenrecht habe ich nicht verstanden, denke aber Du beziehst Dich wieder auf die NRA/Selbstverteidigung.
    Wo argumentiert Pro-Legal damit? Über eine Quelle wäre ich dankbar.
    Auf der anderen Seite - was wäre schlimm daran, wenn jemand ein Bedürfnis mit z.B. häuslichem Eigenschutz begründen könnte? Er wäre Waffenbesitzer, genau wie Du, halt mit anderem Bedürfnis. Aber denselben Rechten und Pflichten. Etwa so wie die Jäger und Waffensammler auch ein eigenes, halt anderes Bedürfnis haben.

    Pro-Legal vertritt alle Waffenbesitzer, auch die mit Gas- u. Schreckschußwaffen, die mit Messern und die mit Airsofterbsenwaffen. Und die mit Druckluftwaffen, nicht zu vergessen. Alle Sportler, alle Sammler, alle Jäger, alle Waffenbesitzer eben. Da ist keiner besser als der andere, alle nur Waffenbesitzer.

    Und als Waffenbesitzer werden sie durch die Waffenrechtsproblematik geeint. Hier greift Pro-Legal ein. Für alle Waffenbesitzer.
    Was ist falsch daran?
    Ist es ein Fehler, Deinen Landesverband argumentativ und faktenmäßig bei seinen Bemühungen mit der Politik zu unterstützen? Ist es ein Fehler, Deinen Landesverband etwas aufzurütteln, damit er überhaupt in Deinem Sinne tätig wird?

    Wo siehst Du den Fehler von Pro-Legal?
    Wo siehst Du den Fehler Deiner Verbandsvertreter, denen von ganz oben?

    Ich bin Sportschütze und grüße alle Schützen
    Michael

    Was genau meinst du die ganze mit deiner Geheimdiplomatie? Im Folgenden habe ich drei Links, in denen ein offener Dialog stattfindet.

    Im Gegensatz zu Pro Dialog kommen die Gesprächspartner zum Verband persönlich und werden nicht schon im Vorfeld durch polemische Briefe abgeschreckt überhaupt einen offenen Dialog einzugehen.

    1-Interview_Herrmann.pdf
    Eisinger Blog (Archiv) » Innenminister Herrmann beim Neujahrsempfang des BSSB
    Bayerisches Staatsministerium des Innern | Delegiertentag 61. Bayerischer Schützentag | Pressemitteilung | Pressemeldung

    Einige der in den von Dir vorgestellten Dokumenten getroffenen Aussagen sind längst überholt, aber was ganz wichtig ist, der BSSB muß sich unbedingt bei der Bayerischen Klimaallianz engagieren. Das ist wirklich sehr wichtig! Wichtiger als alles andere!

    Und der Gebirgsschütze, der nur ein Gewehr besitzt, darf es offiziell im Schlafzimmerschrank einschließen. Mein Kamerad von nebenan -heute "nur noch" LG-Sportschütze- hat auch nur ein Gewehr, ein altes Anschütz, der darf das nicht mehr, mußte sich damals zwangsweise einen A-Schrank kaufen. Bayerische Erfolge.

    Man muß gewisse Funktionäre aber auch mal in Schutz nehmen:

    Ein nicht unerheblicher Teil von ihnen hatte sein ganzes Leben noch keine Waffe in der Hand! Wirklich viele sind niemals Sportschützen gewesen oder sind es seit Jahrzehnten nicht mehr. Sie kennen nur Ihre Funktionärsarbeit. Da kann man sich nicht auch noch um's Waffenrecht und um die Waffen kümmern, das muß man verstehen.

    Was sie könnten, wäre aber, die angebotene Hilfe der Waffenrechtsorganisationenen, z.B. Pro-Legal, anzunehmen. Würde ihnen Arbeit und Ärger ersparen. Aber jeder wie er will.

    Zur Erklärung, weil es hier bei den Meisterschützen kaum einem bekannt ist:

    Der DSB läßt sich (wie viele andere Verbände auch) in den meisten Fragen der Politik vom FWR (Forum Waffenrecht) vertreten, eine dementsprechende Erklärung wurde abgegeben. Das bedeutet, Erklärungen der Politik gegenüber werden vom FWR im Namen des DSB abgegeben. Ob etwas, und wenn was?, da im Hintergrund läuft ist schwer zu erkennen. Man hat mir aber glaubhaft versichert, man würde sich bemühen. So wie immer.

    Naja, daß dabei ("so wie immer") nicht jedesmal alles im Sinne der Sportschützen ablief konnte man in der Vergangenheit deutlich sehen. Jüngstes Beispiel: Die WaffVWv wird abgenickt, obwohl dabei die eine oder andere Kröte noch drinsteckt. Die Biometrie haben wir evtl. sogar den FWR-Oberen zu verdanken. Grundrechtsverletzungen werden hingenommen, 2/6 geschluckt usw. usw. Aber alles im Namen der Sportschützen. Nicht in meinem....

    Ob das in Zukunft besser wird? Kaum zu vermuten.

    Für uns "Meisterschützen" bedeutet das wie für jeden anderen Sportschützen auch, wir werden schlecht vertreten. Daß die Funktionäre abwiegeln werden und sagen "alles in bester Ordnung", "wir haben das immer gut gemacht", "wir bleiben bei unserem Stiefel", ist wohl klar, oder? So haben sie es immer gemacht. Jedesmal. Und trotzdem wurde uns so nachundnach immer wieder, jedesmal nur ein kleines, aber jetzt schon merkbares Stück, unserer Salami abgeschnitten. Und das wird so weitergehen, ist ja klar ersichtlich, BaWü und Bremen, die Grünen und die SPD, lassen grüßen.

    Und jetzt kommt eine Organisation wie Pro-Legal, welche ja nur gegründet wurde, um solche Zustände abzuschaffen, und "pisst" den Großen ans Bein. Zeigt auf, wo deren Schwächen sind, übernimmt ungefragt und kostenlos deren Arbeit, nämlich den Part der Öffentlichkeitsarbeit. Dieser wird seit Jahren von DSB und FWR brach liegen gelassen. Aber jetzt fühlt man sich angegriffen. "Wir machen das doch gut!" "Das ist unser Job, da lassen wir uns nicht reinreden." Usw., Ihr kennt die Sprüche alle. Man will noch nicht mal, obwohl mehrfach angeboten, Gespräche über eine Zusammenarbeit mit Pro-Legal führen.

    Klar, die Reaktion ist logisch. Man hat Angst um seine Pfründe, Macht und Ansehen könnten ja eingeschränkt werden. Und so ein kleines bischen geht es auch noch um Geld, im Hintergrund....

    Pro-Legal versteht sich ein bischen wie die NRA in den USA. Die NRA hat mehrere Arme, die Arbeit wird auf verschiedene Gruppierungen verteilt. Genauso wie es jede politische Partei in der Welt auch tut.

    Das behauptet das FWR auch von sich. Nur leider - nichts zu sehen und zu hören. Nada, niente, nothing, nitschiwo. Nirgendwo. Alle paar Monate eine weeeeeiiiiit zeitversetzte Mitteilung, da ist alles längst gegessen, von anderen. Man nimmt die Sache und die Befürchtungen der Mitglieder einfach nicht ernst.

    Und wenn die Politik wieder mal Fakten geschaffen hat, heißt es lapidar: "Wir haben unser bestes getan", "Es war nicht mehr zu erreichen", usw. und so fort. Wie immer. Ihr kennt es.

    Deshalb sollte jeder Waffenbesitzer Pro-Legal eine Chance geben, die negativen Aussagen der Funktionäre zu Pro-Legal einfach ignorieren und sich selbst seine eigenen Gedanken machen. Eigene Gedanken, das ist wichtig. Nicht fremddenken lassen!

    Die Informationen, die Ihr dazu braucht, findet Ihr bei Pro-Legal, in meinem Blog und bei Legalwaffenbesitzer.de. Und ganz wichtig: Immer auch die Kommentare lesen und den Links folgen. Auch der jeweiligen Blogroll. Da sind immer noch mehr nützliche Informationen versteckt.

    Das schöne daran: Man arbeitet dort rein faktenbasiert. Alles was behauptet wird ist schön ersichtlich und nachvollziehbar, die Nachweise und Belege sind verlinkt. Also, lest euch mal ein!

    Dann könne wir gerne weiterdiskutieren, ob Pro-Legal wirklich eine so aggressive und radikale Gruppierung ist, als die sie von manchen Funktionären und sogar Sportschützen dargestellt wird. Nur zur Information: Ich und alle pro-Mitschreiber hier haben dort keine Position inne.

    Mit Schützengruß
    Michael


    Was ich erschreckend finde ist, dass zur Zeit des Briefes jährlich etwa 19.400 Straftaten mit Schusswaffen begangen worden sind. Das sind für mich 19.400 zu viel. Da ist es mir egal, ob diese Zahl vor 15 Jahren noch bei etwas über 20.000 lag. Das ist für mich einfach nur erschreckend und ernüchternd zugleich.

    Die PKS sagt nicht viel zu diesen Straftaten, Tatsache ist jedoch, daß unter diesen Statistikpunkt auch die Schreckschuß- und Gaswaffen fallen.
    Die tatsächlichen Zahlen für 2010 sind weitaus niedriger:
    Michael Kuhn - privates Waffen-Blog GunTalk.de » Blog Archive » So schüren die öffentlich-rechtlichen Medien Ängste vor Waffenbesitzern

    Sammler, das finde ich jetzt sehr wichtig:


    Was ich weniger toll finde, ist, dass Du anscheinend Schwierigkeiten hast zu akzeptieren, das Mancher andere Wege als die von Dir eingeschlagenen für besser hält und das Du jedem, der nicht deiner Meinung ist, erstmal unterstellst, nicht "wirklich auch am Erhalt Deines Sports interessiert" zu sein.
    So gewinnt man keine Verbündeten.

    Sollte dieser Eindruck entstanden sein, muß er berichtigt werden. Tatsache ist, daß "mein Weg" wahrscheinlich auch nicht der alleinseeligundglücklichmachende ist. Ist aber nur mein Weg, ich kann's nicht besser. Ich will nur aufrütteln, daß von Seiten der "Oberen" etwas gegen die Zustände unternommen wird. Da ist aber leider -ich muß mich wiederholen- nichts zu sehen. Und unabhängig davon, ob ich rüttele oder nicht......

    Ich würde mich freuen, wenn von DSB und FWR -die ja unzweifelhaft am Erhalt des Sports interessiert sein sollten- erfolgreiche Nachrichten kämen. Und sei es aufgrund der "Geheimpolitik".
    Leider hat diese Geheimpolitik -zumindest in der Vergangenheit- nur zu immer weiteren Verschärfungen geführt, einschließlich der "Lex Armatix" 2003. Unter Umständen sogar durch die Geheimpolitik gefördert. Mit einer "NRA" wie oben beschrieben wäre das nicht passiert.

    Ich möchte gerne aufzeigen, daß die deutschen Sportschützen sich zu sehr auf die Aussagen Ihrer "Oberen" verlassen. Daß sie sogar bewußt hinters Licht geführt werden. Und daß gewisse Aussagen nur "Opium für's Volk" sein sollen. Daß es einfach ist, sich hinter dem Begriff "Geheimpolitik" zu verstecken wenn man sonst nichts vorzuweisen hat.

    Ich verurteile nicht den Weg, den DSB und FWR gehen, keinesfalls. Im Gegenteil, mit den richtigen Worten auf den Lippen wäre das sogar ein perfekter Weg. Besser ginge nicht! Leider haben aber manche Menschen nur ihren persönlichen Vorteil im Blick und mauscheln deshalb sogar.
    Das verurteile ich und klage ich an. Nichts anderes!

    Seit 1972 wird das Waffengesetz Stück für Stück verschärft. Naja, ein paar Häppchen haben sie uns dann doch hingeworfen. Die neue gelbe WBK (aber mit gleichzeitiger Einführung der 2/6-Regelung) und die Abschaffung des Anscheinsparagraphen. Ansonsten - nur Verschärfungen. Keine dieser Verschärfungen war und ist geeignet, die innere Sicherheit zu erhöhen, ganz im Gegenteil.

    Und unsere Verbandsvertreter verkaufen uns das dann als "war ja doch nicht so schlimm". Nun, wer ungerechtfertigte Beschneidungen von grundgesetzlich garantierten Rechten und unnütze Beschneidung von Besitzständen noch als Erfolg verkaufen will, der hat bei mir "verschissen". Es muß erst jemand anderes kommen, der aus privatem Antrieb und mit Hilfe der FvLW-Mitglieder eine Verfassungsklage betreibt. Von den Verbänden kam da kein Cent dazu, obwohl die's dick haben. Wie gesagt, mit einer "NRA" wäre das nicht passiert.

    Der von mir hochgeschätze Herr Kohlheim/DSB tut was er kann, ist immer aktiv für unsere gemeinsame Sache. Bei unserem letzten Gespräch konnte man heraushören, daß ihm die derzeitige Situation auch nicht gefällt. Am meisten scheint ihm aber nicht zu gefallen, daß ihm die Landesverbände teilweise in den Rücken fallen. Baden-Württemberg ist wohl einer der Kandidaten, NRW und Thüringen ebenfalls. Herr Kohlheim wäre einem Zusammenschluß aller Verbände nicht abgeneigt und hält das wohl auch für richtig, alleine sein "Großer Vorsitzender" und einige Landesverbandsfürsten verhindern das.

    Nur um Verwirrungen vorzubeugen: Das war mein Eindruck des Gesprächs. Die Länder habe ich hinzugefügt, die konnte/wollte er mir nicht nennen. Und mein Eindruck muß nicht unbedingt der richtige sein.

    Um zu einem Fazit zu kommen: Ich halte die Arbeit des DSB und des FWR für richtig angepackt, aber komplett falsch durchgeführt.
    Und bin keinem böse, der das von meiner Arbeit auch denkt. Kritik kann ich einstecken und auch verarbeiten, was ja (manchmal) auch passiert.
    Wer andere Wege für die besseren hält hat sicher seinen Grund dafür und kann das sicher genauso hier darstellen wie ich gerade eben auch, also auf geht's! Nur bitte mit eigenen Worten und nicht wie abgeschrieben aus der BSSB- oder DSB- oder WSV-Postille.

    Es freut mich, daß Du wieder dabei bist!

    Das war jetzt, wie man bei uns in der Rhön sagt, "ziemlich strümpfich" von Dir.

    Bist Du wirklich ein Sportschütze?
    Und wirklich auch am Erhalt Deines Sports interessiert?
    Ja?

    Dann solltest Du den Tatsachen ins Auge blicken und nicht den Vogel Strauß machen.......

    Leider stehst Du stellvertretend für die meisten anderen.
    Es wird -der Einfachheit halber- der Überbringer der Nachricht gesteinigt.......
    Weil - der ist ja Schuld daß man es jetzt weiß.

    Vielleicht schläfst Du mal drüber und bist morgen wieder dabei, in dieser Diskussion?

    Ich sehe schon, das mit der Diskussion wird im Sand verlaufen.....

    Mein lieber sammler,

    Du unterstellst mir hier Aussagen und Aktionen, die ich niemals getätigt habe.
    Nochmal: Niemals!
    Auch wird von mir niemand ausgegrenzt!
    Nochmal: Niemand!

    Du scheinst mein Blog nicht zu verfolgen, da kannst Du alle meine Aussagen nochmal nachlesen.
    Und bitte diese nicht aus dem Zusammenhang reißen, so wie Du es hier schon tust.

    Ich fordere als erstes und wichtigstes Ziel die Einigung aller Sportschützen, Jäger, Waffensammler, den Waffenbesitzern die von einem Verbot bedroht sind. Das kann nur über die Verbände laufen, mir glaubt ja keiner was, wenns vom DSB kommt stimmts. Aber von denen ist nichts zu hören und zu sehen, auch nicht vom Sprachrohr FWR.

    Wie sollen die restlichen 2/3 mit ins Boot geholt werden, wenn das erste Drittel noch nicht mal rein will? Nichtsdestotrotz versuche ich es. Kannst Du gerne nachlesen.

    Im Übrigen habe ich alle Deine Forderungen aus Deinem letzten posting bereits und seit langem erfüllt. Mach' Dich bitte erst mal über die Leute schlau, bevor Du Dir eine Meinung bildest und diese losläßt.

    Bei manchen kann man das in wenigen Sekunden. Bei mir wird's wohl ein paar Tage dauern, viel Lesestoff........

    Das gilt im Übrigen gleichermaßen für Pro-Legal. Die Meinungen mancher dazu sind einfach nur dumm. Obrigkeitshöriges Gutmenschengefasel. Das Volksverdummungsziel der alt-68er Grünen scheint erreicht zu sein. Eigeninitiative, und sei es nur zur Selbstinformation - aberzogen. Es wird konsumiert was einem vom Propagandafunk vorgesetzt wird. Kommentarlos geglaubt.

    Dann kommt noch jemand mit Lösungen für ein "nicht existentes" Problem. Pech für denjenigen. Der ist jetzt nämlich der Sündenbock. Armes Deutschland.

    Und nochwas: In China, Japan, Nord-Korea, der ehemaligen DDR, gibt und gab es keinen Schießsport (als Breitensport).
    Aber das weißt Du. Weshalb bringst Du dann dieses Argument?

    Ich kann es wirklich immer noch nicht finden. Auch nicht in dem von Dir genannten thread.
    Also bitte, hilf' mir auf die Sprünge.

    Wo unterteile ich die Basis in echte und unechte Sportschützen?

    Solltest Du meinen, daß ich die Basis in Sportschützen und nicht-Sportschützen unterteile -was ich tue- was ist daran falsch?
    Die nicht-Sportschützen in den Vereinen sind vom WaffG nicht betroffen. Bei einem Verbot des Sportschießens und dem daraus resultierenden Zusammenbruch mancher Vereine suchen die sich einfach einen neuen Stammtisch, z.B. bei der Feuerwehr.

    Reine Traditionsvereine, die noch nichtmal einen Schießstand besitzen oder der bestehende maximal einmal im Jahr genutzt wird, interessieren sich auch nur recht nebenbei für's Waffenrecht. Die interessiert ein Verbot des Sportschießens überhaupt nicht, nehmen sie doch schon seit Dekaden Holzgewehre für ihre Umzüge. Den Vogel kann man auch mit dem Luftgewehr abschießen.....

    Was ich aber keinesfalls mache, ist hier in gut oder schlecht zu unterteilen, wie mir das vom einen oder anderen vorgeworfen wird. Ich zeige nur auf, von wem akut Hilfe erwartet werden kann und von wem nicht unbedingt.

    Die "Gemeinsamkeit", die Du ansprichst, ist das Waffenrecht. Nichts anderes. Nur über das Waffenrecht können und dürfen wir unseren Sport definieren. Weil wir Waffen dazu benutzen. Und keine "Sportgeräte", sonst würde das Gesetz ja "Sportgerätegesetz" heißen, oder?

    Und das Waffengesetz reguliert u.a. den Umgang auch mit Druckluftwaffen, Airsoftspielzeug und Küchenmessern. Nicht nur den mit "scharfen" Waffen.


    Richtig!
    Aber dann verstehe ich Dich noch weniger. Wenn Du Einigkeit an der Basis willst, musst Du mit ihr reden (und zwar in einer Sprache, die sie versteht) und ihr nicht vorschreiben, was sie Deiner Meinung nach zu tun und zu lassen hat. Du musst Gemeinsamkeiten der durchaus unterschiedlichen Strömungen "an der Basis" suchen und solche gefundenen Gemeinsamkeiten immer wieder betonen. Musst dann die Stellen benennen, an denen alle "der Schuh drückt".
    Anzufangen damit, die "Basis" in "echte" und "unechte" Sportschützen aufzuteilen, sind da eher kontraproduktiv.

    Jetzt versteh' ich Dich nicht.
    Wo siehst Du, daß ich das mache?

    Und wo der Schuh drückt sollte jeder an seinen eigenen Füßen merken, oder?


    Dunkel ist des Wortes Sinn. Weder google noch mein sonst ganz gutes Fremdwörterbuch helfen mir weiter. Was meinst Du also?

    Laß' mal das "risch" weg und teile die lateinischen Wörter in bekannt und unbekannt. Und dann google nochmal.


    Genau. Und nicht aufeinander ein.
    Unsere eigentlichen Gegner sitzen nämlich nicht in Wiesbaden in der Lahnstraße, sondern in einigen Parteizentralen in Berlin. Und: Warum wird immer auf den DSB eingeprügelt? Soweit ich weiss, war auf jeden Fall der BDS auch am Gesetzgebungsverfahren beteiligt. Warum also das Schweigen hier, wenn es Schelte für das schlechte WaffG gibt?


    Richtig. Und um diese Einigkeit zu reeichen, dreschen wir erst mal auf die "Oberen" ein? Irgendwie verstehe ich diese Taktik nicht?

    Das ist doch einfach, hab's oben schon erklärt.
    Was mit den Großen im Sandkasten funktioniert klappt mit meinem Bruder im eigenen Sandkasten auch.
    Dazu muß sich aber die untere Etage, die Basis, einig sein.
    Und da sehe ich noch gewisse Schwierigkeiten.

    Die NRA in den USA macht vor wie's geht und auch funktioniert.

    Die Waffengegner werden benamt und benannt und gnadenlos gebasht.
    Die Mitglieder werden sehr zeitnah über alle Aktivitäten informiert.
    Die Aufgaben werden geteilt, jede Unterorga verfolgt nur den ihr zugewiesenen Aufgabenbereich.
    Die Mitglieder erfahren, wann was wo gemacht werden muß.

    Das funktioniert so gut, daß die Politiker in den USA richtig Angst vor der NRA haben. Mit denen will sich keiner anlegen.
    Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl hat die NRA nicht mehr Mitglieder als unsere Orgas zusammen.
    Der Unterschied: Sie schlagen gemeinsam.
    Und das sehr wirkungsvoll.

    Wenn man nicht so analirreporisch wie unsere Vertreter handeln würde, sondern den Politikern ihre eigenen Leichen im Keller mal zeigen würde -während der Verhandlungen und Gespräche- wüßten die sofort wo der Hammer hängt.

    Das sehe ich als die Aufgabe unserer Vertreter: Aufzeigen wo die Waffengegner verwundbar sind und dann mit Anlauf in die Wunde treten. Zeigt sich der Verwundbare einsichtig wird aufgehört. Eine Hand wäscht die andere, so geht Politik. Wer das nicht kapiert, hat im Sandkasten der "Großen" nichts verloren. Er wird immer der verarschte sein. Man wird ihm immer -eins nach dem andern- seine Förmchen wegnehmen, bis er keine mehr hat.

    Und auch der Politiker, der nach dem ersten bashen sagt "mit euch spiele ich nicht mehr" kommt nach dem dritten mal reumütig mit 'nem Kaugummi als Geschenk zurückgekrochen.

    Dazu gehört aber, daß sich die "Oberen" einig sind und das gemeinsam anpacken. Die Basis spielt dann schon mit.
    Nur so funktionierts.

    Meine zusätzliche Empfehlung:

    Niemals alleine trainieren! Immer einen oder besser zwei Kollegen mit auf den Stand nehmen.
    Wer alleine trainiert hat oftmals dann im Wettkampf das Problem, sich von den Standnachbarn "treiben" zu lassen und sich damit den Rhytmus zu "versauen". Mit dem Ergebnis, daß die Schüsse hektisch verrissen werden.

    Gruß
    Michael