Beiträge von Omega24v

    Ich komme ebenfalls aus der Messtechnik und kann LT50 nur zustimmen.

    Das scheint hier als wenn man genau so unprofessionelle „Messverfahren“ anwendet wie bei der Schießkleidung.

    Ohne Prüfmuster keine vernünftigen Messungen!

    Man müsste einfach mal drei oder vier Messrahmen hintereinander stellen und dann schauen was da rauskommt, ich glaube man würde sich wundern wie unterschiedlich die Resultate sind, vor allem etwas weiter vom Zentrum weg.


    LT50, wir müssen eine Prüfvorrichtung bauen und dem DSB und der ISSF anbieten.

    soweit mir bekannt, ist die Mindestgeschwindigkeit schon sehr lange im Meyton System, wobei Meyton selbst ja sagt das eine wirkliche Geschwindigkeitsmessung nicht möglich ist weil der Abstand der Lichtschranken zu gering ist.
    Man kann aber sicher zwischen einer Mücke und einem Geschoss unterscheiden.
    Bei Meyton gibt es aber z.B. eine Einstellung der Zeit zwischen zwei Schüssen, und damit kann man das Erkennen von Rückprallern vermeiden.

    Wenn Disag so eine Geschwindigkeitserkennung nicht hat, müsste ja theoretisch auch ein Dibolo erkannt werden den man einfach mal durch wirft?

    ich finde in den ganzen Antworten nicht eine griffige Erklärung für all die Fragen und Argumente die hier bereits aufgeführt wurden.

    Mir fehlt z.B. komplet die Erklärung wie der Temperaturdrift auf den Scheiben die Messung beinflusst, oder wie die Verschiebung des Zielbildes im Display in die Messung einfließt, oder wie ein Sensor der auf einer Seite der Platte klebt eine Lamb Welle messen soll, die auf Beiden Seiten einer Platte auftritt und zudem breiten sich auch Lamb-Wellen im gleichen Material bei unterschiedlichen Temperaturen unterschiedlich schnell und unterschiedlich in der Höher Welle aus. (Wahrscheinlich vom Entwickler irgendwann Mal in einem Meeting erwähnt das es sowas gibt und vom Marketing direkt übernommen weil es sich supertechnisch anhört). Vielmehr wird man den Laufzeitunterschied der eitnreffenden Wellen an jeweils Drei der Vier Sensoren messen und über Triangulation im Zeitverlauf die Einschlagskoordinaten berechnen. So machen es die Schallbasierten Systeme ja auch. Ist ja auch nichts verwerfliches dran, die Schallmesssysteme funktionieren ja, wenn auch manchmal eher schlecht als recht.
    Was ist z.B. mit der Zertifizierung? Welche Stufe? Ein Link auf die DSB Homepage zu den "Lizenzpartnern" ist keine Aussage, aber man hätte ja auch den ISSF Link posten können:
    https://www.issf-sports.org/getfile.aspx?m…ctober_2023.pdf

    Da ist sehr sehr viel Vertriebsgefasel drin, aber nichts was man als technisch basierte Erklärung erkennen könnte. Das der Vertriebler hier diese ganzen Sachen schreibt ist ja OK, er ist ja nur "Spaßschütze" wie er selbst schreibt, und hat sicher nicht den Anspruch wie alle anderen Mitglieder hier im Meisterschützen Forum die "kompromißlose Präzision und Zuverlässigkeit sollte einen Meisterschützen eigentlich als Einziges interessieren", ihm reichen die 117 verschiedenen Spaßscheiben wahrscheinlich aus.

    Ja, das ist hier das "Meisterschützen Forum" und genau deswegen stellen wir diese ganzen Fragen und äußern diese ganzen Bedenken! und NEIN, wir lehnen Elektronische Anlagen nicht per se ab, wir wollen nur Zuverlässige und kostengünstige Anlagen. Auch sind hier im Froum wahrscheinlich keine Weltmeister oder Olympiasieger unterwegs, aber hier sind definitv Mitglieder dabei die sich seit vielen Jahren mit elektronischen Anlagen besschäftigen und alle Problemchen der diversen Hersteller bereits kennengelernt haben.

    Ich für meinen Teil bin Jedenfalls immer noch nicht von dem System überzeugt.
    Ich werde weiterhin Meyton und SETA empfehlen wenn mich Vereine fragen was sie einsetzen sollen, die sind kostengünstiger, und im Gesamtsystem fast komplett für alle Disziplinen und Entfernungnen (300m ausgenommen).

    Wir haben auch das RedDot System und ich habe das so gemacht das die Lichtziele zwischen den eigentlichen Meyton Anlagen aufgehangen werden wenn man sie benötigt. Sonst werden die einfach auf den Boden gelegt. Zusätzlich habe ich noch ein Passepartout um die Laserziele gemacht das sie genau so groß sind wie die Meyton Rahmen. (Ist auf dem Bild noch bisschen buckelig, Original ist das alles gerade!)

    Zur Anzeige verwenden wir die gleichen Monitore wie für die Meyton Anlagen, die ja dann nicht benötigt werden, dazu verwende ich automatische Umschalter für die Displays. Man muss dafür natürlich ein paar Kabel verlegen, aber die MiniView mit Bluetooth finde ich persönlich viel zu klein.

    In einem anderen Verein haben wir das Originale Meyton PLT2 System, das ja genau wie die Meyton Messrahmen funktioniert.

    Mittlerweile gibt es von TEC-HRO ein "Laser- / Lichtpunkt-Modul mit UIPM-Codierung" das man an seine eigene Waffe montieren kann um nicht mit den doch meist recht einfachen "Laserwaffen" hantieren zu müssen. Das Lasermodul soll mit allen Systemen kompatibel seine die es als Lichtziel auf dem Markt gibt:
    Meyton PLT2
    Laserpower III Ziel
    RedDot Target
    Anschütz Laser Präzisionsziel
    SETA Laserziel

    Was mir persönlich an dem RedDot nicht gefällt ist das rote Ziel, aber das ist Geschmacksache.

    OK; diese Krachbüchsen sind nicht mein Metier, ist mir viel zu laut.
    Aber eine Frage hätte ich dann doch, wenn der M44 das nicht kann, wie bekommt man den dann bei einem DSB Verein als Bedürfnis?
    Und, muss man für das Bajonett eine gesonderte Erlaubnis haben oder wie geht das bei solchen Dingern?

    Könnte man eventuell das Schwingungsverhalten ohne Bajonett auch mit einem Gewicht wieder richtig hinbekommen?

    eventuell hat es was mit der Klingenlänge des Bajonett zu tun? 12cm feststehende Klinge?
    Zudem betreiben wir ja Schießsport und keinen Nahkampf, ich weiß nicht warum man bei einem Sportlichen Wettkampf ein Bajonett aufgepflanzt haben muss nur weil es an der Original Waffe im Krieg so war?
    Man darf ja auch nicht in Tarnklamotten antreten und es gibt seit Ewigkeiten keine "Mannscheiben" mehr.

    ich kenne es so, das gesagt wird wo die Uhr hängt und wenn eventuell eine defekt ist wird auch das gesagt.
    Wenn zwei oder mehrere da sind wird gesagt welche die Maßgebende Uhr ist, könnten ja eventuell unterschiedlich laufen.
    Zudem werden die letzten 10 und 5 Minuten angesagt, teilweise auch bei Elektronik wo ja eine Uhr mitläuft.

    soweit mir bekannt muss man die Dateien nicht entpacken sondern über die Update Funktion in dem Fenster vom OpticScore Server laden und dann das Update ausführen.
    Aber so tief bin ich bei Disag auch nicht drin, mir ist die Software leider auch zu "unhandlich".

    Leider ist diese Software aber dem Virus oder der Malware immer mindestens eine Version hinterher und ein PC der im Vereinsheim von vielen bedient wird ist fast unmöglich zu schützen.
    Ein IT´ler und und ein Standarduser sind da komplett unterschiedlich im Umgang mit den Risiken.
    Ich bin eigentlich froh das wir im Verein Meyton haben und das alles unter Linux läuft.

    Ich wollte in #8 eigentlich auch nur drauf aufmerksam machen das es noch nicht "brennt" mit dem Umstieg auf W11, aber das man so langsam mal dran denken sollte.

    Windows 10 Standard Versionen bekommen noch bis Okt. 2025 Updates, die LTSC (Long-Term Servicing Channel) Versionen bis Jan.2029.

    Man sollte aber schon versuchen auch mit Systemen die nicht am Internet hängen aktuell zu bleiben da Viren oder Malware auch über USB Sticks verbreitet werden können.
    Und ohne USB Stick bekommt man auch keine Disag Updates auf einen Rechner der immer nur Offline ist.