Beiträge von Omega24v

    In der Sportordnung wird aber außer für die Auflagedisziplinen auch nirgend was zu Wertung in vollen Ringen geschrieben, oder irre ich mich da?
    Fakt ist das gilt was in der Ausschreibung steht, und dort steht halt beim DSB drin das DM und LVM in Zehntel gewertet werden muss.
    Der Landesverband übernimmt in der Regel diese Ausschreibung und gibt sie weiter nach unten an Bezirke und Kreise die diese meist auch so für ihre Meisterschaften übernehmen.

    Ist das jetzt wirklich so schwer zu verstehen?

    Stell dir einfach vor das die Sportordnung die StVZO, also Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung ist und die Ausschreibung ist die StVO also die Straßenverkehrs-Ordnung.
    Die eine regelt was ein Auto ist und die andere regelt wie man sich zu verhalten hat.
    Zwei Regelwerke die für beide eine Sache zuständig sind, nämlich den Straßenverkehr.

    In der Ausschreibung des Sportschützenkreises stand NICHTS zur Wertung in Zehnteln, nur der Verweis auf die SpO des DSB. Und genau so haben wir verfahren - bis ein (in Zahlen 1) Sportler unbedingt sein Ergebnis in Zehntelteilerwertung haben wollte. OK, kein Problem, Meyton spuckt fast alles aus, auch nachträglich. Am Ende wurde nach einigen Telefonaten das gesamte Protokoll auf Zehntelwertung umgestellt.

    Nach dem immer gültigen Motto: "Isso weil isso." (Letztes Jahr war die KM noch in ganzen Ringen, damit gilt ausnahmsweise mal nicht "haben wir schon immer so gemacht")

    Ja, von LM zu DM. Aber ich frug nach KM.

    Schau einfach was dein Landsverband vorgibt, im RSB steht ganz klar das ab der Kreismeisterschaft in Zehntel gewertet werden muss. Wenn der Kreis meint da etwas anderes machen zu müssen ist das sein Problem und das seiner Schützen.
    Die Tabelle von "Senior" ist in etwa auch so im RSB zu finden.
    Und nur weil man "noch nie auf Zehntel" gewertet hat heißt das ja nicht das man es nicht in zukunft machen kann, wir haben ja auch früher "noch nie" auf elektronische Anlagen geschossen, oder noch früher hatten wir noch nie so eine kleine Zehn, oder sogar keine 12 mehr.

    also der DSB hat in der Ausschreibung stehen das LG auf der LVM und DM in Zehntel geschossen werden muss.
    https://www.dsb.de/schiesssport/a…ten/wettbewerbe

    Daraus resultiert (zumindest bei uns im RSB) das in der Ausschreibung dort ebenfalls steht das ab der KM in Zehntel gewertet werden muss.
    Lediglich die Vereinsmeisterschaft darf in vollen Ringen gewertet werden.
    https://www.rsb2020.de/fileadmin/Spor…lvm_anlage6.pdf

    Kann man alles finden.

    Moin sehr gute Frage, ich bin kreisjugendleiter und habe mich auch gefragt, dass bei uns Herren LG auf Zehntel gewertet wird 😂

    Als Kreisjugendleiter solltest du das wissen, bzw. dich vor der Meisterschaft informieren.
    Ich weiß ja nicht in welchem Landesverband du bist, aber ich könnte mir denken das dein Verband auch eine Ausschreibung hat wo das drin steht.

    In der Sportordnung 2023 - nada.

    Auf den Seiten des DSB: "zu internationalen Wettbewerben und auf der DM"

    Mal wieder in irgendwelchen Privatverlautbarungen von Herrn Fournier, die selbst Tante Google nicht findet?

    Das hat eigentlich auch mit der Sportordnung direkt nichts zu tun, das ist Ausschreibungssache der Veranstalter.
    Für die DM ist der DSB der Veranstalter, und er hat es ja in "seiner" Ausschreibung und Sportordnung drin stehen.
    Die Landesvverbäde haben eine eigene Ausschreibung die sich am DSB orientiert und diese Forderungen an Bezirke und Kreise weiter gibt.
    Ich glaube da kann tatsächlich Herr Fournier wenig für wenn du das nicht findest weil du an der falschen Stelle suchst.

    Das ist doch absoluter Quatsch was du da schreibst. Nur weil eingespannt eine 107,6 raus kommt, kannst du doch als Schütze dennoch mehr schießen. Das wäre ja ein absoluter Graus, wen dem so wäre 😂

    Man kann auch mit der 4,99 Euro Standardmuni 390 Ringe schießen. Der, der über die Ergebnisse entscheidet steht immer noch hinter der visierung

    also Quatsch ist das nicht unbedingt.
    Man kann dann vielleicht mit Glück mal mehr als 107,6 schießen, aber die Regel wird das nicht werden.

    Wenn man alle Toleranzen aus dem System Waffe/Munition minimieren oder gar entfernen kann, dann sollte man das tun um die Toleranzen die der Schütze einbringt als einzge Fehlerquelle zu haben.
    Wenn man als Schütze nicht weiß warum man grade eine 8 geschossen hat weil es könnte ja die Munition, der lose Lauf oder das defekte Diopter sein, dann braucht man eigentlich garnicht weiter zu schießen.
    Glaube mir, es gibt gerade bei Diabolos Serien mit denen schießt du keine 390, auch nicht als 400er Bundesliga Schütze. Da sind beim eingespannten Testen ~4 Achter bei 10 Schuß drin. Man glaubt es nicht, aber ich habe es selbst schon gesehen!

    Zu den angesprochenen Toleranzen bei den elektronischen Anlagen: Ich denke, dass es nicht nur die Anlage ist, sondern, dass Toleranzen ja auch im Diabolo sind und wenn man eine gute Kugel findet, die 10,83-10,85 leistet, dann ist es ja nicht nur die Anlage, die ggf über einen Olympia-Sieg entscheidet, sondern auch die Munition (LG und sicherlich noch mehr beim KK).

    Die Qualität oder die Trefferkreis Größe der Kugel, egal ob Diabolo oder KK ist der elektronischen Anlage egal.
    Bei Meyton messen sie mit Lichtschranken wo das Geschoß durchfliegt, und da wird das Geschoß ja sogar noch vermessen. Daraus wird dann ein Mittelpunkt des Geschoßes errechnet und das Original Kaliber der Disziplin auf diesen Mittelpunkt umgesetzt woraus man wiederum dann den Treffer auf der Scheibe errechnen kann.
    Bei den akustischen Systemen kann man eh nur den Mittelpunkt des Schall nehmen der beim Auftreffen auf das Papier entsteht, also ist auch hier die Qualität der Munition egal. Hier wird ja nur durch den Laufzeitunterschied des Schall zu den vier Mikrofonen eine Abweichung vom Zentrum berechnet.

    Aber alle Systeme messen immer nur einen einzelnen (den letzten) Schuß!

    Diese Einzelnen Schüsse werden in einer Tabelle gespeichert mit den jeweiligen Abweichungen von dem Mittelpunkt der Scheibe.
    Bei vielen Systemen die ich kenne stehen in diesen Tabellen gar keine Schußwerte in Form von 10,2 oder 9,9 sondern nur die tatsächlichen Abweichungen vom angenommenen Mittelpunkt der Scheibe. Erst in der Anzeigesoftware werden daraus dann die bekannten Schußwerte errechnet.

    Auch bei den Munitionstest Programmen wird nur der letzte Schuß gemessen, aber hier wird der Trefferkreis nicht zum originalen Mittelpunkt der Scheibe berechnet sondern auf den berechneten Mittelpunkt aller Schüsse der Testserie.

    Auf Papier könnte das das Loch ca. 6,8mm sein und das Diabolo bleibt noch hängen

    ich kann mir nicht vorstellen das ein Diabolo noch in einem 6,8mm Loch hällt, das ist der 1,5 fache Durchmesser. Selbst bei einem weiten Kelch ist das schwierig.

    Zu den Anlagen selbst schreibt Meyton:

    "Damit erreicht der MF5R1 „BLACK MAGIC“ eine Messgenauigkeit von bis zu 1/10 mm bei einer Auflösung von 1/100 mm im gesamten Messbereich"

    Das ist in etwa das was ich auch aus Gesprächen mit Herrn Stephan von SETA in Erinnerung habe.

    Angesichts der Bedeutung der Messungen - die Anlagen entscheiden schließlich bis hin zum Olympia-Sieg - empfinde ich die Situation so schon etwas unbefriedigend und ich wundere mich auch oft auch ein bisschen ob des oft blinden Vertrauens in solche Geräte bzw. deren tatsächliche Genauigkeit.

    Welche Art der Auswertung sollte da genauer sein?
    Eine alte Auswertmaschine für Papierscheiben? Da habe ich selbst schon zum Spaß die Streifen mal anders rum reingetan und Unterschiede von bis zu 5 Ringen bei 40 Schuß rausbekommen.
    Der gute alte Schußlochprüfer? Auch da muss der Auswerter wissen was er mit dem Teil anstellen soll und was er überhaupt für einen hat, positiv oder negativ Prüfer und was zeigt der an? Das war auch nie das gelbe vom Ei.

    Ehrlich gesagt, wenn die gesamte Weltspitze bei den Anlagen nie (oder höchst selten) mal einen Schuß anzweifelt, dann sollte man da als Amateur einfach mal "blind Vertrauen".

    Trainieren quer durch alle Altersgruppen und Leistungstände ist bei uns der "Normalzustand", das härtet ab - in jeder Beziehung!
    Es läuft auch immer Musik im Hintergrund.


    Das hier geht jetzt bisschen vom Thema weg:
    Was mich aber auf Meisterschaften immer wieder nervt sind Babys und Kleinkinder im Zuschauerbereich die schreien, rumtoben oder gar Fußball spielen. (habe ich in München auf der DM schon erlebt!)
    Ich finde das man als Eltern oder auch Großeltern da auch den Kindern gegenüber eine Veranwortung hat und sie nicht dem Krach der Schüße aussetzen muss, auch nicht bei Luftruck! Wir Schützen müssen mittlerweile immer einen Gehörschutz tragen und die Eltern scheren sich nicht drum.
    Zudem sollte man seinem Kind auch schon früh Rücksicht und ein gewisses Verhalten anerziehen.
    Ebenso gehören keine Hunde auf eine Meisterschaft, egal ob "Schußssicher" oder nicht.

    Man hat manchmal das Gefühl das gewissen Zuschauern jegliches Gefühl dafür fehlt wo er sich da gerade aufhält, da nutzt einem auch nichts wenn man im Training abgehärtet wird, Wettkampf ist immer eine andere Situation.

    Zu dem Lärm in der Bundesliga:
    Wenn ich da als Zuschauer schon Ohrensausen bekomme und mir den Gehörschutz reinstecke, dann ist es definitiv zu Laut!
    Z.B. diese komischen Ratschen oder wie die heißen finde ich unerträglich, das hat mit anfeuern des Teams nichts mehr zu tun.

    so, angeschaut und ehrlich gesagt nichts negatives gefunden.
    Einzig die Verwechselung vom KK Caliber von angeblich 4,5mm.


    Gut fand ich den Schlußsatz, das die Schützen sowohl in Tradition als auch Sport UNERSETZLICH sind!

    Man hätte eventuell noch ein paar aktuelle Leistungsträger der Nationalmannschaft zeigen oder zu Wort kommen lassen können, oder auch noch die Bereiche Wurfscheibe, Bogen oder Armbrust erwähnen können und noch bisschen über die Bundesliga berichten, aber im großen Ganzen fand ich den Bericht mal Positiv für uns.

    Ich habe mich mal auf der DM in München mit einem der führenden Trace Leute getroffen und habe auch die ersten deutschen Übersetzungen der Software gemacht.

    Seit September 2021 ist er bei einer anderen (neuen) Firma und auf seinem Facebook Account schrieb er im Dezember 2017 zum Trace: „only 13 left“.

    Nach Trace war er wohl mal bei Intarso, aber ich hatte schon lange keinen Kontakt mehr zu ihm.

    Aktuell nutze ich selbst einen Scatt weil mir der Trace irgendwie zu träge und ungenau war.

    Als Alternative gab es mal was von Knestel Elektronic, die auch die Auswertemaschinen gemacht haben, war glaube ich der SAM-Trainer?

    Mein etwas längeres Antwortposting wurde leider versehentlich gelöscht, immer ein Problem bei so blöden EIngabefenstern. Die Antwort heißt nein zum ersten, jein zum zweiten.

    Man darf NICHT auf 10m mit dem ZiStu auf eine Anlage schießen auf die es für 15m erlaubt ist.

    Daheim "kann" man auf 6m schießen weil es privat ist, aber "erlaubt" ist es auch dort nicht.

    verstehe ich das so richtig?

    Der Meyton Kugelfang ist für eine Geschossenergie von bis zu 30 Joule ausgelegt.
    Da der Zimemrstutzen meines Wissen auf 30 Joule maximale Mündungsenergie festgelegt ist, dürfte man aber schon auf kürzere Distanzen schießen, denn die Angabe von Meyton bezieht sich ja nicht auf eine spezielle Entfernung.
    Oder ist meine Annahme hier falsch?

    So isses.

    heißt aber auch das wenn ich eine Anlage habe wie z.B. Meyton die ich auf 10m LG oder 15m ZiStu benutzen darf, ich auch da auch 10m zum Einschießen drauf schießen darf?
    Oder ist die Haltbarkeit bei ZiStu dann tatsächlich nur bei 15m gegeben?
    Das ist sicher auch für die Leute interessant die sich eine Meyton oder Seta für daheim gekauft haben und dann aber nur auf 6 oder 7 Meter LG schießen.

    Das Problem, das man beim Ausreizen des Maximalgewichts hat, man kann selbst nicht sicher sagen, wieviel das Gewehr jetzt tatsächlich wiegt.
    Deine Waage zeigt z.B. 5495g an, real hat es aber 10g mehr. Die Waage auf der LM kann dann auch zuwenig messen, Glück gehabt, zufällig richtig (5505g), auch noch Glück gehabt, wenn die 5g als Toleranz angenommen werden, oder halt 5915g (Zonk...)

    ich habe mir mit einem Vereinskollegen zusammen eine digitale Waage gekauft.

    Die Waage kann bis 15kg wiegen und hat 2 Gramm Toleranz.

    Das gute Stück hat (vor ~4 Jahren) glaube ich umd die 50€ gekostet.
    Die Waage hat sogar den Vorteil das auf Beiden Seiten ein Display ist damit auch der Schütze direkt das Gewicht sehen kann.

    Mit so etwas ist man für kleines Geld ziemlich sicher wenn man mit voller Kartusche daheim nur 5497 Gramm hat.

    Auf der DM hatte mein LG mal 5501 Gramm und er meinte das wäre zu schwer. Als ich die Sicherheitsschnur rausgezogen habe waren es noch 5499 Gramm und er war zufrieden und hatte noch ein verschmitzes Lächeln im Gesicht. So macht Waffenkontrolle Spaß, für beide Seiten!

    ja, das stimmt

    Soo einfach ist es eben nicht. Jede Waage hat einen Eichwert. Also eine Fehlerabweichung. Bei einer Haushaltswaage bis 2 Kilo oft 2 Gramm. Eine Waage, die bis 10kg ausgelegt ist kann da auch mal 5g Abweichung haben. Wenn ich mir die Modelle auf den LM ansehe, bestehen berechtigte Zweifel, ob hier eichbare Hochpräzisionswaagen benutzt werden. Da kann es eben schon sein, dass die Waage bei tatsächlichen 5500g entweder 5505g oder 5495g anzeigt. Innerhalb dieser Toleranz kann dann auch niemand disqualifiziert werden. Bei einer Waage mit 5g Toleranzangabe sind angezeigte 5g Mehrgewicht also zu akzeptieren. Ob es sinnvoll ist das Gewicht so auszureizen, ist eine andere Sache.

    ja, das stimmt, leider.

    Und leider ist es auch so das die Waagen bei der Waffenkontrolle irgenwelche alten gebrauchten Dinger sind die einer der Kampfrichter noch im Keller stehen hatte weil sein Opa mal Metzger war. Es sollte doch möglich sein das die Landesverbänder und auch der Bundesverband einheitliche Waagen die gewartet und geeicht sind anschafft. Ich glaube sowas kann man sogar für einen kurzen Zeitraum mieten, wäre auch eine Lösung um immer auf dem neuesten Stand zu sein.
    Ich finde das so schlimm, das man auf eine DM fährt und dort eine uralte Digital Waage auf einem wackeligen Biertisch steht und dann die Schützen wegen 5 Gramm angeraunzt werden. Hier müsste man zumindes einen festen Tisch haben und auch Prüfgewichte.
    Genau wie bei den "Messgeräten" für die Klamotten. Da gibt es kein Prüfmuster und die haben zwei oder drei verschiedene von diesen Messgeräten. Wer glaubt das die alle das gleiche Ergebnis liefern der glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.