Beiträge von Zebo

    erst mal vielen Dank an alle die geholfen haben, insbesondere Dir, Zebo.

    Gerne. ;)


    Das vermerkte Buch von Bruckner setze ich mir auf die Wunschliste. Soll wohl um die 60 € kosten. Habe inzwischen einen Hinweis auf einen Verlag in Köln gefunden.

    Viel Glück! Das Buch ist vergriffen; es sind wohl nur noch wenige Exemplare der Luxusausgabe für 120 € lieferbar. Doch das ist selbst für mich als bibliophilem Waffenfreund ein wenig happig.

    ... denn ich kann kein Russisch.

    Das ist schade. Das beste, was ich in meinem Archiv gefunden habe, sind die Seiten 134 bis 140 im folgenden sowjetischen Sportwaffenbuch aus dem Jahre 1968:

    Google Text & Tabellen

    (Nach dem Öffnen der Seite oben rechts "Download 3 MB" anklicken. Dies ist eine DJVU-Datei, wofür i.d.R. ein spezielles Betrachtungsprogramm benötigt wird. Vielleicht kannst Du Dir für diese wenigen Seiten einen Übersetzer leisten?)


    Noch einmal zur Waffe selbst. Die MZ 2-3 wurde in den 1950er Jahren gefertigt und war somit in zeitlicher Hinsicht ein Vorläufer der TOZ-35. Heute dürfte sie ziemlich selten sein. Hersteller war das Zentrale Forschungs- und Konstruktionsbüro für Jagd- und Sportwaffen in Tula. "Vostok" ist, ebenso wie "Baikal", lediglich ein Handelsname.

    Vielleicht finden sich weitere Informationen in deutscher Sprache im Buch "Die Scheibenpistole" (leider schon vergriffen).

    Die Rundfunkgebührenpflicht ist nicht an den bloßen Besitz eines Radios, Fernsehers oder PCs gebunden. Sie knüpft an das "Bereithalten" dieser Geräte zum Empfang von Rundfunksendungen an. Wenn also für ein TV-Gerät kein Antennenanschluß zur Verfügung steht (weil er lediglich als Monitor genutzt wird) und ein PC mangels Anschluß nicht ins Internet einwählen kann, dann müssen auch keine Rundfunkgebühren bezahlt werden.

    Abgesehen von einem Wettkampf der richtig Spaß gemacht hat, war die größte Überraschung, auf meinen Mannschaftskammeraden "Zebo" vom Stammschießen mit Luftpistole zu treffen.

    Ach, stimmt, das hatte ich noch gar nicht bedacht. 8)
    Danke auch für das Protokoll, ich wollte es gerade einstellen.


    Was ist ein "australisches Finale"?

    Reinersierra hat es oben schon geschrieben. Die 15 besten männlichen und weiblichen Schützen aus den Jugend- und Erwachsenenklassen werden zusammen an die Feuerlinie gestellt und schießen nach dem Eliminationsprinzip, bis nur noch einer übrig ist. Das kann man anhand der beiden letzten Teilprotokolle ganz gut nachvollziehen. Ansonsten habe ich das Finalreglement unten angehängt.

    Das "australische Finale" war noch einmal eine Chance für die in den Einzelwettkämpfen unterlegenen Schützen, denn die Sieger bei den Senioren (m) und Senioren (w) haben es im LP-Finale nicht unter die ersten drei geschafft. Im LG-Finale hat hingegen eindeutig die auch vorher schon erfolgreiche Jugend dominiert.

    (BTW: "Senioren" sind im polnischen Schießsport keine Rentner, sondern alle Starter über 21 Jahren. Vereinzelt wird derzeit mit einer "Veteranen"-Klasse - ab 55 - experimentiert, wo z.T. auch aufgelegt geschossen wird.)

    Ein paar Bilder habe ich in meiner Galerie hochgeladen:
    http://meisterschuetzen.net/index.php?page=UserGalleryPhotos&userID=815


    Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Ich wollte über 510 Ringe kommen, was auch gelang - und ich bin damit immer noch im ersten Drittel der Tabelle. :)

    Da ahnt man nichts und reist zu seinem zweiten Wettkampf ins Ausland (zum ersten größeren allerdings) - und dann trifft man mitten in Polen einen anderen Kollegen aus diesem Forum. :) Meine Wenigkeit und Reinersierra haben im Ostseebad Kolobrzeg (dt.: Kolberg) an der 4. offenen Meisterschaft der Wojewodschaft Westpommern teilgenommen. Und wir waren nicht die einzigen Deutschen. Etwa acht sind hier an diesem Wochenende mit der LP angetreten. Insgesamt waren es knapp 120 Schützen.

    Einem Vereinskameraden von Reiner ist ein Coup besonderer Art gelungen. Er konnte im "australischen Finale" der 15 besten Pistolenschützen den Sieg erringen. Dabei übertrumpfte er sogar die Lokalmatadorin Bozena Pankowska aus Koszalin - die Dame hat immerhin an Welt- und Europameisterschaften teilgenommen. Doch heute mußte sie sich mit Plátz 2 begnügen. Glückwunsch an beide. :)

    PS: Ein paar Fotos und das Protokoll werde ich noch nachreichen.


    @ Reiner: Ich habe viel fotografiert und würde Dir gern eine ZIP-Datei schicken, sofern Du mir Deine Mailadresse per PN mitteilst.

    Weil das Bedürfnis seit der WaffG-Änderung 2003 nicht mehr vom Verein, sondern vom Verband bescheinigt wird. Deshalb ja der ganze Rummel um die staatliche Anerkennung der Schießsportverbände (§ 15 WaffG) und die Genehmigung der Sportordnungen (§ 15a).
    Ein verbandsloser Verein - und das scheint in über 50 Fällen in der Pfalz zu drohen - kann keine Bedürfnisse bestätigen. Möglicherweise sind die dortigen Behörden bei Altbesitzern etwas gnädiger, aber die neuen Mitglieder, die derzeit im Probejahr sind, haben u.U. ganz großes Pech.

    Hallo Reiner,

    in meinem Kreisverband sieht es noch düsterer aus. 210 Mitglieder, davon so gut wie keine unter 18 Jahren, dafür sehr viele Senioren. Dementsprechend schlecht ist auch die Beteiligung an Wettkämpfen.

    Auf die Frage an meine polnischen Freunde, woher sie ihre vielen Jugendlichen nehmen, kam die Antwort: Aus den Schulen. Die Vereine stellen sich in den Lehranstalten vor und an vielen Orten werden sogar Schulmannschaften aufgestellt, die sich in einer Liga miteinander messen. Doch dieser Weg ist uns in Deutschland wohl fast überall verschlossen.

    Aber was ein bisschen erschreckt: ... nur 1-3 Starter in den Nachwuchsklassen.

    Wobei man bei diesem Wettkampf noch bedenken muß, daß vor allem in den Jugendklassen zahlreiche Schützen aus polnischen Vereinen waren. (Schwedt liegt direkt an der Grenze.) Ohne diese Hilfe aus dem Nachbarland sähe die Tabelle noch düsterer aus.

    Meine Ziele für 2012 sind zunächst waffentechnischer Art. Bin derzeit bei der WBK-Beantragung und werde dann voraussichtlich im März eine FP und eine SpoPi erwerben. Damit soll dann intensiv trainiert werden, um zumindest bei der KM nicht mehr als letzter im Protokoll zu stehen und es vielleicht sogar im Juli auf die LM zu schaffen. Das Schießen mit Vereinswaffen ist suboptimal, wenn zu viele Leute an der Visierung usw. herumdrehen.
    Mit der LP sieht es etwas besser aus. Bisherige persönliche Rekorde: 352 Ringe im Wettkampf und 363 im Training. Damit habe ich gute Chancen, an der LM im Februar teilnehmen zu können.
    Ansonsten (frei nach Lenin): Üben, üben und nochmals üben. Und so viele Wettkämpfe "mitnehmen" wie möglich. Vielleicht reicht es ja auch mals fürs Treppchen. ;)