ja, maximal bis ein leichtes Ziehen in den Muskeln zu spüren ist, Dauer der Dehnübung 20 - 30 Sekunden
Beiträge von Eduard
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ja direkt vor dem Schiessen, heißt, Ende der Dehnübungen ca. 1/2 Stunde vor Schiessbeginn, deshalb auch nicht übertreiben mit den Übungen, man wärmt die Muskeln dadurch auf, sind geschmeidiger, leistungsfähiger, besser durchblutet, mehr Sauerstoff in den Zellen und dadurch weniger Ermüdungserscheinungen.
Durch das Dehnen bereit man den Körper auch auf eine sportliche Aktivität vor. Es ist am Anfang klug, wenn die Dehnungsübungen nur mal im Training und Testwettkämpfen gemacht werden, erst später auch bei Wettkämpfen, damit Du dich daran gewöhnst.
Es ist wichtig, die Muskeln nicht zu überdehnen oder dabei gar zu wippen, dass wäre ganz schlecht.
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Aufwärmen des Körpers bzw. der Muskeln ist wichtig und sollte vor und nach jedem Schiessen gemacht werden.
Hier eignen sich dafür Dehnungsübungen, wobei darauf zu achten ist, entweder von unten nach oben oder umgekehrt.
Jede Übung 2x ca. 20 - 30 sec. lang halten, leichtes ziehen ist ok, auf jeden Fall darf es nicht schmerzen.
Wenn gewünscht kann ich auch hier geeignete Übungen zusammenstellen und hier veröffentlichen.
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die Frage ist auch, in welcher Leistungsklasse Du schiesst.
im Nachwuchs- und Anfängerbereich ist es nicht notwendig auf teure und/oder massgefertigte Jacken und Hosen zurückzugreifen.
Stangenware bei CSP Hose bzw. Jacke Einsteigermodell kosten je 110,-- Euro.
Betreffend Unterbekleidung kannst Du Dir angebotene teure Underwear kaufen oder Du gehst in ein Sportgeschäft und besorgst Dir dort Schi-, Lauf- oder Schilanglaufunterbekleidung, die sind in der Regel bedeutend billiger und erfüllen den selben Zweck. -
Hallo Spindi,
im Grunde genommen sind alle recht gut, Du solltest Sie Dir auf jeden Fall auf Maß fertigen lassen. Wichtig ist auch, dass die Ausrüstung den ISSF-Regeln entsprechen, sonst hast Du bei Meisterschaften Probleme.
Preisgünstig sind die Modelle von Herzlich Willkommen - CSP - Chiemsee Shooting Products, die fertigen auch auf Maß und wäre nicht so weit weg. Des weiteren werden alle Jacken und Hosen nach ISSF gefertigt.
Ich schiesse seit ca. 5 Jahren eine Ausrüstung von CSP und bin sehr zufrieden damit.
Es gibt auch noch AHG, Kustermann, Thune, Marksmen House und Sauer, die mir auf die schnelle einfallen. -
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Hallo Leute,
hatte gerade einen Wettkampf und sitze schon wieder an den Übungen.
Zu den Infos betreffend 48 Stunden Erholung, ich bin staatlich ausgebildeter und geprüfter Lehrwart und habe anschliessend den allgemeinen Trainergrundkurs abgeschlossen. Bei diesem Grundkurs, hier sind fast alle Sportarten vertreten, wird Krafttraining mit Gewichten und Maschinen, Ausdauertraining, Schnelligkeitstraining (aerob und anearob), Psychologie, Analysieren von Problemen und Lösung dieser und vieles mehr gelehrt.
Daraus habe ich auch die 48 Stunden Erholung, wobei dies ein ziemlich hoher Wert ist, der vor allem bei starkem Kraft- oder Sprinttraining zur Anwendung kommt, dieser Wert kann sich sogar bei schlechter Ernährung und schlechter Regeneration auf bis zu 72 Stunden ausweiten. Gerade beim Schiessen bin ich da ziemlich vorsichtig und nehme die 48 Stunden her, will ja nicht nach einem Kräftigungstraining oder ähnlichen Körpertraining nächsten Tag mit zittrigen Muskeln einen Wettkampf schiessen.
Wenn jemand noch Vorschläge hat, betreffend Outfit, Übungen etc. bitte einfach mitteilen, dann kann ich das noch einbinden. -
Hallo Schützenfreunde,
ich werde in den nächsten Tagen hier eine detailierte Beschreibung mit Fotos für die Kräftigung der Bauch-, Rücken-, Hüft- und Oberschenkelmuskulatur als pdf-Datei veröffentlichen.
Bis dahin bitte um etwas Geduld.
Die Übungen sind fertig, hab einen eigenen Beitrag aufgemacht und dort die Datei reingestellt. -
Hallo,
ich stell einige Übungen für Bauch und Rücken zusammen in ein Dokument und stell es hier rein, kann aber etwas dauern.
LG
Edi -
Hallo Gerhard,
eine ziemlich gute Beschreigung eines Trainers!!!
Was bringt es, wenn ein Spitzenschütze so wie Flipp meint 395 schiesst, es aber keinem beibringen kann, keinerlei Fehler sieht, keine Ideen, keine Lösungen für ein Problem vorzuweisen hat.
Für mich ist jemand ein Trainer, der eine fundierte Ausbildung (in Österreich zuerst Lehrwart (Dauer ca. 5 Wochen), dann 2 Semester allgemeiner Trainergrundkurs mit für alle Sportarten (Dauer ca. 5 Wochen) und 1 Semester Trainerspezialkurs (Dauer ca. 5 Wochen)) hat. Und sein angeeignetes Wissen Nachwuchs-, guten als auch Spitzenschützen an der Weltspitze weitergeben und vermitteln kann.
Trainer ist nicht nur Technik, Wissen über Schiessen, sondern vor allem auch Psychologe, Mentaltrainer, Kumpel, Vertrauensperson, egal wie dessen Leistungen sind oder waren.
Wenn jemand noch dazu ein Spitzenschütze ist, kann man zusätzlich von dessen Erfahrungen bei WM, EM, Olympiaden, Bundesligawettkämpfen usw. lernen.
Oft ist ein erfahrener Schütze, der gar nicht so hoch schiesst, ein besserer Trainer, als jemand der alle Ausbildungen hat und dazu noch Weltspitze ist.
Ich habe es selbst mitbekommen, dass die sogenannten Spitzenschützen, nur sehr ungern ihr Wissen, ihr Können an andere weitergeben, weil damit die Konkurrenz für diese selbst größer wird. Da gibt es nur wenige Ausnahmen, die von selbst kommen und richtige Ratschläge erteilen. -
Betreffend Topschützen, ich kann hier nur aus österreichischer Sicht berichten.
Thomas Farnik und Christian Planer verwenden sowohl bei LG als auch KKG Erhöhungen bis zum erlaubten Maximum.
Thomas Farnik (Weltschütze des Jahres 1997, mehrfacher Weltcupsieger LG und KKG, Weltcupfinalsieger, Weltmeister KKG und GK, Weltrekordinhaber in mehreren Disziplinen gewesen)
Christian Planer (Olympiadritter 2004 im Stellungsbewerb 3x40, Weltmeister KKG, Weltrekordinhaber)
Kann mir auch nur durch zu starke Verkantung das Problem mit dem Diopter erklären bzw. wenn die Erhöhung auch seitlich verstellbar ist, das diese nicht gleich eingestellt ist. -
ich selbst verkannte mein Gewehr leicht nach innen, als ich die Erhöhung raufgegeben hatte, war das Schußbild tief und leicht rechts. Somit ist es mir nicht ganz klar, dass Du soviel bei rechts/links schrauben mußt, dass der Diopter ansteht.
Hast Du ev. eine Erhöhung, die auch seitlich verstellbar ist?
Eine andere Möglichkeit wäre noch, dass die Erhöhung nicht auf dein Gewehr passt und der Korntunnel sich dadurch verkantet und so aus der Mitte des Gewehres befindet. -
weshalb mußtest den diopter nach rechts verstellen?
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Hallo,
es gibt seit einigen Jahren eine Regeländerung in der ISSF die eine höhere Visierlinienerhöhung erlaubt.
Sprich von Laufmitte zu Kornmitte 60 mm (früher 40 mm).
Ich selbst schiesse seit geraumer Zeit mit der hohen Visierlinie.
Folgende Vorteile: weniger Spannungen im Nacken, Kopf ist aufrechter (besseres Gleichgewichtsgefühl), nach Kontrolle des inneren Anschlages (Kopf liegt noch nicht auf der Schaftbacke) ist das Absenken des Kopfes auf die Schaftbacke ein kurzer Weg.
Nachteil: Beim Verkanten etwas mehr aufpassen, obwohl es ja auch bei normaler oder keiner Visierlinienerhöhung, immer die selbe Verkantung des Gewehres beim Schuß eingehalten werden sollte. Somit nicht wirklich ein Nachteil, sondern ein Erfordernis bei jedem Schuß, die Verkantung zu kontrollieren, egal wie hoch die Visierlinie ist. -
Betreffend Fitness:
3 mal in der Woche ca. 20 - 30 Minuten Dauerlaufen, Radfahren, Schwimmen reicht für eine gute Grundkondition fürs Schiessen.
Eine gute Kondition hat während dem Schiessen folgende Vorteile:
bessere und längere Konzentration durch gute Durchblutung des Gehirn, bessere Stressbewältigung, niedrigerer Puls, auch zum Ende des Wettkampfes keine Ermüdungserscheinungen
Betreffend Krafttraining:
Wenn Krafttraining, dann nur gezieltes ohne Muskelaufbau, sondern nur Kräftigung, vor allem Bauch und Rücken.
weitere Möglichkeiten die Leistungen beim Schiessen zu erhöhen sind:
Entspannungsübungen (autogene-, Muskel- und Atmenentspannungen)
Gleichgewichtsübungen
Mentales Training
Führen von Trainings- und Wettkampfaufzeichnungen!!! -
Sehr gut beschrieben Mario,
so bist du am richtigen Weg zu besseren Leistungen.
Jede Anspannung von Muskeln produziert Spannungen, dadurch Bewegungen bzw. Reißer, somit mit möglichst wenig Muskelspannung im gesamten Körper schiessen.
Im Stehendanschlag ist unser Schwerpunkt sehr hoch, somit ist es wichtig ein gutes Fundament zu bauen und Stock für Stock darauf stabil und entspannt aufzubauen.
Im stabilen Stehendanschlag nimmt der Schütze eine spannungsfreie Stützarm-, Schulter- sowie Hüftstellung wahr. Dabei kann er den Bauch und
Lendenbereich vollständig entspannen.Der Schütze registriert einen „satten“ Stand auf der gesamten Fläche beider Füße. Er kann seinen Anschlag mühelos ausbalancieren und nimmt weder Körperschwankungen wahr, noch driftet der Anschlag im Stützarm (-hand)- bzw. Hüftbereich weg.
Habe ein Foto eines Stehendschützen angehängt. Vor allem die senkrechte Linie, linkes Bein, Hüfte und linke Unterarm sollte eine möglichst gerade und senkrechte Linie bilden. Somit trägt sich das Gewicht des Gewehres fast von alleine und es werden wenig Muskeln zum Halten der Sportwaffe benötigt. Dies erlaubt dann ein ruhiges Halten im Zentrum der Scheibe und beim Abziehen gibt es keine Spannungen die sich lösen und das Gewehr aus der Ruhe bringen. -
Laut ISSF 6.2.3 Gehörschutz
Deutliche Hinweise auf den Gehörschutz müssen am Schießstand
angeschlagen sein. Für alle Personen am Schießstand muss
Gehörschutz verfügbar sein. Alle Schützen und andere Personen in
unmittelbarer Nähe der Feuerlinie sollten unbedingt Ohrenstöpsel,
Ohrenschützer oder entsprechenden Gehörschutz tragen. Gehörschutz
in Form von Ohrenstöpsel oder Ohrenschützern (nicht gewöhnliche
Watte) muss für alle Schießstandfunktionäre, die während des
Schießens in der Nähe der Feuerlinie zu arbeiten haben, zur Verfügung
gestellt werden (z. B. für Schreiber, Standaufsicht, Jurymitglieder usw.).
Ein Gehörschutz mit eingebautem Empfangsgerät jedweder Art ist fürSchützen nicht gestattet. -
Unter Herzlich Willkommen - CSP - Chiemsee Shooting Products gibt es ebenfalls einen Online-Shop.
Sehr große Auswahl über 700 Artikel sind online.
Geschäft ist in Bernau am Chiemsee bzw. gibt es auch eine Filiale in Innsbruck.
Munitionstest ist vor Ort möglich.