Beiträge von Murmelchen

    Hallo tiger69,

    das mit dem Signalfähnchen kannst Du komplett knicken. Das war mal eine gut gemeinte, aber etwas kurz gedachte "Erfindung" des DSB, die inzwischen längst wieder aus der Sportordnung verschwunden ist. Nur einige Landesverbände reiten immer noch auf diesen Fähnchen herum. Das können die aber nur in ihrer Ausschreibung und im Rahmen ihres Hausrechts fordern.

    Nochmal, das Waffengesetz fordert so ein Signalfähnchen definitiv nicht! Die Waffe darf nur nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit transportiert werden. Nicht schussbereit heißt ungeladen und nicht zugriffsbereit heißt in einem verschlossenen Behältnis.

    Das Schloss kann dabei durchaus geschlossen werden, sinnvollerweise aber entspannt, so dass nicht aus Versehen der Schlagbolzen gegen das leere Patronenlager knallt. Es darf nur keine Patrone im Lauf oder in der Trommel oder im Magazin sein.

    Es steht Dir natürlich frei, so ein Fähnchen trotzdem zu verwenden. Vermutlich wirst Du sogar Lob dafür ernten.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich glaube, ich habe jetzt so in etwa verstanden, wie das mit der von Morpheus eingestellten Darstellung gemeint ist. Durch das Ein-oder Ausdrehen beider Füße verändert sich die Lage und Größe der Grund- und Standfläche. Durch diese Korrektur verlagert sich der Schwerpunkt etwas mehr nach vorne oder hinten. Hinten heißt hier, da wo der Popo ist. Durch diese Schwerpunktverlagerung soll dann die Mündung (zumindest in der Theorie) etwas nach rechts oder links wandern.

    Ich bin da aber etwas skeptisch, da der Mensch ja kein komplett starres und statisches Gebilde ist. Ein rein passives Stehen geht also gar nicht. Trotz aller Suche nach einem "Stativ" sind immer Muskeln im Spiel. Daher werden auch kleine Abweichungen vom idealen Schwerpunkt sofort kompensiert und auch Schützen, die ziemlich schief und damit nicht optimal im Schwerpunkt stehen, können eine ziemlich stabile Position einnehmen.

    Hinzu kommt, dass diese Enten- oder Parallelstellung der Füße ja nur bis zu einem gewissen Grad sinnvoll ist. Insbesondere eine Entenstellung (beide Fußspitzen nach außen) verringert ja die Grund- und Standfläche in seitlicher Richtung (Feuerlinie). Damit dürften dann auch die seitlichen Schwankungen zunehmen. Außerdem kommt noch hinzu, dass solche stark vom Normalzustand abweichende Fußstellungen von vielen Schützen als unangenehm empfunden werden. Auch die (normale) Beinstellung weist ja von Schütze zu Schütze oft schon Unterschiede auf. Ich denke hier an leichte X- oder O-Stellungen.

    Ach ja, durch das (leichte) Verdrehen der (rechten) Fußspitze wird hauptsächlich eine Art Drehmoment erzeugt, welches sich dann nach oben fortsetzt (Torsion) und somit die (feine) Korrektur in die entsprechende Richtung ermöglicht .


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Heiko,

    auch wenn ich als Westfale noch keinen Minderheitenschutz benötige, so kann ich deine Schilderung doch ganz gut nachvollziehen. Wir haben im Schießsport nicht nur ein Süd-Nord Gefälle, wir haben auch eine meiner Meinung nach zunehmende Diskrepanz zwischen dem Leistungs- und Breitensport. Speziell in Bayern dürfte die Situation noch ein wenig anders aussehen, aber hier bei uns erkenne ich immer mehr auf der einen Seite die Konzentration auf einige wenige Spitzenvereine, in denen dann viel Kompetenz vorhanden ist und die damit selbst für die Bundesliga und für vordere Platzierungen bei der DM gut aufgestellt sind. Auf der andern Seite tut sich der Schießsport in den eher breitensportlich und traditionell ausgerichteten Vereinen immer schwerer. Oft besteht hier eine Art Konflikt zwischen Tradition und Sport, die Altersstruktur in diesen Vereinen trägt oft mit dazu bei und leider geht in diesen Vereinen auch immer mehr Wissen über den Schießsport verloren. Leider muss man auch sagen, dass viele von uns (ehemals) aktiven Schützen nicht bereit sind, dass erworbene Wissen und die Erfahrungen um den Schießsport weiterzugeben und als Trainer oder Betreuer in die Vereine einzusteigen. So werkeln dann in den Vereinen oft Leute zwar mit mehr oder weniger großer Motivation, aber eben leider ohne Wissen und Erfahrung. Hinzu kommt, dass, wenn man schon so einen "Doofen" gefunden hat, dieser dann auch gerne alleine im Regen stehen gelassen wird.

    Ich kenne hier vor Ort speziell einen Verein, da herrschen noch die gleichen Bedingungen und die gleiche Planlosigkeit wie vor 40 Jahren. Da wird immer noch ohne weitere Grundausstattung (Jacken) und teilweise mit Knicklaufgewehren hantiert, aber selbst über minimale Grundkenntnisse über den Anschlagsaufbau verfügt dort keiner. Natürlich werden auch Tipps von außen generell als besserwisserisch abgetan. Dieser Verein hat aber immer wieder Jugendliche und wirbt auch damit. Das natürlich diese Jugendlichen so eher für den Schießsport verdorben werden, denn begeistert, will dort natürlich auch niemand wahrhaben. So belegt man dann selbst bei der Stadtmeisterschaft nur hintere Plätze, erklärt die Erfolge anderer aber damit, dass die alle wohl jeden Tag auf dem Stand sein müssten. Sonst wären solche (in Wirklichkeit eher bescheidene) Leistungen ja gar nicht möglich. Ich glaube, der richtige Ausdruck dafür ist wohl Borniertheit.

    Das war jetzt nur ein Beispiel, aber leider nicht so ganz untypisch. Diese Entwicklung ist für den Schießsport durchaus problematisch, denn früher jedenfalls war es so, dass der Spitzensport von einer großen breitensportlichen Basis getragen wurde. Dieses Prinzip oder diese Situation scheint sich zu verändern oder hat sich schon teilweise regional verändert. Ob das auf Dauer gut für unseren Sport ist, ist fraglich.

    Sportarten, welchen nur von wenigen mehr oder weniger Profis auf hohem Niveau betrieben werden, gibt es genug. Aber der Schießsport ist nicht wirklich ein Zuschauersport. Er hab bisher vom Mitmachen gelebt, auch und gerade in den Dörfern, wo dann die Teilnahme an den Rundenwettkämpfen auf Kreisebene der Höhepunkt war.

    Na ja, es gibt durchaus viel zu tun und auch zu verändern. Wir sind da alle gefragt. Ich finde es jedenfalls toll, wenn sich Schützen in den kleinen Vereinen ganz ohne Rampenlicht und trotz aller Widrigkeiten jahraus jahrein mit viel Herzblut bemühen und doch genau wissen, dass außer einen seltenen und oft nur halbherzigen Dankeschön nicht viel bleibt. Aber die kleinen Freuden, der erste Erfolg eines Jungschützen, die wiegen die Mühen locker auf.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Morpheus,

    ich vermute, dass, so wie in der letzten Abbildung beschrieben, die Mündungskorrektur nach rechts durch das nach innen drehen des linken Fußes zustande kommt. Dadurch wird dann vermutlich die Korrektur durch den rechten Fuß überkompensiert. Ich mache aber das mit den beiden nach innen gedrehten Füßen, wie man es insbesondere bei vielen Mädels sehen kann, eh nicht. Ich fühle mich dann nicht wohl. Ich stelle den linken Fuß parallel zur Feuerlinie und senkrecht zum Ziel. Der rechte Fuß steht dann etwas hinter der Linie zum Ziel und die Fußspitze zeigt etwas nach außen.

    Aber ich werde das mit dem nach innen drehen beider Fußspitzen mal bei nächster Gelegenheit ausprobieren. Ich lasse nämlich normalerweise den linken Fuß immer an seinem Platz und verstelle nur etwas die rechte Fußspitze, wenn nötig. Schau doch mal, was bei Dir passiert, wenn Du das auch nur so machst.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo patrickGER,

    bliebe noch kurz anzumerken, dass es waffenrechtlich völlig egal ist, ob Du dein erlaubnisfreies LG, dein KK oder aber deine (möglicherweise vorhandene) Elefantenbüchse oder ein Ordonanzgewehr transportierst. Ein Verstoß gegen das Waffengesetz kann auch bei LG oder LP zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Ich befürchte, nicht jedem nur Druckluft-Schützen ist das auch so klar.

    Selbst Mutti kann heutzutage mit dem Waffengesetz in Konflikt geraten, wenn sie ihre in der Haushaltswarenabteilung erworbenen Küchenmesser (Klingenlänge > 12cm) nicht ordentlich verschlossen transportiert, sondern einfach so ins Einkaufskörbchen legt. Auch das ist jetzt kein Witz, sondern bittere Realität in Deutschland im Jahre 2010.


    Ach ja, einen habe ich noch. Diabolos sind keine Munition im Sinne des Waffenrechts. Die können also ganz unbedenklich mit in den Koffer oder das Futterral.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    sollten bayerische Polizisten wirklich, wie von Sacky13 bzw. Mitarbeitern der Firma Holme beschrieben, abkassieren, wenn das Schloss beim Transport in der Waffe verbleibt, dann ist das absolut unzulässig und rechtswidrig. In einem solchen Fall sollte man erstmal beim Landratsamt oder den Kreispolizeibehörden nachfragen. Dort sitzen in der Regel dann die Leute mit etwas mehr Plan. Sollte das auch nicht fruchten, ist das auf jeden Fall ein Fall für einen Anwalt.

    Was man allerdings beachten sollte, ist das ominöse Schlösschen am Futteral und, dass die Munition getrennt von der Waffe transportiert wird, also in der Sporttasche. Zum Thema Kinderschloss könnte man auch noch lange debattieren, denn auch dafür gibt es eigentlich auch keine richtige Rechtsgrundlage außer eben dem Wörtchen "verschlossen". Mit der gleichen Begründung könnte man auch fordern, dass wir Männlein demnächst unseren Hosenstall mit einem Schlösschen sichern müssen. X(

    Nochmal zum Schloss: Bei den meisten Kurzwaffen kann man überhaupt nicht so einfach das Schoss bzw. den Verschluss entfernen. Soll man die Waffen jetzt erst mehr oder weniger komplett zum Transportieren zerlegen? Wie soll man das denn dann bei einer Flinte machen? Auch dort gibt es kein Schloss vergleichbar mit den Repetierern, nur einen (zwei) Verschluss. Diese Beispiele zeigen doch, dass die Forderung mit dem Schloss unsinnig ist.


    Aber es ist heutzutage, wie schon von mir angemerkt, sehr wichtig, dass man als Schütze, auch LG, mit den rechtlichen Bestimmungen vertraut ist. Vor einiger Zeit ist bei uns eine volljährige LG-Schützin bei einer Verkehrskontrolle nach dem "Kleinen Waffenschein" gefragt worden. Ich wiederhole "Kleiner Waffenschein". Das ist jetzt kein Witz und es hat auch erst ein paar Anrufe gedauert, um die Sache zu klären.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo scherge,

    deine Anmerkung ist richtig und wichtig. Ein Schloss ist ein wesentliches Teil einer Waffe und muss daher auch (von der rechtlichen Seite) beim Transport oder bei der Aufbewahrung wie eine Waffe behandelt werden.

    Aber deine Anmerkung steht ja nicht im Widerspruch zu der Aussage, dass das ganze Schloss beim Transport in der Waffe bleiben kann und darf. Auch wenn jemand unbedingt das Schloss beim Transport aus seiner Waffe entfernen will und es dann in seinen Koffer packt, macht er auch nichts falsch. Beim Schloss einfach so in der Jackentasche könnten aber die Korinthenkacker auch wieder Probleme haben, obwohl man mit so einem Schloss alleine ja weder schießen noch bedrohen kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Generell kann man sagen: Füße nach aussen drehen --> Nullpunkt verschiebt sich nach links


    So ganz kann ich das jetzt aber nicht nachvollziehen. Liegt möglicherweise daran, dass mir nicht ganz klar ist, was Du mit "Füße nach außen drehen" meinst. Viele Schützen nutzen (als Rechtshändler) den rechten Fuß als Feinkorrektur. Wenn man da aber die Fußspitze etwas weiter nach außen dreht, kommt man normalerweise auf der Scheibe eher nach rechts als nach links. Jedenfalls ist das bei mir so. Also, dahin, wo man die Spitze dreht, in die Richtung (bezogen auf eine Kreisbahn) geht auch die Mündung.

    Ich würde also dem Milo empfehlen, mal die rechte Fußspitze etwas mehr gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, also nach innen. Das hilft aber nur bei feinen Korrekturen. Sonst liegen der Shooter und Erzwo mit ihrem "Drehteller" natürlich richtig.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    ich warte zurzeit darauf, dass die pfeilschifter nen schlechten tag hat

    Hihi, gestern hatte sie aber noch einen guten Tag. :thumbup:


    Zum Thema Motivation. Manchmal kann es helfen, auch mal eine kleine Trainingspause einzulegen. Gerade auch dann, wenn man Probleme mit dem Schießen hat. Wenn man dann nach der Pause wieder richtig Lust auf das Schießen verspürt, dann lösen sich auch die Probleme manchmal von selbst auf.


    Mit bestem Schützngruß

    Frank

    Uiih, das ist nicht immer so ganz eindeutig zu beantworten. Draußen hat man oft besseres Licht und frische Luft, aber manchmal auch Wind. Ich schieße am liebsten auf windgeschützten Ständen draußen auf Meyton.

    Pritschen oder Boden (liegend)?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Patrick,

    vielen Dank für das kopieren der entsprechenden Paragraphen. War auch schon gerade im Begriffe, dieses selbst zu tun. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Punkt 12.

    Anlage 1 (zu § 1 Abs. 4)
    Begriffsbestimmungen

    Abschnitt 2:
    Waffenrechtliche Begriffe
    Im Sinne dieses Gesetzes
    12.
    ist eine Waffe schussbereit, wenn sie geladen ist, das heißt, dass Munition oder Geschosse in der Trommel, im in die Waffe eingefügten Magazin oder im Patronen- oder Geschosslager sind, auch wenn sie nicht gespannt ist;

    Das heißt im Umkehrschluss, eine Waffe ist nicht schussbereit, wenn sie eben nicht geladen ist. Ist ja in diesem Fall auch irgendwie logisch.


    Keine Sorge, dieser Punkt des Waffenrechts ist schon von ganz vielen Experten (und auch Nichtexperten) immer und immer wieder durchgekaut worden. Man ist hier waffenrechtlich ganz eindeutig auf der sicheren Seite, wenn man das Schloss beim Transport in der Waffe lässt. Auch das geschlossene und entspannte Schloss stellt kein Problem dar.

    Es kann aber leider passieren, dass das nicht jeder kontrollierende Beamte weiß. Da gilt es dann, besonnen mit Hinweis auf das schöne WaffG Überzeugungsarbeit zu leisten. Wenn man dabei die entsprechenden Paragraphen kennt, hat man wie immer echte Vorteile.

    Patrick

    Ich denke bei dem Dreck und den Fusseln weniger an den Lauf, sondern an den Abzug.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Patrick,

    die Erfahrung zeigt, dass es nicht immer sinnvoll ist, unreflektiert auf die Aussagen und Meinungen anderer zu vertrauen. Das Thema Waffenrecht und selbst die Sportordnungen sind heute derart komplex, dass neben guten Ratschlägen auch leider sehr oft "Töpfchenparolen" verbreitet werden.

    Das Waffengesetz jedenfalls schreibt das Entfernen des Schlosses beim Transport nicht zwingend vor. Das macht auch (ausnahmsweise) Sinn, denn es gibt ja auch viele Waffen, bei denen das Schloss gar nicht so einfach und ohne Werkzeug entfernt werden kann. Aber die Ansicht mit der Schlossentnahme beim Transport ist weit verbreitet und ja auch nicht ganz verkehrt, denn ohne Schloss ist ja eine Schussabgabe nicht mehr möglich. Warum ich das aber trotzdem nicht mache, habe ich ja schon dargelegt. Für mich sind meine Gewehre erstmal empfindliche Sportgeräte und danach richte ich mein Handeln zuerst aus.


    Ach ja, das oben gesagte bezüglich der Meinungen und Aussagen gilt auch hier und für mich. Ich bin auch nur ein kleines Schützlein und auch auf meine Aussagen kann man sich möglicherweise nicht immer verlassen und auch im Zweifelsfalle nicht berufen und ein "Gewehr" gibt es dafür auch nicht. Hier im Forum hast Du aber den Vorteil, dass falsche Aussagen normalerweise von anderen Mitgliedern korrigiert werden. Verlassen sollte man sich aber darauf auch nicht.

    Stell Dir mal vor, Du kommst in eine Kontrolle und berufst Dich dann auf das Forum Meisterschützen. Murmelchen hat das und das da schließlich so gesagt. Da wird der kontrollierende Beamte Dich dann sicher sehr milde anlächeln. ^^

    Also, wie immer gilt selbst schlau machen und RTFM. ;)


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Patrick,

    Hallo Leute, ir interpretiert da was vollkommen flasch!

    Die Sicherheitspatrone ist nicht gleich Sicherheitsfähnchen!


    ich glaube jetzt nicht wirklich, dass wir hier etwas vollkommen falsch interpretieren. Höchstens der von mir nicht verwendete Begriff "Sicherheitspatrone" ist vielleicht etwas subpotimal.

    Gernonimo und ich sind in diesem Punkt halt etwas unterschiedlicher Auffassung. Ich bin generell kein großer Freund dieser Signalfähnchen. Die Gründe dafür habe ich ja schon dargelegt. Aber so wie es Geronimo mit den Signalschnüren handhabt, erkenne ich noch einen gewissen Sinn.

    Das Sicherheitsfähnchen soll lediglich beim entnehmen der Waffe aus dem Aufbewahrungsbehältnis eingesetzt werden z.b. zum transport vom Futteral zum Schützenstand auf dem Schießstand und wieder zurück als zeichen, dass sich kein Geschoß oder Patrone im Geschlosslager oder Patronen lager befindet. Das fähnchen soll NICHT dauerhaft in der Waffe verweilen!


    Schon klar. Mir jedenfalls. ;)

    Bei der LP 100 kann ich die klappe etwas öffnen, denn nur wenn ich die klappe bis zum Anschlag ziehe spanne ich die Schlagfeder. Weil es aber sehr verwirrend ist oder viele Schützen bei den Meisterschaft sehr nervös sind ziehen sie die Verlußklappen zuweit auf uns spannen damit wieder die waffe. Das hat dann auch de DSB bemerkt und fest gestellt...das wollten wir ja nun nicht erreichen. Also wieder weg mit den Dingern.


    Das Dilemma besteht generell darin, dass viele (gerade ältere) Druckluftwaffen gar nicht für so ein Fähnchen konstruiert worden sind.
    Das Problem besteht aber darin, dass nach wie vor etliche Landesverbände die Fähnchen in den Ausschreibungen verbindlich fordern und eine Nichtbeachtung zur Disqualifikation führen kann.

    Für die Ausbildung geb ich euch recht, gerade wenn die Waffen auf dem Schießstand bleiben bis ein weiterer Schütze mit der Waffe schießt.


    Du kannst hier höchstens Geronimo recht geben, aber nicht uns beiden, da wir, wie schon gesagt, in diesem Punkt unterschiedliche Auffassungen vertreten.

    Wenn Waffen auf dem Schießstand abgelegt werden, dann müssen sie generell entladen sein und die Verschlüsse, soweit möglich, geöffnet sein. An diesen Waffen hat niemand ohne Erlaubnis rumzufingern. Wenn aber jemand die Erlaubnis erhält, dann hat er sich immer erst vom Ladezustand der Waffe zu überzeugen.

    Alles Regeln, die schon seit Ewigkeiten gelten und die auch alle Sinn machen. Bei konsequenter Beachtung dieser Regeln sind die Fähnchen schlicht überflüssig.

    Aber bitte nicht im Waffenschrank oder Futteral die Sicherheitsfahnen drinn lassen. Das kann im unglücklichsten fall zu defekten führen, die ich schon in der Werkstatt hatte.


    Defekte kannte ich zwar bisher noch nicht, aber ich habe ja schon geschrieben, warum diese Signalfähnchen für mich problematisch sind. Sie bieten oft nur eine trügerische Sicherheit. Bei Pressluft ist das Treibmittel immer an Bord, solange die Kartusche vorhanden ist und bei einigen älteren Modellen kann so ein Fähnchen überhaupt nur dann eingeführt werden, wenn die Waffe vorher gespannt wird. Auf das Fähnchen auch dann zu pochen, ist doch (mit Verlaub) ziemlich bescheuert.

    Damit ich hier nicht falsch verstanden werde. Bei den Feuerwaffen kann so ein Fähnchen, welches signalisiert, dass keine Patrone im Lager ist, durchaus Sinn machen. Aber auch nur, wenn auch weiterhin die altbekannten Sicherheitsregeln bezüglich Mündung, Abzug und Ladezustand konsequent beachtet werden. Leider denken aber einige Zeitgenossen, ob des Fähnchens könnten sie in den anderen Punkten wieder lockerer werden. So wird das Fähnchen kontraproduktiv, wenn nicht sogar gefährlich. Mein ja nur.

    Gruß Patrick


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Patrick,

    man braucht so etwas jedenfalls nicht, wenn man das Schloss erst gar nicht aus der Waffe nimmt. Bei mir bleibt das Schloss immer drin und es wird auch immer geschlossen transportiert. So kann es nicht hin und her schlackern und so besteht auch keine Gefahr, dass eventuell Dreck in die teilweise empfindliche Mechanik kommt.

    Wie transportierst Du denn dein LG? Rechtlich gibt es da keinen Unterschied beim Transport.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Nähern wir uns der Geschichte mal von der physikalischen Seite. Würde man nur die Stützhand zur Verfügung haben, dann müsste der Schwerpunkt genau über dieser Stützhand liegen, um das Gewehr ausbalancieren zu können. Da aber das Gewehr hinten durch die Schulter fixiert ist und durch die Wange auch etwas Druck von oben erfährt, kann man den Schwerpunkt etwas vor die Stützhand legen, aber nicht viel. Die Erfahrung hat gezeigt, dass zu kopflastige Gewehre, wie früher gerade im KK oft üblich, wieder zu mehr Unruhe führen.

    Eine andere Sache sind die sogenannten Massenträgheitsmomente. Wer eine möglichst träge Waffe möchte, tut also gut daran, im Rahmen des Gewichtslimits möglichst viel Masse an die Mündung zu bringen. Aber immer so ausgleichen, dass der Schwerpunkt dabei unverändert bleibt.


    Wie immer gilt, das ist meine persönliche Auffassung. Es gibt auch abweichende Ansichten, mit denen man auch erfolgreich sein kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Mir ist bis jetzt so eine Seite noch nicht bekannt. Aber kann ja noch kommen.

    Mit welcher Auflistung kann man nicht viel anfangen? Meinst Du jetzt den Zeitplan? Da stehen zumindest schon mal die Startzeiten drin. Die Paarungen allerdings aus verständlichen Gründen noch nicht. ;)


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Nach einem dramatischen Finale mit wechselnder Führung zwischen der nach dem Vorkampf führenden Beate Gauss (400 Ringe) und Sonja Pfeilschifter (399 Ringe) eroberte die Ismaningerin mit dem letzten Finalschuss den ersten Platz. Beate Gauss vergab ihren Sieg im letzten Schuss mit einer 9,4. Dritte wurde die US-Amerikanerin Jamie Beyerle, die in der Bundesliga für Germania Prittlbach startet, erst nach einem Stechen ( 10,5:9,8 ) gegen die Italienerin Elania Nardelli. Olympiasiegerin Katerina Emmons aus Tschechien, auch in der Bundesliga für Coburg aktiv, konnte den dritten Platz aus dem Vorkampf nach drei Neunern im Finale nicht halten und belegte zum Abschluss Rang 5.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    hallo Sabi,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Wahnsinn, wenn Du mit 13 Jahren schon solche Ringzahlen schießt, dann kann aus Dir ja noch eine ganz Große im Schießsport werden. Vermutlich kannst Du uns allen hier schon eher Tipps geben, als wir Dir. Obwohl, selbst gut schießen oder andere gut trainieren sind ja immer noch zwei unterschiedliche Sachen.


    Mit bestem Schützengruß aus Westfalen

    Frank