Hallo Patrick,
Hallo Leute, ir interpretiert da was vollkommen flasch!
Die Sicherheitspatrone ist nicht gleich Sicherheitsfähnchen!
ich glaube jetzt nicht wirklich, dass wir hier etwas vollkommen falsch interpretieren. Höchstens der von mir nicht verwendete Begriff "Sicherheitspatrone" ist vielleicht etwas subpotimal.
Gernonimo und ich sind in diesem Punkt halt etwas unterschiedlicher Auffassung. Ich bin generell kein großer Freund dieser Signalfähnchen. Die Gründe dafür habe ich ja schon dargelegt. Aber so wie es Geronimo mit den Signalschnüren handhabt, erkenne ich noch einen gewissen Sinn.
Das Sicherheitsfähnchen soll lediglich beim entnehmen der Waffe aus dem Aufbewahrungsbehältnis eingesetzt werden z.b. zum transport vom Futteral zum Schützenstand auf dem Schießstand und wieder zurück als zeichen, dass sich kein Geschoß oder Patrone im Geschlosslager oder Patronen lager befindet. Das fähnchen soll NICHT dauerhaft in der Waffe verweilen!
Schon klar. Mir jedenfalls. 
Bei der LP 100 kann ich die klappe etwas öffnen, denn nur wenn ich die klappe bis zum Anschlag ziehe spanne ich die Schlagfeder. Weil es aber sehr verwirrend ist oder viele Schützen bei den Meisterschaft sehr nervös sind ziehen sie die Verlußklappen zuweit auf uns spannen damit wieder die waffe. Das hat dann auch de DSB bemerkt und fest gestellt...das wollten wir ja nun nicht erreichen. Also wieder weg mit den Dingern.
Das Dilemma besteht generell darin, dass viele (gerade ältere) Druckluftwaffen gar nicht für so ein Fähnchen konstruiert worden sind.
Das Problem besteht aber darin, dass nach wie vor etliche Landesverbände die Fähnchen in den Ausschreibungen verbindlich fordern und eine Nichtbeachtung zur Disqualifikation führen kann.
Für die Ausbildung geb ich euch recht, gerade wenn die Waffen auf dem Schießstand bleiben bis ein weiterer Schütze mit der Waffe schießt.
Du kannst hier höchstens Geronimo recht geben, aber nicht uns beiden, da wir, wie schon gesagt, in diesem Punkt unterschiedliche Auffassungen vertreten.
Wenn Waffen auf dem Schießstand abgelegt werden, dann müssen sie generell entladen sein und die Verschlüsse, soweit möglich, geöffnet sein. An diesen Waffen hat niemand ohne Erlaubnis rumzufingern. Wenn aber jemand die Erlaubnis erhält, dann hat er sich immer erst vom Ladezustand der Waffe zu überzeugen.
Alles Regeln, die schon seit Ewigkeiten gelten und die auch alle Sinn machen. Bei konsequenter Beachtung dieser Regeln sind die Fähnchen schlicht überflüssig.
Aber bitte nicht im Waffenschrank oder Futteral die Sicherheitsfahnen drinn lassen. Das kann im unglücklichsten fall zu defekten führen, die ich schon in der Werkstatt hatte.
Defekte kannte ich zwar bisher noch nicht, aber ich habe ja schon geschrieben, warum diese Signalfähnchen für mich problematisch sind. Sie bieten oft nur eine trügerische Sicherheit. Bei Pressluft ist das Treibmittel immer an Bord, solange die Kartusche vorhanden ist und bei einigen älteren Modellen kann so ein Fähnchen überhaupt nur dann eingeführt werden, wenn die Waffe vorher gespannt wird. Auf das Fähnchen auch dann zu pochen, ist doch (mit Verlaub) ziemlich bescheuert.
Damit ich hier nicht falsch verstanden werde. Bei den Feuerwaffen kann so ein Fähnchen, welches signalisiert, dass keine Patrone im Lager ist, durchaus Sinn machen. Aber auch nur, wenn auch weiterhin die altbekannten Sicherheitsregeln bezüglich Mündung, Abzug und Ladezustand konsequent beachtet werden. Leider denken aber einige Zeitgenossen, ob des Fähnchens könnten sie in den anderen Punkten wieder lockerer werden. So wird das Fähnchen kontraproduktiv, wenn nicht sogar gefährlich. Mein ja nur.
Mit bestem Schützengruß
Frank