Beiträge von Murmelchen

    Es kommt drauf an, ob in dem besagten Verband eine Einzelmitgliedschaft möglich ist. Beim DSB bzw. den Landesverbänden des DSB ist das zum Beispiel nicht möglich. Dort wirst Du nur als unmittelbares Mitglied eines Vereins mittelbares Mitglied des Verbandes.

    Beim BDS ist dagegen zumindest in einigen Landesverbänden eine Einzelmitgliedschaft möglich. Auch im BDMP ist wohl eine Einzelmitgliedschaft möglich.

    Unabhängig davon besteht wohl immer die Option Gastschütze. Hier muss aber immer der Versicherungsstatus im Auge behalten werden und die Möglichkeit einer regulären Teilnahme an den Wettkämpfen ist so normalerweise auch nicht gegeben.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Zumal das Argument mit der hohen Suizidrate in der Schweiz wohl auch gar nicht haltbar ist. Die Rate soll andern Quellen zufolge unter der durchschnittlichen Rate in Europa (bezogen auf jeweils 100 000 Bürger) liegen. Nur werden in der Schweiz wohl bei den Suiziden öfter Schusswaffen als in anderen Ländern verwendet. Ist ja irgendwie auch klar. Wenn es überhaupt keine Schusswaffen gibt, können die ja auch schlecht verwendet werden.

    Natürlich ist jeder Suizid immer tragisch, aber wenn man mal bedenkt, das es auch Menschen gibt, die in ihrer Verzweiflung vor einen Zug springen oder bewusst in den Gegenverkehr lenken, dann relativiert sich die Sache mit der Schusswaffe doch etwas.


    Ach ja, ein Argument der Initiative gegen Waffen war auch, dass es durch die vielen Schusswaffen regelmäßig zu häuslicher Gewalt oder Gewaltandrohung insbesondere gegen Frauen und Kinder gekommen sein soll. Richtige Belege oder Beweise für die These scheint es aber auch nicht zu geben.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Tja, hat wohl nicht so ganz geklappt mit dieser komischen Initiative, und das trotz massiver Einseitigkeit der mittlerweile auch in der Schweiz bei solchen Fragen schon fast "gleichgeschalteten" Presse. Aber auf die Schweizer Bürger ist wenigstens noch Verlass.


    Ich zitiere mal kurz aus der Rede des Bundesrates Ueli Maurer:

    Der Schweiz ist das Oben und Unten anderer Länder fremd: Kein Adelsstand, keine Beamtenelite, kein Berufsoffizierskorps prägte unsere Geschichte, verkörperte den Staat und vertrat oder vertritt ihn obrigkeitlich gegenüber dem Bürger, Soldaten und Steuerzahler. Aus diesem Grund brauchte sich unsere Regierung nie vor einer bewaffneten Bürgerschaft zu fürchten, denn Bürgerschaft und Regierung sind eins. Dass dagegen Zwangsstaaten dem Bürger keine Waffen zugestehen, ist nicht verwunderlich; ein Alleinherrscher will nur seine Getreuen Waffen tragen lassen.

    Das Modell Schweiz ist anders, es ist demokratischer, es ist freiheitlicher. Es gibt keinen Gegensatz Staat – Bürger. Der freiheitliche Staat, das ist unser gemeinsames Projekt. Der Staat, das sind die Bürger. Wir Bürger, wir sind der Staat. Wir, das Volk, wir sind der Souverän. Und deshalb ist es gar nicht anders möglich, als dass der Souverän auch die Waffen trägt und als Milizarmee letztlich die Rückversicherung dieser Ordnung abgibt.

    Der Bürger ist Soldat und der Soldat ist Bürger. Diese Gleichung gehört zum Wesen unseres Milizstaates. Wer jetzt einwendet, der bewaffnete Bürger sei gefährlich, sei ein Risiko, der spricht ihm die Selbstverantwortung ab. Und konsequent weitergedacht führt dieses Misstrauen gegenüber dem Volk in den totalen Verbots- und Verwaltungsstaat.

    Wer dem Bürger die Waffe wegnimmt, der zeigt ihm so seine Unmündigkeit an. Der Staat übernimmt die Vormundschaft. Und diese wird sich bald nicht mehr allein auf die Waffenfrage erstrecken. Warum soll jemand, dem nicht einmal die verantwortungsvolle Handhabung seines Sturmgewehrs zugetraut wird, über unseren gemeinsamen Weg in die Zukunft mitentscheiden können? Weshalb soll ein unmündiger Bürger an der Urne über die Geschicke unseres Landes befinden können? Die Entmündigungsspirale stoppt nicht bei der Volksentwaffnung.

    Wer die ganze Rede mal nachlesen möchte, kann das hier tun. Vielleicht sollten insbesondere unsere Volksvertreter und auch die Herrschaften der Presse diese Gedanken zumindest mal reflektieren.


    Mit bestem Schützgruß und schöne Grüße an die Schweizer

    Frank

    Die Amokläufe kann man ja in der Schweiz auch schlecht als Argument nehmen, die gab es dort trotz der vermeintlich so hohen Waffendichte bisher noch nicht. Also braucht man ein anderes Argument. Aber auch bei den Suiziden mutiert wieder das nahezu beliebig austauschbare Tatmittel bzw. Tatwerkzeug zum Tatauslöser.

    Es grenzt eigentlich schon an Frechheit, einem mündigen Bürger vermitteln zu wollen, man brauche ja nur bestimmte Tatmittel zu verbieten und schon würde es solche Taten nicht mehr geben können. Wer sich solcher Logiken auf Milchmädchenniveau bedient, der diskreditiert sich doch selbst, sollte man zumindest meinen.

    Dass solche Taten immer eine Ursache haben und dass, wenn dann der fatale bzw. für den Fall Suizid tragische Entschluss erst mal gefasst wurde, die Wahl eines geeigneten Tatmittels sekundär und auch nahezu beliebig austauschbar ist, wird bei solchen Forderungen wie immer geflissentlich verschwiegen.


    Ich hoffe, dass die Schweizer hier standhaft (und wehrhaft) bleiben und den Ideologen eine deutliche Antwort geben. Aber leider sind die verquerten Logiken mittlerweile weltweit auf dem Vormarsch und haben bisher auch vor der Schweiz nicht halt gemacht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    ich glaube Dir schon, auch die Theorie, dass sich die Streuung NICHT aufhebt usw. ich habe ja schon etwas in diesem Zuge gesurft.


    Das ist aber keine reine Theorie, sondern eine beweisbare Tatsache. Und ein Schnitt von 368 ist jetzt auch nicht so schlecht, dass man da einen Munitionstest völlig ausschließen sollte. Ein Test bringt immer ein paar Ringe (manchmal sogar deutlich mehr) und gibt Dir zusätzlich die Sicherheit, dass deine Waffe noch in Ordnung ist. Außerdem kannst Du dir dann immer sicher sein, dass die Fehlschüsse an Dir liegen und nicht an der Mun oder an der Waffe.

    Wie hier schon gesagt wurde, es kommt immer auf die Serie bzw. das Los an, nicht so sehr auf Kopfmaße und noch nicht mal wirklich, ob für LP oder LG.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich vermute ja anhand der ersten Bilderserie, dass MiSawis Problem eher im "unteren" Bereich liegt, sprich Anschlagsaufbau über die Fußstellung und die Beine bis hin zur daraus resultierenden Positionierung der Hüfte. Für mich sieht es so aus, als wären hier von Anschlag zu Anschlag Variationen vorhanden. Außerdem scheint es, dass mit dem rechten Bein sogar aktiv "gedrückt" wird, um die Hüfte nach vorne zu bekommen. Durch dieses starke Vorschieben der Hüfte und die damit verbundene Gewichtsverlagerung kann man aber eine Art Drehpunkt auf dem linken Bein schaffen. So sind dann auch, insbesondere, wenn das Vorschieben der Hüfte nicht immer ganz gleichmäßig geschieht, die seitlichen Schwankungen bzw. Verlagerungen zu erklären.

    Auch auf die Gefahr hin, den MiSawi jetzt noch mehr zu verwirren, würde ich vorschlagen, die Hüfte etwas weniger vorzuschieben und den rechten Fuß etwas weniger abzuspreizen und damit das Gewicht etwas mehr auf beide Beine zu verlagern. Auf dem letzten Bild sieht das zwar schon besser aus, aber es sieht für mich immer noch so aus, als würde mit dem rechten Bein gedrückt. Ja, ich weiß, dass das viele Schützen so machen und damit auch sehr erfolgreich sind. Das heißt aber noch lange nicht, dass das immer so ganz optimal ist.

    Bei den Schussbildern sieht es so aus, als würden die Trefferbilder eher in die Breite gehen. Kann sein, dass das Gewehr etwas zu kopflastig ist, zumal ja die Stützhand noch etwas zurückgenommen wurde. Warum die Trefferbilder bei Kopflastigkeit eher in die Breite gehen, ist nicht so ganz einfach zu erklären. Die Erfahrung zeigt aber, dass es so ist.


    Dass so eine Ferndiagnose nicht ganz optimal ist, wurde glaube ich schon gesagt. Normalerweise muss man einen Schützen schon etwas länger beobachten können und dann direkt einen Dialog führen können. Daher sind meine Anmerkungen auch mit Fragezeichen zu versehen. Letztendlich kann MiSawi aber unsere Anmerkungen hier zumindest ansatzweise auf ihre Tauglichkeit überprüfen. Aber, und dass darf auch nicht verschwiegen werden, besteht so die Gefahr, sich zu verzetteln. Unsere Angaben beruhen ja alle auf bestimmten Modellen, die wir uns so durch Überlegung, Beobachtungen und Erfahrung gemacht haben. Diese Modelle sind aber nicht immer beliebig austauschbar. Manche Annahmen sind immer nur dann zutreffend, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

    Aber na ja, wäre ja auch langweilig, wenn es nicht komplex wäre.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Er ist bei der Army.


    Bist Du Dir da ganz sicher?

    Ich meine, er ist einer der ganz wenigen Zivilisten in der USA Nationalmanschaft. Jedenfalls wird er auf der USA Shooting Seite ganz ohne Dienstrang aufgeführt. Normalerweise machen aber doch die Amis immer ziemlich viel Tamtam um ihre Dienstgrade. You know, proud nation. The land of the free and the home of the brave. Daher wäre es schon etwas ungewöhnlich, wenn man das gerade bei Matt nicht angeben würde.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - war auch mal Flieger, bis zur Beförderung 8)

    Hallo dingo,

    vielleicht können wir da ja mal etwas organisieren. Da ich auch so ein bisschen ein Wanderer zwischen den Welten bin, habe ich ganz gute Kontakte zu vielen Vereinen hier in der Gegend. Die Feste gehen da von dörflich rustikal bis hin zu gepflegt gesellschaftlich.

    Zum Thema Alkohol: Klar wird auf so einem Fest auch getrunken, vorzugsweise natürlich Gerstensaft. Aber richtige Probleme gibt es dabei eher selten und wenn doch, dann fast immer von Außenstehenden. Die Feste sind als echte Volksfeste ja immer öffentlich und da kommen dann auch schon mal "Gäste", die sich nicht immer so richtig gut benehmen können.


    Aber unbestätigten Gerüchten zufolge sollen auch schon auf den Festen der Sänger oder den Philanthropen alkoholisierte Menschen gesichtet worden sein. 8)

    Wobei, Geronimos Spruch "Schützenwesen - immer Vorurteil und Realität zugleich" stimmt natürlich schon etwas.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Und zu den Chancen bei Olympia: Er hatte und hat auch beste Chancen auf Olympia- und Weltmeistertitel - immer bis zum letzten Schuss. Wenn nun einmal bei ihm auch der letzte Schuss sitzt, klappts auch mit dem Titel oder der Medaille.


    Hach, jetzt bist Du aber ein bisschen gemein. :S

    Aber wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, dann hat er wohl jetzt auch schon entweder bei der WM oder bei einem der letzten World Cups Kniend eine Fahrkarte rausgehauen, nach Hörensagen wohl beim Schlosszumachen. Davor lag er natürlich in Führung.


    Ernsthaft, ich vermute, der hat mittlerweile auf dem Gebiet eine richtige Macke und das ist eigentlich sehr schade, denn er war sicher in den letzten Jahren einer der stärksten, wenn nicht sogar der stärkste Schütze weltweit. Aber durch das Missgeschick in Athen hat er ja wenigstens seine jetzige Frau Katarina Kurkova kennen gelernt.


    Wer jetzt die Story von Matthew Emmons noch nicht kennt, der suche mal nach Olympia 2004 Athen und 2008 Peking KK 3x40.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Sebastion,

    die abgebildeten Sockel (Slots) sollten dem 16 Bit ISA-Bus entsprechen, auch wenn die Farbe Weiß für den Sockel nach meiner Erinnerung eher weniger üblich war. Normal war da wohl Schwarz angesagt.

    Aber möglicherweise hast Du ja noch ein Handbuch zum Board oder kannst anhand der Bezeichnung auf dem Board mal beim Hersteller schauen, ob es dort noch ein Handbuch gibt. Dann bist Du auf jeden Fall auf der ganz sicheren Seite in Bezug auf den Bus.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Es gibt, wie schon gesagt wurde, verschiedene Varianten.

    In manchen Vereinen ist es Brauch, dass derjenige (oder diejenige), welche(r) zum zweiten mal König wird, sich Kaiser nennen darf. Es gibt aber auch die Variante, wo zu bestimmten Zeiten alle ehemaligen Könige um die Kaiserwürde kämpfen.

    Die Frau (wobei das nicht die Angetraute sein muss) vom Kaiser trägt normalerweise den Titel Kaiserin. Sollte die Frau aber selbst den Titel König (Königin) oder Kaiser errungen haben, dann heißt der "Kerl" an ihrer Seite normalerweise Prinzgemahl.

    Eine Steigerung von Kaiser gibt es nicht. Aber in manchen Vereinen wird es nicht so gerne gesehen, wenn sich bestimmte Personen im Ringen um die Würde zu sehr hervortun. Daher gibt es dann auch schon mal hinter vorgehaltener Hand den Begriff "Schweinekaiser" oder "Schweinemajor", wenn jemand mehr als dreimal den Vogel abschießt oder zum zweiten Mal Kaiser wird.


    Einen kleinen Hinweis kann ich mir bei dem Thema am Schluss aber nicht ganz verkneifen. Auch wer jetzt keinen Zugang zu den traditionellen Schützen hat und die ganze Sache nicht versteht, braucht trotzdem darüber nicht zu lästern. Die Schützen können zwar auch Spaß verstehen, aber für viele ist das Schützenwesen durchaus eine ernste Angelegenheit. In manchen Regionen in Deutschland (Westfalen - Sauerland) ist das jährliche Schützenfest kultureller und gesellschaftlicher Höhepunkt in fast jedem Dorf, aber auch in den größeren Städten. Und ohne die vielen traditionellen Schützen mit guten Kontakten zu Politik und Gesellschaft hätte der Schießsport und der legale Waffenbesitz in Deutschland einen deutlich schlechteren Stand.

    Hier noch ein paar Informationen zum Sauerland.

    Das Land der Tausend Berge, wie das Sauerland auch genannt wird, ist in Deutschland eine absolute Schützenhochburg. Das Sauerland ist eine deutsche Mittelgebirgsregion im Südosten von Nordrhein-Westfalen. Kleine Ausläufer des Hochsauerlandes reichen bis in einen nordwestlichen Zipfel von Hessen um Willingen. Die eher dünn besiedelte Gegend weist verhältnismäßig viele Waldgebiete auf. In fast jedem Dort gibt es einen Schützenverein oder eine Schützenbruderschaft. Oft sogar mit mehr Mitgliedern, als das Dorf überhaupt Einwohner hat. Das Schützenfest ist oft kulturell das wichtigste Ereignis. Viele Vereine der Region sind im Sauerländer Schützenbund organisiert. Der SSB ist ein traditioneller Schützenverband und gliedert sich in sieben Schützenkreise. Das Motto lautet "Glaube - Sitte - Heimat". Dem SSB sind zur Zeit 347 Vereine mit 163.470 gemeldeten Mitgliedern angeschlossen. Der durchschnittliche Verein verfügt danach fast an die 500 Mitglieder.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    hier noch ein paar kleine Ergänzungen aus meiner Sicht. Mit der Tube kann, wie das ja auch in der Info von MEC beschrieben wird, die Visierlänge eingestellt werden. Eine längere Visierlänge (bei LG die maximale Länge laut Sportordnung beachten) verbessert die Zielgenauigkeit, führt aber auch dazu, dass man seine Schwankungen auch deutlicher wahrnimmt. Im Anschlag Stehend kann eine zu lange Visierlinie daher sogar kontraproduktiv sein, da so die Gefahr besteht, aufgrund der wahrgenommenen Schwankungen ruppiger und unsauberer auszulösen. Am besten ist es daher, hier mal ausgiebig zu testen. Ideal ist immer die Einstellung, wo der Schütze am besten seine Trefferlage vorhersagen kann.

    Zum Thema Balance: Neben dem Schwerpunkt spielt auch die Verteilung der Massen, also das, was der Physiker als Massenträgheitmomente bezeichnet, eine wichtige Rolle. Eine Verlagerung oder Konzentration der Massen zu bzw. an den Enden eines Gegenstandes führt dazu, dass dieser träger auf äußere Einflüsse reagiert. Mehr Masse an der Mündung eines Gewehrs führt daher auch zu einer trägeren Mündung. Dabei wird die Waffe bei gegebener Stütze natürlich auch kopflastiger. Da dieser Effekt normalerweise nicht erwünscht ist (Gravitation), muss das Gewehr dann auch (unter Berücksichtigung des maximal zulässigen Gesamtgewichtes) im hinteren Bereich mit Gewichten ausgeglichen werden.

    Zur Lage des Schwerpunktes: Würde das Gewehr nur mit der Stützhand gehalten (gestützt) werden, dann müsste der Schwerpunkt genau über dem Stützpunkt liegen. Da das Gewehr aber auch durch die Schulter und mit Abstrichen auch durch die Abzugshand zusätzlich fixiert wird, kann der Schwerpunkt etwas nach vorne verlagert werden, ohne dass das negative Auswirkungen in Bezug auf die Kopflastigkeit hat, die Mündung aber doch noch etwas träger wird. Hier muss aber jeder Schütze selbst experimentieren, wo seine Waffe ihm am ruhigsten erscheint und womit er am besten klarkommt.

    Wer allerdings zur Zockerei neigt, so wie Mitch das beschreibt, für den kann eine zu träge Mündung sogar kontraproduktiv sein. Auch bei, ich bezeichne es mal als "multiple" Nullstellungen, führt eine träge Mündung eher dazu, dass man zwar immer recht ruhig steht, aber leider oft auch ein bisschen neben dem Ziel und dann dort nur schlecht wegkommt. Das führt dann leicht zu einer noch ruppigeren Technik mit dem Resultat, dass man regelmäßig die Schüsse auf die andere Seite der Zehn in die Neun oder schlimmer "kickt".

    Fazit: Längere Visierline und trägere Mündung können Vorteile bringen, aber sollten auch immer kritisch im Hinblick auf die eigene Technik und deren Unzulänglichkeiten betrachtet werden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    So stellt sich doch ein Atheist die Unsterblichkeit vor: Lokalverbot auf dem Friedhof!


    Der Alte Sack in "Das kleine Arschloch". Ganz böser Film!

    PS: Ich bin erst 21...


    Ich nicht! :D


    Aber ihr habt "mein" Zitat ja bisher noch gar nicht beantwortet. Überlesen? Also noch einmal:

    "Es wird böse enden". Ist jetzt auch eher für die etwas Älteren.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand, das Sportgerät ein Familienmitglied


    Genau, eine gewisse Magdalena Neuner meint auch ihre Anschütz, wenn sie von ihren Baby spricht.

    Aber Vorsicht, bei den Normalsterblichen kann das auch als schwere Macke ausgelegt werden. :pinch:


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Möglicherweise hat dein Spezi ja auch heimlich hier in das Forum geschaut. 8)

    Nein, Spaß beiseite, ich denke, in dem genannten Rahmen ist die Sache für beide Seiten fair gelaufen und so soll das ja auch unter Bekannten und Schützen sein. Schnäppchen in diesem Bereich bedingen ja auch immer irgendwie, das die Gegenseite etwas übervorteilt wird.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    hallo dingo,

    dein Tipp ist nicht nur möglich, sondern sogar sehr gut möglich. Aber mit Coburg lag ich ja zumindest mit einem der Finalteilnehmer auch richtig. Die sind eigentlich immer ein ernstzunehmender Gegner. Wird sicher spannend.

    Nordstemmen hat auch eine tolle Leistung geboten und hätte daher sicher zumindest den 3. Platz verdient. Aber ich bin da einfach etwas näher an der SG Hamm dran und drücke denen daher schon aus alter Verbundenheit und auch wegen persönlicher Kontakte die Daumen.

    Die SG Hamm ist eh nicht ganz so leicht einzuordnen. An guten Tagen können die Großes leisten, aber sie können auch recht heftig einbrechen. Na ja, schauen wir mal.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo KreisjgdkönigHOL010,

    die Gelbe WBK ist mitnichten ein "kleine" WBK, sondern eine WBK speziell für Sportschützen. Sie geht mit ihren Erlaubnissen zumindest für bestimmte Waffen sogar weiter als die Grüne WBK, denn sie stellt eine unbefristete und unbeschränkte Erlaubnis für den Erwerb und Besitz dieser Waffen dar. Bei der Grünen WBK ist für jeden Erwerb immer ein Voreintrag nötig, sofern man als Jäger Langwaffen nicht auf den Jagdschein erwirbt. Bei den Sportschützen ist die Grüne WBK immer dann nötig, wenn man (bestimmte) Kurzwaffen oder Halbautomaten erwerben will.

    Für WBK Gelb und Grün gelten formal erstmal die gleichen Voraussetzungen. Daher ist auch nicht ganz richtig, dass man Gelb leichter bekommt.

    Das Waffengesetz (findest Du im Internet auf der Seite des Justizministeriums - einfach WaffG in eine Suchmaschine eingeben) fordert neben Eignung und Zuverlässigkeit (und Erfüllung bestimmter Altersvorgaben) ein Bedürfnis, also einen bestimmten Grund. Dieses Bedürfnis wird Sportschützen zuerkannt, wenn sie mindestens 1 Jahr regelmäßig am Schießsportbetrieb des Vereins teilgenommen haben. Bei Vereinen, die einem anerkannten Schießsportverband angehören, muss der Verband dieses Bedürfnis bescheinigen. Bei Vereinen ohne Verbandszugehörigkeit ist es nach dem neuen WaffG etwas komplizierter geworden. Aber auch hier kann die zuständige Behörde eine WBK ausstellen, formal dann aber nicht mehr nach § 14, sondern nach § 8. Ganz ohne Verein geht zumindest theoretisch auch, ist aber ungewöhnlich und eher selten.

    Das Thema war aber auch schon hier im Forum regelmäßig ein Thema. Mit Hilfe der Suchfunktion solltest Du auch noch ein paar weiterführende Information finden. Für weitere Fragen, soweit ich diese beantworten kann, stehe ich (und auch andere) Dir aber auch weiterhin hier zur Verfügung.


    Mit bestem Schützengruß und Joho

    Frank