Beiträge von Murmelchen

    Die oft gehörte Aussage, dass Dichtungen oder auch Federn leiden oder sich abnutzen, wenn sie unter Druck stehen, ist jedenfalls so in ihrer Allgemeinheit technisch bzw. physikalisch nicht haltbar. Solange nur die Kräfte wirken und dabei das maximal zulässige Maß nicht überschritten wird, dabei aber keine Arbeit verrichtet wird, sprich keine Bewegung im Spiel ist, werden weder die Dichtungen noch die Federn abgenutzt. Erst wenn Druck auf- bzw. abgebaut wird, tritt auch zwangsläufig Bewegung, sprich Arbeit auf. Diese Bewegung führt dann sowohl bei Dichtungen als auch bei Federn irgendwann zu einer Materialermüdung.

    Zudem kann es durch das permanente Auf- und Abschrauben auch noch zusätzlich zu weiteren Belastungen bzw. Beschädigungen an den Dichtungen kommen, weil dabei ja auch sehr leicht an den Kanten angestoßen werden kann und wird.


    Jede Füllung und Leerung belastet darüber hinaus nicht nur die Dichtungen, sondern die ganze Kartusche. In diesem Zusammenhang ist auch die zeitliche Nutzungsbegrenzung auf 10 Jahre von Seiten der Hersteller etwas fragwürdig. Eine sauber und fehlerfrei gefertigte Kartusche kann auch gefüllt 100 Jahre in einer entsprechenden Umgebung gelagert werden, ohne dass sie merklich altert und zu einem Risiko wird. Erst durch das Füllen und Leeren treten die Belastungen auf, die dann irgendwann zum Versagen führen können.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    bevor ihr hier munter weitermacht, sei mir eine kleine Anmerkung vergönnt:

    Vergrößerung + 1 = Vergrößerungsfaktor -> Vergrößerung = 0 <> Vergrößerungsfaktor = 1

    Axel hat es ja schon angedeutet, aber auch noch etwas holperig formuliert. 8)

    Solange die Begriffe Vergrößerung und Vergrößerungsfaktor munter getauscht und oder auch noch synonym verwendet werden und dann auch noch die jeweiligen Zahlenwerte falsch zugeordnet werden, wird das nix. Mein ja nur.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    ich bin jetzt wahrlich kein Kenner der DDR-Geschichte - ich hatte sogar längere Zeit DDR-Verbot 8) - möchte aber trotzdem eine kleine Ergänzung zu Zebos fundiertem Bericht wagen.

    Nach meinen Information durch Gespräche mit ehemaligen DDR-Sportlern war es wohl so, dass in der DDR schon sehr früh ganz gezielt durch entsprechende Tests in den Schulen die Talente für die jeweiligen (olympischen) Sportarten gesucht wurden. Dabei wurde wohl im Bereich Schießsport das Halte- und Standvermögen und die Fähigkeit, feinste Steuerungen und Korrekturen durchzuführen, auch mit Hilfe speziell dafür entwickelter Messgeräte und Elektroniken getestet. In welchen Zeiträumen das jetzt so geschah, ist mir nicht bekannt, aber von den Achtzigern wurde mir das jetzt jedenfalls so berichtet.

    Vielleicht kann Zebo das ja so bestätigen und eventuell sogar auch noch etwas ergänzen bzw. deaillierter ausführen.


    "Das Schießen erzieht geistesgegenwärtige überlegene Menschen" - kein Wunder, dass das bestimmten Herrschaften nicht passt.


    dingo

    Unser über 400 Jahre alter Schützenverein hat sogar über 1000 Mitglieder und den Beitragssatz können wir mit zur Zeit 16,- EUR Jahresbeitrag auch locker toppen. Aber trotzdem haben wir ein massives, zum Teil leider auch hausgemachtes Problem im Nachwuchsbereich für den Schießsport. Richtig aktiv betreiben den Schießsport bei uns leider zur Zeit nur noch ein paar Männekes und unser Nesthäkchen ist jetzt auch schon in der Altersklasse angelangt. Da so natürlich ein ziemlich geballter Schützensachverstand an den Start geht, ist die Ausbeute bei Wettkämpfen und Meisterschaften noch relativ hoch und verkleistert so auch ein bisschen das Problem.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Dirk,

    herzlich Willkommen bei den Meisterschützen.

    Ich komme auch fast aus deiner Ecke, nur etwas weiter süd-östlich. Daher treibe ich mich normalerweise auch in einem andern Kreis und in einem anderen Bezirk rum, kenne aber natürlich auch etliche Leute und Vereine aus dem Bezirk Hellweg und dem WSB an sich. Ich schieße schon seit meiner Kindheit und auch noch immer mit Begeisterung, heutzutage allerdings auch aufgrund anderer Aufgaben auch auf Funktionärsseite nicht mehr sehr intensiv. Zumindest fürs Land reicht es aber trotzdem normalerweise in meinen Disziplinen auch noch so. München ist auch nicht völlig außerhalb der persönlichen Reichweite, aber zumindest in den olympischen Disziplinen hängen die Trauben ja auch noch für die Altersklasse immer noch recht hoch. Na ja, schaun wir mal. ^^

    Das traditionelle Schützenwesen ist mir auch seit meiner Kindheit vertraut und das ist ja auch in meiner Gegend Richtung Sauerland noch deutlich stärker ausgeprägt, als bei bei euch im Umfeld der großen Stadt.

    Deine 298 Ringe Auflage sind doch nach erst 2 Jahren und dann noch mit Seitenspanner ein echtes Wort. Das schafft definitiv auch nicht jeder und die 300 dürften da auch mehr eine Frage des Kopfes als des Trainings sein. Aber die klassischen Disziplinen solltest Du auch nicht ganz außer Acht lassen Und wenn Du auch nicht mehr so ganz gerne Stehend schießen willst, so könnte doch möglicherweise auch noch KK-Liegend eine Option für Dich sein. Allerdings ist der Einstieg deutlich leichter, wenn Dich dort jemand halbwegs kompetent einweisen kann. Gilt natürlich auch für Stehend. Bei uns hat es jemand, der erst mit über 50 mit dem Schießsport in Berührung kann, es schon nach relativ kurzer Zeit auf über 370 mit dem LG gebracht, auch noch zu Seitenspanner-Zeiten. Ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin viel Spaß.


    Jedenfalls mit westfälischem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    auch wenn man den Inhalt der Aussagen nun wirklich nicht ernst neben kann, so müssen wir aber sehr ernst nehmen, dass es solche verblendeten Ideologen ohne den blassesten Dunst von der Sache gibt und dass sie auch mehrheitsfähig werden können. Menschen mit solchen Sichtweisen, bei denen immer die Ideologie die Kompetenz und das Wissen ersetzt, werden heute leider immer häufiger nach oben gespült, bekommen Mehrheiten und können dann an den Gesetzesschrauben drehen, die uns immer weniger Luft zum Atmen lassen.

    Aber einen Vorteil hat die Sache auch. Sie, die Ideologen, sagen jetzt ganz offen, dass es ihnen nicht nur um vermeintlich gefährliche Schusswaffen wie GK geht, sondern um alle "Waffen". Sie möchten den freien und legalen Waffenbesitz komplett verbieten und das Schützenwesen in Deutschland auflösen.

    Das sind übrigens die Gleichen, die junge Menschen in einen sinnlosen und aussichtslosen Krieg schicken, ihnen aber dann, wenn es brenzelig wird, die Solidarität verweigern. Das aber hier nur am Rande.

    ich hoffe, dass jetzt endlich wirklich jeder Schütze und Legalwaffenbesitzer (blödes Wort) in Deutschland versteht, dass auch sein Sport, sein Besitz und sein Eigentum in Gefahr ist. Dabei ist es völlig egal, ob Druckluft oder GK, ob statisch oder dynamisch, ob olympisch oder "nur" zum Spaß, ob im DSB oder in den anderen Verbänden, ob Brauchtumsschütze oder Sammler, sie wollen uns alle weg haben. Wen jetzt der neue Kampf gegen die Lichtpunktgewehre nicht der Beweis ist, dann weiß ich wirklich nicht, was es denn noch der Beweise bedarf, um diesen Fakt zu akzeptieren.

    Wir alle müssen jetzt wirklich mit den ganzen Mätzchen der Vergangenheit wie guter Schütze - böser Schütze, guter Verband - böser Verband, gute Disziplin - böse Disziplin usw. ganz schnell aufhören, und zwar alle, wenn wir unseren Sport und auch unser Eigentum auch noch weiterhin behalten wollen.

    Ach ja, den Begriff Schütze finde ich dabei immer noch besser als diesen komischen Begriff Legalwaffenbesitzer. Da könnten sich nach meiner Meinung auch alle mit identifizieren, Nicht nur die traditionellen Schützen und die Sportschützen. Es geht dabei auch nicht nur um das schießen, sondern auch um die Freiheit unserer Gesellschaft. Ein Sammler schützt auch ein Kulturgut und der legale Besitzer an sich schützt auch sein Eigentum und damit letztendlich auch unsere bestehende Grundordnung. Auch ein Jäger übt eine wichtige Schutzfunktion aus.


    In diesem Sinne sollten wir alle Schützen sein.


    Mit ernsthaftem Schützengruß

    Frank

    Yeah! Auf Englisch "The Hallelujah Trail"

    Kurzbeschreibung:

    Denver ist von einer schrecklichen Dürre bedroht: Der Whisky wird knapp, und die 40 Wagen, die den Nachschub bringen sollen, wecken allerlei Begehrlichkeiten. Durstige Minenarbeiter, wilde Indianer und eine noch wildere Horde feministischer Abstinenzlerinnen – alle sind hinter dem goldenen Genuss her. Und die verzweifelte US-Kavallerie immer mitten drin.

    Der Kritiker Joe Hembus empfahl: „Man genießt den Streifen am besten leicht angetrunken.“


    MarkusM, its your turn!


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Mach ich doch gern. Also, Winnetou ist falsch, aber das Genre Western ist schon mal richtig. Noch etwas genauer spezifiziert handelt es sich um eine Westernkomödie.

    Hier noch ein weiterer Tipp. In dem Film geht es um ein zumindest für manche sehr wichtiges Lebensmittel, wenn nicht sogar um ein überlebenswichtiges. Die Stadt Denver spielt in dem Film auch eine Rolle und der Winter von 1867 endet als der mildeste seit Menschengedenken.


    Mit bestem Schützengruß
    Frank

    Hallo Dieter,

    das ist eine ganz prima Ausarbeitung. Beim Durchlesen ist mir auch wieder aufgefallen, dass auch gerade ich dazu neige, die Sachen oft zu technisch und zu verkopft zu erklären. Auch aus einer gewissen Begeisterung für die Sache heraus, besteht bei mir immer die latente Gefahr, Anfänger oder Einsteiger "totzuquatschen". Mir ist das Prinzip der Einfachheit auch klar, aber es fällt mir manchmal gar nicht so leicht, dass auch konsequent umzusetzen. Wobei man hier sicher auch etwas differenzieren muss. Ein, sagen wir mal, eher intellektueller Mensch (auch aus dem Nachwuchsbereich) darf und soll ruhig auch etwas komplexer angesprochen werden als ein eher praktisch veranlagter Mensch.

    Zwei Anregungen hätte ich aber noch:

    Da sich diese Anleitung ja auch an Trainer oder Betreuer richten soll, die möglicherweise auch nicht immer so ganz sattelfest sind, wären vielleicht unter Punkt 10 noch ein paar Daumenregeln ganz hilfreich, so in Richtung Schaftlänge über die Armbeuge ermitteln usw.. Also keine komplexen Beschreibungen, sondern nur die einfachsten Daumenregeln. Ich weiß, kann leicht auch abdriften und gerade auch hier zu wilden Diskussionen führen.

    Ich persönlich finde auch noch wichtig, dass der Anschlag auch schon sehr früh als (feste) Einheit aus Schütze und Gewehr verstanden wird. Die Gefahr ist sonst zu groß, dass versucht wird, das Gewehr in die Mitte zu drücken und das diese Technik dann durch Übung immer weiter verfestigt wird. Es ist nämlich nicht so ganz einfach, dass hinterher wieder raus zu bekommen und manche Schützen schießen dann ihr ganzes Leben lang so.


    Ach ja, wenn Du möchtest, dass die Anleitung auch weiter gereicht werden darf, dann kennzeichne das am besten auch so. Vielleicht wären auch noch ein paar weitere Angaben (Standort) über euch ganz hilfreich. Und Gerhard würde sich sicher auch freuen, wenn auch die Meisterschützen kurz erwähnt würden.


    Vielleicht können wir ja auch hier über das Forum die Anleitung noch etwas weiter ergänzen, zum Beispiel durch Fotos, und so ein (kleines) neues Werk für die Jugendarbeit schaffen. Es besteht auf jeden Fall Bedarf dafür. Wir hatten ja hier auch schon eine Nachfrage nach den nicht mehr im Handel erhältlichen Werk von Hagen Bubliz.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Jetzt muss ich mich mal outen. Ich war und bin leider in diesen Sachen etwas schlunzig. Die Pokale stehen bei mir in meinem, sagen wir mal Herrenzimmer, auf dem Schrank. Aber sie sind nicht vollständig, da ich auch schon mal den einen oder anderen mit neuer Plakette wieder in Umlauf gebracht habe. Nadeln und Medaillen liegen auch auf dem Schrankboard oder im Schrank. Einige habe ich auch an der Jacke und da aktualisiere ich auch ab und zu mal. Ein bisschen Show muss ja auch sein. 8) Die Urkunden sind ein Problem. Ein paar habe ich an der Wand, weitere liegen in einer Schublade und etliche dürften mir auch fehlen, weil auch unser alter Sportleiter da auch immer etwas unsystematisch agiert. Manchmal zaubert er auch schon mal nach Jahren noch eine Urkunde aus seiner großen Tasche.

    Ist eigentlich etwas schade, aber im Nachhinein eh nicht mehr zu retten und wohl auch ein bisschen eine Mentalitätssache. Im Prinzip weiß ich ja, was und wo ich mal geschossen habe. :D


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hier zum Thema eine ganz aktuelle Meldung. Der russische Spitzenschütze Denis Sokolov wurde bei der Europameisterschaft in Brescia (Italien) wegen Verstoßes gegen die ISSF-Regel 7.4.7.10.1 vom Wettkampf disqualifiziert. Das ist im Prinzip die gleiche Regel wie die hier schon besprochene Regel 1.0.2.7 SpO DSB.

    Ob der jetzt auch eine Jeans unter der Schießhose an hatte? Oder war es etwa eine echte russische Unterbuxe Modell Extra Strong?

    Wie man jedenfalls sieht, sollte man auch solche Sachen immer im Auge behalten, zumindest ab einem bestimmten Level.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    die meisten hier dürften die Meldung schon mitgekriegt haben. Sonja Pfeilschifter und die Damen-Mannschaft des DSB wurden gestern bei den Europameisterschaften für Druckluftwaffen in Brescia (Italien) Europameister 2011. Neben den hier im Forum schon genannten Junioren mit Andreas Geuther ein weiterer Erfolg für das DSB-Team.

    Weitere Informationen nebst Interview mit Sonja und CD gibt es auf der Seite des DSB.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo martina-s,

    ich würde an deiner Stelle schauen, ob Du nicht einen Händler findest, der Dir das Teil für einen bestimmten Zeitraum leihweise zur Verfügung stellt. Richtig beurteilen, ob es für Dich etwas bringt und ob Du damit auch zurecht kommt, kannst das Du nur, wenn Du damit auch in aller Ruhe richtig schießen kannst.

    Gerade die vergrößernde Optik ist etwas tückisch. Zwar sieht man damit die Scheibe schon deutlicher. Das heißt aber noch nicht, dass man so auch besser trifft. Ich habe so eine Optik für mich mal für KK-Liegend ausprobiert und bei mir ging damit regelmäßig das Schussbild auf. Dabei habe ich versucht, so sauber wie möglich zu arbeiten. Trotzdem hatte ich kein richtiges Gefühl dafür, wo meine Schüsse lagen.

    Aber wie schon gesagt, ohne Vergrößerung gibt es den sphärischen Dioptrienausgleich nicht. Das bedeutet auch, dass das Teil dann nur ab Altersklasse (und nicht bei Liga-Wettkämpfen) zugelassen ist. Das ZLO alleine ist für alle Klassen zulässig, aber das alleine wird Dir wegen der leichten Kurzsichtigkeit nichts nützen. Da brauchst Du dann doch noch eine Brille und dann kannst Du auch komplett auf das ZLO verzichten.

    Ich weiß jetzt nicht, aus welcher Ecke Deutschlands Du kommst, aber für den Süden gilt Müller Manching (bei Ingolstadt) als eine gute Adresse für die Anpassung von Schießbrillen.


    dingo

    Neben der sphärischen Fehlsichtigkeit (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit) gibt es oft die zylinderische Fehlschichtigkeit, auch Astigmatismus oder Stabsichtigkeit genannt. In einem Brillenpass findet man daher oft auch jeweils zwei Dioptrienwerte (sph. und zyl.) plus Angabe einer Achse (Winkel) in Grad. Die erste Fehlsichtigkeit wird durch ein Missverhältnis zwischen Augenlinse und Augapfel verursacht und kann recht einfach durch eine Korrekturlinse behoben werden. Die zweite Form der Fehlsichtigkeit resultiert aus einer Hornhautverkrümmung und führt dazu, dass die Geometrie der Abbildungen nicht mehr stimmt. Ein runder Gegenstand (bei uns der Scheibenspiegel) wird dann nicht mehr rund, sondern verzerrt wahrgenommen. Hauptproblem dabei ist auch noch, dass das ganze normalerweise achsenabhängig ist. Das bedeutet auch, dass ein Glas für den Stehendanschlag Gewehr, wo wir ja mehr oder weniger schräg blicken, etwas anders berechnet werden muss, als ein Glas für eine normale Brille.

    Um deine Frage beantworten zu können, müsste man jetzt wissen, wofür die -1,0 Dioptrien jetzt stehen. Aber da bei Angabe nur eines Wertes normalerweise immer die sphärische Korrektur gemeint ist, bräuchtest Du den Dioptrienausgleich, also die bekannte Dioteroptik. Da es die aber bisher nur vergrößernd gibt, ist diese in deiner Wettkampfklasse nicht zulässig.

    Kurze Anmerkung: Ich bin weder Augenarzt noch Optiker, daher dürfte meine Erklärung einige Unschärfen erhalten. Für ein grobes Verständnis sollte es aber ausreichen.


    Bisher gibt es von den Herstellern Gehmann und Centra die sphärische Korrektur nur in Verbindung mit einer Vergrößerung und eben jetzt neu auch das ZLO für die zylinderische Korrektur. Ob es einem persönlich auch hilft und man dadurch auf eine Brille verzichten kann, muss man selbst herausfinden. Das ZLO soll aber etwas kompliziert in der Bedienung sein, hat aber natürlich auch den Vorteil gegenüber der Brille, dass man auch auf dem Stand auf die jeweilige Situation und auch körperliche Verfassung (Blutzuckerspiegel) reagieren und nachjustieren kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo martina-s,

    abgesehen davon, dass das ZLO nicht so ganz einfach zu händeln sein soll, brauchst Du für die leichte Kurzsichtigkeit auch noch den Dioptrien- oder sphärischen Ausgleich. Diesen Ausgleich gibt es aber nur in vergrößernder Ausführung.

    Wenn Du also keine vergrößernde Optik haben möchtest, was auch nicht ganz unproblematisch ist, dann bleibt Dir nur die Brille.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Leider weiß ich nicht mehr genau die Maße, aber frag doch mal Murmelchen (Frank), denn der ist sehr sicher in Sachen Sportordnung!!


    Danke für die Blumen. Du meinst also, dass ich hier regelmäßig den Leuten die Sportordnung vorlesen darf? ^^ Na klar, mache ich doch gern. Aber wie man sieht, der Johann kann das auch schon ganz gut und der ist auch noch schneller. :D

    Auf die Idee, dass man unter der Schießhose auch noch eine Jeans tragen könnte, wäre ich jetzt aber so ohne weiteres auch nicht gekommen. Aber man lernt ja nie aus. Wobei das jetzt keine Wertung sein soll. Ich kann es mir nur schlecht vorstellen. Jedenfalls habe ich das vorher auch noch nie gesehen.


    Ich habe Sarah inzwischen schon etwas ausführlicher auf ihre Anfrage hin geantwortet, wobei der 1.0.2.7 ja im Prinzip alles sagt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Gerhard,

    den persönlichen Stil von Josef Ambacher kann man sicher unterschiedlich bewerten. Problematisch war aber, dass er die ganzen Großkaliberdisziplinen, die es ja zweifelsohne auch im DSB gibt und welche ja auch von nicht gerade wenigen Schützen aktiv praktiziert werden, komplett verleugnet hat. Damit hat er sicher nicht wenige dieser Schützen brüskiert. Außerdem kann man aus dieser Stellungnahme bzw. Nichtstellungnahme schießen, dass der DSB im Zweifel bereit wäre, bestimmte Disziplinen für den vermeintlichen Erhalt anderer (harmloserer) Disziplinen zu opfern. Ich fände es jedenfalls nicht so schön, wenn man meine Disziplinen opfern wollte. Und sagt jetzt bitte nicht, ich würde doch (nur) KK schießen. Da bräuchte ich mir dann doch keine Sorgen machen. Wenn es nur nach dem Grafe ginge, dann wäre auch über kurz oder lang LG/LP weg.

    Zum Nichthingehen: Wenn man nicht überzeugend rüberkommt und keine vernünftigen Argumente vorbringen kann, dann kann man durch Teilnahme an solchen Sendungen möglicherweise mehr Schaden anrichten als Nutzen hervorbringen. Man darf das nicht nur aus der Sicht des Schützen sehen. Ich mag den Ambacher irgendwie auch. Aber ich bin nicht die Zielgruppe solcher Sendungen. Solche Sendungen werden in erster Linie von in der Sache ziemlich ahnungslosen Menschen geschaut und die gilt es zu überzeugen. Hetzen können und tun die Medien auch alleine. Da braucht sich dann der Präsident nicht auch noch schlecht verkaufen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo ChrissySV1919,

    Ärger kann es immer mal geben und wenn man dann nicht kuschen will, muss man zwangsläufig diskutieren. Aus meiner Sicht sind dabei immer noch die richtigen Argumente maßgeblich.

    Aber eine (funktionierende) Sicherung wird an keiner Stelle in der Sportordnung verlangt und ist auch in Sachen Waffenrecht nicht relevant. Frag doch mal nach einer Sicherung beim Revolver. Du darfst die Waffe immer nur im Schützenstand (und normalerweise erst auf Anweisung hin) laden. Spätestens wenn Du sie wieder aus der Hand legst, hat sie ungeladen zu sein.

    Ich denke, dass sind Argumente, welche auch uneinsichtige Aufsichten oder Schießleiter überzeugen sollten. Im Zweifel fragst Du halt, wo die aufgestellte Forderung in schriftlicher Form zu finden ist.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    gestern gab es auf BR-alpha leider wieder eine der unsäglichen Diskussionsrunden zum Thema legale Waffen und Winnenden.

    Die Diskussion, an der auch DSB-Präsident Josef Ambacher teilnahm, wurde gestern um 20 Uhr 15 im Rahmen der Sendung alpha-Forum City auf BR-alpha gesendet und kann über das Internet zur Zeit in der Mediathek des BR nachträglich betrachtet werden.

    Hier der Link zur Sendung: http://mediathek-video.br-online.de/o16/br/b7/play…7mediathek.html

    Dabei bitte auf Dienstag gehen und dann zur Sendung nach unten blättern.


    Ich halte ja unseren Präsidenten für einen honorigen Menschen, aber nach meiner Auffassung ist er nicht gut beraten, wenn er sich in solche Diskussionsrunden begibt. Er vertritt unsere Sache nicht wirklich gut und leugnet dabei auch noch, ob bewusst oder unbewusst, einen Teil unserer Realität. Es ist schon bezeichnend, wenn man den Eindruck gewinnt, dass der Politiker und FDP-Mann Dr. Andreas Fischer die Interessen der Schützen und Waffenbesitzer besser vertritt, als unser Präsident.

    Man muss doch wissen, dass man in so einer Sendung, wo der wirre Roman Grafe mit seinen Sportmordwaffen- oder Mordsportwaffenfantasien auftritt, von Sachlichkeit keine Rede sein kann. Wenn man dann nicht in der Lage ist, gelassen und souverän die eigenen Standpunkte ohne Leugnung der eigenen Disziplinen zu vertreten, dann sollte man so einer Sendung besser ganz fernbleiben.

    Möglicherweise wäre ein Dr. Kohlheim für solche Aufgaben, wenn man sich denn überhaupt unbedingt solchen Sendungen stellen muss, die wirklich bessere Wahl.


    Wie seht ihr das?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo ChrissySV1919,

    ich habe ja auch schon mal geäußert, dass man auch mit so einem Standard-Schaft noch klar kommen kann.

    Vermutlich ist dein Schaft schon für ein System mit neuem Schloss bzw. neuem Abzug vorgesehen gewesen. Wenn Dich das mit der Sicherung stört, musst Du einfach an der Stelle etwas Holz wegnehmen. Aber warum, eine Sicherung braucht man nicht wirklich an einem Sportgewehr und auch ein gesichertes Gewehr ist und gilt immer noch als geladen, also hier zweckfrei.

    Andere Frage: Hast Du denn inzwischen die Beschusszeichen an deinem Gewehr schon gefunden? Normalerweise müssten dort 3 vorhanden sein. Eins auf dem Lauf, eins am Schloss und eins am System. Aber ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob das auch schon bei den ganz alten Gewehren so war. Bei dem Beschusszeichen auf dem System müsste aber auch die Zahl zu finden sein, wenn schon vorhanden.


    Ach ja, das Problem mit dem Abzug könntest Du möglicherweise in den Griff bekommen, indem Du Dir eine Art Klemmaufsatz bastelst oder, wenn Du die Möglichkeit hast, fertigen lässt. So in der Art wie das breite Teil von Anschütz, welches man über das normale Züngel klemmt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank