Beiträge von Murmelchen

    Hallo versace1,

    das ist aber nicht so


    was ist jetzt bitte nicht so?

    ich habe mich schon lange mit dem gedanken befasst dieses teil zu kaufen


    Ach soo! Hat Dir denn dein Händler das Teil auch gleich auf deine Schwarze WBK eingetragen?

    habe auch einige andere scharfschützengewehre probiert und ich wollte hier nur mal fragen ob jemand mit dem HS.50. erfahrung hat.


    Nö, wir schießen hier eigentlich fast alle nur .577 T-Rex. Macht auch noch mehr Spaß. :D


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Morpheus,

    1. Gibt es einen nennenswerten unterschied zwischen M18 und M22 (Zielgenauigkeit, Kontrast, etc.)?


    mal etwas blöd geantwortet, M22 ist größer. Der Korntunnel nimmt dann bei gleich bleibender Visierlänge und Augenabstand mehr Platz im Diopter ein. Außerdem sieht Du dann auch noch mehr Umgebung von der Scheibe im Korntunnel. M22 macht meiner Meinung nach mehr Sinn, wenn man durch eine Tube die Visierlänge vergrößert. Bei normaler Visierlänge würde ich M18 bevorzugen. Aber es ist auch wohl etwas Geschmackssache. Manche Schützen bilden sich ein, sie würden durch den größeren Korntunnel auch das Ziel deutlicher sehen. Ist aber, wie gesagt, wohl eher Einbildung. Wenn es hilft, besser zu treffen, ist es auf jeden Fall nicht verkehrt.

    2. Was ist besser zu handhaben? Ein Querbalken im Ringkorn oder eine Libelle?


    Eine Libelle ist etwas genauer. Ich würde aber nur eine verwenden wollen, wenn sie auf dem Korntunnel sitzt und nicht im Bereich des Korntunnels. Da wäre mir sonst das Zielbild dann zu unsymmetrisch. Ein Querbalken zur Verkantungskontrolle geht sicher auch, aber ich würde dann doch eher einen schwenkbaren Korntunnel mit feinen Querstiften bevorzugen. Lässt sich aber immer nur dann gut einsetzen, wenn sich die Unter- oder Oberkante der Scheibe gut vom Hintergrund abhebt. Sonst fehlt halt der Orientierungspunkt.

    3. Was haltet Ihr von einem Fadenkreuz?


    Du meinst wohl ein Richtkreuz. Geht sicher auch, aber einen Korntunnel mit den Querstiften würde ich, wie oben schon gesagt, bevorzugen, sollte ich auf die Wasserwaage verzichten wollen.

    4. Kann eine Libelle auf sämtlichen KK Wettkämpfen geschossen werden?


    Nein, für 100m ist sie nicht zugelassen.

    5. Worauf sollte man beim Iris-Ringkorn achten?


    Ist weitestgehend Geschmackssache. Die schnelle Verstellbarkeit ist sicher der größte Vorteil. Es gibt aber auch Schützen, die verwenden bewusst die festen Korne aus Kunststoff oder Glas, da diese einen schmaleren Rand (Ring) ermöglichen. Gefärbte Korne können dabei auch noch den Kontrast verstärken.

    Fazit: Eine Verkantungskontrolle ist wichtig. Schon Abweichungen von knapp 4 Grad führen bei KK unweigerlich zur Neun. Welche man wählt, ist individuell verschieden. Die Wasserwaage bietet aber die genaueste Möglichkeit. Nur muss man die Wasserwaage auch wirklich nur als Kontrollinstrument ansehen. Wenn man dadurch zusätzliche Verspannungen in seinen Anschlag rein bringt, weil man es zu genau machen will, dann schadet sie mehr als sie nützt.

    Auch die Wahl des Ringkorns ist eine eher individuelle Sache. Am besten sollte man mal verschiedene Ausführungen in aller Ruhe ausprobieren und sich dann entscheiden. Es gibt Schützen, die passen ihre Ringkorngröße auf jede Gegebenheit an, es gibt aber auch Schützen (auch in der Weltspitze), die verwenden immer nur eine bestimmte Größe.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    ich glaube zwar auch nicht wirklich, dass es in absehbarer Zeit möglich sein wird, ein neues, insbesondere handwerklich sauberes WaffG, wo die übelsten Unklarheiten und Verwirrungen beseitigt sind, auf den Weg zu bringen, finde aber Ludwigs Ansatz trotzdem sehr gut.

    Ein sauber ausgearbeiteter und ganz ganz wichtig, auch handwerklich gut gemachter Entwurf, vorgelegt von den Verbänden, wäre eine gute Basis für einen konstruktiven Neuanfang. Bitte jetzt nicht gleich lachen. Die Alternative lautet sonst nämlich, abzuwarten, bis möglicherweise wieder mal etwas passiert und dann allein den Verschärfern das Handeln zu überlassen. Auch auf die Gefahr hin, dass bestimmte politische Interessenten mit ihren Spezial-Experten sofort versuchen würden, das Teil zu zerreißen, befände man sich gegenüber der Politik so in einer deutlich besseren Position.

    Das jetzige WaffG ist ja nicht nur von seiner Intention her fragwürdig, es ist auch noch fehlerhaft, an etlichen Stellen völlig unklar von der Auslegung und dazu auch noch handwerklich von der Gliederung und Struktur her grottenschlecht gemacht. Das ist jetzt nicht nur meine eher unmaßgebliche Bewertung, diese Einschätzung vertreten auch nicht wenige Sachbearbeiter bei den zuständigen Behörden. Allerdings trauen sich nur die wenigsten, dass auch offen zu sagen. Polizeibeamte schwenken in der Regel sofort das weiße Fähnchen, wenn es nicht gerade um die Aspekte geht, die ihre spezielle Klientel betrifft.

    Also, Gründe für Verbesserungen gebe es mehr als genug. Zu sagen, das klappt eh nie, mag zwar realistisch sein, ist aber auch nicht gerade konstruktiv. Eigentlich können wir dabei nur gewinnen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wenn der Erbe kein Bedürfnis nachweisen kann, muss die Waffe entweder unbrauchbar gemacht werden, oder es muss ein Stöpsel rein (Blockiersystem nach dem jeweiligen Stand der Technik). Munition gibt es dann auch keine bzw. die noch vorhandene muss entsorgt werden.


    So richtig locker läuft hier in der BRD also in Sachen WaffG gar nichts!


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Verschärfungen bei Gesetzen sind nicht nur auf das Waffengesetz bezogen. Personen die mit einer Waffe nicht umgehen können denen sollte das Recht eine Waffe besitzen zu können abgesprochen werden. Zu einem Recht gehört auch eine Pflicht. Sportschützen kennen sich ja mit ihren Sportgerät aus aber die anderen... Ich hab ja geglaubt ich hab schon viel gesehen aber manche Situationen haben meine Erfahrung auch gesteigert.


    Die Missbrauchsrate bei den legalen Schusswaffen ist aber bei uns seit Jahrzehnten verschwindend gering. Daran haben auch die spektakulären Einzeltaten in den letzten Jahren nichts geändert. Bei euch sieht es in der Beziehung wohl auch nicht anders aus.

    Ebenso sollten Waffen eingezogen werden können wenn jemand in psychologischer Behandlung (Depressionen Selbstmordgedanken usw.) ist. Diese Personen sollten auch keine kaufen können.


    Siehe auch da oben. Selbst bei den Suiziden spielen die legalen Schusswaffen keine dominierende Rolle. Es gibt sogar regelmäßig Fälle, wo trotz der legal vorhanden Schusswaffe ein anderes Tatmittel verwendet wurde.

    Ich sage auch nicht, dass die Waffen weggenommen werden sondern zwischenzeitlich sicher gelagert werden.


    Bei uns sind die Waffen (das Eigentum) auch schon dann weg, wenn jemand mal bei der Steuererklärung etwas kreativer war oder z. Bsp. sich mal jemand mit Omis Schwerbehindertenausweis auf einen Behindertenparkplatz gestellt hat. Bitte nicht falsch verstehen, solche Gesetzesverstöße sollen auch geahndet werden, aber bei uns wird der legale Waffenbesitzer mittlerweile gleich doppelt bestraft.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Aber Gesetze gehören angepasst und ich bin sogar noch teilweise für eine Verschärfung in gewissen Dingen.


    Das ist jetzt auch wieder so ein Satz, der mich irritiert. Verschärfungen führen in diesem Bereich fast immer nur zu weiteren Einschränkungen und Gängeleien bei den gesetzestreuen Bürgern, verhindern aber nicht den Missbrauch und führen auch nicht wirklich zu mehr Sicherheit.
    Hinzu kommt noch, dass sich die Gesetzgebung hier bei uns schon lange nicht mehr an den wirklichen Fakten orientiert und Maßstäbe wie die Verhältnismäßigkeit auch nur noch selten eine Rolle spielen.

    Jedenfalls sagt mir das meine Erfahrung und auf diesem Gebiet habe ich dann ja doch noch einen kleinen Vorsprung gegenüber Dir. :D


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich fände so eine Liga auch nicht schlecht. Insbesondere auch schon deswegen, weil das KK-Schießen und hier besonders der Dreistellungskampf mittlerweile ja doch gegenüber dem LG etwas ins Hintertreffen geraten ist.

    Das Problem mit den Ständen ist aber gegeben, besonders dann, wenn man von (mindestens) 10 Bahnen Indoor ausgeht. Man müsste dann wohl auf die jeweiligen LLZ zurückgreifen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Du wirst wahrscheinlich wirklich öfter über ein sehr gut erhaltenes Weihrauch als über ein Match 54 im vergleichbaren Zustand stolpern. Das liegt einfach daran, dass die Weihrauch eben sehr oft von sogenannten Hobby-Schützen (ist nicht despektierlich gemeint) gekauft worden sind und dann im Gegensatz zu den Anschütz nie den wirklich harten Trainings- und Wettkampfeinsatz erlebt haben.

    Zu den Schäften habe ich ja auch schon etwas gesagt, aber die Empfehlung für Anschütz ist eher pragmatischer Natur denn dem Fan-Sein geschuldet. Ich bin zwar auch ein langjähriger Anschütz-Schütze und kann über die bisherigen Produkte auch nur Gutes sagen, aber die Firma Anschütz als solche hat auch bei mir in letzter Zeit etliche Sympathiepunkte eingebüßt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Zebo,

    wie Erzwo schon sagte, der DSB entscheidet, da das ja auch immer mit Kosten verbunden ist. Am wichtigsten ist (natürlich neben dem Sieg) bei den Weltcups im Prinzip die Vergabe von Quotenplätzen für die nächsten olympischen Spiele. Je nach dem, wo die Weltcups stattfinden, werden dann oft auch nur ganz gezielt Schützen in den Disziplinen entsandt, wo dem jeweiligen Land noch Quotenplätze fehlen. Eine Art Gesamtweltcup gibt es nicht. Die ISSF erstellt aber Ranglisten, wo auch die Weltcups mit einfließen. Es gibt auch noch zusätzlich jedes Jahr ein Weltcupfinale, wo neben den jeweiligen besten 8 Schützen der Weltcups auch noch die jeweiligen Weltmeister und Olympiasieger eingeladen werden.

    Bei Bedarf kann man sich hier und hier auf der Seite der ISSF genauer über die entsprechenden Regularien informieren.


    Die internationalen Schießsportveranstaltungen wie der ISAS oder der ISCH in Hannover sind jeweils alleinige Sache des Veranstalters und haben mit der ISSF nichts zu tun. Ist natürlich etwas blöd, wenn sich solche Veranstaltungen terminlich überschneiden, aber manchmal wohl auch nicht anderes machbar, da es ja oft auch noch weitere Abhängigkeiten gibt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo wegi82,

    die erste große Waffenrechtsverschärfung in der BRD erfolgte damals 72/76. Hauptsächlicher Auslöser waren die Terroristen der RAF. Das Gesetz wurde auch damals schon mit teilweise heißer Nadel gestrickt war hauptsächlich politisch motiviert. Dass sich Terroristen nicht durch ein schärferes Waffengesetz von ihren Taten abhalten lassen, war auch damals schon zumindest den Denkenden klar. Trotzdem konnten Politiker damit bei einem Teil der Bevölkerung (wie auch heute noch') gut punkten. Davor gab es auch bei uns ein recht liberales Waffengesetz. KKs konnte man damals noch einfach so bei Neckermann im Katalog kaufen. Meine Omi hatte ihr Waltherchen auch immer in der Kitteltasche. Das war eine ganz liebe ältere Dame, die nie jemandem etwas zu Leide getan hat.

    Die meisten der Älteren hier im Forum waren wohl damals gerade mal in der Jugendklasse. So richtig viel wurde da noch nicht auf uns gehört. :whistling:

    Diese ganze waffenfeindliche Stimmung hier im Lande verdanken wir aber hauptsächlich den 68ern und den sich daraus rekrutierten Grünen. Das sind die Gleichen, die früher so gerne Steine geworfen haben, wenn ihnen etwas nicht passte. Das sind auch die, welche gerne gesammelt haben für Waffenlieferungen an bestimmte Rebellen und Aufständische. Sie planen es ja zur Zeit schon wieder. Das sind auch die, welche nach nur zwei Monaten Regierungsbeteiligung 1998 wieder die ersten deutschen Soldaten nach den zweiten Weltkrieg in den Krieg schickten.

    Wir wehren uns halt so gut es geht. Aber es ist nicht einfach. Und jetzt sag nicht, dass nicht bei euch in Österreich auch schon das Unheil auf dem Weg ist. Hattet ihr nicht auch schon mal deutlich mehr Freiheiten? Warum habt ihr euch da nicht vernünftig gewehrt? 8|


    Major Tom

    auch in Westfalen ist nicht mehr längst alles in Butter. Nur in den Medien wird das Thema nicht mehr ganz so hoch gekocht. Aber lokal gibt es etliche kleine Brennpunkte, wo ganz subtil, so wie es Zebo sehr zutreffend und gekonnt beschreibt, die Hebel angesetzt werden. Da bekämpft ein neuer Schuldirektor einer Hauptschule einen seit 40 Jahren bestehenden Schulstand, da werden weitere Stände über die Schiene Lärm, aber teilweise auch durch überzogene Auflagen seitens der Behörde gefährdet. Da fordern Linke und Grüne auch in richtigen Schützenhochburgen die Waffensteuer und Angebote wie Schießsport im Rahmen von Ferienfreizeiten werden sofort mittels der lokalen Presse bekämpft. Ein besonders perfider Fall ganz im Sinne von Zebos Ausführungen ist mir bekannt, wo die zuständige KPB eine Stadt nicht als Betreiber eines städtischen Schießstandes anerkennen wollte. Wegen unklarer Rechtslage!

    Allerdings, viele traditionelle Schützen haben hier mittlerweile auch gehörig die Faxen dick und engagieren sich. Zum zweiten Mal waren jetzt wieder die Schützenverbände in NRW am 30. März 2011 zu einem parlamentarischen Abend unter dem Motto „Schützenbrauchtum in NRW“ in den Landtag nach Düsseldorf eingeladen. Dazu gehören neben dem WSB und RSB auch der BDHS, der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, und der SSB, der Sauerländer Schützenbund. Zusammen stellen diese Verbände schon eine Bank dar und bei diesen Veranstaltungen wird auch Klartext gesprochen. Das haben auch einige Politiker schon deutlich zu spüren bekommen.

    Aber es bleibt wohl auch weiterhin schwierig. Das ist allerdings kein Grund aufzugeben.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ja, mit Wind und Mirage haben wir da eher weniger zu kämpfen. ;) Aber es gibt auch Stimmen, welche die künstliche Beleuchtung auch nicht für die optimalste Lösung halten. Es ist eben doch Kunstlicht. Das jetzt aber mehr im allgemeinen Sinn in Bezug auf höchste Ergebnisse. Die Ausleuchtung im LLZ ist in Verbindung mit den Meyton-Messrahmen schon optimal und ich schieße dort sehr gerne. Wenn ich da noch an die alten Stände mit Pritschen denke, wird mir jetzt noch ganz wackelig. :wacko:


    Apropos vom Winde verweht: Der Bewerb KK 3x20 in Sydney war da jetzt wohl echt heftig. Da hat es teilweise sogar die Schützinnen gut durchgeschüttelt. Einige Ergebnisse im Finale sprechen da jedenfalls Bände.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo ChrissySV1919

    Jetzt steht da aber, 3x20. Und 3x20 schießt man ja erst ab der Deutschen ? Kann ich es also nicht beantragen, wenn's mit dem LG nicht hin haut ?


    Deine mit Fragezeichen gekennzeichnete Aussage bezüglich der Halbprogramme im Bereich KK 3x20 Jugend ist so jedenfalls nicht allgemeingültig. Normalerweise werden auf den Landesmeisterschaften auch im Jugendbereich schon 60 Schuss verlangt. Warum das bei euch nicht so sein soll, weiß ich jetzt nicht. Ich frage mich aber gerade, ob es so überhaupt regelgerecht ist, da man ja so die Ergebnisse der einzelnen Landesverbände im Hinblick auf die Qualifikation zur DM nur schlecht vergleichen kann. In der Tabelle mit den Limitzahlen vom Vorjahr steht bei KK 3x20 Jugend m auch nur 537 und bei Jugend w 529.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Zebo,

    zugegeben, so richtig schön gegliedert und strukturiert ist die SpO an vielen Stellen wirklich nicht (mehr). An manchen Stellen fehlt sogar noch trotz des Umfangs die Eindeutigkeit, wie man ja auch hier im Forum teilweise nachlesen kann. Das liegt zum Teil auch daran, dass die SpO immer wieder durch nötig gewordene Ergänzungen "verwässert" wurde, zweitens auch noch durch die angestrebte Synchronität mit dem Regelwerk der ISSF. Wenn man mal die aktuelle SpO mit der von vor 20 Jahren vergleicht, fallen auch die handwerklichen Schwächen z. Bsp. mit den Tabellen auf. War ein guter Ansatz, aber schlecht umgesetzt. Wahrscheinlich hat aber auch niemand richtigen Bock, sich mal hinzusetzen und das Ding mal in Ruhe von Grund auf neu zu gestalten. ;)

    Wenn ich mir aber so die Werke anderer Schießsportverbände (hier insbesondere das Werk der Kyffhäuser) anschaue, dann steht die SpO des DSB immer noch ganz gut da, zumindest aus meiner Sicht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Zebo,

    auch ich würde, wie auch schon meine Vorschreiber, zu einer Match 54 raten. Die Gewehre von Weihrauch sind sicher nicht schlecht, von der Verarbeitungsqualität den Gewehren aus Suhl möglicherweise sogar noch etwas überlegen, aber sie haben sich nie richtig im Wettkampfbereich etablieren können. Das muss jetzt nicht gegen die Gewehre sprechen, siehe auch Diana, aber daraus resultiert, dass es eben kaum oder kein sportliches Zubehör für diese Gewehre gibt. Für eine Anschütz bekommt man hingegen fast alles, sowohl gebraucht als auch noch neu bis hin zum modernen Alu-Schaft.

    Ein gut erhaltenes Match 54 der letzten Jahre, am besten schon mit dem neuen Schloss und dem neuen Abzug, (die X-Akte ^^ ), oder aber ein 1807 wäre sicher eine gute Wahl. Auch mit den Standardschäften kann man (immer noch) etwas treffen. Siehe hier. Die modernen Schäfte bieten zwar Vorteile, aber man kann sich damit auch gerade als Einsteiger sehr leicht verzetteln.

    Über die möglichen Tücken bei egun brauche ich Dir ja nichts zu sagen. Am besten fährst Du immer noch, wenn Du (oder eine Person deines Vertrauens mit etwas Sachkenntnis) das Gewehr vorher selbst in Augenschein nehmen kannst. Ob ein Lauf noch gut ist, kannst Du zumindest grob testen, indem Du einen Filzfropfen (VFG) durch den Lauf schiebst. Du solltest dann am Patronenlager und noch wichtiger, an der Mündung einen etwas ausgeprägteren Widerstand verspüren. Das ist zwar noch keine Garantie, aber doch ein wichtiges Indiz für einen noch nicht ausgelutschten, gut schießenden Lauf.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank


    PS: Ihr versaut den ganzen Markt. :P Gerüchten zufolge soll es schon mehr X-Gewehre geben, als bei Anschütz jemals von der Werkbank gingen.

    Hallo Freunde,

    dingo

    die Änderung des Korntunnelfußes fand definitiv vom Übergang von 18XX zu 19XX statt. Das ergibt sich ja auch aus der Anzeige von Stelljes. Wobei natürlich gilt, dass man sich auch nicht immer auf jede Anzeige verlassen kann. Hier stimmt sie allerdings.

    Die Frage lautet aber, ob Anschütz auch schon mal bei den ganz alten Match 54 den Fuß geändert hat. Chrissys Gewehr ist ja womöglich noch aus den Fünfzigern. Beim Durchmesser des Korntunnels ist das ja wohl der Fall. Ich meine allerdings, die Füße müssten durchgehend bis 18XX passen, sicher bin ich mir aber auch nicht.

    ChrissySV1919

    Ich habe hier noch einen Korntunnel von einer 1807 nebst verstellbarem Ringkorn (älteres Gehmann 2,5 - 4,3mm mit Querbalken) rumliegen. Der Korntunnel ist einwandfrei, aber die Lamellen des Ringkorns sind minimal beschädigt, was man auch bei einigen Stellungen sehen kann. Die Verstellung funktioniert aber noch und das Teil ist auch noch durchaus einsetzbar. Aber dafür hast Du ja schon Ersatz. Dir fehlt ja nur der passende Korntunnel. Wenn Du das Teil haben möchtest, dann schick mir bitte ein an Dich adressiertes und frankiertes Kartönchen zu. Die Adressen tauschen wir am besten per P-Mail.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Früher (so vor gut 20 Jahren) wurden diese Leistungsabzeichen noch von vielen Vereinen, aber auch von den Kreisen und Bezirken, angeboten und zum Teil auch regelmäßig in den Verbandsorganen wie der DSZ beworben. In den letzten Jahren habe ich aber zumindest bewusst keine solchen Angebote mehr gesehen. Scheint wohl etwas aus der Mode gekommen zu sein. Eigentlich schade.

    Sollte aber neben den wirklich schönen Abzeichen der FSG Ering weiterer Bedarf bestehen, kann ich mich ja mal bei denen umhören, von denen ich weiß, dass sie zumindest früher mal solche Abzeichen angeboten haben und dann die Adressen hier einstellen. Aber auch durch einfaches Füttern einer Suchmaschine mit Begriffen wie "Leistungsabzeichen Sportschießen" oder "Leistungsnadeln Schützenverein" dürfte man sicher noch einige weitere schöne Abzeichen finden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Major Tom,

    erst durch die Vielfalt der Beiträge wird das Bild im übertragenen Sinne richtig rund. Möge jeder, der hier mitliest, für sich die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Reicht ja schon, wenn die eine oder andere Aussage hier zum Nachdenken anregt.

    Für mich jedenfalls sind die Grünen nicht nur in Sachen Waffen und Schießsport politischer Gegner. Hierzu noch ein paar Anmerkungen:

    Wenn ich heute auf meinem Grund einen von mir oder meinen Vorfahren gepflanzten Baum schlagen will, dann darf ich dass nicht mehr einfach so. Dabei habe ich vermutlich schon mehr Bäume gepflanzt als die meisten Grünen. Auch werde ich teilweise durch Gesetze und Verordnungen gezwungen, kostspielige Investitionen zu tätigen, deren Nutzen ich auch in ökologischer Hinsicht für äußerst fragwürdig halte. Da werden dann per Verbot mit hohem Aufwand an Ressourcen und Energie neue Produkte von teilweise recht fragwürdiger Qualität auf den Markt gedrückt und der Kunde (Bürger) hat gar keine andere Wahl mehr. Das alles mag ja ganz toll sein für unser sich längst verselbständigtes Wirtschaftsmodell, mit Ökologie und noch mehr mit Nachhaltigkeit hat das aber nichts zu tun. Dies allerdings hier nur an Rande und es ist auch nur meine sicher nicht maßgebliche Meinung.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank