De facto ist das Waffenrecht ein Enteignungsrecht.
Das ist es in der Tat seit mehr als 50 Jahren.
Und leider findet es selbst unter Schützen immer noch Zustimmung und Verständnis.
Dabei steht der ganze Aufwand und die Gängelei und Bevormundung, die da betrieben wird, in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Gefahren, die vom legalen Waffenbesitz ausgehen.
Und tatsächlicher Missbrauch und Verbrechen werden dadurch auf der anderen Seite leider auch nicht verhindert.
Apropos Verbrechen, wenn unsere Volksvertreter und Qualitätsmedien mal einen kurzen Blick in unser aktuelles Waffengesetz geworfen hätten, sollten sie doch eigentlich erkannt haben, dass der Täter von Solingen das Tatmittel auch nach dem schon geltenden Gesetz gar nicht geführt haben dürfte. Hat ihn aber auch nicht aufgehalten und das Tatmittel, nun ja, das findet man in jeder Küchenschublade.
Stattdessen fallen sie alle wieder in diese unsägliche Verschärfungskakofonie.
Entweder meinen die, sie könnten das Volk verdummen oder sie sind einfach nur zu beschränkt und zu faul, sich mal richtig mit der Problematik zu beschäftigen. Und da wunderen sie sich dann, wenn immer größere Teile des Volks das Vertrauen verlieren.
Apropopos Gesetz, möchte jemand einen schönen Gewehrschrank, ein Markenprodukt, wie neu, ein Burg Wächter W7 a/b mit Schlüssel? In gute Hände abzugeben. Hat noch Bestandsschutz, aber als Neuanschaffung und wegen der Schlüsselproblematik leider nicht mehr oder nur noch bedingt für erlaubnispflichtige Schusswaffen zulässig. Aber man kann da ja auch sonst viele schöne Dinge rein tun. 
Mit bestem Schützengruß
Murmelchen