Beiträge von Murmelchen

    Außerdem sind wir mittlerweile von den Postern ziemlich weit abgekommen, die ich von der Grundidee her gut finde. @ Katja Triebel: Du hast von Postern für den Schoeßstand geschrieben, habt ihr euch auch eine etwas "zivilere" Version überlegt, die den Sport mit Waffen für Außenstehende besser darstellen?

    Die Poster, um die es in diesem Beitragsstrang geht, richten sich nicht an Außenstehende. Zielgruppe sind die Schützen und Jäger selbst, also auch Du. Eine "miltärische" Version kann ich da auch beim besten Willen nicht erkennen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Dan,

    eine wirklich negative Einstellung gibt es auch nicht in der Bevölkerung. Der größte Teil der Bevölkerung steht dem Schießsport eher neutral bis desinteressiert gegenüber. Das mag sich etwas durch die großen Kampagnen der Medien in den letzten Jahren geändert haben, aber auch nicht wirklich stark.

    Ich habe ja schon oft gesagt, unser wirkliches Problem sind die Medien und das damit verbundene Wechselspiel mit der gesetzgebenden Politik. Deshalb nützt es uns auch nur wenig, wenn wir unser Image und Ansehen bei den Menschen im Lande versuchen zu verbessern, aber die Medien nicht knacken können.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Queel,

    es gibt ja bekanntlich eine Gruppe von Menschen bis hin zu ganzen Parteien, die sieht durch die im Schießsport verwendeten Waffen eine angeblich große Gefahr und möchte daher am liebsten diese Waffen komplett verbieten.

    Wenn nun eine Möglichkeit aufgezeigt wird, dass man den Schießsport oder besser dann nur noch Zielsport auch ganz ohne die vermeintlich so gefährlichen und bösen Schusswaffen betreiben kann, die Fünfkämpfer machen es ja schon so in ihrer Teildisziplin Schießen und auch bei den Biathleten gab es schon erste, wenn auch erbärmliche Ansätze, dann ist das ein sehr starkes Argument. Es wird befürchtet, dass der Gesetzgeber dadurch eher und scheller bereit ist, den Schießport mit Schusswaffen (wahrscheinlich erst teilweise, danach aber auch ganz) zu verbieten.

    Leuchtet das jetzt so irgendwie ein?

    Die Argumente mit der angeblichen Chance halte ich übrigens für sorry schwach. Für mich hört sich das teilweise eher so an wie "Nutzen wir die Möglichkeit, damit können wir zeigen, wie ungefährlich doch der sonst so böse Schießsport ist. Und wenn wir nur noch damit werkeln, werden wir auch nicht mehr angegriffen und es kann auch keine Toten mehr geben. Dann haben wir wieder Friede und eine tolle Zukunft vor uns. Wir nennen es aber dann auch Zielsport". Aber bitte jetzt nicht persönlich nehmen. Den Schuh braucht sich hier nur der anzuziehen, wem er auch passt.

    Also eine Lösung für ein Problem, das in Wirklichkeit noch nie ein Problem war, sondern nur zu einem künstlichen Problem gemacht wurde, auf unsere Kosten. Und jetzt bieten wir auch noch auf unsere Kosten die "Lösung".


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo MichaelBeutel,

    Schießen findet im Gegensatz zu vielen wirklichen Randsportarten, welche zwar oft nur ein paar Männekes in ganz Deutschland aktiv betreiben, welche aber doch oft stundenlang im Fernsehen gezeigt werden, in fast jedem Dorf statt. Auch über das Schießen könnte man interessante und sehenswerte Berichte und Reportagen drehen, die auch ein dankbares Publikum finden würden. Man sehe sich nur alleine mal das Potenzial der Bundesliga an. Auch die DM in München wäre jedes Jahr eine große Reportage wert. Wie man das macht, wurde schon vor 20 Jahren durch Heinz Reinkemeier gezeigt.

    Aber was wurde und wird gemacht? Da wurden Reporterteams nach Hochbrück zur WM gesandt, die eine Art internationales Schützenfest der Trachtler erwarteten, aber eben keine Weltsportveranstaltung mit jungen Spitzensportlern aus aller Welt. Das ist jetzt leider kein Witz. Da wurden in den überregionalen Printmedien zwei oder drei Artikel mit Schwerpunkt Schusswaffenproblematik gedruckt, sonst nichts. Die beiden BR-Berichte im Fernsehen waren gut, aber zu welcher Fernsehzeit wurden die denn fast ohne vorherige Ankündigung gesendet? Eine große professionell und fachkundig gemachte Reportage wäre dem Ereignis angemessen gewesen und hätte bei guter Sendezeit auch sein Publikum gefunden.

    Mit Geld kann das auch alles nicht immer etwas zu tun haben. Die öffentlich-rechtlichen Programme werden bekanntlich durch (Zwangs)abgaben finanziert. Meinst Du denn wirklich, die machen Gewinn, wenn sie stundenlang über z. Bsp. Curling berichten.

    Nein, die Ablehnung des Schießsports erfolgt bisher fast ausschließlich nur aus ideologischen Gründen! Es bleibt Dir natürlich auch weiterhin unbenommen, das nur durch deine rosa Brille, die Du ja so gerne bei anderen vermutest, zu sehen. Aber mir vorzuwerfen, ich würde immer alles nur kaputtreden, ist Unsinn. Man muss eine Sache immer erst mal möglichst objektiv und genau betrachten, um sie beurteilen zu können und aus diesen Erkenntnissen dann möglicherweise Verbesserungen herzuleiten.


    Stell Dir einfach mal vor, die Medien würden wirklich objektiv und interessant vom Schießsport berichten. Dann könnten sich ja nur noch schlecht und nur noch wenig glaubwürdig ihre regelmäßigen Betroffenheitskampagnen und Verrisse fahren und das machen sie viel lieber. Zumal man damit ja auch noch durch politische Forderungen dieses Land ein Stück weit nach den eigenen Vorstellungen formen oder besser manipulieren kann. Deshalb findet Schießsport auch, wenn überhaupt, nur im Regionalteil statt. Man will ja die möglichen Kunden vor Ort auch nicht vergrätzen und die merken oft auch nicht den Widerspruch, wenn im Regionalteil vom Ostereierschießen berichtet wird, aber auf Seite 1 gegen die Waffennarren gehetzt wird.

    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo neuenkruger,

    es ist schon oft auf dem Schießstand nicht ganz leicht, die Ursache(n) für bestimmte Abweichungen zu erkennen. Nur anhand der Bilder musst Du deshalb unsere Aussagen mit einer gewissen Vorsicht betrachten. Deshalb schreibe ich ja auch immer "kann" oder "scheint". Gehe bei Veränderungen immer behutsam vor, denn Änderungen an der einen Stelle bedingen oft auch Veränderungen an anderen Stellen. Führe mit der Schützin einen Dialog, damit sie nicht verwirrt und verunsichert wird.

    Ach ja, gerade bei etwas ruppiger Abzugstechnik kann eine falsche Stellung des Züngels ganz schön viel ausmachen, besonders auf einem Level, wo das Gewehr eh noch nicht sehr ruhig steht.

    Bezüglich Banane und Hohlkreuz gehe ich davon aus, das frank17 damit meint, dass der Körper von den Füßen an gekrümmt ist (. Vom Hohlkreuz spricht man eher, wenn nur der Oberkörper über der Hüfte nach hinten abknickt. Ein gewisses Maß an Rücklage ist immer nötig, bei leichten Personen mehr als bei gewichtigeren. Damit wird ja das zusätzliche Gewicht des Gewehrs ausgeglichen. Sonst würde es einen ja permanent schräg nach vorne ziehen. Nur sollte das Ziel sein, dabei eben möglichst nicht zu weit aus der senkrechten Position zu kommen, denn die stabilisierenden Kräfte wirken ja alle eher senkrecht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Das ist wieder so ein typischer Beutel!

    Erst wird die mehrschüssige Luftpistole dem Lichtgewehr gleichgesetzt, um dieses zu rechtfertigen und dann endet das Ganze noch in einem sorry völlig bescheuerten Schlußsatz.

    So langsam stoße auch ich an meine Grenzen. Das weiße Fähnchen liegt schon griffbereit.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo MichaelBeutel,

    selbst wenn du es noch zigmal wiederholt, wird es dadurch nicht wahr oder richtiger.

    Schießsport findet in den Medien nicht statt. Daran ändern auch die regional unterschiedlich stark ausgeprägten Berichte der Printmedien, welche, wenn sie überhaupt berichten, dann doch eher vom örtlichen Ostereierschießen als von Großereignissen, nichts. Bundesliga findet auch nur im Regionalteil statt, wenn der ortsansässige Verein fleißig füttert. Der BR ist sicher eine lobenswerte Ausnahme, aber auch nur, weil bei den andern Sendern komplett Funkstelle herrscht. Auch die Berichterstattung des BR kann man jedenfalls an einer Hand abzählen.

    Ich bin hier schon einmal etwas ausführlicher auf deine These bezüglich Schießsport in den Medien eingegangen und habe hier im Forum auch schon noch an anderer Stelle über meine persönlichen negativen Erfahrungen mit der lokalen Presse beim Versuch, diese von einer Berichterstattung über unseren jährlich in Dortmund stattfinden ISAS zu überzeugen, berichtet.

    Eine Entgegnung oder Stellungnahme habe ich von Dir dazu bis heute nicht erhalten. Aber egal, einer von uns beiden hat eh ein Problem mit der Wahrnehmung.

    Sicher nicht nur nach meiner Auffassung war und ist die Presse und deren Wechselspiel mit der Politik unser Hauptproblem. Ohne deren Kampagnen wäre nicht der teilweise massive Imageverlust eingetreten und wäre die Gesetzgebung auch deutlich anders ausgefallen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ach Katja, woher nimmst du nur die Energie wenn du hier liest wie die sogenannten Sportschützen bedauern wenn es zu einem GK Kurzwaffenverbot kommt und dann zur Tagesordnung übergehen?

    Er nun wieder, differenzieren ist nicht wirklich deine große Stärke, oder?

    Ein Schütze hat sich bisher so geäußert und ein paar weitere unterschwellig. Das sind aber nicht die Sportschützen, und die sogenannten Sportschützen schon gar nicht.


    Apropos, auch wenn ich ja Gerhard nicht immer Recht gebe, hier schon. Katja, bei allem Respekt, mich erinnern die Plakate ein wenig an die damaligen RAF-Fahndungssteckbriefe.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo neuenkruger,

    frank17 hat ja schon ein paar gute Anmerkungen gemacht. Daher möchte ich mich auch erst mal nur noch auf das schon vermutete Abziehen beschränken. Die Schützin scheint recht lange Finger zu haben. Trotzdem, auch wenn man das auf den Fotos nicht ganz sauber erkennen kann und ich auch nicht weiß, ob sie auf dem Bild schon am Druckpunkt ist, scheint mir das Abzugszüngel etwas zu weit vorne zu stehen. Das würde dann auch die Schüsse nach links erklären, wenigstens zum Teil. Das Züngel soll so stehen, das der Finger am Druckpunkt die Kraft genau nach hinten weiterleiten kann. Jede Abweichung davon führt dazu, dass auch seitliche Kräfte auf das Züngel und damit auch auf das Gewehr übertragen werden können.

    Schau da am besten noch einmal genauer hin.

    Apropos, deine Schützin scheint jetzt etwas die rechte Schulter hochzuziehen. Achte auch da mal drauf, sag ihr, sie soll darauf bewusst bei der Nullpunktkontrolle achten und Dir danach sagen, wo sie dann mit ihrer Nullstellung landet.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Gerhard,

    Du sprichst immer von einer Sicherheitsschnur. Nur war so eine Schur nie ausschließlich vorgeschrieben, es stand in fast jeder Ausschreibung immer Signalfähnchen oder Sicherheitselement und deshalb habe ich auch immer etwas flappsig von Stöpseln geschrieben. Es spielt aber auch keine Rolle. Selbst wenn nur solche Schnüre vorgeschrieben wären, wird irgendwann doch mal einer eine geladene Waffe auspacken und sich sicher sein, sie sei mit Schnur versehen und sie sei nicht geladen. Solche menschliche Fehlleistungen passieren manchmal. Ist auch solange nicht wirklich schlimm, solange er konsequent die Sicherheitsregeln beachtet. Sollte er aber diese nicht berücksichtigen, weil er ja im festen Glauben ist, durch diese Sicherheitsschnüre könne ja nichts mehr passieren und verhält er sich deshalb auch leichtsinnig, kann das im Zweifel tödlich enden.

    Zur Problematik dieser Teile habe ich ja schon genug geschrieben und ich muss da BBF klar Recht geben. Auch ich habe die Fehlerträchtigkeit und Gefahr, die von diesen Teilen ausgeht, in der Praxis als Mitarbeiter bei größeren Meisterschaften erlebt. Es findet dadurch ganz klar bei einigen Schützen eine Risikokompensation statt und man schaut dann z. Bsp. bei der Waffenkontrolle wieder direkt in Läufe, und zwar auch von Feuerwaffen. Irgendwann nimmt dann jemand doch ein geladenes Gewehr oder eine geladene Pistole aus dem Futteral oder Koffer, ist sich aber sicher, sie ist ungeladen und schon kann das Unheil seinen Lauf nehmen. Der Unfall mit tödlichem Ausgang in München, der zur Einführung dieser Signalfähnchen führte, ist doch auch nur deshalb passiert, weil jemand nicht beachtet hatte, das jemand vor der Mündung stand.

    Es ist einfach Fakt, dass solche Unfälle fast immer mit vermeintlich ungeladenen Waffen geschehen sind und die Verursacher deshalb die Sicherheitsregeln nicht beachtet haben. Die Signalfähnchen oder auch Schnüre fördern diese Denk- und Handlungsweisen.

    Ich schrieb ja schon, beim DSB scheint man die Problematik erkannt zu haben. Wie sollte man sonst das Verschwinden der Forderungen nach diesen Signalfähnchen sonst erklären?


    Gerhard, ich hoffe, Du unterstellst mir hier nicht eine generell leicht renitente oder bockige Einstellung gegen solche Dinge, so nach dem Motto, Kinderkram, brauche ich nicht, bin alt genug. Das ist es wirklich nicht. Meine Sichtweise beruht auf Erfahrungen und daraus resultierenden Überlegungen und ich hoffe, Du kannst meine Anmerkungen wenigstens zum Teil nachvollziehen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    für diejenigen, welche jetzt mit der Abkürzung CISM nichts anfangen können und sich fragen, was das denn für eine WM ist, aber auch keine Lust haben, eine Suchmaschine zu füttern, hier ein paar kurze Anmerkungen:

    CISM steht für Conseil International du Sport Militaire und bedeutet Internationaler Militärsport Verband.

    Die Disziplinen, die vom Verband ausgeschrieben werden, orientieren sich weitgehend an den Olympischen Disziplinen. Startberechtigt sind alle aktiven Sportsoldaten. Die Aufstellung und Endsendung der Teilnehmer und Mannschaften obliegt in Deutschland der Bundeswehr und nicht den Verbänden, die wie der DSB für die jeweiligen Disziplinen zuständig sind. Aber natürlich gibt es Querverbindungen. Rudi Krenn ist beim DSB Referent für die 300m Bewerbe, gleichzeitig aber Berufssoldat und Trainer bei der Sportfördergruppe in Sonthofen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass auch in Irland der Begriff firearm so verstanden wird, wie überall auf der Welt.

    Wie kann man denn eine firearm cert für etwas ausstellen, was wie im Falle air rifle gar keine firearm ist?

    Na ja, andere (bekloppte) Länder, andere bekloppte Gesetze. Wenn es darin allerdings um die Meisterschaft geht, würde ich uns trotzdem weit vorne sehen.

    Zur Ehrenrettung von Irland muss man allerdings wohl auch sagen, dass die dort lange Zeit währende bürgerkriegsähnliche Situation wohl auch Einfluss auf die Gesetzgebung gehabt haben dürfte.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    wie Zebo schon sagte, das Thema Eigentum und Enteignung kann der Gesetzgeber ganz elegant umschiffen.

    Das geht auch alles viel subtiler:

    Nichtgenehmigung bzw. Widerruf bestimmter Disziplinen -> Wegfall des Bedürfnisses

    Weitere kostenintensive Auflagen im Bereich Aufbewahrung (Stichwort Biometrische Sicherungen) für den Altbesitz


    Mit dem Ansatz, das können die doch gar nicht so machen, das gäbe doch einen Aufstand und eine Prozesslawine, wäre ich vorsichtig.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo ShootingRabbit,

    vielen Dank für deinen differenzierten Beitrag. So ist das doch deutlich sinnvoller, als einfach nur eine Position zu beziehen. Wobei Du ja auch sonst deine Standpunkte eh regelmäßig begründest.

    Einige der positiven Punkte können, wenn auch mit mehr Mühe, auch anders erreicht werden.

    Das WaffG bietet mit § 3 (3) auch die Möglichkeit pauschaler Sondergenehmigungen an. Schießstände können auch vorübergehend und mobil errichtet werden. Es muss also gar nicht unbedingt immer das Lichtgewehr sein.

    Eine SCATT-Anlage scheint mir auch einen höheren Nutzwert zu bieten, als ein Lichtwehr.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    jetzt mal Butter bei die Fische von den Befürwortern und Chancensehern.

    Ist die auch aus meiner Sicht mehr als berechtigte Sorge der Schützen, die sich gegen die stärkere Nutzung der Lichtgewehre aussprechen, weil wir befürchten, dass dadurch die ja zweifelsohne vorhanden zahlreichen Gegner des Schießsports und des legalen Waffenbesitzes ein sehr starkes weiteres Argument erhalten, dem sich im Zweifel auch die gesetzgebende Politik nicht entziehen kann, wirklich unbegründet und seht ihr dieses Problem nicht so? Meint ihr wirklich, das kann die Politik nicht machen? Denkt an England, dort darf heute niemand mehr Freie Pistole schießen.

    Die möglichen Chancen will ich nicht unbedingt in Abrede stellen, ich halte sie aber persönlich für überbewertet, aber das Risiko und der mögliche Preis, den wir dann dafür zahlen müssen, überwiegt doch massiv.


    ShootingRabbit

    Die extremen Hardliner, die auch gleich die Lichtgewehre verbieten wollen, werden aber sehr dankbar auch ihre Chance der kleinen Schritte zu nutzen wissen. Erst mal werden die Schusswaffen verboten und dann geht es mit weiteren Verbotsforderungen auch in Richtung Lichtgewehre weiter.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Eine Gefahr für das Großkaliberschießen (und zwar für jede Art davon), ist das politisch ausgesprochen häufige Argument "das ist ja gar nicht olympisch". Das ist einer der vielen Gründe, warum ich es begrüßen würde, wenn in den Olympischen Sommerspielen die eh' vollkommen moribunde Schnellfeuerpistole ersetzt würde durch die Zentralfeuerpistole.


    Zentralfeuerpistole nach den Regeln der Standardpistole, sprich Standardpistole mit Kaliber >= .30, eventuell sogar mit MIP, wäre doch nett.

    Das wird aber wohl vorläufig nichts, denn die ISSF verspricht sich ja erst mal viel von den neuen Finalregeln OSP. Nur ist das zumindest in meinen Augen so weder Fisch noch Fleisch. Wenn schon "Hit and Miss", dann aber auch konsequent auf Klappscheiben. Ist auch nicht aufwendiger als die komplexe Elektronik, aber doch für Zuschauer, auch eher unbedarfte, deutlich ansprechender als Lämpchen und Zahlen.

    Das würde aber immer noch nicht das Grundproblem der Disziplin OSP lösen. OSP ist sicher auch sehr reizvoll, aber es ist auch sehr anspruchsvoll und daher auch extrem trainingsintensiv und fast noch problematischer für die Breite, es bindet immer sehr viel Standkapazität.

    Ein Vorschlag wie der von Carcano, vielleicht sogar noch kombiniert mit meiner Ergänzung, könnte da wirklich auf mehreren Ebenen hilfreich sein.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Zebo,

    vielen Dank für deinen wirklich gelungenen Beitrag.

    Die von Dir gemachten Anmerkungen bezüglich des friedlichen und lockeren Umgangs der Schützen auch über die Verbände hinaus kann ich aber auch für meine Region, zumindest aber für den Bereich, in dem ich mich so bewege, bestätigen.

    Die hier im Forum zu Tage getretenen Extrempositionen, sowohl in der einen wie in der anderen Richtung, kenne ich auch sonst so nicht. Ein paar Bedenkenträger gibt es zwar überall, aber diese richtig extremen Positionen habe ich bisher auch nur im Internet und zwar auch nur von ganz wenigen Protagonisten vernommen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank