Beiträge von Murmelchen

    Hallo Freunde,

    auch wenn man über den Tonfall in Bezug auf den Bundespräsidenten hier sicher streiten kann, so ist doch die von Michael Kuhn vorgebrachte Kritik inhaltlich durchaus berechtigt.

    Spätestens seit der gesetzlichen Einführung der anerkannten Schießsportverbände, bei der sogar die jeweilige Sportordnung einer Prüfung und Genehmigung bedarf, ist der Schießport in Deutschland nicht mehr autonom. Solch eine Reglementierung durch ein Bundesgesetz gibt es sonst bei keiner anderen Sportart. Aber es geht ja sogar noch weiter. Durch die gesetzlichen Auflagen bezüglich der Bedürfnisbescheinigungen, Aktivitätsnachweise und Meldepflichten werden die Verbände und Vereine zu Handlangern* des Staates verpflichtet oder genötigt. Auch so etwas gibt es sonst in keiner anderen Sportart. Als Einschränkung der Narrenfreiheit würde ich das auch nicht mal eben so abtun wollen. Leider hat aber wohl auch gerade der DSB diese Kröten recht schnell geschluckt, da man sich (insgeheim) so wohl einen größeren Einfluss und wohl auch mehr Zulauf erhoffte. Da ist es dann jetzt wohl auch nicht ganz so einfach, sich einzugestehen, dass mit diesen Zugeständnissen an die Politik, dessen Sinn mir unter Berücksichtigung der Vergangenheit weitgehend verschlossen bleibt, ein nicht nur geringer, sondern wohl eher ein massiver Verlust an Autonomie einher ging.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    * Es gibt wohl auch immer etliche "Vögel", die solche Sachen mit großer Begeisterung aufnehmen und dann auch mit bekannt deutscher Gründlichkeit durchziehen, können sie doch so auch einmal auf der anderen Seite des "Schalters" sitzen.

    Unser kleine blauer Elefant hat sich gerade ganz tapfer geschlagen.

    Nach jeweils 393 Ringen musste er gegen Kenneth Parr doch noch zum Stechen antreten, weil dieser seinen Wettkampf mit zwei Neunern beendete.

    Es folgten im Stechen jeweils 3 Zehner und so musste dann der vierte Stechschuss mit Zehntelwertung die Partie und damit auch über den gerade für Nordstemmen so wichtigen Mannschaftssieg entscheiden.

    Hotwheel behielt die Nerven und sicherte sich mit einer weiteren Zehn gegenüber der 8,9 seines Gegners den entscheidenden Siegpunkt.


    Mit bestem Schützengruß und herzlichen Glückwunsch

    Frank

    Wo zum Teufel sind überhaupt unsere Verbände!

    Äh ja, gute Frage. Wie lautet noch einmal die Frage?

    Die Situation ist dort aber nicht anders als in Stuttgart oder Göttingen.

    Ich bin zwar jetzt kein Jurist, könnte mir aber doch vorstellen, dass es in Bremen als Bundesland und auch wegen der Mehrheitsverhältnisse dort (erst mal) einfacher sein könnte. Der mögliche Klageweg hinterher ist bekanntlich immer nur die zweitbeste Lösung.

    Sie werden es nicht schaffen.

    Hoffen wir's mal. Der Glaube stirbt ja bekanntlich immer zuletzt.


    Mit trotzdem besorgtem Schützengruß

    Frank

    Aber nochmal, ich bin davon überzeugt kein Mensch merkt beim ersten Anfassen, ob ein Gewehr passt oder nicht. Sowas kann man nach einem halben Jahr vielleicht merken aber vorher nicht!


    Ich würde hier noch etwas differenzieren wollen. Wenn jemand erst gerade anfängt und dann vielleicht auch noch ohne große Hilfe, würde ich immer noch erst mal zu einem Standard-Schaft raten. Den Rat werden zwar nicht mehr alle so akzeptieren wollen und bei einem Neukauf ist das auch nicht sinnvoll, aber ich behaupte mal, es ist immer noch einfacher, sich mit einem Standard-Schaft die Grundlagen zu erarbeiten, als bei einem modernen Alu-Schaft vor lauter schrauben/Schrauben den Wald nicht mehr zu sehen. Wenn so ein Schaft nicht wirklich sauber passend eingestellt ist, dann zwingt er im Gegensatz zum Standard-Schaft den Schützen starr in eine Zwangshaltung mit all den negativen Folgen. Eine gute Einstellung zu finden, ist oft selbst für schon fortgeschrittene Schützen mit Trainerhilfe nicht immer so ganz einfach, überfordert aber geradezu jeden Einsteiger.

    Zu den drei Gewehren: Von der technischen Seite bzw. vom System her tun sich die drei nichts oder nicht viel. Manche ältere FWB waren früher allerdings etwas zickig bezüglich der Mun und einige von dem FWBs zeigten auch oft ein etwas komisches Zeichnen der Mündung bei der Schussabgabe. Bei Walther hingegen waren es manchmal kleine Unsauberkeiten bei der Konstruktion, welche dazu führten, dass sich z. Bsp. manche Schraubverbindungen nicht richtig dauerhaft arretieren ließen. Mehr oder weniger spontane Korrosion kenne ich auch noch so. Aber das sollte wohl alles der Vergangenheit angehören. Bei den Läufen sollte man aber besser beim Kauf gleich einen Test (mit persönlicher Anwesenheit) machen (lassen), um nicht einen doch mal möglichen Gurkenlauf zu bekommen.

    Bei den Schäften, dessen Haptik und auch der Art, wie diese sich einstellen lassen, gibt es aber Unterschiede. Jemand, der schon etwas Erfahrung mitbringt, der kennt meistens auch seine eigenen Problempunkte von seinem bisherigen Gewehr und kann dann auch gezielt nach möglichen Verbesserungen bei den neuen Gewehren schauen. Aber selbst wenn bisher nur wenig Erfahrung vorliegt, so ist es sicher nicht ganz verkehrt, so ein Gewehr mal vor Verkauf in die Hand zu nehmen und dann möglicherweise das Bauchgefühl entscheiden zu lassen.

    Zum Thema Testen: Das sollte bei den meisten Händlern eigentlich kein Problem sein und die größeren Firmen haben dafür meistens auch Vorführmodelle im Laden. Eine weitere (Test)möglichkeit sind natürlich auch andere Schützen. Kaum jemand wird etwas dagegen haben, dass ein anderer Schütze das eigne Gewehr mal in die Hand nimmt. Fast alle Schützen erzählen auch gerne, was sie so verändert haben und und an Zubehör benutzen. Ich für mich hätte jetzt auch nichts dagegen, wenn ich dem Schützen oder er sich das Gewehr auf sich einstellt und damit auch mal ein paar Schüsse macht. Aber bei meiner 1813 ist das ja einerseits auch noch recht überschaubar, andererseites wegen nur grober Skalen auch immer etwas fuckelig, das wieder ganz wiederholgenau einzustellen. Aber wir Schützen sind doch fast immer hilfsbereit.


    Apropos, für mich sieht der Precise-Schaft ja immer noch etwas zu sehr nach Blechdose aus. Aber ich bin ja auch schon etwas älter. ^^
    Rein optisch vom Design her gefallen mir die aktuellen FWBs immer noch am besten. Aber das ist ja auch nur alles Geschmackssache. Wichtig ist nur, dass man damit auch zurecht kommt und auch etwas trifft.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Es werden legale wie auch illegale Waffen besteuert (mit und ohne Erlaubnis).


    Na ja, Eddi, Ede und Igor sind schon mal außen vor, denn 'Erzielung von Einnahmen' dürfte bei dieser Klientel doch fast immer als Grund für den Besitz zutreffen, nur über 'ausschließlich' könnte man noch streiten.

    § 1 Steuergegenstand

    (1) Der Besitz von erlaubnispflichtigen Waffen durch natürliche Personen unterliegt im Gebiet der Stadtgemeinde Bremen der Besteuerung, soweit er nicht ausschließlich der Erzielung von Einnahmen dient.


    Wenn man sich das gesamte Machwerk dort auf der Seite der SPD mal durchliest, muss man sich ja wirklich schon fast fragen, ob der Antrag nicht alleine schon wegen erwiesener Unzurechnungsfähigkeit der Antragssteller abgewiesen werden muss. Kein Wunder, dass bei denen in Bremen schon lange nichts mehr geht. Und den zum größten Teil selbst verursachten Schlamassel benutzen die auch noch mit als Grund für die Einführung der Steuer.


    Oh dingo, das mit dem 'waidgerecht' ist jetzt aber etwas böse. Nicht, dass BLÖD daraus noch 'zum Abschuss freigegeben' konstruiert.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Auch ein guter Bekannter von mir, ein Rechtsanwalt, schießt schon seit Ewigkeiten Gewehr. Es gibt sie also, die Gewehr schießenden Juristen.

    Königstiger

    Die Jungs (und Mädels) von der Kirche haben eh meistens ein recht entspanntes Verhältnis zu mThema Schießen, sieht man mal von einigen fast schon sektiererischen Gruppierungen meistens bei den Evangelen ab. Wir haben bei uns auch eine Theologin, die recht gut Gewehr schießt.

    Apropos 300m, wenn ich mich jetzt nicht vertan habe, dann hast Du ja eine recht eindrucksvolle Leistungssteigerung von der LM zur DM hingelegt. Wie viel waren das noch, 593 Ringe? Ich würde fast wetten wollen, dass Du so ein Ergebnis auf 50m auch nicht mal eben so hinlegst.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Katja,

    wie immer erst mal vielen Dank für deine Arbeit und dein unermüdliches Engagement.

    Deine Arbeit zeigt mal wieder deutlich, dass es bei der komplexen Gesetzeslage wichtig ist, sich ausgiebig mit dem Gesetz und den Verordnungen zu beschäftigen, will man auch nur halbwegs gesicherte Erkenntnisse weitergeben.

    Es zeigt sich leider immer wieder, dass sich bestimmte griffige Parolen durch Mund zu Mund Propaganda sehr schnell etablieren können und dann auch auch allzu oft und vorschnell als vermeintliche Fakten zementiert werden.


    Ein kleiner Hinweis sei mir noch gestattet. Die Verwaltungsvorschrift, also quasi die Arbeitsanweisung für die Behörden, hat für den Bürger keinen rechtlich bindenden Charakter. Sie bindet nur die Verwaltung. Wir haben das hier im Forum auch schon mal diskutiert. Das ganze wird zwar etwas aufgeweicht, weil diese Verordnungen fast immer auch sogenannte norminterpretierende Auslegungen enthalten und somit doch indirekt Außenwirkung entfalten. Und genau um die geht es mir hier auch. Vielleicht solltest Du deshalb auch noch etwas deutlicher auf diesen Unterschied zwischen dem für den Bürger bindenden Gesetz und der Verwaltungsverordnung auf der anderen Seite hinweisen. Richter müssen sich bei ihren Entscheidungen nicht an diese Verordnungen halten. Sie können sogar Teile davon für nichtig erklären. Auch muss nicht alles, was so in einer Verordnung steht, auch immer dem zugrunde liegendem Gesetz entsprechen.

    Beispiele dazu: Die Interpretation, wonach kein Schießsport vorliegt, wenn dem nicht im Rahmen eines organisierten Vereins nachgegangen wird, ist nach wie vor strittig. Stichwort Vereinszwang usw. Auch die Interpretation, welche Schützen, deren Verein nicht einem anerkannten Schießsportverband angehören, nur im Ausnahmefall ein Bedürfnis bejahen will, ist auch rechtlich fragwürdig. Sonst bräuchte es ja den Paragraphen 8 gar nicht mehr.

    Die Forderung, wonach Antragsteller ihrem Verband gegenüber alle bisherig erteilten Erlaubnisse vorlegen müssen, ist wohl auch nicht nur für mich etwas wackelig. Warum sollte z. Bsp. ein Jäger seine Erlaubniss(e) dem Verband vorlegen müssen, wenn er eine Erlaubnis für den Schießsport beantragen möchte? Die Erlaubnis gilt doch gerade immer nur für den vom Bedürfnis umfassten Zweck. Schon um so möglichen Fehlinterpretationen mancher Verbandsmitarbeiter vorzubeugen - wie, sie haben doch als Jäger schon zwei Kurzwaffen, die können sie doch auch sportlich nutzen - oder - der Drilling geht doch auch für Wurfscheibe - sollte diese Interpretation mit Vorsicht betrachtet werden. Den Datenschutz könne man hier auch noch anführen.


    Aber das sind natürlich Feinheiten. Wichtig sind die von Dir herausgearbeiteten Kernaussagen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Vielleicht verfügt der Rektor auch einfach nur über einen PC mit Internetanschluss und hat bei Google Suchbegriffe eingegeben?

    Und die entsprechenden Gesetztexte oder Presseberichte herauszusuchen, in denen das Waffegesetz erläutert wird, sollte auch nicht das Problem darstellen. Nicht für einen Schulleiter oder Lehrer.


    Ähm, ja Freunde, auch ich gehe davon aus, dass ein Rektor heutzutage 'googlen' kann.

    Beachtet mal den Kontext, zu welchem ich meine Anmerkungen geschrieben habe. Es kommt hier auf die Feinheiten der Gesetzesauslegung an. Entweder handelt es sich hierbei (nach meiner Auffassung) um einen geschulten indoktrinierten Gegner, oder aber ... .


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    wegi82, ich gehöre bestimmt nicht zu den Menschen, welche immer alles nur schwarz sehen und schlecht reden. Für mich ist das Glas eigentlich immer noch halb voll und nicht schon halb leer. Auch ich erfreue mich am Schießsport genauso wie Du auch und wohl auch schon etwas länger, sowohl als immer noch Aktiver und auch als begeisterter Zuschauer. Weitere Meriten lassen wir hier mal weg.

    Aber ich muss deshalb noch lange nicht jeden Scheiß, der nur aus ideologischen Gründen durchgezogen wird, gutheißen oder auch noch rechtfertigen. Auch sind die Verbände oder Organisationen, welche mit unserem Sport zu tun haben, für mich nicht automatisch unantastbar.


    Jedenfalls habe ich mittlerweile auch erhebliche Zweifel, ob man alleine mit dem Ansatz, man müsse den Leuten ja nur schönen Sport verkaufen, dann würde automatisch alles (wieder) gut, noch etwas reißen kann.

    Ich lasse Dir gerne deine Überzeugung, nur respektiere bitte auch, dass man das auch alles etwas kritischer sehen kann. Ein BBF ist man deshalb noch lange nicht, wobei auch dieser nicht immer so ganz falsch lag und ich seinen Bann hier auch nach wie vor für unnötig ansehe.


    dingo

    Kritische Anmerkungen gegenüber der Situation in England schließt doch die Idee der Werbung für unseren Sport auch im Hinblick auf Olympia nicht aus. Im Gegenteil, das lässt sich sogar gut miteinander verbinden. Differenzieren heißt hier das Zauberwort, etwas, was ich hier zugegebenermaßen ab und an vermisse.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Es ist auch bei mir nicht nur reines Gespür. ;)

    Andererseits will ich auch nicht völlig ausschließen, dass das Schreiben echt ist. Auch bei den Rektoren gibt es ja bekanntlich einen großen Zoo. Wir hatten mal einen, der morgens auf dem Schulparkplatz immer den Verkehr geregelt hat, mit Promotion, versteht sich.


    Aber einige Details des Schreibens sind schon interessant.

    Kenntnis des genauen Paragraphen. Ok, keine große Kunst, aber Pflicht zur Kontrolle statt Recht auf Nachschau. Annahme der flächendeckenden Kontrolle und Hinweise auf deren zeitliche Umsetzung. Da scheinen wir es ja fast schon mit einem kleinen Experten zu tun zu haben. Ob der das wohl so alles aus der Zeitung weiß?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo dingo,

    natürlich hast du recht. Ich habe mich falsch ausgedrückt (war auch schon spät). Was ich damit sagen wollte: Der Druck, der durch den Druckminderer aufgebaut wird, hat ungefähr 12-17 bar. Also das Diabolo wird nicht mit 100 bzw. 200 bar herausgeschossen. Man kann also deutlich unter 100 bar normal auch noch schießen.


    der Druckminderer mindert, wie der Name schon sagt, den Druck. So besteht unabhängig von Eingang, also der Katusche und deren Füllstand und damit auch Druck, am Ausgang, also der Zwischenkammer, dessen Druck dann das Diabolo treibt, ein konstanter Druck. Ufff! Geiler Satz, wa?
    Der Druck in der Zwischenkammer beträgt aber nach meinem Kenntnisstand so ca. 70 bis 80 Bar. Damit der Druckminderer überhaupt richtig funktionieren kann, ist eine bestimmte Druckdifferenz zwischen Eingang und Ausgang nötig. Da kann es durchaus schon sein, das der Druckminderer bei einer Differenz kleiner 30 oder 20 Bar nicht mehr ganz gleichmäßig arbeitet. Die von Dir in Spiel gebrachten 12 - 17 Bar sagen mir so nichts, aber ich bin auch auf diesem Gebiet kein Experte.

    Zur Sache mit den Dichtungen wurde hier auch schon etwas geschrieben. Eine Feder, welche im zulässigen Bereich gespannt aufbewahrt wird, ermüdet genauso wenig wie eine entspannte Feder. Ermüdung tritt erst durch die Bewegung auf. Bei Dichtungen ist die Sache etwas komplexer, da diese insbesondere bei nicht ganz sauberer Konstruktion der Dichtungsstelle quasi in den Spalt kriechen können, den sie abdichten sollen. Aber was ist nun günstiger, ab und zu mal eine Dichtung zu erneuern, oder ein vom ständigen Ein- und Ausdrehen beschädigtes Gewinde? Zudem wird die Dichtung ja auch beim Ausdrehen ja noch deutlich mehr belastet, als im eingeschraubten Zustand, denn dann kommt ja wortwörtlich Bewegung in die Sache.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Äh, wir streiten uns nicht und zumindest ich bin auch hier nicht irgendwo drauf. ;)

    Was ich aber nicht ganz verstehe, ist wegis beschönigende Sichtweise. Ihn würde ich aber auch gerne verstehen wollen, bzw. seine Sichtweise nachvollziehen können. Denn all das, was auch schon Zebo angesprochen hat, kann man nicht so einfach wegwischen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Unabhängig von diesem speziellen Fall ist oft beides nötig und steht auch nicht im Widerspruch zueinander. Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Aufklärung und Überzeugungsarbeit dort, wo es (noch) möglich ist, eine klare Linie mit Hinweis auf die eigenen Rechte dort, wo es nötig ist.

    Falsch ist mit Sicherheit die Einstellung, man müsse als Schütze immer nur lieb und verständnisvoll sein, weil man ja sonst das Bild vom Bösen noch verstärke. Da ist man dann auch mal ganz schnell nur noch der Dumme. Opposition um jeden Preis ist aber auch nur selten zielführend.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Nein, Dan, ich habe doch klar geschrieben, dass man die Entwicklung in England kritisch sehen kann. Tue ich auch.

    Ich meinte damit den Beitragsstrang mit den Imagefilmen, wo ja die kritischen Anmerkungen nicht bei allen so gut ankamen.

    Das von Dir angesprochene Unverständnis in Bezug auf die Teilnehmer würde ich allerdings auch noch etwas anders sehen wollen. Es ist nun mal für einen Sportschützen das größte Ereignis. Man kann zigmal Weltmeister werden. Außerhalb der Schützenwelt interessiert das niemanden und da auch nur die Fachleute. Nur olympische Medaillen zählen letztendlich im Schießsport wirklich. Um überhaupt dahin zu kommen, sind neben viel Talent und sogar auch ein Quentchen Glück normalerweise viele Jahre harten Tainings nötig. Zu fordern, das einfach aufzugeben, nur weil das eigene Land verrückt spielt, halte ich schon für etwas anmaßend. Ich finde nicht, dass man diesen Schützen etwas vorwerfen darf. Außerdem müsste man wohl auch schon selbst in der Position sein, um das richtig beurteilen zu können. Bitte, ist nicht böse gemeint.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    KK-Sportpistole ist für Mädchen. Jungs schießen Schnellfeuer.


    Hihi, bei uns hat mal einer getönt, KK 3x40 sei ein Männersport. Im Jahr darauf haben die Mädels ihm das dann mit dem Männersport mal so richtig gezeigt. ^^

    Aber OSP macht mit Sicherheit Spaß. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll da sogar ein gewisses Suchpotential bestehen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Genau so ist es richtig. Man darf, ich meine sogar, man muss die Entwicklung in England als Schütze kritisch sehen und trotzdem kann man die olympischen Spiele auch als Werbung für unseren Sport nutzen. Das schließt sich nicht gegenseitig aus und hat auch nichts mit Nestbeschmutzung zu tun, wie es ja auch schon zumindest unterschwellig in einer anderen Diskussion hier anklang.

    Anlässlich der letzten Spiele haben neben dem DSB auch das Magazin Visier Sonderausgaben bzw, Sonderbeilagen gedruckt. Hier sollte die Möglichkeit bestehen, geeignetes Material abgreifen zu können. Vielleicht ergibt sich so ja auch die Möglichkeit, diese Idee zu erweitern und auf die Verbände und Vereine in ganz Deutschland auszuweiten.

    Es ist doch schön, dass es immer noch viele Schützen in unsrem Land gibt, die sich engagieren wollen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank