Aja dahinter steckt ja der DSB...
Ach Quatsch! Die hätten doch bestimmt diesen schrägen Trimmi mit Flitzebogen genommen.
Mit verschwörerischem Schützengruß
Frank
Aja dahinter steckt ja der DSB...
Ach Quatsch! Die hätten doch bestimmt diesen schrägen Trimmi mit Flitzebogen genommen.
Mit verschwörerischem Schützengruß
Frank
Hallo Andreas2000,
wenn das Gewehr auf dem Riemen aufliegt, dann liegt das meist nicht am zu hohen Sitz des Riemens, sondern eher daran, dass der Schütze quasi mit dem Gewehr durchsackt. Weder Handstop (noch) weiter nach hinten setzen (immer mit Vorsicht zu genießen) doch Schießriemen an der Schulter tiefer setzen (zwar kein schlechter Ansatz, muss aber auch zum Anschlag passen) werden da wohl das Problem alleine lösen und ein bei der Beschreibung trotzdem sehr strammer Riemen deutet auch eher auf ein grundsätzliches Problem im Anschlagsaufbau hin.
Sehr kurze Arme und dazu ein sehr flacher Vorderschaft, wie man ihn an den modernen Alu-Schäften findet, können das Problem verstärken. Aber wie schon gesagt, meistens liegst es am Anschlagsaufbau. Oft liegt so ein Schütze schon sehr tief und bekommt dann keine richtige stabile Stütze mehr für das Gewehr gebaut.
Da wir hier aber nur vermuten können, wäre es nicht schlecht, wenn Du mal ein paar aussagekräftige Fotos von deinem Schützen im Anschlag machen könntest. Dabei auf eine möglichst rechtwinklige Ausrichtung der Kamera zum Schützen und Stand achten.
In der Zwischenzeit könntest Du deinen Schützen auch mal bitten, seinen Anschlag ganz ohne Riemen (und wenn vorhanden, auch ohne Hakenkappe) einzunehmen. Bei Bedarf kannst zur Unterstützung des Stützarms auch eine Kniendrolle nehmen, aber versuche es besser erst mal ohne und vergleiche die Positionen von Stützhand und Schulter mit den jetzigen Einstellungen am Gewehr. Wenn der Schütze dann eine möglichst ruhige und auch halbwegs bequeme Position gefunden hat, dann positioniere mal den Handstop 1 - 2 cm vor der so gefunden Handposition.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Das Ding ist ja total schwarz. Das geht ja gar nicht! Das ist doch böse! :pinch:
Mit betroffenem Schützengruß
Frank :wacko:
Hallo Freunde,
auch wenn ich die Aktion sehr begrüße, so ist das Motto doch ungünstig ausgewählt worden, wie auch Carcano schon anmerkte.
Man möge mich hier nicht falsch verstehen. Ich bin ein Schütze, habe auch einen grünen Rock im Schrank hängen und ich bekenne mich auch dazu. Für mich gehören Tradition und Schießsport zusammen.
Aber wenn man hier in meiner Region zum Tag der Schützenvereine aufruft, dann bringen das wohl erst mal nur sehr wenige Schützen wie auch Außenstehende direkt mit dem Schießsport in Zusammenhang. Hier finden zur Zeit jede Woche etliche Schützenfeste statt. Das traditionelle Schützenwesen ist hier fest in der Bevölkerung verankert und braucht daher eigentlich auch keine spezielle Werbung. Der Schießsport hingegen, obwohl oft fest in Form von Abteilungen mit dem traditionellen Schützenwesen verbunden, führt hingegen doch oft ein Schattendasein. Selbst gestandene traditionelle Schützen können oft nicht wirklich etwas mit dem Schießsport anfangen und nicht wenige sehen oft auch gar nicht die Notwendigkeit, so eine Schießsportabteilung zu 'unterhalten'. Selbst den Nachwuchs kann man auch ganz ohne Schießsport rekrutieren.
Zumindest in den Dörfern kennen wohl auch alle Außenstehenden die Schützenvereine, wissen aber oft nur selten, dass diese Schützenvereine auch Schießsport anbieten und können sich auch oft darunter nichts vorstellen.
Warum das so ist, darüber könnte man sicher lange fachsimpeln. Es ist aber so und oft sind die Gründe dafür auch hausgemacht, zumindest zum Teil.
In anderen Regionen in Deutschland ist die Situation hingegen oft wieder ganz anders. Daher kann ich auch verstehen, dass dieser Sacherhalt hier auch ganz anders bewertet wird. Nur macht es schon Sinn, wenn man deutschlandweit Werbung für den Schießsport machen will, diese Besonderheiten auch zu berücksichtigen.
Ach ja, noch eine etwas ketzerische Anmerkung oder besser ein gut gemeinter Ratschlag. Wenn man Werbung macht, dann muss man sich auch im klaren sein, dass da dann auch wirklich mal Interessierte kommen könnten. Mein ja nur.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Nein. Siehe meinen Beitrag unter Waffenrecht.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Masksauger,
zu deiner ersten Frage: Du darfst unter 18 Jahren eine Lupi weder erwerben noch besitzen, die Frage nach dem Eigentum hier mal außen vorgelassen. Du darfst damit nur auf einer Schießstätte unter Aufsicht und mit Einverständnis deines Erziehungsberechtigten schießen.
Zur zweiten Frage: Dein Bruder kann auch mit seinem Jungjägerschein unter 18 Jahren keine Lupi erwerben.
WaffG § 13
Erwerb und Besitz von Schusswaffen und Munition durch Jäger, Führen und Schießen zu Jagdzwecken
(7) Inhabern eines Jugendjagdscheines im Sinne von § 16 des Bundesjagdgesetzes wird eine Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen und der dafür bestimmten Munition nicht erteilt.
Zur dritten Frage: Deine Eltern dürfen eine Lupi wie die LP400 erwerben und auch besitzen. Vielleicht lässt sich ja mit Frankonia in Bezug auf die Prozente reden. Diese Lupi könnte dann auch wegen der Problematik beim Transport, bis Du volljährig bist, im Verein deponiert werden.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Oh, ich merke schon, wir nähren uns hier gewaltig der Sachebene.
Mit respektvollem Schützengruß
Frank
Also, ich bekomme die DSZ schon über 20 Jahre und konnte mich bisher auch nicht beschweren. Und über die Post kann ich mich eigentlich sonst auch nicht beschweren.
Auffällig war eben diese neue Bindung. Die aktuelle kam übrigens zwar wieder heile, aber immerhin noch mit Eselsohren versehen an.
Daher auch meine Anfrage. Kann ja durchaus vorkommen, dass bei so einer Umstellung erst mal etwas schief läuft.
Aber mal eine andere Frage. Liest wirklich kaum jemand die DSZ? Die ist nämlich gar nicht so schlecht.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo cummec,
ob man es nun als Schütze unterscheiden kann oder ob die Munition selbst schon stärker streut, ist jetzt aber kein Argument für oder gegen eine korrekte Messung.
Ich halte das Messprinzip (im Gegensatz zur akustischen Messung!) auch für geeignet, im Rahmen der geforderten Messgenauigkeit korrekte Messwerte liefern zu können. Allerdings ist es auch recht knapp, da die einzelnen Lichtschranken versetzt im Abstand von 0,1mm stehen und bei LG eben diese 0,25mm (1 Zehntel Ring) sicher gemessen werden müssen. Wie man sieht, muss dazu schon interpoliert werden. Wir hatten hier im Forum schon mal eine recht 'sinnige' Diskussion in Bezug auf die Forderung nach einem Zehntel Teiler, also 1 Tausendstel Millimeter
Bei dem angesprochenen Parallaxefehler besteht auch das Hauptproblem bei der hier zugrunde liegenden Messung darin, das sich die ersten Lichtschranken dann an anderer Position als die hinteren befinden. Diese Schranken liegen ja nicht in einer Ebene, sondern sind nach hinten versetzt gestaffelt.
Es gibt bei der Messung auch noch andere denkbare Fehlermöglichkeiten. Verschmutzungen wurden schon genannt. Es sind auch Reflexe durch fremde Lichtquellen möglich, also Lichtstrahlen, von denen das Geschoss während des Durchflugs getroffen wird. Zu guter Letzt altert auch die analoge Elektronik, selbst wenn digital gemessen wird.
Das Problem ist halt, es gibt bei diesen Anlagen eben keine einfache Möglichkeit, deren tatsächliche Korrektheit auch bei Zweifeln direkt vor Ort zu überprüfen. Darum geht es in diesem Beitrag.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo timmcilrath,
siehe besser SpO 0.7.1.1.1
Einteilung der Wettkampfklassen im olympischen Teil der DM
Ein Wechsel der Klassen ist hier nicht möglich.
Zu diesen Wettkampfklassen zählen neben den Männern und Frauen auch die Junioren und Juniorinnen A. (19 - 20 Jahre).
Die Disziplin LG gehört zum olympischen Teil und Du dürftest im kommenden Jahr der Klasse Junioren A angehören.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Freunde,
die Ausführungen von Meyton mögen ja technisch verständlich sein, technisch korrekt sind sie so aber nicht. Auch das, was in dem Artikel als Kalibrierung bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine Justierung. Eine Kalibrierung ist ein vergleichender Messprozess, wobei das zu kalibrierende Gerät oder der zu kalibrierende Gegenstand mit einem Messnormal (höherer Genauigkeit) verglichen wird. Wer es noch etwas ausführlicher haben möchte, kann sich ja mal (für den Anfang) die jeweiligen Wikis zu den Begriffen Justierung (Justage) und Kalibrierung durchlesen.
Der erste Punkt in BBODs Beitrag, wo es um die korrekte Ausrichtung des Messrahmens geht, berührt auch gleich einen weiteren wunden Punkt dieser Messtechnik und wurde hier auch schon unter dem Begriff Prallaxefehler angesprochen. Man vergleiche mal den Anschlag und die Ausrichtung zur Scheibe einer Schützin von 1,50m Körpergröße mit dem eines Schützen mit 1,95m Körpergröße. Oft richten sich auch Schützen nicht immer wirklich mittig zur Scheibe ein, oder können es auch aufgrund der Standgegebenheiten gar nicht.
Aber was mich ja mal wirklich interessieren würde, wären diese aufwendigen Genauigkeitstests, mit denen der DSB oder die ISSF (oder Firmen, Institute usw. in deren Auftrag) die Scheiben regelmäßig überprüfen sollen. Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn man diese Tests und deren Ergebnisse mal irgendwo nachlesen könnte.
Also, auch wenn die Antwort, die BBOD im Gespräch mit Meyton erhalten hat, ja ganz nett ist, wirklich Neues beinhaltet sie nicht.
Man muss die angezeigten Werte zur Zeit einfach glauben, zumindest dann, wenn keine groben Abweichungen auftreten. Aber nur anhand der Kontrollscheibe kann man sicher nicht überprüfen, ob der Treffer jetzt wirklich eine 9,9 oder doch eine 10,0 war. Bei LG beträgt die Differenz hier bekanntlich nur 0,25mm.
Mit bestem Schützengruß
Frank
DSB SpO 0.2.12
Zum Schutz vor Gehörschäden wird empfohlen, auf allen Schießständen einen
Gehörschutz zu tragen. Schützen ist die Verwendung eines Gehörschutzes
mit eingebauten Empfangsvorrichtungen jeder Art verboten. Nicht davon betroffen
sind elektronisch niveauabhängig dämmende Gehörschützer, da diese nicht mit
Funk- oder Spracheinrichtungen versehen sind. Bei Bogenwettbewerben gelten
besondere Bestimmungen.
Wie heißt es doch so schön, zumindest manchmal soll ja ein Blick in das schöne Regelwerk doch helfen, schneller die Sachlage zu klären.
Noch eine kleine Anmerkung: Maßgeblich ist die Sportordnung. Irgendwelche Zettel, von denen ja insbesondere der Herr Furnier ein großer Freund zu sein scheint, können vielleicht noch Sachen erklären oder auslegen, welche laut SpO unklar oder unscharf formuliert sind. Aber Änderungen oder Abweichungen von der SpO per Zettel gehen in meinen Augen gar nicht. Deshalb ist z. Bsp. auch diese Sachen mit den Adleraugen größer 0.5 Dioptrien ein Unding, da zur Zeit klar der SpO widersprechend.
Auch schießen wir die Meisterschaften des DSB immer noch nach DSB-SpO, nicht nach dem Regelwerk der ISSF.
Ach ja, ich vergaß, Sportordnungen sollen ja zur Zeit gar nicht genehmigt werden. Da wird dann wohl bald der Trend zum Zettel ein Muss. Ja ja, wiedermal die Geister, die ich rief. (Also ich jetzt direkt nicht! Nur damit hier keine Missverständnisse entstehen.)
eine Stoppuhr, welche als Timer dient, ist mit Sicherheit mehr als grenzwertig, da sie eben so verwendet dazu dient, einen Takt vorzugeben. Man könnte dann auch ein kleines Wiedergabegerät verwenden, welches einem zeitlich Kommandos vorgibt. Genau dieses soll aber durch das Verbot elektronischer Geräte wie auch das direkte Coaching vermieden werden.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Keine Sorge, Claus-Dieter,
er erklärt Dir sicher auch das auf seine ganz unnachahmliche Art.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Die Behörden sind so dermaßen neben der Spur, wenn es um das Thema Sportwaffen geht, dass alles Denkbar erscheint und dann wird es auch schön negativ gegen uns in der Presse hochgespielt!
Es ist in erster Linie das 'Verdienst' unserer Presse, das wir jetzt so eine Situation haben.
Die meisten Politiker agieren in dieser Sache nur, und fast immer tun sie das populistisch. Nicht wenige der Waffenbehörden waren bis jetzt noch ganz gut besetzt, oft von erfahrenen Sachbearbeitern, welche nicht per Definition waffenfeindlich eingestellt waren. Aber es gab und gibt dort auch immer mehr Druck von der oberen politischen Verwaltungsebene. Und die sorgt dann auch oft dafür, getrieben von der Presse im Einklang mit dem suggerierten Bürgerwillen, dass irgendwann dann die 'Richtigen' auf den Stühlen der Behörden sitzen.
Mit bestem Schützengruß
Frank
Karl, Du willst es nicht verstehen. Gut, deine Sache.
Ich wünsche Dir trotzdem nicht, dass Du irgendwann mal mit der harten Realität in dieser Sache konfrontiert wirst.
Aber unterstelle bitte nicht denjenigen Betroffen, welche dieses neue Register als unsinnig, aber eben auch als Bedrohung ansehen, irgendeine Art von Paranoia oder so. Hinweise auf SEK-Besuche und dergleichen sind nicht völlig realitätsfern, da schon längs geschehen.
Was aber dieses neue Register auf keinen Fall bringen wird, ist irgendein Beitrag zu mehr Sicherheit. Und transparente Daten? Die Daten werden doch schon jetzt nicht vollständig veröffentlicht. Es ist politisch nicht gewollt, den nicht vorhanden Missbrauch noch weiter zu verdeutlichen. Deshalb mischt man ja auch schon jetzt fleißig Daten, die nicht zusammen gehören.
dododogges Beitrag zeigt nur eine längst bekannte Tatsache: Garbage in, garbage out. Auf lokaler Ebene, wie es bis jetzt gehandhabt wird, können viele Sachen oft noch leicht und ohne große Probleme behoben werden. In einem großen anonymen Datenpool ist man aber erst mal der Verdächtige. Und wie Dan ja schon sagt, die Unschuldsvermutung gilt für legale Waffenbesitzer schon lange nicht mehr.
Bei dododogges Fall könnte die andere Behörde selbst geschlampt haben, vielleicht aber auch ein Händler, oder es liegt sogar ein Fall von Identitätsklau vor. Hoffentlich entstehen ihm dadurch keine weiteren Unannehmlichkeiten oder gar Nachteile.
"Als erste zivilisierte Nation haben wir ein Waffenregistergesetz. Unsere Straßen werden sicherer; unsere Polizei wird effizienter und die Welt wird uns in Zukunft folgen". A.H., RPT Nürnberg, 15.09.1935
Mit bestem Schützengruß
Frank - aber ich habe doch gar keine Macht-Büchse! Ja Pech gehabt, steht aber so in den Papieren!
Sehr schön! Solch einen Trailer könnten wir auch gebrauchen.
Befürchte aber, in dem Stil kriegen das nur die Amis so hin.
Apropos, was macht denn der Niccolo Campriani dort in Colorado Springs?
Mit bestem Schützengruß
Frank
ähhhmmmm - kuhfarben?
Aber Kühe sind doch gar nicht ... !
Mit bestem Schützengruß
Frank
0.2.12.1 Außer ärztlich verordneten Hörhilfen dürfen keine elektrischen oder
elektronischen Geräte im Schützenstand verwendet werden.
0.2.12.2 Während eines Wettkampfes ist Schützen, Trainern, Mannschaftsbe-
treuern und Zuschauern im Schützenstand und Zuschauerbereich
die Verwendung von Mobiltelefonen, Funksprechgeräten oder ähnli-
chen Vorrichtungen verboten. Alle Mobiltelefone müssen abgeschal-
tet sein.
Bei restriktiver Auslegung könnte man auch elektrische oder elektronische Uhren vom Verbot betroffen ansehen.
Aber ich würde es mal so sagen wollen, solange niemand anfängt, während eines Wettkampfs intensiv mit seiner Uhr zu sprechen, wird wohl niemand etwas sagen. ![]()
Mit bestem Schützengruß
Frank
Für Gary Anderson war es jedenfalls "Die beste WM die es je gab".
Die Berichterstattung im Fernsehen war auch schon mal ein kleiner Fortschritt, aber eben auch nur ein recht kleiner. In anderen Ländern wurde diese WM stundenlang im Fernsehen gezeigt, nur bei uns nicht. Und in den überregionalen Printmedien fand die WM bis auf wenige Ausnahmen erst gar nicht statt. Oder sie wurde nur als Anlass für einen weiteren Verriss oder zumindest tendenziösen Bericht genutzt.
Bei den Medien liegt auch unser Hauptproblem. Schauen wir uns doch nur einmal die DM an. Dort gibt es sicher noch deutlich mehr interessantes Material auch für eine komplette Reportage. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass solche Berichte und Reportagen auch ein breiteres Publikum gerade im Schützenland Deutschland finden würden, mal eine halbwegs faire Sendezeit und etwas guten Willen bei der Gestaltung vorausgesetzt. Auch von der Bundesliga könnte man sicher eine interessante und spannende Berichterstattung machen.
Aber es wird eben nicht gemacht. Und das ist auch politisch und ideologisch so nicht gewollt, wie auch Hubert im Interview anmerkt.
Vergleiche mit der DDR sind zwar meistens etwas problematisch, aber die Berichterstattung von der WM in Suhl 1986 soll dort ganz anders gelaufen sein. Dort wurde diese WM wohl auch in den Medien regelrecht gefeiert und war das Ereignis. 80 000 Zuschauer sollen dort damals vor Ort gewesen sein und es gab sogar eine Live-Berichterstattung im Fernsehen. Da darf man dann doch die berechtigte Frage stellen, warum dass dann in einem Land, wo es in fast jedem Dorf einen Schützenverein gibt, wo der organisierte Schießsport zu den Sportarten mit fast den meisten Mitgliedern zählt, lassen wir mal Fußball weg, nicht möglich ist. Eine weitere Parallelgesellschaft? Mir scheint es fast so.
Man beachte dabei, es gibt auch in Deutschland gar keine so große Medienvielfalt. Der Eindruck täuscht. In Wirklichkeit liegt die tatsächliche Macht nur in den Händen sehr weniger.
Lieber Karl,
dein letzter Beitrag enthält wieder Passagen, die zumindest für mich ziemlich unverständlich sind. Unverständlich in dem Sinne, dass ich nicht verstehe, was Du damit eigentlich sagen willst. Das kann natürlich auch an mir liegen, aber ich glaube es nicht. So wie Du es formuliert hast, widersprechen sich doch einige Sätze, oder?
Mit bestem Schützengruß
Frank
Hallo Freunde,
die Außenansicht ist sicher (wie jede moderne Architektur) Geschmacksache, aber ich finde das so gar nicht mal so schlecht. Auch wenn es schon ein bisschen nach Teletubbyland aussieht.
Auch aus der Zuschauerperspektive in Richtung Scheiben sieht die Finalhalle durchaus einer solchen Veranstaltung würdig aus, zumindest aus der Ferne. Aber wir kennen ja auch alle die Kameraeinstellungen von den Schützen aus auf diese, ja ich nenne es so, Vergitterungen. Auch wenn es ja einige hier schon mit Sachzwängen zu erklären versucht haben, für mich sieht das wie Schießsport im Käfig aus. Ich verbinde das mit Hochsicherheitstrakt oder diesen ganz seltsamen Kämpfen im Käfig ala Ultimate Fight und ich kann mir auch gut vorstellen, das gerade auch unbedarften Zuschauern, welches sonst keine Beziehung zum Schießsport haben, ähnliche Gedanken kommen.
Und wie dingo schon sagte, es ist Schießsport auf Abriss. Zumindest für mich keine schöne Vorstellung.
Na ja, hoffen wir wenigsten mal, dass sie das Problem mit der "Gang of Foxes" bis zu den Spielen noch in den Griff kriegen. Das Podium verschmutzen, wie es dezent ausgedrückt wurde, ist ja eine Sache, die Kabel anknabbern aber eine ganz andere. Nicht, das auch noch die Monitore während der Spiele dunkel bleiben.
Mit bestem Schützengruß
Frank