Beiträge von Murmelchen

    Hallo Peter,

    möglicherweise noch ein kleiner Tipp.

    Versuche die Einstellung des Druckpunktes auch mal mit einer etwas höheren Krafteinstellung für Vorzug und Druckpunkt. Diese Kräfte werden ja durch Federn bewirkt. Es gibt daher auch jeweils untere Grenzen für die Kräfte. Wenn die Federn im Laufe der Zeit dann auch noch in ihrer Wirkung etwas nachlassen, könnte es schon sein, dass der Druckpunkt bei zu niedriger Einstellung nicht mehr ganz so sauber und gleichmäßig funktioniert.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Jannik,

    es gibt wohl recht viele sehr zufriedene Walther-Schützen, aber wenn ich mir hier so einige Beiträge (auch zwischen den Zeilen) durchlese und auch noch das berücksichtige, was ich bisher so aus anderen Quellen gehört habe, dann würde ich fast geneigt sein, zu sagen, dass man zur Zeit bei einer Entscheidung für das FWB wohl mit weniger Überraschungen rechnen muss.

    Wobei natürlich, wie hier auch schon mehrfach gesagt wurde, einen selbst das Gewehr auch liegen muss und da gibt unabhängig von der möglichen Schießleistung zwischen den beiden Gewehren doch deutliche Unterschiede. Wobei aber auch gesagt werden muss, dass diese jeweiligen Unterschiede für uns Schützen auch eine recht unterschiedliche Bedeutung haben. Manche von uns kommen mit fast jedem Gewehr klar, während für andere wiederum selbst kleinste Details den Unterschied zwischen klarkommen oder nicht ausmachen können.

    Also, egal wie Du dich entscheidest, Du solltest die Gewehre auf jeden Fall mal in aller Ruhe testen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Peter,

    hast Du mal versucht, den Druckpunkt bzw. die auch so genannte Klinkenüberschneidung so einzustellen, wie das in der Bedienungsanleitung beschrieben wird? Diese Klinkenüberschneidung ist immer auch etwas von den anderen Einstellungen abhängig und solltest Du den Vorzugsweg und oder die jeweiligen Gewichte (Kräfte) für Dich eingestellt haben, dann kann es gut sein, dass Du die Position des Druckpunktes, also der Klinkenüberschneidung etwas nachjustieren musst. Dafür ist nach der Bedienungsanleitung die Schraube (e) zuständig.

    Aber gehe einfach mal nach Anleitung vor, solltest Du das bisher noch nicht gemacht haben. Sollte sich danach immer noch kein sauberer Druckpunkt ohne groß wahrnehmbares Kriechen einstellen, so taste Dich mit der Druckpunktschraube (e) noch etwas näher an den optimalen Punkt ran. Du brauchst dafür natürlich etwas Gefühl und auch ein bisschen Geduld.

    Im Zweifel kannst Du auch ruhig mal einem Vereinskollegen das Gewehr übergeben. Bedenke aber, dass das Gefühl (und wohl auch der Geschmack) für den Abzug bei uns Schützen wohl ziemlich unterschiedlich ist und ich selbst auch schon sehr gute Schützen erlebt habe, welche mit nach meinem Gefühl stark kriechenden Abzügen scheinbar ganz prima klar kamen und damit auch etwas trafen.

    Was Du auch noch machen könntest, wäre den Abzug mal mit etwas (sauberer) Pressluft zu durchpusten, damit auch sichergestellt ist, dass sich dort kein Schmutz oder Öl angesammelt hat.

    Sollte das auch nicht helfen und der Abzug immer noch kriechen oder auch ungleichmäßig auslösen, dann kann es natürlich auch sein, dass ein Defekt vorliegt, die Klinken z. Bsp. verschlissen oder beschädigt sind. Dann ist eine Reparatur bei einem Fachmann oder im Werk nötig.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Michael,

    wenn Du das Gewehr neu bei einem Händler gekauft hast, dann soll der bzw. die Firma Walther Dir auch erklären, wie dieses Loch da hinein gekommen ist und was für eine Bedeutung oder Funktion es hat. Sollten sie behaupten, diese Bohrung müsse dort so sein, dann frage, warum sie an anderen Adaptern nicht vorhanden ist und lasse Dir bei Bedarf eine technische Zeichnung zeigen, welche den Sinn der Bohrung verdeutlicht.

    Lass Dich dabei nicht mit zu billigen Antworten abschieben. Du hast für dein gutes Geld auch einen Anspruch auf fehlerfreie Ware und es ist auch nicht einsehbar, dass Du Dir schon nach kurzer Zeit auf deine Kosten eine neue Kartusche kaufen musst, wenn die mitgelieferte durch ein fehlerhaftes Bauteil zu Schaden kommt.

    Dokumentiere den Fehler bzw. das vermeintliche Problem (gute Fotos) und schreibe, wenn Du so nicht weiter kommst, einen richtigen (Papier) aussagekräftigen Brief direkt an die Firma Walther und bitte um Stellungnahme. Weise dabei auch ruhig auf dein Alter hin und dass Du lange sparen musstest, um Dir so ein neues Gewehr überhaupt leisten zu können. Wie schon gesagt, lass Dich nicht einfach so abspeisen.

    Als technischer Laie und privater Kunde musst Du so einen Fehler auch nicht sofort erkennen, aber es spricht schon für dein technisches Verständnis, dass Du erkannt hast, dass eine solche Bohrung an der Stelle auf Dauer nicht gut für eine Dichtung sein kann.


    Nochmal, hast Du das Gewehr neu gekauft und wie hat sich denn dein Händler bzw. die Firma Walther bisher zu dieser Bohrung oder was auch immer geäußert?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Dieter,

    es scheint bisher keine weiteren Informationen zu geben, welche den Sachverhalt bestätigen.

    Eine mögliche Erklärung, warum sich das bisher nicht weiter rumgesprochen hat, hier im Forum sind ja auch einige aus der Ecke aktiv, könnte darin bestehen, dass der besagte Stand einem traditionellen Schützenverein ohne weitere Verbandszugehörigkeit gehört. Ich kenne jetzt nicht so die Schützenstrukturen in Schleswig-Holstein, aber hier in meiner Gegend ist so etwas durchaus üblich und dann kriegt man von solchen Geschichten auch nur etwas mit, wenn man dort in näherer Umgebung eingebunden ist.

    Aber egal, ich halte den Vorfall und das Resultat auch so für durchaus möglich. Hier in meiner Umgebung hat auch mal so ein 'kompetenter' SB mit Standschließung gedroht, sollte er mal einen beim Alleineschießen 'erwischen'. Die Existenz von § 11 (3) AWaffV war dem scheinbar überhaupt nicht bekannt. Und solche SBs, welche mangelnde Kenntnisse durch nassforsches Auftreten kompensieren, sind bei der ja durchaus komplexen Rechtslage auch keine Seltenheit, wenn auch nicht die Regel.

    Wobei in dem oben geschilderten Fall ja durchaus ein Fehlverhalten der Betroffenen vorlag, sollte es so wie geschildert passiert sein. Ob dieses Fehlverhalten auch eine Standschließung rechtfertigt, ist hingegen eine andere Frage.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo TAFKAS,

    das mit der Atemtechnik könnte in der Tat die Ursache sein. Wobei man dann sogar auch vermuten könnte, dass Brigitte vor Zielerfassung und Auslösung (wieder) etwas einatmet, wie das ja auch manche Stehendschützen machen, um etwas mehr Spannung bzw. Festigkeit in den Anschlag zu bekommen. Muss auch gar nicht so schlecht sein, führt aber eben auch leicht zu dem schon weiter oben von mir beschriebenen Effekt.

    Brigitte

    Wie ich schon sagte, Du schießt ja wirklich schon auf einem hohen Niveau. Daher ist es auch gar nicht so einfach, hier per Ferndiagnose wirklich zu helfen. Viel mehr als Vermutungen kann zumindest ich deshalb hier auch nicht liefern. Also sehe das von mir hier Geäußerte auch eher als Anregung für eigene Überlegungen. Und genau das soll es hier ja auch sein, ein Erfahrungsaustausch.

    Zum Thema SCATT. Das ist auch nicht unbedingt jedermanns Sache. Manche Schützen profitieren davon wirklich, andere können wiederum damit auch nur wenig anfangen. Deshalb würde ich auch jedem Schützen vor Kauf raten, sich so ein Teil mal zu leihen oder es wenigstens mal irgendwo in aller Ruhe zu testen. Manche Kreise oder Bezirke bieten das ja so auch an.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Brigitte,

    Aber Schulter anheben würde doch bedeuten, der Schuss geht nach unten?


    nicht unbedingt. Meist ist es eher so, dass diese Anspannung, welche sich ja oft fast unmerklich aufbaut, wenn man etwas zu spät dran ist mit der Schussabgabe, sich auch genau in dem Moment wieder abbaut, wenn der Schuss ausgelöst wird. Nur ist der Schuss ja dann noch nicht sofort im Ziel bzw. aus dem Lauf, wenn auch nur kurze Zeit später. Wenn aber die Entspannung schon einsetzt und das tut sie, während der Schuss noch im Lauf ist, dann wird auch die Murmel durch das Gewehr in diesem Fall noch ein klein wenig nach oben befördert. Durch die Entspannung wird ja das Gewehr hinten etwas nach unten gezogen, kommt damit also vorne höher, während Du ja zum Zeitpunkt des Auslösens trotz der Anspannung noch im Ziel warst. Es ist allerdings nicht gerade einfach, dass auch als Schütze zu sehen oder wahrzunehmen, insbesondere dann nicht, wenn man schon wie Du auf so einem hohen Niveau schießt. Es dürfte sich bei Dir ja nur noch um kleinste Bewegungen handeln und nicht mehr um wilde Auslenkungen. Möglicherweise könnte Dir ein SCATT dabei helfen, solche minimalen Fehler oder Probleme etwas leichter zu analysieren. Aber man muss sich da auch etwas einarbeiten, um die gelieferten Informationen wirklich nutzbringend zu verstehen bzw. man braucht jemanden, der das kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Michael,

    Du hast also diesen Füllstutzen mit dem 'Bohrversuch' als neues Zubehör zusammen mit deinem neuen Gewehr direkt von einem Walther-Händler gekauft? Was haben denn der Händler und die Firma Walther dazu gesagt?

    Sollte das so sein und sollte da direkt ab Werk so ein Fehlteil geliefert worden sein, so ist der Fall doch eigentlich ziemlich klar und Walther (oder der Händler) sollte Dir da schon aus Gründen der Kulanz und Fairness während der 'Überprüfungszeit' eine Leihkartusche zur Verfügung stellen.

    Die werden Dir ja wohl nicht unterstellen wollen, dass Du da selbst ein zusätzliches Loch hinein gebohrt hast, oder?


    Kannst Du mal ein schönes Foto von dem Füllstutzen mit dem zweiten Loch hier einstellen?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Ja, wobei die Verwendung von Knöpfen ja nicht unbedingt zwingend vorgeschrieben ist. Du kannst sie sogar ganz weglassen, das heißt, die Jacke einfach offen lassen, oder auch Kettchen oder so verwenden, wenn Du sie sonst nicht (mehr) zu kriegst. Sie darf nur nicht um mehr als 100mm überlappen, gemessen von den Knöpfen bis zum überlappenden Ende der Jackenseite. Zusätzlich muss sie noch mindestens 70mm Luft haben, gemessen von den Knopflöchern bis zu den Knöpfen, wenn sie (mit Bauch einziehen) über den normalen Schließpunkt hinaus gezogen wird. Letzteres gilt aber auch nur, wenn die Jacke (irgendwie) geschossen verwendet wird. Wird sie ganz ohne Knöpfe oder nur mit ein oder zwei oberen Knöpfen verwendet, wie das manche Liegendschützen machen, dann kann sie am Bauch auch ruhig im Prinzip zu eng sein, denn sie ist dort ja offen und somit gibt es dort auch durch die fehlenden Knöpfe keinen Bezugspunkt, ab wo man die 70mm Luft messen könnte. Und bei einer eher zu engen Jacke passt das ja eh immer mit der Überlappungsregel. Verwendet man allerdings eine (viel) zu große Jacke ohne Knöpfe und wickelt sich quasi darin ein, könnte es (wegen Überlappung) auch wieder Mecker geben.

    Also sie darf geschlossen nicht zu eng sitzen und sie darf sich auch nicht über die 100mm hinaus überlappen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Oh sorry, habe schon wieder Blödsinn geschrieben. Ich glaube, so langsam werde ich wirklich alt.

    Die Jacke darf nicht mehr als 100m überlappen und muss andererseits noch 70mm Luft haben. Also ist das so, wie Du es vorhast, natürlich noch regelkonform.


    Aber trotzdem verstehe ich das mit dem enger machen bei Dir noch nicht so ganz.

    Ok, sehe gerade deinen neuen Beitrag. Etwas weiter muss generell kein Fehler sein. Du kannst sie ja später bei Bedarf immer noch wieder etwas enger machen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Dj-X-Dream,

    verstehe ich das jetzt richtig? Du willst deine neue Jacke enger - mehr Überlappung bedeutet (für mich) eine engere Jacke - machen, weil Du so nicht in deinen gewohnten Anschlag kommst? So ganz verstehe ich das jetzt nicht, denn normalerweise kommt man doch eher nicht so richtig in den Anschlag, weil eine Jacke zu eng sitzt, oder?

    Egal, bedenke auf jeden Fall, eine Überlappung von mehr als 7cm ist nicht regelkonform.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    Keine Möglichkeit die Ergebnisse aufzurufen und weiterzuschiessen.


    an dieser Stelle mal eine kurze Zwischenfrage.

    Es sollte doch möglich sein, in so einem Fall, der ja immer mal vorkommen kann, egal ob Bedienfehler, Soft- oder Hardwarefehler, Stromausfall, den bzw. die unterbrochenen Wettkämpfe wieder aufzunehmen. So etwas sollte doch zumindest auf Betriebssystemebene immer gehen, oder? Werden denn da keine (regelmäßigen) Backup-Dateien angelegt? Müsste ich so eine Anlage bauen und programmieren, würde ich mir sogar überlegen, ob ich für Daten und Backups nicht sogar zwei verschiedene Speichermedien für den Fall der Fälle nehmen sollte. Jedenfalls sollte doch jede Anlage dieser Art, die (einfache) Möglichkeit bieten, einen wie auch immer unterbrochenen Wettkampf möglichst genau an der Stelle der Unterbrechung fortzuführen, oder?

    Selbst bei einem RWK ist es doch mehr als ärgerlich, wenn die geschossenen Werte auf einmal komplett weg sind, mal abgesehen vielleicht für diejenigen, welchen gerade einen ganz schlechten Tag hatten. ;)


    Jürgen

    Wie Manni380 schon schrieb, ich würde die Anlage vor dem nächsten RWK auch einmal gründlich testen, also einen kompletten RWK durchspielen. Einmal darf so etwas ja mal passieren, aber wenn es dann mehrmals passiert, sind die betroffenen Schützen wahrscheinlich irgendwann doch nicht mehr so ganz amüsiert.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Konrad,

    beide Ellenbogen dürfen auf die Knie oder Oberschenkel gestützt werden. Siehe Regel 1.0.1.5.2 SpO. Nicht erlaubt ist allerdings analog zu Liegend und Kniend die Auflage des Gewehrs auf dem Schießriemen, auch darf der Riemen nicht mit der Stützhand berührt werden.

    Ein Punkt, welcher manchmal wegen der Regel 1.0.1.5.1 (Füße gleiche Höhe wie Gesäß) zu Diskussionen führt, ist, wenn der Schütze eine Matte verwendet und die Füße dann außerhalb der Matte platziert, also etwas tiefer als der Po. Aber sonst gibt es eigentlich (nach meinen Erfahrungen) keine größeren Besonderheiten, welche bezüglich Einhaltung der Regeln regelmäßig ein Thema wären. Ahnungslose Aufsichten oder sogar Kampfrichter können einem natürlich immer mal begegnen und dann ist es ganz gut, wenn der Schütze (oder zumindest der Betreuer) weiß, was wo in der SpO steht und dieses dann am besten auch gleich anhand der eigenen SpO zeigen kann.

    Zum Anschlag selbst kann ich nur sagen, dass ich Schützen kenne, welche diesen teilweise auch noch mit weit über Siebzig sehr gut beherrschen und so auch in der Lage sind, ganz hervorragende Ergebnisse zu produzieren und was Stehend dann schon mal drin bleibt, wird durch Sitzend oft gut ausgeglichen.

    Aber ich selbst komme damit bisher auch nicht wirklich gut zurecht, was aber sicher auch zum Teil der mangelnden Übung geschuldet ist. Mir fehlt da einfach (noch) der nötige Druck in der Schulter und ich finde es auch nicht besonders bequem, so zu schießen, was aber natürlich auch an meiner möglicherweise falschen Technik liegen kann. Aber Kniend war für mich persönlich hingegen auch noch nie wirklich problematisch, im Gegenteil und so sehe ich bisher auch noch keinen Grund, zu wechseln. Mein Schwachpunkt war eh immer Stehend, sonst wäre ich wohl ein ganz passabler Dreistellungskämpfer.

    Apropos, so wie der Herr Debevec sollte man das mit dem Kniend auch nur machen, wenn man es (wie er) auch wirklich drauf hat.

    Liebe Kinder, don't do this at home.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank