Beiträge von Murmelchen

    Leicht OT:

    Das Zitieren geht deutlich besser, wenn man nicht die Zitierfunktion unter den jeweiligen Beiträgen verwendet, sondern die Passagen, welche man zitieren möchte, einzeln und direkt im Text markiert. Dann erscheint auch eine Einfügeoption, die zumindest hier bei mir ganz gut funktioniert.

    Bin aber auch nur durch Zufall drauf gestoßen.


    Mit bestem Schützengruß und irgendwie habe bei der Art der Fragestellung auch schon wieder so ein komisches Gefühl

    Frank

    Hallo Claus-Dieter,

    es spielt bei der Skizze überhaupt keine Rolle, ob diese nun maßstäblich oder nicht gefertigt wurde. Es geht erst mal um die Grundlagen und diese sollen dabei möglichst anschaulich verdeutlicht werden. Ob es dann in der Praxis auch eine Rolle spielt und ab wann ist eine andere Frage.

    Aber nun zur Praxis und dazu eine kurze und einfache Frage:

    Wohin und wieweit verlagert sich die Trefferlage, wenn Du auf ein bisher nicht mit einer Visierlinienerhöhung ausgerüstetes LG -ist vielleicht anschaulicher und auch einfacher überprüfbar - eine die maximale Höhe ausnutzende Erhöhung von 60mm montierst und wie viele Rasten sind dann bei einem der handeslüblichen Diopter nötig, um die Trefferlage wieder mit der Visier- und Ziellinie in Einklang zu bringen?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Freund Wegi,

    ich weiß jetzt nicht, ob Du wirklich so blöde bist oder hier nur nur eine weitere Welle machen willst.

    Selbst in der Klötzchenschule solle man schon wissen, dass eine Parallelverschiebung keinen Winkel ändert. Aber durch diese Parallelverschiebung verschiebt sich auch die Trefferlage. Und um die Trefferlage wieder mit dem Zielpunkt in Einklang zu bringen, muss ich den Winkel zwischen Visierlinie und Lauf vergrößern. Und ich muss diesen Winkel um so stärker vergrößern, je größer der Abstand zwischen Visierlinie und Lauf wird.

    Natürlich kann ich diesen Winkel auch dadurch korrigieren, indem ich den Diopter hoch drehe. Bei Visierlinienerhöhungen im normalen Rahmen ist das sicher auch kein Problem. Generell beschneide ich dadurch aber den Verstellbereich des Diopters und baue ich mir dann auch noch regelrechte Türmchen drauf, dann kann es auch passieren, dass der Verstellbereich eben nicht mehr ausreicht oder dadurch so stark eingeschränkt wird, dass kaum noch Luft für Korrekturen bleibt.

    Und als vorgeblicher Mann der Praxis solltest Du auch wissen, wie groß die Visierabweichungen unter mehreren auch guten Schützen nur alleine schon durch deren Anschlag und Zielvorgang sein können. Da ist dann nichts mehr mit Diopter in der Mitte und kommen dann auch noch so Sachen wie die von euch angesprochenen Tubes hinzu, dann muss in der Regel auch deren Versatz korrigiert werden. Der Korntunnel sitzt dann höher und nun ratet doch mal, in welche Richtung man dann drehen muss.


    Egal, wer sich den Sachverhalt auch noch einmal auch anhand einer Skizze verdeutlichen möchte, für den folgt hier auch noch eine, so hoffe ich doch, deutlich bessere Darstellung als das Machwerk von Wegi.


    Zum Schluss und wegen der Wortklauberei hier:

    Ich habe hier nicht den Wert einer Visierlinienerhöhung bestritten. Ich schieße schon seit Ewigkeiten mit einer. Ich habe nur und allgemein darauf hingewiesen, was passiert, wenn man eine der üblichen Visierlinienerhöhungen - gleich starke Klötzchen vorne und hinten - auf das Gewehr montiert und warum man dann den Diopter verstellen muss und warum das irgendwann eng werden kann, je höher die Klötzchen werden und deshalb auch die Verwendung eines weiteren kleinen Klötzchens hinten als mögliche Alternative genannt.


    Fazit:

    Je höher die Visierlinienerhöhung ausfällt, um so mehr muss ich bei Verwendung gleich hoher Klötzchen noch zusätzlich mit dem Diopter (bei Tief) korrigieren und irgendwann ist auch bei dem 'tollsten' Diopter der Verstellbereich zu Ende oder wird zumindest knapp. Und wenn ich dann weiß, dass es statt der Dreherei auch genauso gut oder besser auch ein zusätzliches Klötzchen hinten tun würde, habe ich einen Vorteil.

    Visier21.pdf


    In diesem Sinne und mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Claus-Dieter,

    Diopter und Korntunnel müssen die gleiche Höhe haben. Egal ob 4 mm oder 16 mm.

    wenn das wirklich so wäre, könntest Du mit keinem Gewehr die Mitte der Scheibe treffen.

    Ich habe es hier noch etwas ausführlicher versucht zu erklären.

    Visiererhöhung

    Du hast immer einen Winkel zwischen Lauf und Visierlinie und dieser Winkel vergrößert sich auch mit Vergrößerung des Abstands zwischen Visierlinie und Lauf. Würden Visierline und Lauf wirklich parallel zueinander stehen, würde die Trefferlage immer unterhalb des Zielpunkts liegen. Selbst wenn das Geschoss keine ballistische Kurve beschreiben würde, sondern immer nur schön geradeaus fliegen, hätte man genau den Abstand zwischen Visierlinie und Lauf auch im Ziel. Der Treffpunkt läge auch dann immer unterhalb des Zielpunkts. Und erst durch Verstellung des Diopters nach oben könnten auch dann nur Zielpunkt und Treffpunkt in Einklang gebracht werden. Der Winkel muss also immer sein. Und er hängt von der Länge zum Ziel, von der Rasanz des Geschosses und vom Abstand zwischen Visierlinie und Lauf ab.

    Wenn Dir meine Beschreibung immer noch zu unanschaulich ist, dann zeichne Dir einfach mal ein Bild mit der Visierline und dem Lauf darunter und der ballistischen Kurve des Geschosses. Und dann vergrößere mal den Abstand zwischen Visierlinie und Lauf um sagen wir mal einen Meter. Dann frage Dich, wo dann das Geschoss bei sonst nicht veränderten Parametern einschlägt und frage Dich auch, was Du tun musst, damit das Geschoss wieder in der Mitte, sprich im Zielpunkt, welches ja das eine Ende der Visierlinie ist, einschlägt.


    Übrigens, mit meiner Meinung hat das hier rein gar nichts zu tun. Das ist schlicht Ballistik, also Physik.


    Und was meinen besonderen Freund Wegi hier angeht, der will sich nur an mir reiben. Ich habe hier mal geschrieben, er würde (in einem bestimmten Zusammenhang) Stuss von sich geben und seit dem ist er beleidigt. Nun ja, das passiert, wenn man mit Kleingeistern diskutiert.


    So nun musst du dich entscheiden... Oben muss man und jetzt hast du es nicht behauptet?


    Lese und zitiere einfach richtig, was ich geschrieben habe, und reiß es nicht aus dem Zusammenhang.

    Kurzes Fazit: Wenn Du eine Visierlinienerhöhung auf das Gewehr schraubst, muss diese hinten immer etwas stärker ausfallen als vorne. Da die im Handel angebotenen Klötzchen aber immer gleich stark sind, muss entweder die fehlende Höhe durch Verstellen des Dipoter (bei Tief) ausgeglichen werden, wobei man da aber an die Grenzen des Verstellbereichs kommen kann, oder aber man verwendet hinten noch zusätzlich ein weiteres schmales Klötzchen.

    An der Aussage ist nichts falsch, es sei denn man will es bewusst falsch verstehen oder ist zu dämlich, es richtig zu verstehen. Und das ist auch keine Meinung, sondern eine physikalische Tatsache, die man auch messtechnisch beweisen kann.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Vorne und hinten aber die gleiche Erhöhung und nicht so wie du es behauptest es müsste hinten eine höhere Erhöhung verbaut sein!

    Ich liebe solche Diskussionen. Das habe ich hier nie behauptet.

    Natürlich kann man auch hinten und vorne auch gleiche Klötzchen nehmen, nur muss man dann mit dem Diopter hinten auch noch höher hinaus und damit schränkt man dessen Stellbereich ein.

    Und auch wenn meine alten Augen auch nicht mehr die besten sind, weder Valerian noch Nicco haben den gleichen Abstand. Und speziell bei Nicco sieht man das auch mehr als deutlich.

    Und bei dem folgenden Bild kannst Du ja auch mal die Klötzchen zählen. Viel Spaß.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Dass man mit dem Diopter was verstellen muss ist klar. Nur man muss nicht hinten was stärkeres unterlegen!

    Ja, aber wenn der Diopter dann am Ende seines Verstellbereichs angekommen ist, wird Dir wohl kaum etwas anderes übrig bleiben. Und dass das vorkommen kann, kannst Du hier im Forum ja auch regelmäßig nachlesen.

    das weiß ich. das muss ich nicht verstehen.

    Ja dann. Nix verstehen hindert ja heutzutage auch die Wenigsten daran, auch mal die Klappe zu halten.

    Der "Fehler" bleibt sogar bei einer parallelen Erhöhung sogar gleich.

    Und genau das ist falsch. Der Winkel und damit auch der Höhenversatz vergrößert sich mit jeder weiteren Erhöhung. Und das ist auch der Kernpunkt der ganzen Problematik.

    Stell Dir einfach mal (und natürlich auch nur rein theoretisch und bar jeden praktischen Werts) eine ein Meter hohe Visierlinienerhöhung vor. Dann musst Du auf der Scheibe auch diesen Meter ausgleichen. Das geht nur, wenn Du den Winkel zwischen Lauf und Visierlinie deutlich vergrößert. Bei waagerecht verlaufender Visierlinie muss der Lauf also schon deutlich gegen Himmel zeigen, um es nochmal auch etwas umgangssprachlicher zu beschreiben. Das geht aber nur mit einem deutlichen Höhenversatz zwischen dem vorderen und hinteren Klötzchen. Man braucht also hinten ein viel längeres bzw. stärkeres Klötzchen.

    Und wenn Du dich hier schon (ohne richtige Aussage) auf Spitzenschützen berufst, dann zähl mal die Klötzchen bei Debevec oder Andrea Arsovic. Oder zieh auf den Fotos einfach mal ein paar parallele Linien zum Lauf. Dann siehst Du, dass der Korntunnel immer tiefer sitzt als die Diopterscheibe oder Irisblende. Und dann solltest Du auch sehen, was passiert, wenn man da Türmchen baut.


    Und Junge, ich habe schon auf dem Schießstand gestanden, da warst Du noch ein feuchter Traum deiner späteren Erzeuger. Also musst Du mir hier auch deswegen keinen vom Pferd erzählen.

    Und mir wird das hier jetzt auch langsam zu dumm, deshalb war es das jetzt auch von meiner Seite.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Meine hat auch keine.

    Aber wenn mich meine Erinnerung jetzt nicht total täuscht, dann meine ich, auch mal eine mit Schiene unten gesehen zu haben.

    Kann also sein, dass es da zwei Ausführungen gab, möglicherweise auch mit zwei Nummern. Oder jemand hat schlicht gebastelt.


    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Mit Verlaub,

    ich habe doch klar und deutlich geschrieben, dass man diese Differenz durch Verstellung des Diopters (bei Tief) ausgleichen kann, aber eben auch nur solange, wie der Verstellbereich dafür auch ausreicht. Und je höher das parallele Türmchen unter Diopter und Korntunnel wird, um so mehr Verstellbereich brauche ich zusätzlich. Was ist daran also so schwierig zu verstehen oder sogar grundsätzlich falsch?

    Und dass die Elemente der Visierlinie nicht richtig fluchten, wenn man Korntunnel und Diopter einfach nur parallel zum Lauf ausrichtet und montiert, sollte man nach ein bisschen Nachdenken auch verstehen können. Nur Du anscheinend nicht, oder? Ist aber ganz einfache Geometrie. Der Fehler ist zugegebenermaßen aber auch nicht sehr groß bzw. vernachlässigbar, wenn man Diopter und Korntunnel direkt auf den Lauf bzw. das System montiert. Aber durch jedes zusätzliche Klötzchen wächst dieser und ist dann irgendwann auch deutlich wahrnehmbar. Mag natürlich sein, für Dich nicht. Aber das ist ja kein Argument.

    Und Beiträge, wo jemand nachfragt, was er tun soll, weil er seine Tiefschüsse nach Montage einer (weiteren) Erhöhung nicht mehr in die Mitte bekommt, weil der Diopter am Anschlag ist, gab es hier ja auch noch keine. Noch nie! Jau!

    Aber wenn Du schon auf den Schießstand willst, dann versuche es doch auch mal mit 100m. Ist zumindest hier bei uns eine sehr populäre Disziplin, wenn auch keine ISSF-Disziplin. Dann wirst Du den noch möglichen Verstellbereich deines Diopter auch zu schätzen wissen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Die Aussage von Murmelchen ist so wie er sie geschrieben hat grundsätzlich falsch. Aber man kann ja nicht alles wissen...

    Wenn Du es sagst,

    dann wirst Du ja sicher auch erklären können, was daran und warum es falsch ist.

    Fang dabei ruhig ganz einfach an und überlege, was passiert, wenn Du eine Visierlinererhöhung auf ein Gewehr schraubst? Das Gewehr wird dann quasi tiefer gelegt und damit landen die Schüsse dann auch unweigerlich tiefer. Wenn Du das ausgleichen willst, musst Du den (immer vorhandenen) Winkel zwischen Lauf und Visierline vergrößern und wie man das macht, überlasse ich jetzt mal deiner Ahnung oder auch Fantasie.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Moin,

    so pauschal würde ich mich, ohne den Anschlag und dessen Details zu kennen und den auch mal mal gesehen zu haben, nicht zu solchen Aussagen hinreißen lassen, auch wenn die sicher gut gemeint sind und zumindest Punkt c auch eine gewisse Allgemeingültigkeit hat, aber in der Regel auch weitere Konsequenzen für den Anschlag mit sich bringt.

    Punkt a hingegen ist aber zumindest in dieser Pauschalität vermutlich eher problematisch denn wirklich helfend.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Doreen,

    Das 'Problem', welches Du beschreibst, ergibt sich durch unsere Kopfhaltung. Ich versuche mal, es etwas anschaulicher zu beschreiben.

    Wenn wir uns auf den Bauch legen und dabei den Kopf in seiner natürlichen Position bzw. Haltung lassen, dann schauen wir ja geradewegs auf den Boden. Um nach vorne bzw. geradeaus schauen zu können, müssen wir den Kopf in den Nacken legen und den Oberkörper auch etwas anheben. Je senkrechter der Kopf dabei kommt, und das ist ja auch dessen natürliche Position, wenn wir stehen oder aufrecht sitzen, um so entspannter wird dabei auch unser Sehvorgang.

    Wenn wir den Kopf aber nicht ganz in diese aufrechte Position bekommen, wie das z. Beispiel auch beim Liegendanschlag in der Regel der Fall ist, dann müssen wir, wie Du es ja auch schon beschrieben hast, nach oben schauen, also das Auge etwas aus seiner natürlichen Blickrichtung bringen. Dazu sind Muskeln notwendig und diese Anspannung ist auf Dauer auch sehr anstrengend und belastend für das Auge. Kommt noch hinzu, dass bei diesem Blick 'nach oben' auch noch leicht unsere Wimpern und sogar das Augenlid stören können.

    Somit bleibt als Lösung, den Kopf im Liegendanschlag möglichst aufrecht hinter den Diopter zu bekommen. Dazu ist es, wie schon gesagt, nötig, den Kopf möglichst weit in den Nacken zu legen. Allerdings ist es so, dass uns Menschen, die wir uns ja alle anatomisch etwas unterscheiden, da unterschiedliche Grenzen gesetzt sind. Was der einen Person noch nahezu spielend gelingt, ist für eine andere Person schon ein Ding der Unmöglichkeit. Regelmäßige Dehnübungen können allerdings helfen, den Bereich zu erweitern und diese Haltung auch angenehmer zu machen.

    Aber weiter im Text: Wenn es Dir nun gelingen sollte, den Kopf etwas weiter in den Nacken zu bekommen, ihn also quasi etwas mehr zurück zunehmen, dann können und sind bei ansonsten gleicher Lage des Gewehrs und des Körpers wahrscheinlich auch Korrekturen sowohl der Visierlinie als auch der Schaftbacke nötig. Dein Kopf kommt durch die mehr aufrechtere Position ja auch etwas höher und deshalb müssen dann auch die Schaftbacke und auch die Visierlinie etwas weiter nach oben kommen. Es kann auch sein, dass auch der Diopter dabei etwas mehr nach hinten muss. Sollte es aber gelingen, dabei auch noch den Oberkörper etwas tiefer zu bekommen, dann können diese Korrekturen der Visierlinie und Schaftbacke eventuell auch unnötig sein.


    Zur Thematik der Visierlinenerhöhung habe ich in dem folgenden Beitrag schon mal etwas geschrieben.

    Visiererhöhung

    Kurzes Fazit: Wenn Du eine Visierlinienerhöhung auf das Gewehr schraubst, muss diese hinten immer etwas stärker ausfallen als vorne. Da die im Handel angebotenen Klötzchen aber immer gleich stark sind, muss entweder die fehlende Höhe durch Verstellen des Dipoter (bei Tief) ausgeglichen werden, wobei man da aber an die Grenzen des Verstellbereichs kommen kann, oder aber man verwendet hinten noch zusätzlich ein weiteres schmales Klötzchen.


    Schau Dir mal den Anschlag und besonders die Kopfhaltung von Constanze Rotzsch an:

    Mein Liegendanschlag! Tipps,Tricks & Erläuterungen

    Auch wenn ich auch ein paar Punkte, die sie da so von sich gibt, für problematisch oder zumindest für missverständlich halte, so zeigt die kleine Einblendung doch sehr schön ihre doch recht aufrechte und damit auch natürliche und entspanntes Sehen ermöglichende Kopfhaltung bei einem ansonsten doch noch recht flachem Anschlag.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo,

    tritt dieses Nachgeben des Handgelenks denn regelmäßig oder gehäuft erst nach einer Anzahl von Schüssen auf? Letzteres würde für mich, abgesehen mal von der generellen Problematik des Übergangs der ruhigen Hand zum bewegten Finger, auf mangelnde spezielle Kondition hindeuten.

    Ich kann, wenn ich heutzutage als Gewehrschütze mal eine Pistole in die Hand nehme, die ersten 10 -15 Schuss noch recht sauber und auch halbwegs präzise auslösen, aber ab dann verlassen mich (ohne Training) regelmäßig die 'guten Geister'. Und ich bin relativ kräftig.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Freunde,

    sagt mal,

    die Knallstöcke, die 'gute' Frau, da darf dann natürlich auch Opas Knarre aus den zweiten Weltkrieg nicht fehlen und nicht zuletzt der 'reuige' Vorbestrafte mit Wunsch auf eine Waffe, alles schön devot in zumindest mir nicht ganz unbekannte Formulierungen gepackt,

    sind das nicht etwa die besten Zutaten für einen Klassiker?

    Irgendwie hege ich den mehr als unbestimmten Verdacht, jemand (Bestimmtes) versucht hier gerade mal wieder mit Kohlen zu heizen oder so. Ist in den letzten Tagen übrigens nicht das erste Mal. Na ja, verstehen muss ich es ja nicht, es zu merken schadet aber auch nicht.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Klingt auf jeden Fall mal interessant und lockert ein (Jugend-) Training sicherlich auch mal auf.

    Danke an dieser Stelle für den Tipp!

    Interessant im Sinne von "Habe ich nicht verstanden" und warum nur für die Auflockerung eines (Jugend-) Trainings?

    Egal, irgendwann entlarvt man sich doch.


    Eine Abwandlung davon geht übrigens so:

    Man spanne ein Gewehr mit Dioptervisierung (oder auch eine Pistole mit Mikrovisierng) fest ein und richte es/sie so auf eine Scheibe aus, dass ein perfektes Zielbild entsteht. Danach verstellt man den Diopter willkürlich und deutlich wahrnehmbar. Aufgabe der Teilnehmer ist es nun, wieder ein korrektes Zielbild einzustellen. Man erlernt dabei nicht nur die korrekte Bedienung des Diopters, man kann so auch leicht feststellen, ob einer der Teilnehmer Probleme mit dem Zielen hat.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank - hatte die andere Feldpostnummer und war Aufklärer :D


    Da sind wir wieder bei unserem grundsätzlichen Problem: Was nicht in Dein Muster passt ist einfach eine Ausnahme.

    Nicht nur das.

    Er dreht und biegt sich die Sachen ja auch noch so lange zurecht, bis sie irgendwie passen.


    Wenn ich jetzt auf all das eingehen würde, was er hier in der kurzen Zeit schon verschroben hat, dann hätte ich ja noch tagelang zu tun. Deshalb erspare ich mir das lieber. Ist wohl eh auch eher sinn- und zwecklos.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Zumal ja auch niemand von uns bestritten hat, dass die modernen Alu-Schäfte auch etliche Vorteile bieten können. Und abgesehen davon sind die Schäfte auch nicht alle gleich (flach). Wir haben nur darauf hingewiesen, dass ein zu flacher Vorderschaft für manche Schützen im Liegend- und teilweise auch im Kniend-Anschlag auch zu Problemen führen kann. Und wir haben das auch recht ausführlich begründet. Vermutlich muss man aber auch wirklich ein wenig mit der Materie vertraut sein, damit man solche Begründungen auch nachvollziehen kann.

    Nach meinen Beobachtungen ist es sogar eher so, dass vor 10 bis 15 Jahren noch deutlich mehr Schützen der Weltelite ausgesprochen flache Liegend-Anschläge praktiziert haben. Heutzutage sieht man bei den internationalen Wettkämpfen wieder mehr - ich nenne es mal so - mittelflache Anschläge. Und dafür gibt es auch gute Gründe und sie wurden hier auch schon genannt.

    Matt Emmons, wohl mit einer der weltweit besten Liegendschützen, hat jahrelang mit einem ziemlich heftigen Klötzchen unter seinem Anschütz-Schaft geschossen. Er war damit wohl einer der Ersten und begründet hat er das mit der besseren Festigkeit im Anschlag nun noch stärker mit der besseren und entspannteren Kopfhaltung, welche ihm auch ein besseres Zielen ermöglicht habe.

    Und wie man gerade auch in Baku so schön sehen konnte, ist auch der gute alte Sergei nach einigen 'Experimenten' mit einer Bleiker und einer GE wieder zu seiner geliebten Anni zurückgekehrt. Ich habe das übrigens auch fast schon geahnt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo strobo89,


    Problematisch erscheint mir bei dem Dokument jedoch auch das Alter (des Dokuments). Das erarbeitete Dokument ist annähernd 20 Jahre alt und in diesem Zeitraum hat sich zum einen die Technik der (Luft-) Gewehre erheblich weiterentwickelt, zum anderen aber auch die Technik betreffend den äußeren (und inneren) Anschlag.

    die Technik der LGs hat sich in den letzten 20 Jahren sicher weiterentwickelt, aber jetzt mal abgesehen von den besseren individuellen Einstellmöglichkeiten, welche für die meisten vorhandenen eher einfacher gehaltenen Vereinsgewehre eh nur bedingt zutreffen, welche Auswirkungen hat das denn deiner Meinung nach für die Vermittlung der Grundlagen? Und welche Aspekte der Techniklehre haben sich denn im besagten Zeitraum wie verändert und welche Auswirkungen ergeben sich auch daraus?


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Also, ich habe schon vor mehr als 20 Jahren mal den Reinkemeier-Film von der DM 91 auf unserem Schützenfest gezeigt. Ich habe mir dazu während des Frühschoppens eine nicht zu abgelegene Ecke im Festzelt ausgesucht und was soll ich euch sagen, es gab doch tatsächlich mehr als nur einen Zuschauer und das auch über längere Zeiträume hinweg und Rückmeldungen und Anfragen gab es danach auch.

    Also, darüber reden ist gut. Es einfach auch mal machen ist aber noch viel besser. Was sollte euch (außer irgendwelche Verwertungsrechte) daran hindern? Und mit der heutigen Technik geht da auch noch viel mehr.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hmm, ich hatte mich auch auf die SpoOrd unter Punkt 1.5.4 verlassen.

    Aber genau dieser Gliederungspunkt lautet doch

    1.5.4 Abmessungen für Luftgewehr und GK-Standardgewehr

    . . .

    Und da ich die Macher der SpO ja für seriöse Menschen halte, gehe ich auch davon aus, dass die auch meinen, was sie so schreiben. Na ja, meistens jedenfalls. Sie bemühen sich halt.

    Zumal die Intention ja auch noch durch die vorangegangene Gliederung verstärkt wird. Da steht

    1.5 Festlegungen
    1.5.1 Festlegungen für alle Gewehre

    Das ist der allgemeine Teil und der gilt dann auch für alle Gewehre bzw. Disziplinen.

    Danach folgt dann aber mit 1.5.2 schon ein Gliederungsunterpunkt, der nur noch für GK-Standardgewehre gilt.

    1.5.2 Festlegungen für Gewehre im Wettbewerb 300m-Standardgewehr

    Und danach folgt dann mit 1.5.3 ein weiterer Unterpunkt, welcher nur für LG-Dreistellung gilt.

    1.5.3 Festlegungen für Gewehre im Wettbewerb LG 3-Stellung

    Danach folgt dann der Unterpunkt, um den es hier geht und dessen Text in dem Kontext dann doch mehr als eindeutig ist. In Klartext, alles was unter Punkt 1.5.4 steht, gilt nur für LG und GK-Standard.

    1.5.4 Abmessungen für Luftgewehr und GK-Standardgewehr



    Und noch etwas ganz Wichtiges: Der Gliederungsunterpunkt 1.5.4 endet erst dort, wo mit 1.6 der nächste Gliederungspunkt beginnt. Alles, was also zwischen diesen beiden Punkten steht, gilt nur für LG und GK-Standard. Was an der Stelle allerdings totaler Mist ist, ist die nachträgliche Hereinfuschung der Freigewehr-Abildung, welche die Sache mit den Zusatzgewichten verdeutlichen soll. Das gehört da schlicht nicht hin!


    Mit bestem Schützengruß

    Frank