Beiträge von Murmelchen

    auch wenn der wahre Schütze keine Jugend braucht

    und noch so ein mit Verlaub äußerst dummer und nur der Provokation und Stimmungsmache dienender Spruch vom billigen Meister der ständigen Verdrehung und Zerredung, dazu auch noch in einem ganz anderen Beitragsstrang, wo er nun wirklich nichts zu suchen hat.

    Ich hege allerdings immer noch die Hoffnung, zumindest ein Teil der Leserschaft weiß die Beiträge und die Absichten, welche die jeweiligen Verfasser damit bezwecken, noch richtig einzuschätzen.


    Und ja, es ist leider so, wenn man nur lange genug mit solchen Methoden arbeitet, dann schafft man es irgendwann auch, dass auch noch die letzte kritische und mahnende Stimme entnervt aufgibt.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Den Aluhut brauche ich wirklich noch nicht.

    Oh, ich sehe schon, ein Teil der Foristi hat ein neues Wort kennengelernt und übt sich jetzt, frei nach dem Motto "Was Sinn macht ist egal", bei jeder Gelegenheit und egal wie passend oder unpassend, im ständigen Gebrauch dieses neuen Wortes.

    Es wird hier immer der Eindruck vermittelt der Verzicht auf die Waffen bei den Mehrkämpfern kam von der dunklen politischen Seite,

    Wo wird dieser Eindruck vermittelt und von wem?

    so ist es richtig, wenn man keine Ahnung hat einfach mal lospoltern.

    Du scheinst eine etwas seltsame Vorstellung von 'lospoltern' zu haben! Poltern tut hier nämlich zur Zeit nur ein ganz bestimmter kleiner Teil der Foristi. Und dieser kleine Teil tut es auch nicht zum erstem Mal. Liegt vermutlich an den fehlenden Argumenten.

    Und statt wirklich mal begründet zu argumentieren, spricht man dem vermeintlichen Gegner einfach erst mal die Ahnung ab. Wie billig! Fehlt nur noch die übliche Titulierung 'Ballermann' oder dergleichen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Und wenn du denkst blöder geht's nicht mehr,

    Er denkt im Gegensatz dazu normalerweise überhaupt nicht. Zitat gefällig?

    Was Sinn macht ist egal. Der Schütze hat sich an die gültigen Regeln zu halten (und diese auch zu kennen)!

    Sorry, couldn't resist.


    Und Karl, es freut mich, dass Dir offensichtlich meine kleine Schmeicheleinheit so gut gefallen hat, dass Du dich genötigt sahst, dafür sogar noch einmal einen kompletten Beitrag zu kopieren. Sicher, um den krassen Qualitätsunterschied zu verdeutlichen.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Lieber Kogge,

    schaue Dir einfach noch mal in aller Ruhe den (leider zu erwartenden) Verlauf an.

    Mir scheint, Du verkennst hier einfach Ursache und Wirkung.


    In Anbetracht deiner Pöbeleien, dazu noch ohne jegliche Argumente und ohne auch nur einmal wirklich auf meine immer begründeten Aussagen einzugehen, habe ich noch sehr gelassen reagiert. Ich habe mich ein wenig über Dich lustig gemacht und etwas ironisch reagiert, mehr aber auch nicht. Aber wenn Du dir den Schuh unbedingt anziehen willst, gerne.


    Wenn ihr nicht weiter wisst da gegen an zu gehen , Beschimpft ihr das Ganze und damit stellt ihr euch ein gewaltiges Armutszeugnis aus.

    Was seit ihr bloß für für traurige ich will mal höflich sein Menschen.

    in welchen Film warst Du so einen Schmarren zu schreiben, ich denke Hellseher und Gaukler gibt es nur auf Märkten.

    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Wie erwartet, überfordert.

    Offensichtlich! Was ihn aber nicht davon abhält, den Pampigen heraushängen zu lassen.

    Und dann verlangt er auch noch stichhaltige Beweise, also nicht nur einfach Beweise, nein, es müssen für ihn schon stichhaltige Beweise sein. Dabei versteht er ja ganz offensichtlich noch nicht einmal den Text. Wie will er denn da erst die Beweise verstehen, die stichhaltigen wohlgemerkt. Gut, man könnte natürlich Q E D drunter schreiben. Aber ob es auch was nützt?

    Vermutlich nicht, denn wir wissen ja, nur die 'ganz Hellen' sind sich ihrer Sache immer völlig sicher und kommen dafür auch in den Garten.


    Oh, ich lese gerade, er gibt mir sogar in einem Punkt Recht. Das ist mir jetzt aber doch ein bisschen peinlich.


    Mit bestem Schützengruß und schlaft schön (weiter)

    Murmelchen

    Versuch, dass das Korn scharf ist, dann passt das schon.

    Ähm, das ist ja sein Problem.


    Ich mache mal den Erklärbär. Ja Danke, ich weiß, ich kann das gut. :)

    Unsere Augen fokussieren im entspannten Zustand auf die Ferne. Das ist oder war ja so auch mal ganz sinnvoll, denn von dort kam ja auch früher der Tiger oder der Tyrannosaurus und heutzutage die Schwiegerma oder so. ^^

    Um auf den Nahbereich zu fokussieren, ist eine Muskelanspannung und zusätzlich auch noch eine gewisse Elastizität der Linse nötig. Ersteres strengt auf Dauer an und letzteres wird mit dem Alter schwieriger, da dann die Elastizität der Linse nachlässt. Die Älteren von uns kennen das, wenn beim Lesen der Zeitung die Arme zu kurz werden. ;)

    Von Hause aus Kurzsichtige haben da leichte Vorteile, aber man kann das Problem auch dadurch verbessern, indem man ein Brillenglas mit gegenüber dem für den Alltagsgebrauch leicht positivem Dioptrienwert nutzt. Braucht man im Alltag keine Brille, dann kann trotzdem ein Glas mit +0.5 Dioptrien oder auch noch etwas stärker das Pistolenschießen erleichtern. Man sieht dann die Scheibe zwar etwas unscharf, was kein großer Nachteil ist, dafür aber das Korn bzw. die Visierung sauber, und ohne sich dabei auch noch anstrengen zu müssen.

    Zusätzlich kann man auch mal eine verstellbare Irisblende probieren, durch welche der Bereich der Tiefenschärfe vergrößert wird. Ist aber auch etwas Gewöhnungssache.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Claus-Dieter und natürlich auch mein ganz spezieller Freund Kogge,

    erinnert euch doch mal an die Zeit vor Erfindung dieser, ich drücke mich jetzt mal politisch und technisch korrekt aus, Schießsimulationen. Gab es da etwa trotz der auch schon vor langer Zeit eingeführten Altersgrenze Nachwuchsprobleme?

    Nach meinen Beobachtungen und Erfahrungen haben wir selbst heute kein wirkliches Nachwuchsproblem im Schießsport. Wir schleusen auch heute noch jedes Jahr Unmengen von Kindern und Jugendlichen durch das System. Unser wirkliches Problem ist aber, wir können diesen Nachwuchs nicht halten und längerfristig an den Sport binden. Und durch den noch früheren Beginn vergrößert sich dieses Problem der Fluktuation eher noch denn dass es sich bessert. Nach meinen Erfahrungen ist die Idee, man müsse den Nachwuchs nur früh genug an die Vereine binden zumindest für den Schießsport nur eine Art Mantra, dessen Erfolg durch nichts belegt ist. Es scheint sogar eher das Gegenteil der Fall zu sein.

    Unser großes Problem liegt nämlich in Wirklichkeit ganz woanders und auch dieses haben wir hier schon oft genug, aber wohl auch vergeblich, durchgekaut. Uns fehlt nämlich mittlerweile eine ganze Generation Erwachsener, welche in den Vereinen Aufgaben übernehmen, als Vorbilder dienen und durch ihre Kenntnisse dem Nachwuchs nicht nur beim Einstieg helfen, sondern auch so fördern, dass sich auch eine langfristige Perspektive ergibt und auch die Motivation erhalten bleibt. Natürlich gibt es auch noch viele Vereine, bei denen das auch Dank der Unermüdlichkeit meist nur Weniger gut und oft auch sogar auf hohem Niveau funktioniert, aber in vielen Regionen in der Fläche ist das längst nicht mehr so. Da treffen sich dann ein paar Auflage-Senioren, wollen am liebsten unter sich sein und oft ist da dann auch keiner mehr überhaupt in der Lage, einem Einsteiger den Stehendanschlag richtig zu vermitteln. Man sagt ihm aber, er müsse (wegen der Regeln) Stehend schießen und dann krebst der da alleine rum, während alle anderen Auflage schießen und sich ihrer Fabelergebnisse erfreuen. So kann das auf Dauer nicht funktionieren.

    Vor diesem Hintergrund - wer jetzt meint, es wäre ja gar nicht so, wie ich es beschreibe, der sollte mal mit offenen Augen über den eigenen Tellerrand schauen - sollte eigentlich jedem, der auch nur etwas logisch denken kann, klar werden, dass es für die Zukunft des Schießsports in den Vereinen nur sehr wenig bis gar nichts bringt, schon die Pampers-Klasse zu bespaßen und die dabei im schlimmsten Fall auch noch langfristig für den tatsächlichen Schießsport mit Verlaub zu versauen.


    Und über die weitere Bedrohung des Schießsports, nämlich der (noch mehr oder weniger) heimliche Plan, die Schusswaffen lang- oder sogar kurzfristig durch diese Schießsimulation zu ersetzen, habe ich bisher noch gar nicht gesprochen. Die Kräfte, die das wollen, gibt es aber und sie sind natürlich auch sehr dankbar für die ständige Promotion dieser an sich untauglichen Technologie, welche Kameraden wie Wilhelm und wenige andere zur Zeit liefern. Und dass das nicht einfach nur dummes Geschwätz von mir ist, sieht man ja am Modernen Fünfkampf. Dort hat man es einfach und sehr kurzfristig über die Köpfe der Aktiven und wohl auch als Testballon gedacht durchgedrückt. Und wir können nur von Glück reden, dass es dort noch nicht richtig funktioniert. Die gleichen Überlegungen - Sicherheit, Kosten, Image usw. - gibt es nämlich auch beim Biathlon und selbst beim olympischen Schießsport und die Ferengi wittern dazu natürlich auch noch und wie immer den großen Reibach. Und machen wir uns nichts vor, auch die ISSF kann so etwas sehr leicht und auch über die Köpfe der Aktiven und Nationen hinweg entscheiden, und sie werden im Zweifel eher den Schießsport opfern, statt Olympia aufzugeben. Sich sonnen im Glanze dieses Glückes oder so ist nämlich eine sehr starke Motivation für diese eher älteren Herren und die wenn überhaupt wenigen Damen. Sie werden natürlich das, was dann noch übrig bleibt, auch weiterhin als Schießsport verkaufen, aber es bleibt in Wirklichkeit nur noch eine Simulation.

    Und ihr glaubt doch wohl nicht, dass wenn bei Olympia zukünftig das Schießen nur noch simuliert wird, dass hier dann das Bedürfnis Sportschießen noch lange Bestand hat. Einige Politiker freuen sich jedenfalls schon wie Bolle und das sind bei weitem nicht nur die üblichen Verdächtigen und ja, man kann es im Zweifel auch nachlesen.


    Und Claus-Dieter, die Waffenverbieter, wie Du sie nennst, gewinnen mit jeder weiteren Schießsimulation! Nur so und nicht anders wird daraus auch ein Schuh.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Sommerbiathlon wird ja (noch) mit echten Bleibeschleunigern durchgeführt:

    Ja, beim DSB schon,

    unsere speziellen Freunde im Norden sind da allerdings schon viel 'weiter'.


    Und wenn Wilhelm so etwas anleiert und dabei auch noch extra das Lichtpunktschießen betont, dann kann ich mir schon denken, wohin die Reise gehen soll.

    Sollte ich hier allerdings falsch liegen und es geht tatsächlich um den Erwerb einer Druckluftwaffe, dann leiste ich Abbitte.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Gemacht, aber nun keine Klicks für GK mehr übrig macht aber nichts.

    Klar, der Hinweis auf GK darf an dieser Stelle natürlich nicht fehlen. Unser Karlchen halt!

    Dabei sind die ersten wirklichen Opfer dieser unsäglichen Leuchtenkampagne doch die Modernen Fünfkämpfer. Durch deren aufgezwungene Umstellung von der Luftpistole, man höre und staune, auf diese Leuchten ist nun aus einer vormals faszinierenden Sportart endgültig eine komplette Lachnummer geworden. Würfeln statt Leuchten wäre vermutlich fairer.

    Baron de Coubertins Herz rotiert wahrscheinlich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit in der Gedenksäule.


    Mit säuerlichem Schützengruß

    Frank - unterstützt solche den gesamten Schießsport bedrohenden Kampagnen auf keinen Fall

    Hallo Kogge,

    Ich glaube man muss doch wohl die Dinge etwas auseinander halten,

    keine Frage, das muss man wohl,

    aber sicher nicht so, wie Du es dann machst,

    denn der Rest deines Beitrages ist leider nahezu Punkt für Punkt falsch.

    Und das ist umso erstaunlicher, da wir auch diese Themen hier schon oft und auch erschöpfend durchgekaut haben.

    Ich könnte den Beitrag damit auch hier beenden, aber ich bin ja gar nicht so. Also auf ein Neues.


    1. Die Standaufsicht, also die verantwortliche Aufsichtsperson im Sinne des Waffenrechts, muss für diese Aufgabe qualifiziert sein und diese Qualifizierung auch nachweisen können. Die Sachkunde nach § 7 WaffG reicht aber auf der einen Seite dafür allein nicht aus und ist andererseits für die Qualifizierung als Aufsicht auf reinen Druckluftständen auch nicht nötig. Und ganz wichtig, auch eine WBK oder ein Jagdschein genügt dafür allein auch nicht.

    2. Ein gewählter oder ernannter Jugendleiter braucht analog zum Sportleiter formal erst einmal überhaupt keine formale Qualifikation, genauso wenig wie der Trainer eines Vereins. Natürlich sollten diese Personen schon qualifiziert sein, also zumindest halbwegs wissen, was sie tun, aber die Teilnahme an irgendwelchen Lehrgängen nebst Bescheinigung darüber ist keine Pflicht. Die Jugendbasislizenz kommt erst dann ins Spiel, wenn Kinder und Jugendliche unterhalb einer bestimmten Altersgrenze und abhängig von der Waffenart schießen sollen. Diese besondere Obhutspflicht ist neben der allgemeinen Aufsichtspflicht eine weitere gesetzliche Verpflichtung, welche dadurch erfüllt werden kann, dass neben der Aufsicht auch noch eine weitere Person mit einer besonderen Qualifizierung während des Schießens anwesend ist, es sei denn, der Sorgeberechtigte ist selbst anwesend. Eine, aber nicht die einzige Möglichkeit, diese besondere Qualifikation nachzuweisen, ist die Jugendbasislizenz. Aufsicht und besondere Obhut können auch in Personalunion betrieben werden, auch durch den Sorgeberechtigten, wenn dieser zur Aufsichtsführung berechtigt ist.

    3. Jugendleiter und Sportleiter und selbst die Trainer benötigen aber formal weder die Qualifikation zur Aufsicht noch die zur besonderen Obhut. Es muss in diesen Fällen nur sichergestellt sein, dass dann eben auch noch weitere Personen beim Schießen anwesend sind, welche über die nötigen Qualifikationen verfügen. Oder eben im Falle der besonderen Obhutspflicht der Sorgeberechtigte selbst.

    4. Und der Begriff Trainer ist nicht geschützt. Jeder kann sich im Prinzip so nennen und auch trainieren. Aber selbst bei denjenigen Schützen, welche die Trainerausbildung beim DSB bzw. beim jeweiligen Landesverband durchlaufen haben und über eine entsprechende Bescheinigung verfügen, kann man nicht wirklich sicher sein, ob sie auch wirklich einen entsprechenden Nachweis der Qualifizierung zur Aufsicht und oder zur besonderen Obhut vorweisen können und nur darauf kommt es letztlich an. Vor Jahren war das mit der besonderen Obhutspflicht nämlich noch kein Thema und wurde bei einem früheren Lehrgang nur die waffenrechtliche Sachkunde bescheinigt, dann genügt das eben auch nicht als Nachweis der Qualifizierung zur verantwortlichen Aufsichtsperson auf Schießstätten.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo Pepsch,

    wenn Du vor Ort kein Fachgeschäft hast, wo Du dir die Sachen mal anschauen kannst,

    dann bestell doch über den Versandhandel. Und da die meisten Schützen ja pfleglich mit den Sachen umgehen, werden die meisten Versender wohl auch und unabhängig vom gesetzlich verbrieften Rückgaberecht damit einverstanden sein, dass man sich im Zweifel mehrere Produkte zur Auswahl zuschicken lässt. Und man kann ja auch vorher deswegen kurz anfragen.

    Eine Möglichkeit: Shooting Equipment Michael Klein -> Schießriemen


    Und nein, auch hier bekomme ich keine Kalender. Ich kenne den Michael noch nicht einmal persönlich. Habe aber dort auch schon mal bestellt und war sehr zufrieden.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo,

    vom Material her halte ich die Kurt Thune Schießriemen für optimal. Das Material ist sehr stabil, stabiler jedenfalls als das des Akah Logic Belt oder dessen Nachfolger MEC Sling, aber gleichzeitig auch noch geschmeidig genug, um sich gut an die Kontur des Anschlags anpassen zu können und ohne, dass die Kanten dabei zu sehr einschneidend wirken. Es kommt einem guten Lederschießrienen nahe, ohne aber dessen Nachteile mit dem Längen zu haben.

    Welchen von den drei Thune Riemen man bevorzugt, hängt ein bisschen von der Art, wie man ihn nutzt, ab. Die Modelle UIT I und UIT II haben von Hause aus keine Fixierung für die Schießrienenaufhängung und sind deshalb eher für Schützen geeignet, welche den Riemen in einer sich selbst zentrierenden neutralen Position verwenden. Soll der Zug mehr von außen kommen, das ist ja auch so eine alte Leerbuch Geschichte, muss man selbst für eine Fixierung der Riemenaufhängung sorgen. Oder man schaut sich mal das Model A-T-L an, welches diese Fixierung mitbringt und zusätzlich auch noch die Feineinstellung.

    Ich selbst verwende den UIT I, da ich eine neutrale Position des Riemens bevorzuge und bei diesem Modell dann auch nicht die zweite Schnalle an der Innenseite stören kann. Und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt bei diesem Riemen auf jeden Fall auch noch.

    Ich habe - nach mehreren Lederriemen - lange Zeit den Akah Logic Belt benutzt. Das ist auch ein guter und durchdachter Schießriemen, aber von der Haltbarkeit kann das Material nicht ganz mit dem Material der Thune Riemen mithalten. Irgendwann bekommt man doch Langlöcher oder sogar Ausreißer und zu guter Letzt ist bei mir die Armschleife aus der Verschraubung gerissen. Das ist übrigens ein klasse Gefühl, wenn man gerade mit dem ganzen Gewicht im Anschlag liegt. :D

    Der Thune Riemen, den ich jetzt auch schon eine längere Zeit nutze, zeigt bis jetzt jedenfalls deutlich weniger Gebrauchs- bzw. Abnutzungsspuren und ich habe bisher auch nicht den Eindruck, dass der auch mal reißen könnte.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Hallo,

    der Schaft spielt dabei auch eine Rolle.

    Wenn man eine eher kleine und schmale Hand hat, dann ist so ein Schaft wie der alte Anschütz 1813 sicher zu breit und zu kantig. Eine Raspel kann da, auch wenn es einem wegen der Ästhetik nicht leicht fallen sollte, helfen. Oder man bastelt sich ein flaches und schön abgerundetes Klötzchen mit Aufnahmemöglichkeit für den Handstop und zur Befestigung an der UIT-Schiene. Es gibt auch käufliche Möglichkeiten unter dem Namen Vorderschaftverstärkung, wobei die meisten davon wegen der Dicke auch wieder nicht optimal für den Zweck sind. Allerdings kann die zusätzliche Höhe, die man dadurch gewinnt, sogar auch ein weiterer Vorteil für den Anschlag sein.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank

    Normalerweise werden auch KK-Waffen - im Gegensatz zu den Druckluftwaffen auf 10m - auf den zweiten Schnittpunkt von Visierlinie und ballistischer Kurve eingeschossen. Wenn ich mein Gewehr auf 100m einstelle, dann habe ich ungefähr 12cm Hochschuss auf 50m.

    Wenn deine FP also auf 50m Fleck schießt, dann dürftest Du auf 25m einen leichten Hochschuss bekommen. Aber das ist nicht sehr viel, da die Kugel ja erst mal die Höhendifferenz zwischen deiner Visierlinie und dem tiefer liegenden Lauf überwinden muss. Ich habe das mal mit einem alten DOS-Programm namens PCB berechnen lassen und da ergab sich dann eine Erhöhung gegenüber der Visierline von 1,6cm bei 3cm Abstand zwischen Visierlinie und Lauf. Siehe Anhang. Das Projektil ist dabei noch im Steigflug. Der Scheitelpunkt wird bei ca. 32m erreicht und liegt dann ca. 1,8cm über der Visierlinie.

    Du bleibst also auch ohne Justierung auf jeden Fall auf der Scheibe und auch noch sicher im Schwarzen. :)


    In der kk.zip Datei befindet sich die berechnete Tabelle als Textdatei und pcb18.zip ist das verwendete Programm. Das Programm läuft hier übrigens auch noch unter Vista 32Bit und dürfte wohl auch noch unter WIN 7 funktionieren. Nur das Drucken geht verständlicherweise so direkt nicht mehr.

    KK.zippcb18-en.zip

    Mit besten Grüßen

    Frank

    ... da ich als Anfänger meine Bewegungen eh noch nicht reproduzieren kann, macht ein Munitionstest keinen Sinn.

    Auch das sehe ich ein wenig anders.

    In Bezug auf das Gesamtergebnis (eines Anfängers) mag der Einfluss des Streuens gering sein, aber das ist ja auch nur ein Teil des Schießens.

    Unser Bestreben und gerade auch das eines Anfängers sollte sich in erster Linie auf die Abgabe eines sauberen, ja sogar möglichst perfekten Schusses richten. Auch ein schon etwas fortgeschrittener Anfänger sollte dazu in der Lage sein und ist es in der Regel auch. Nur gelingt das eben je nach Können nicht so oft oder sogar nur ganz selten. Aber gerade dann zählt es um so mehr. Eine der wichtigsten Lernstufen auf dem Weg zu einem besseren Schützen ist dabei, die Lage der Schüsse vorherzusagen und dann zu schauen, ob diese Vorhersage auch mit der Realität übereinstimmt. Und wenn der Schütze aufgrund seiner Wahrnehmung den Eindruck hat, dass war jetzt aber ein sehr guter Schuss, dann sollte der Treffer dann auch wirklich möglichst sauber in der Mitte sitzen. Stimmen diese Vorhersagen aber regelmäßig nicht mit der Realität überein, dann stimmt entweder etwas mit der Wahrnehmung des Schützen nicht, er hat sich eine Fuschtechnik angewöhnt, die ihm nicht wirklich erkennen lässt, wohin er schießt, oder aber zu guter Letzt, die Waffe schießt nicht immer dahin, wo sie sollte. Und um zumindest den letztgenannten Fehler zu minimieren, kommt der Munitionstest ins Spiel. Kostet nicht die Welt, gibt aber zumindest etwas mehr Sicherheit und genau deshalb sollte den auch ein schon etwas fortgeschrittener Anfänger in Betracht ziehen, auch wenn er noch keine so hohen Ergebnisse schießt. So ein Test könnte aber den Weg zu diesen Ergebnissen verkürzen. Und ein Sportgerät sollte eben nicht nur einfach funktionieren, es sollte auch so präzise wie möglich funktionieren. Auch und gerade auch bei einem Anfänger, der sich noch nicht so ganz auf seine Wahrnehmung verlassen kann und der schon deshalb auf eine möglichst präzise Rückmeldung durch die Trefferlage angewiesen ist, auch, um schneller Fortschritte zu erzielen.

    Ich bin sicher kein Spitzenschütze, ich schieße in letzter Zeit auch fast nur noch Liegend, aber ich kann doch ziemlich präzise den Unterschied zwischen einem Los mit ca. 12mm Streukreis und einem mit um die 20mm nur durch Schießen aus der Schulter und ohne weitere Hilfsmittel im Blindtest vorhersagen und bisher haben dann die Tests aus der Maschine auch immer meine Eindrücke und Vorhersagen bestätigt. Würde ich aber mit so einer streuenden Munition, ohne davon zu wissen, trainieren, würde ich sicher ganz schnell an mir selbst und meinem Können zweifeln und wahrscheinlich auch irgendwann resigniert aufgeben.


    Mit bestem Schützengruß

    Frank