Beiträge von Mario

    Eigentlich ja schon :D
    Ich halte das auch für etwas übertrieben, aber der Kerl trainiert ja offenbar gerne lang. Im MEC Katalog steht auch drin, dass er in der Hauptsaison schon mal 6 Stunden am Tag trainiert. Trainieren Fußballer überhaupt so lange? Ich glaube nur in England und vielleicht beim FC Bayern, das wollte Klinsi zumindest mal so einführen.

    naja des mit den Schüssen kann aber schon sein. Da muss er aber auch super drauf sein. Weil eine Kugel ist 4,5 mm breit. Der 10er Punkt glaube ich 0,5mm. Also man nimmt den Punkt in der Mitte, jeweils 4,5mm an jedes Ende, das sind 9,5 mm. Wenn der Ring breiter ist (was er hier ist), sind also 9er mit drin. Und wenn du dir mal Sonja Pfeilschifter im Bundesliga Finale anschaust: 3x 399, die 9er jeweils seeehr knapp an der 10, und des waren ja 120 Schuss. Ob des allerdings bei 800 auch noch geht...

    Mein Trainer meint aber, das ist in Ordnung, und auch der Wallowsky meint das so. Die Jogginghose hat ja keine stützende Funktion, nur in meinem Fall eine stopfende, da meine Hose noch zu weit ist (ich wachs ab jetzt aber nur noch in die Breite ;))
    Wenn das mal der Fall ist, dass mir die Hose perfekt passt, werde ich die Jogginghose auch wieder in den Schrank legen, da das im Sommer ziemlich warm werden dürfte. Aber die Aldi-Sachen sind super, die nehm ich auch immer zum Joggen im Winter.

    Ich schieße auch so, nur bon ich halt Rechtsschütze ;)
    Ich hab bei mir probiert, das auf Faust umzustellen und mein Waffenhändler auch meinte, das wäre besser. Ist es für mich vielleicht auch, aber da muss ich ziemlich den Hals verdrehen, um mittig durch das Diopter schauen zu können, von daher hab ich's dann gelassen.
    Bei uns schießt eigentlich jeder so wie ich, und da gibts auch keine Probleme; man muss nur aufpassen, dass man nicht aus Versehen auf dem Daumen schießt, denn das gibt Linksschüsse.

    Außerdem kann Anschütz in anderen Bereichen des Service auch durchaus besser sein als Walther. Mein Trainer hat mal kostenlos ein neues System von Anschütz gekriegt, und ich glaube, das kostet ein bisschen mehr als ne Schraube...
    Und die Behauptung, Anschütz könne schon lange nicht mehr mithalten, halte ich für ein Latrinengerücht...das 9003 dürfte dem besten Walther LG wohl in nichts nachstehen, eher im Gegenteil.

    Ich schau ihn an und nehm ihn auf, da ich sowieso nie vor Mitternacht schlafen kann...kleines Problem von mir, aber hab eigentlich keine Ermüdungserscheinungen bei meinen 6 bis 7 Stunden Schlaf täglich. Muss mal wieder Konditionstraining machen, dann werd ich schon müd ;)

    Und ja, es gab auch ein Luftpistolenfinale, das hab ich aber nicht so verfolgt, erstens weil auch der ausdauernste Zuschauer mal Hunger hat und außerdem war das am anderen Ende der Halle.

    Heute, am 8. Februar, war es endlich soweit: Der neue deutsche Mannschaftsmeister im Luftgewehr (und auch in der Luftpistole) wird ausgeschossen. Da die Schützengesellschaft Coburg amtierender deutscher Meister ist, darf sie dieses Sportfest ausrichten. Am Sanstag war ich bei den Viertel- und Halbfinals nicht zugegen, deswegen werde ich hier die Ergebnisse kurz zusammenfassen.

    Viertelfinale:
    Der Bund München – St. Hubertus Elsen 2:3
    SV Affalterbach – TuS Hilgert 2:3
    HSG München – KKS Nordstemmen 4:1
    SG Coburg – Post SV Düsseldorf 3:1

    Halbfinale:
    St. Hubertus Elsen – TuS Hilgert 3:2
    HSG München – SG Coburg 2:3 (Finalbegegnung von 2008 )

    Damit standen die Finalbegegnungen für Sonntag fest.

    Um 10.00 Uhr schoss also die TuS Hilgert gegen die HSG München um den 3. Platz. Die schon für diese Begegnung mit 1.100 Zuschauern vollgefüllte Dreifachturnhalle „Am Anger“ in Coburg bot einen durchaus spannenden Wettkampf. Vor allem die Fans der TuS Hilgert unterstützten ihre Mannschaft lautstark. Mit Respekt an ihre Leistung ist hier Sonja Pfeilschifter zu erwähnen: Sie startete mit einer 9 in den Wettkampf, was ein allgemeines Raunen unter den Zuschauern zur Folge hatte. Doch sie ließ sich davon in keiner Weise verunsichern und schoss keinen einzigen 9er mehr. Mit den Serien 99-100-100-100, insgesamt 399, bot sie hier ihr ganzes Können mit einer Weltklasseleistung auf und ließ ihren Gegner Niccolo Campriani mit seinen 396 Ringen keine Chance.

    Die Duelle im Gesamten:
    Sonja Pfeilschifter – Niccolo Campriani 399:396
    Thomas Farnik – Henri Junghänel 394:395
    Silvia Rachel – Thomas Hoche 396:394
    Isabella Straub – Erich Schmul 390:392
    Rebecca Frank – Manuela Felix 394:390

    HSG München – TuS Hilgert 3:2


    Um 14.00 folgte dann das Finale um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters 2009. Dieses mit Spannung erwartete Duell bot den Zuschauern alles, was der Schießsport zu bieten hat. Claudia Huber und Jürgen Wallowsky hatten schwer zu kämpfen und konnten leider an ihre Saisonerfolge mit 389 und 390 Ringen nicht ganz anknüpfen und gaben damit 2 Punkte an Elsen ab, die mit einer riesigen, lautstarken Fangemeinde angereist sind. Die beiden Coburger Schützen verloren jeweils mit 2 Ringen gegen ihre Gegner Daniel Butterweck (391) und Damian Kontny (392). Einen klaren Coburger Punkt holte dagegen Michaela Wagner, die eine tolle Leistung erbrachte. Sie hatte dreimal hintereinander die Chance auf eine 100er Serie, schoss jedoch im letzten Schuss auf der ersten und dritten Serie eine 9, „nur“ die zweite Serie brachten dann die 100. Mit 395 Ringen dominierte sie klar über Eva Schmitz (387). Eng zu ging es bei dem Duell Adela Sykorova gegen Dirk Leiwen. Drei 9er auf der letzten Serie von Leiwen brachten schließlich den kanppen Punktgewinn für Coburg. Zu diesem Zeitpunkt stand die Begegnung 2:2. Den Ausschlag gab dann die Begegnung Sabrina Bär – Dick Boschmann, die lange Zeit sehr ausgeglichen war. Der etwas schnellere Boschmann schoss in der letzten Serie einen 8er und zwei 9er, was letztendlich auch den Sieg für Coburg bedeutete. Sabrina Bär stand am Ende ganz allein auf dem Stand und schoss ihre letzten 5 Schuss, wobei das ganze Publikum mitfieberte (hierbei eine persönliche Anmerkung: die Lautstärke war unglaublich). Sie bewies ihr ganzes Können und schoss sogar mit einer 100er Serie aus. Damit stand es dann fest: Der alte und neue deutsche Mannschaftsmeister ist die SG Coburg.

    Die Duelle im Gesamten:
    Sabrina Bär – Dick Boschmann 396:393
    Michaela Wagner – Eva Schmitz 395:387
    Jürgen Wallowsky – Damian Kontny 390:392
    Adela Sykorova – Dirk Leiwen 393:392
    Claudia Huber – Daniel Butterweck 389:391

    SG Coburg – St. Hubertus Elsen 3:2

    Am Ende folgte dann um 15:30 noch die Siegerehrung. Das war das erste Mal für mich, dass ich bei einem Bundesligakampf zusehen konnte, und ich fand es wirklich super. Die Stimmung war nicht zu übertreffen und auch sportlich wurden einige Weltklasseleistungen geboten. Da das Finale nächstes Jahr wahrscheinlich wieder in Coburg stattfinden wird, werde ich wohl wieder hinfahren.

    Soweit mein Bericht.