Beiträge von Mario

    naja du hast ja geschrieben: "in englisch sogar mein luftgewehr usw. dabei", da liegts ja nahe, dass ich auf den Gedanken komme.
    Aber des is sicher einfacher so, da haste Recht ;)
    Dürfte aber sicher ein interessantes Thema für Facharbeit sein, ich fang meine ja auch grad an, geht aber in eine etwas andere Richtung (Vergleich von eutrophen und oligotrophen Gewässern in Biologie)

    Wir haben auch keine elektronischen Anlagen, da unser Schützenhaus renoviert wurde und momentan einfach kein Geld da ist. Aber ich hab die Möglichkeit, beim Endkampf der Jugendfernwettkämpfe in einem benachbarten gut betuchten Verein auf elektronischen Anlagen zu schießen. Da freu ich mich schon drauf.

    Die Kleidung auf keinen Fall bestellen. Die musst du anprobieren, nur so kannst du sicherstellen, dass sie passt. Wenn du dann was hast, was super passt (wie bei mir die jacke), braucht man auch nichts maßgeschneidertes mehr. Meine Hose hat 120 € und die Jacke 155 € gekostet. Ich hab da sofort nen Unterschied gemerkt, was den Halt im Rücken betrifft. Ne Schießjacke für 500 € muss jetzt nicht unbedingt sein, zumal wenn man kein Bundesliganiveau hat (dann macht das schon eher Sinn). Es ist wichtig, dass die Sachen zu einem selber passen. In unserer Liga schießt jemand ein Anschütz 9003 und hat nen Schnitt von 360. Das ist für mich auch fast eine Fehlinvestition, da der Schaft vom 8002 fast der gleiche ist.

    Und das mit der Munition: Es stimmt, wenn du gut in der 10 liegst und abdrückst, hast du wohl mit jeder guten Muni ne 10. Aber den Unterschied an Ringen machts bei "gerade noch" 10ern, die mit schlechter Munition entweder vl. ein besserer 10er oder eben, was eher schlecht ist, ein 9er werden.

    Das ist dann ja gut, wenn du fast nicht wackelst. Aber wenn du mehr schießen willst, solltest du unter Umständen mal SCATT-TRaining in Erwägung ziehen (falls du es nicht sowieso schon machst). Man kann ja verschiedene Ursachen ausschließen, dann kommt man ganz gut drauf, was man noch verbessern kann. Du benutzt aber schon eingeschossene Munition, oder? Mach ich nämlich noch nicht, aber dann im April.

    Eigene Klamotten sind in jedem Fall hilfreich, sie müssen nicht unbedingt maßgeschneidert sein, wichtig ist, dass sie passen (was bei meiner Hose noch nicht ganz der Fall ist, aber des wird noch). Vereinskleidung wird ja häufig immer mal weitergereicht, sodass einfach ein Großteil Stabilität aus der Kleidung verloren geht. Ich werde mir zu Ostern auch noch neue Schuhe wünschen.

    Also theoretisch kann man natürlich auch in jedem Alter anfangen. Irgendwelche Aussagen wie "Das bringts nicht mehr" halte ich hier für fehl am Platze. Aber je früher man den Sport beginnt, desto schneller (aber nicht unbedingt besser!) lernt man, weil sich der ganze Körper im Wachstum und in der Ausbildung befindet und sich das ganze besser einprägt. Das heißt aber nicht, dass ein Erwachsener, der das Schießen anfängt, nicht auch auf ein richtig hohes Niveau kommen kann. es könnte u.U. etwas länger dauern, aber wenn man mit Fleiß dabei ist, ist das kein Problem. Ich habe zum Beispiel mit 14 angefangen und etwas über 1 Jahr gebraucht, bis ich die 360 geknackt habe (habe etwa 10 Monate mit einem alten Federgewehr geschossen und danach mit einem Gewehr, wo man selbst die Luft bei jedem Schuss komprimieren muss); wir haben auch einen, der schießt jetzt schon 1,5 Jahre und schafft das immer noch nicht so ganz, und er hat mit 11 angefangen. Ich kann mich besser konzentrieren und er nicht.

    Da könnt ich mich so aufregen. Auf den ersten 20 Schuss hatte ich 10 10er, wären also ohne 8er und 7er 190, also 380er Schnitt. Am Ende warens aber 185 (94-91). Aber ich denke, das krieg ich in den Griff.

    So, gestern hatte ich Gaumeisterschaft. Bin mit meiner Leistung nicht so ganz zufrieden, hab dummerweise meine Ohrstöpsel vergessen und deswegen viele, viele 8er (wegen Verreißen), ich glaube insgesamt 7 8er und einen 7er; hatte trotzdem noch 371. Auf der Bezirksmeisterschaft brauche ich so 374 Ringe für die Landesmeisterschaft (Limit vom letzten Jahr); ich denke, mit konsequentem Training dürfte das machbar sein.

    Eine ideale Gewichtsverteilung kann man selber testen. Man nimmt einfach den Punkt, an dem die Stützhand anliegt, legt z.B. einen Kugelschreiber drunter und lässt das Gewehr auf einem Tisch einfach mal los (natürlich darfs nicht runterfallen); ein perfekt ausbalanciertes Gewicht hat dann ein LEICHTES Übergewicht vorne. Wenn du loslässt und vorne der Lauf runtergeht und dann leicht nachfedert, ist es perfekt.

    An sich ist ein SCATT-Gerät net zu teuer. Ich hab nur gedacht, du kaufst dir das, um allein daheim TRockentraining zu machen und nix anderes. Dafür find ich's schon zeimlich teuer. Aber wenn's dem Verein auch zugute kommen soll, dann ist das kein Problem.