Beiträge von frank17

    In der Reihe "Galileo" lief gerade ein Bericht über Sportschützen und deren Waffen. Im Vorspann Bezug auf Erfurt, Emsdetten, Winnenden und die damit verbundenen Amokläufe, also hatte ich schon schlimme Kost erwartet.

    Der Bericht selbst war aber ausgesprochen ausgewogen. Recht früh kam der Hinweis, dass Deutschland das schärfste Waffenrecht der EU habe. Eine junge Sportschützin kam zu Wort, die sehr fundiert über Aufbwahrung und Zugriff berichtete.
    Weiter wurden die zuständigen Behörden (Landratsamt, Polizei, LKA, BKA) usw. genannt und aus deren Arbeit berichtet. Viel Anteil hatte die Berichterstattung über die Ablieferung und die sachgerechte / gesetzeskonforme Unbrauchbarmachung und Verschrottung von Waffen.

    Deliktrelevante Waffen wurden ebenfalls angesprochen und tw. gezeigt (bspw. Schnellfeuergewehre, die beim Attentat auf die Münchner Olympiade 1972 zum Einsatz kamen). Hier gab es keinerlei Assoziationen zum Schießsport.

    Ich habe keinen erhobenen Zeigefinger und erst recht keine direkte Stimmungmache gegen Sportschützen wahrgenommen.

    Nur der Schlusssatz hat mir nicht gefallen: "6 Millionen legale Schusswaffen in Deutschland und täglich (oder hieß es ständig?) kommen neue hinzu.

    Danke, Pro7. :thumbup:

    Hallo Ludwig,

    ich hatte auch ein 2002er. Es schmerzte schon, es herzugeben. Aber meines hatte nur den ordinären Nussbaumschaft, Deines ist ja eine richtige Schönheit. Ich hoffe, dass es viele Interessenten und letzlich einen neuen Besitzer findet, der es zu schätzen weiß.
    Bezüglich der Schaftkappenneigung haben wir wohl ebenfalls ähnliche Ansichten :)

    hier noch mal der direkte Link auf das Bild und auf ein weiters

    Das sieht in der Tat merkwürdig aus. Der Diopter sieht aus wie ein '595MC Gehmann Feststell-Diopter Multicolor'. Eine nennenswerte Verkantung erkenne ich nicht. Zwar scheint die Schaftbacke recht weit rechts zu stehen, aber das dürfte nicht ausreichwn, damit ein normaler Diopter ohne Auslagerung vor dem linken Auge steht? ?( Die Nasenspitze steht wohl allenfalls in Flucht mit der linken oberen Ecke des Systems und nicht rechts davon.)
    Mütze und Seitenblende auf dem Frontfoto weisen allerdings auch auf das linke Auge als Zielauge hin.

    Ob beim Diopter ein Spezialumbau vorliegt (Spiegelsystem)? Ich glaube, die Zielachse liegt links von der Systemmitte. Im Gehmann-Katalog ist der Diopter leider nur vorn vorn abgebildet, so dass ein direkter Vergleich nicht möglich ist.

    Da ist noch ein Bild. Und hiernoch eins mit einem anderen Diopter, das sieht schon längst nicht mehr so elegant aus.

    Ich denke, Du hast Recht.

    Ein weiteres Feld für Gängelungen ist das Schießstättenrecht. Damit kann die Obrigkeit, sofern sie es geschickt anstellt, auf indirektem Weg ganze Vereine entwaffnen (vgl. § 15 Abs. 1 Nr. 7 c) WaffG).


    @ Zebo: welche Befürchtung hast Du in diesem Zusammenhang? § 15 Abs. 1 regelt die Anerkennung von Schießsportverbänden. Siehst Du die Gefahr, dass durch die Verschärfung des Schießstättenrechts Schießstätten außer Betrieb genommen werden müssen, einem Verband dann vielleicht irgend wann keine Schießstätten mehr zur Verfügung stehen und ihm deshalb die Verbandszugehörigkeit entzogen würde? Danach wäre dann ein Verein verbandslos und danach ...
    'Bewaffnet' sind ja letztlich natürliche Personen. Wer nach so einer Kettenreaktion keinen Verein mehr hat, dessen Bedürfnis wäre erloschen.

    Hattest Du das so gemeint? Das wäre ein weiter Bogen - den man aber durchaus im Auge behalten sollte. Allerdings würde ich deutlich konkretere Gefahren sehen als diesen Ansatz.

    Hallo Dingo,

    das für die Förderung bereit stehende Budget ist gesetzt. Die Punkte dienen dazu, einen 'gerechten' Verteilschlüssel zu bilden. Wenn man die Zahl der Nutznießer vergrößert, verringert sich zwangsläufig die Ausschüttung je Empfänger.
    Was bekommt bei Euch ein Verein für einen Trainer C im Jahr? Bei uns sind es m.W. aktuell weniger als 100€.

    Die Forderung, auch unterhalb Trainer C zu fördern ist legitim - nur wie viel könnte da angesichts der damit verbundenen Steigerung der Zahl der Empfänger wohl noch ausgeschüttet werden?

    Früher hatte ich wohl so einen großen Tiefenschärfebereich, das das auch so wohl klappte.


    Das ist eine Möglichkeit. Eine andere ist, dass das Auge permanent versucht, abwechelnd auf beide Entfernungen einzustellen. Das Gehirn bastelt daraus unbewusst ein Gesamtbild. Der permanente Wechsel stellt natürlich eine unheimliche Belastung dar (Muskelarbeit im Auge), welche zur (Über-)Anstrengung und Ermüdung führt. In jungen Jahren steckt man das noch halbwegs wegs. Mit zunehmendem Alter und wachsender Akkommodationsschwäche geht das dann irgend wann nicht mehr. [Wurde so im Pistolenseminar vermittelt.]

    Zitat von dingo

    Wieso füllst du die Kartusche nach jedem Schießen auf?


    Weil der Druck dann meist weit unten ist (heute bspw. auf 70 bar). Meist mache ich um die 100 Schuss, manchmal bis 130. Und wenn die Füllflasche auch schon etwas runter ist (ich gehe bis ~125 runter, bevor ich an die nächste Flasche gehe), dann ist irgend wann nach einem Training keine Reserve mehr für das nächste.
    Bei 100 Bar Restdruck auf der Kartusche kann ich noch ~60-70 Schuss abgeben. Ich fülle in so einem Fall nur dann nicht nach, wenn ich weiß, dass als nächstes nur ein 'Kurztraining' ansteht. 2 normale Trainingstage packe ich mit einer Kartuschenfüllung nur, wenn die Füllflasche noch ganz voll ist, also ~200 Bar in der Kartusche landen.

    Zitat von dingo

    Tankst du dein Auto auch nach jeder Fahrt auf?


    Kommt drauf an, wie weit ich gefahren bin und wie viel Sprit dann noch im Tank ist. :D

    Wäre es machbar, die DISAG-SW auf individuellen Windoof-Netbooks a) zu installieren ... ?


    Nachtrag: unsere DISAG-Anlagen laufen unter DSL (Damn Small Linux; basiert auf Knoppix unter Kernel 2.78 ). Das läuft ganz sicher auf Netbooks, aber vermutlich nicht unter Windoof (allenfalls vielleicht in einer VM).

    Beim Kauf meines Gewehrs (Anschütz) empfahl der Händler, die Kartusche nur dann heraus zu schrauben, wenn ich das Gewehr 'längere Zeit' nicht benutze. Auf meine Nachfrage erläuterte er 'längere Zeit' mit 'länger als 2-3 Wochen".
    In der Bedienungsanleitung steht, dass die Kartusche zur Schonung von Gehäuse, Ventil, Dichtungen, Federn und zur Sicherheit gelöst werden soll, wenn das Gewehr nicht benutzt wird. Allerdings scheint mit die Beschreibung nicht ganz schlüssig zu sein:

    • Kartusche ca. 2 Umdrehungen heraus drehen. (Dabei wird m.E. der O-Ring unter vollem Druck der durch die Drehung verursachten Reibung ausgesetzt)
    • Gewehr spannen und den Abzug auslösen, damit die Restluft entweichen kann. (Restluft in der Vorkammer)
    • Vorgang 2-3 Mal wiederholen. (gemeint ist hier das Spannen und Auslösen)
    • Kartusche durch weitere 3-4 Umdrehungen vollständig herausdrehen. (Das Feingewinde der Kartusche hat ~20 Windungen (ich zähle jetzt nicht nach), nach insgesamt 4-5 Umdrehungen ist sie defintiv noch nicht vollständig herausgedreht)
    • Die Kartusche kann somit ohne Druck auf den O-Ring ausgeschraubt werden. (wozu jetzt noch völlig abschrauben, wenn nicht wg. Füllbedarf eh notwendig? Die Kartusche bleibt am Gewehr, das ist aus meiner Sicht für Transport und Aufbewahrung das Beste - so kommt auch kein Dreck an Stellen, wo er nicht hingehört.)


    Erst hatte ich mich nach der Empfehlung des Händlers gerichtet und auch nach dem Füllen der Kartusche diese wieder vollständig aufgeschraubt. Seit geraumer Zeit fülle ich aber die Kartusche nach nahezu jedem Schießen wieder auf. Nach dem Schießen mache ich das System drucklos (entsprechend der Beschreibung), schraube die Kartusche aber nur im dazu notwendigen Umfang raus. Nach dem Auffüllen zu Hause schraube ich die Kartusche nur soweit auf, dass das Kartuschenventil noch nicht öffnet. Damit bleibt das System bei Aufbewahrung und Transport drucklos. Vor dem nächsten Schießen schraube ich die Kartusche dann vollständig fest.

    Am liebsten würde ich der Mechanik und den Ventilen mal 'in den Bauch sehen' um zu wissen, was da bei welcher Umdrehung wirklich passiert. Aber mit solchen Maßnahmen habe ich als Kind schlechte Erfahrungen gemacht - meist blieb was übrig oder die ursprüngliche Funktion hatte sich gravierend verändert :whistling:

    Deshalb frage ich mich warum ... man die Dioptrien mit reinbringen muss.


    Das scheint - zumindest bei Linsen im Diopter - eine für Brillenträger eine recht sinnvolle Angabe zu sein, weil sie mit bekannten Werten - denen der Brille - übereinstimmt. (sofern denn die optischen Eigenschaften wirklich nach gleichen Prinzipien ermittelt / beschrieben werden, was ich noch nicht überprüft habe)

    Wäre es machbar, die DISAG-SW auf individuellen Windoof-Netbooks a) zu installieren


    Da bin ich mir nicht sicher. Unsere DISAG-Rechner laufen unter Linux (ich habe das Booten schon häufig beobachtet, mir aber nicht gemerkt, um welche Distri es sich handelt).
    Leider hält sich DISAG auf der Unternehmenshomepage zu den elektronischen Scheibenanlagen sehr bedeckt.