Beiträge von frank17

    persönlicher Übergabe (oder so ähnlich heißt das)


    Evtl. meinst Du "eigenhändig".

    Versand mit dem Merkmal "eigenhändig" schafft nicht unbedingt Sicherheit im Sinne des Waffengesetzes (d.h. stellt "Übergabe nur an einen Berechtigten" nicht in jedem Fall sicher). Verantwortlich bleibt aber auch bei einem Patzer des Transportunternehmens der Versender.

    Siehe z.B. hier oder auch hier.


    Auf die Quellen zu folgenden Textpassagen kann ich nicht mehr verlinken, da jene entweder nicht mehr existieren oder mir zwischenzeitlich die Zugriffsberechtigung fehlt:

    • "... Dabei ist es jedoch wichtig zu wissen, dass bei dem Service "Eigenhändig" die Aushändigung an einen Bevollmächtigten erfolgen kann, der dann jedoch aus der Sicht des Waffengesetzes nicht berechtigt wäre. Hieraus folgt, dass eine Versendung von Waffen mit dem Zusatz „Eigenhändig“ die engen Vorgaben des Waffengesetzes nicht erfüllt. Die Übergabe an eine berechtigte Person, wie es das Waffengesetz vorschreibt, kann nur durch die Express Ident Produkte sichergestellt werden. ..."
      (Auszug aus einer im Namen von Dr. Zumwinkel verfassten Antwortmail, die ich am 15.02.2008 unter ERROR 404: Page not found! - VDB Waffenhändler Verband Waffenhandel Gebrauchtwaffen Jagdwaffen Sportwaffen vorgefunden hatte)
    • Beitragsstrang "Die sehr seltsamen Interpretationen von eigenhändiger Zustellung" im Forum von Waffen-Online [eröffnet am 10.01.2008]; eine Sammlung von Erfahrungen über bei Nachbarn / Freundinnen / ... abgegebenen oder im Flur abgelegten Waffen.


    Nimmt man die vorstehenden Informationen ernst, wäre die Versandart "eigenhändig" wohl nicht sicher genug. Die entsprechende Empfehlung zu "Waffen-/ Munitionsversand" unter den Hilfethemen bei eGun wäre dann auch mit Vorsicht zu genießen.

    Sog. regenerativen Energien und auch Nachtspeicheröfen können durchaus sinnvoll sein. Allerdings ist mir der Blick auf das Gesamtbild wichtig - die Fokussierung auf einzelne Eigenschaften kann zu trügerischen Eindrücken führen. Auch die Atomkraft wurde uns seinerzeit als billig und sauber 'verkauft'.

    Zitat von Allgemeine Zeitung Alzey (11.12.12)

    "... in Energiewendezeiten stehen die Besitzer von Nachtspeicheröfen als Verlierer da. Zum neuen Jahr steigen die Preise für Wärmestrom deutlich stärker als im Gesamtmarkt ... Und die Nutzer haben anders als bei anderen Stromtarifen kaum eine Chance zum Anbieterwechsel. ... Außerdem passt die Technik nicht mehr zu den ehrgeizigen Umweltzielen der Bundesregierung und der EU. ... spricht bei konventionell erzeugtem Heizstrom von 50 Prozent mehr Kohlendioxid als bei einer Gas- oder Ölheizung. Bis 2019 müssen viele der Stromheizungen deshalb gemäß der Energieeinsparverordnung abgebaut werden. ... "Ökologisch pervers", "dreist" und "Mogelpackung", lautet das Fazit von Greenpeace und der Verbraucherzentrale NRW zu den Plänen einer Nachtspeicher-Renaissance. ..."

    Nachtspeicheröfen zur Aufnahme ansonsten überschüssiger Energiemengen aus Wasser- oder Windkraft könnten evtl. ökologisch und ökonomisch sehr sinnvoll sein. Als Senke für Überschüsse als konventionellen Kraftwerken waren sie es aus ökologischer Sicht wohl nie, aus ökonomischer Verbrauchersicht sind sie es offensichtlich unabhängig vom Primärenergieträger nicht mehr.

    Zeit Online zur Energiewende (15.11.12)

    Da wir mittlerweile sogar Strom bezahlen müssen, der erzeugt, aber mangels Trassen nicht verteilt werden kann, bewahre ich mir ein gesundes Misstrauen. btw - die Medien sprechen von Strom, der bei den nicht angebundenen Off-Shore-Anlagen 'verheizt' werden müsse. Trifft dies zu? Wenn ja - industriell betriebene und per Zwangsabgabe geförderte Erderwärmung???


    Ich maße mir nicht an, das Gesamtbild hinreichend seriös beurteilen zu können - das liegt u.a. auch an einer recht selektiven und schönfärbenden Informationspolitik. Allerdings bin ich mir sicher, dass vieles nicht so ist, wie es für uns scheinen soll. Ökologische Aspekte und ökonomische Vorteile für die Verbraucher stehen leider oft nicht wirklich an der Spitze der Zieldefinitionen.

    In den Lidl-Filialen wird ab dem 10.12.12 ein Spektiv 20-60x60 Zoom angeboten. Es ist auch im Online-Shop erhältlich. Evtl. ist es einen Durchblick wert.

    Neulich hatten wir das BRESSER junior Spotty 20-60x60 aus dem Lidl-Online-Shop im Verein. Es war erstaunlich lichtstark und klar und ist auf regulär ausgeleuchteten 25m-Ständen gut einsetzbar. Für das getesteste Modell gilt in jedem Fall 'Der Preis ist heiß'. Ob es Serienstreuungen gibt, weiß ich nicht.

    @ colt1956:
    Deine Frage war völlig legitim. Es ist sehr schwer (tendenziell unmöglich?), alle Vorschriften des Waffenrechts zu kennen und auch noch richtig zu interpretieren, das sollte von einem Schützen auch nicht erwartet werden. Wichtig ist, dass möglichst jeder die ihn direkt betreffenden Teile kennt. Die Vorschriften zur Aufsichtsführung adressieren sich an den jeweiligen Betreiber (in der Praxis ist das häufig ein Verein, dort also an den Vorstand). Die Betreiber sollten diese Vorschriften und auch die möglichen Konsequenzen einer Nichtbeachtung kennen.

    Das Land Niedersachsen hat den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Waffengesetzes vorgelegt.

    Kern des Vorhabens ist, dass zukünftig bei einer Bedürfnisprüfung seitens der Waffenbehörden Anfragen bei den Verfassungsschutzbehörden zu stellen sein sollen. Dies soll bei jedem Neuantrag und - im Rahmen der Regelüberprüfung nach § 4 Absatz 3 WaffG - bei jedem Inhaber einer waffenrechtlichen Erlaubnis erfolgen.

    Zitat

    Um den Waffenbesitz von Personen aus dem extremistischen Spektrum besser kontrollieren und einzudämmen zu können, soll mithilfe des vorliegenden Gesetzentwurfs das Verfahren der waffenrechtlichen Zuverlässigkeitsprüfung gem. § 5 WaffG um eine Verpflichtung der Waffenbehörden zur Einholung von Informationen bei den Verfassungsschutzbehörden ergänzt werden.


    zu Art und Umfang der Auskünfte der Verfassungsschutzbehörden:

    Zitat

    Art und Umfang der Auskünfte der Verfassungsschutzbehörden haben sich dabei strikt am Zweck der Abfrage zu orientieren (vgl. insoweit die Regelungen des § 12b Absatz 3 Nummer 2 des Atomgesetzes und des § 7 Absatz 3 Nummer 2 des Luftsicherheitsgesetzes).


    Diese Bestimmungen zu Art und Umfang sind jedoch nur in der Begründung zum Gesetzesentwurf enthalten, daher begründen sie anders als in den zitierten Normen keine diesbezügliche gesetzliche Bindung. Im Gesetzestext selbst ist nur eine sehr vage Formulierung und auch nur in Bezug auf die auskunftsersuchende Behörde vorgesehen "... ob Erkenntnisse vorliegen, die für die Beurteilung der Zuverlässigkeit ... bedeutsam sind:", nicht aber Vorgaben für die auskunftserteilenden Stellen (Verfassungsschutzbehörden).

    schlecht gemacht oder böse gedacht?


    Der Entwurf wird unter der Drucksache 744/12 geführt. Das komplette Dokument ist im DIP (Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge / gemeinsames Informationssystem von Bundestag und Bundesrat) verfügbar.

    Mir ging es eingangs um eine aus meiner Sicht unglaublich dreiste Werbung, nicht darum, Stromheizungen per se zu verteufeln.

    Als dezentrale Energiespeicher (nicht Stromspeicher, die Wandlung hat ja vor der Speicherung schon stattgefunden) mögen sie eine Alternative sein. "Null CO2" ist eine Frage des Betrachtungsrahmens. Sogenannte regenerative Energien rieseln nicht von selbst aus der Steckdose, weder für die E-Heizung noch für das E-Auto. Die Einrichtungen zur Produktion und Verteilung müssen ihrerseits produziert, verteilt und letztlich umweltverträglich rückgebaut/recycelt/entsorgt werden.
    Untersuchungen zur Gesamt-Ökobilanz über den kompletten Lebenzyklus der Produktions- und Verteilkette kenne ich nicht. Aus ökonomischer Sicht scheinen 'regenerative' Energeien (noch?) nicht wirklich - oder nur mit Hilfe von Subventionen, Sonderabgaben, o.ä. - tragbar zu sein.

    Anschließend ist der Stand versiegelt, und für eine weitere Nutzung gesperrt worden.

    Dass ein Abbruch des Schießens solange keine Aufsicht vorhanden ist mit Sicherheit keine "Standsperre" darstellt ...


    Wir wissen wohl noch immer nicht sicher, was wirklich passiert ist?

    Für diejenigen, die keine Lust haben das WaffG und die AWaffV zu lesen oder denen das verständlicherweise zu 'hochohmig' ist, mag dieses oder jenes vielleicht eine leichter verdauliche Kost sein.

    ansonsten:

    • die einschlägigen Vorschriften des Waffenrechts sind weder disponibel noch nachgiebig
    • die Areale von Schützenvereinen sind nicht wirklich exterritoriales Gebiet, auch wenn sich das an Hand lokaler Bräuche und Gepflogenheiten manchmal zunächst so darstellen sollte

    Naja, ob du nun fünf Minuten zum pinkeln, zum rauchen oder für beides rausgehst, ist eigentlich egal und für die anderen auch nicht unterscheidbar.


    Für mich i.d.R. schon. Raucher riechen typischweise anders, besonders intensiv kurz nach dem Reinkommen :cursing:. Von daher wäre es mir manchmal recht, wenn sie gänzlich draußen blieben (oder sich vorher luftdicht in Folie einschweißen ließen). Ich habe früher selbst geraucht und finde es heute nur noch eklig ...

    weil wir uns das Heizen nicht mehr leisten können?


    Diese Frage nebst fürsorglicher Antwort erreichte gestern per Postwurfsendung meinen Briefkasten. Die zweiseitige Werbebotschaft für Elektroheizungen stellt die Preisentwicklung zwischen 2002 und 2012 u.a. wie folgt dar:

    Heizöl: Preissteigerung um 50 Cent (pro Liter)
    Erdgas: Preissteigerung um 32 Cent (pro m³)
    Strom: Preissteigerung um 10 Cent (pro kWh)

    Die Folgerung daraus:

    Zitat

    Strom ist also trotz der vielen Debatten und angekündigten Preiserhöhungen am wenigsten gestiegen. Erdöl und Erdgas sind im Verhältnis zu Strom jedes Jahr teurer geworden.


    Hat da jemand zu viel geheizt und jetzt zu viel Dampf unter der Perücke oder ist das einfach nur unglaublich dreist? Die zum Verleich herangezogenen Daten sind ja wohl richtig, aber ...


    hier mal die in der Verbraucherinformation nicht erwähnten Energiedichten (vereinfachend näherungsweise):
    Heizöl: ca. 10 kWh / Liter
    Erdgas: ca. 10 kWh / m3
    Strom: 1 kWh / kWh (ungefähr ...)

    Betrachtungen zum Wirkungsgrad der zugehörigen Heizungen stelle ich mal nicht an (Strom dürfte dort wohl die Nase vorn haben).


    Ergo ist der Strompreis absolut wesentlich stärker gestiegen als die Preise der zum Vergleich herangezogenen weiteren Energieträger. Aus der beigefügten netten Grafik lässt sich zudem ablesen, dass ungeachtet der Preisänderungen bei den beiden anderen Ernergieträgern (dort Erhöhungen und Reduzierungen) der Strompreis stetig angestiegen ist.

    Aber vielleicht verstehe ich es wieder mal nur nicht richtig. Oder ich sehe das große Ganze wieder nicht. Oder so.

    Was Sinn macht ist egal. Der Schütze hat sich an die gültigen Regeln zu halten (und diese auch zu kennen)!

    Wenn du ein wenig Ahnung hättest würdest du wissen das diese Regel von der ISSF nicht exekutiert wird.


    Äh - dazu reichen meine intellektuellen Fähigkeiten zumindest heute nicht aus. Eine Regel, die man zunächst kennen und beachten muss, aber dann ignorieren darf/soll/muss(?), weil man wissen soll/muss, dass sie nicht exekutiert wird. Merkwürdiges Weltbild.

    Ich habe kein grundsätzliches Problem mit Regeln, auch nicht mit neuen. Schön wäre es, wenn diese im Konsens zustande kommen und sich deren Sinn wenigstens ansatzweise der Mehrheit der Betroffenen erschließt und die demnach auch mehrheitlich akzeptiert werden. Übergangsregeln - wie schon mehrfach erwähnt - wären natürlich auch nicht schlecht.
    Bei manchen Regeln und deren Verfechtern (und das gilt beileibe nicht nur in unserem Sport) gelingt es den Initiatoren leider nicht, den Sinn zu vermitteln. Gepaart mit Aussagen wie den vorstehenden beschleicht mich dann ein ungutes Gefühl bezüglich der Hintergründe:

    • 'Ich regele, also bin ich'?
    • Wirtschaftsförderung?

    Was Sinn macht ist egal. Der Schütze hat sich an die gültigen Regeln zu halten (und diese auch zu kennen)!


    Deutschland michelt sich hin?

    Zitat von SpO 2014, Regel siebenunddrölfzig

    Alle vorgenannten Waffengattungen und Dispziplinen sind nur noch aus dokumentarischen Gründen aufgeführt und nicht mehr anwendbar. Sportliches Schießen findet nur noch mit Waffen des Herstellers Hasbro statt.

    Waffentabelle:

    • Dart Tag
    • N-Strike
    • NERF


    Unsere Antwort: "Jawoll!" ?(

    Mittlerweile habe ich nicht nur im Dunkeln Angst.

    SCNR

    Es ist eine Maßnahme, mit der das Bemühen um mehr Mitglieder gefördert werden soll, das ist zunächst mal wirklich gut. Interessant wäre, ob das "warum" und der Nutzen neben den Geldprämien herausgestellt wurde.

    Die Wirkung extrinsischer Motivation durch Belohnung ist im Allgemeinen endlich (s.a. Reinhard K. Sprenger - "Mythos Motivation" u.a.). Zunächst mag es sogar ein breites Bedürfnis geben, im Wettbewerb mit vielen zu den letztlich Auserwählten zu gehören. Bei einer doch recht kleinen Zahl am Ende Begünstigter bleiben evtl. viele, bei denen sich schlimmstenfalls das Gefühl einstellt, der Aufwand hätte sich nicht gelohnt. Das könnte entgegen der ursprünglichen guten Absichten sogar negative Effekte auslösen.

    Wirklich gut wäre es, wenn die Konzepte und Maßnahmen der 'Gewinner' und deren Motivation - soweit nicht auf den schnöden Mammon beschränkt - veröffentlicht würden. So im Stil von

    • "Uns war wichtig ..."
    • "Dazu haben wir ..."
    • "Damit konnten wir erreichen ..."

    "Das nationale Waffenregister"- Kurzbeitrag von Dr. jur. Robert E. Heller und Holger Soschinka

    zusammenfassender Eindruck über den Artikel: sachliche Aufbereitung des Themas ohne ideologische Botschaften, weder explizit noch zwischen den Zeilen. Dazu Hinweise auf die Anforderungen zum Datenschutz, die erforderliche IT-Sicherheit sowie die restriktiv zu handhabende Zugriffskontrolle.

    Auch die Rechte der Betroffenen werden beleuchtet, speziell das Auskunftsrecht gem. BDSG. Es wird ausdrücklich empfohlen, die eigenen Daten abzufragen, um fehlerhaft ermittelten Daten und deren ggf. negativen Begleiterscheinungen entgegen zu wirken.

    Zitat

    Dem Betroffenen ist zu empfehlen, nach dem 1. 1. 2013 einen Auszug der ihn betreffenden gespeicherten Daten aus dem NWR anzufordern. Stellt er Abweichungen zu den Eintragungen in seinen WBK fest, sollte er die örtliche und gegenüber dem NWR verantwortliche Waffenbehörde schriftlich darauf hinweisen und schriftliche Nachricht über die Korrektur durch einen korrigierten Auszug aus dem NWR beantragen. Damit vermeidet er z. B. Fehleinschätzungen bei Kontrollen durch die örtlichen Behörden.


    Die Auskunft ist unentgeltlich, der Antrag muss gem. § 19 II NWRG Angaben zur antragstellenden Person enthalten (Familienname, Vornamen, Anschrift und Tag, Ort und Staat der Geburt).

    Das entspricht sehr gut meinem Weltbild und Verständnis von einem Rechtsstaat.

    Zitat

    Falsche Einschätzung der Sicherheitslage: Polizisten, die zu einem Einsatz gerufen werden, müssen immer damit rechnen, dass ein Bürger ohne behördliche Bewilligung zum Waffenbesitz über illegale Waffen verfügen kann.


    Treffend formuliert. Analogie: Polizisten, müssen immer damit rechnen, dass einerseits ein nicht neonfarbener Gegenstand harmlos und andererseits ein neonfarbener Gegenstand doch eine Waffe sein kann. 'Mehr desselben' macht einen Lösungsansatz nicht immer besser.

    Zitat

    Immer mehr Waffen in privater Hand

    Nach Angaben des Innenministeriums gibt es derzeit in der Mark rund 118 000 angemeldete Waffen. Das sind 3000 mehr als im Jahr 2009. Sprunghaft angestiegen ist die Zahl der Märker mit einer Waffenbesitzkarte: Waren es 2009 noch 27 000, sind es heute rund 41 000.

    mathematisch korrekt interpretiert und aufgelöst:

    (1) 115.000 Waffen + [Zugang] Waffen - [Abgang] Waffen = 118.000 Waffen
    (2) 27.000 WBK + [Zugang] WBK - [Abgang] WBK = 41.000 WBK

    Zwei Gleichungen mit vier Unbekannten, die zumindest ich ohne weitere Angaben nicht lösen kann. Also vereinfache ich nachstehend mal meine Betrachtung.


    Veränderungen absolut: + 3.000 Waffen, + 14.000 WBK, mithin im Mittel 0,21 zusätzliche Waffen pro neuer WBK

    Unterstellen wir mal, dass eine WBK nicht nur erworben wird, um sie in ein Album zu kleben oder um damit implizit nach dem an-den-Start-gehen (neuer Fachterminus in Deutschland?) des NWR das SEK zu sich einzuladen. Im Regelfall dürften Zweck und Folge des Erwerbs einer WBK der recht kurzfristige Erwerb einer Waffe sein.

    Gehen wir ferner davon aus, dass der Erfahrung nach in der Realität überwiegend nicht Bruchteile, sondern ganzzahlige Vielfache von Waffen den Besitzer wechseln. Weiter vereinfachend gehen wir dann davon aus, dass jeder neue WBK-Inhaber nunmehr mindestens eine Waffe besitzt. Zwischenzeitlich verstorbene WBK-Inhaber, WBK-Verzichte, WBK-Entzug o.ä. lasse ich vereinfachend ebenfalls mal außen vor.


    Unter den genannten Annahmen müssen also zahlenmäßig mindestens 11.000 Waffen von den 'alten' WBK-Inhabern auf die 'neuen' WBK-Inhaber übergegangen sein?! Selbst wenn dies nicht zutreffen sollte, ist die Zahl der durchschnittlich legal von einem WBK-Inhaber besessenen Waffen deutlich zurückgegangen (nämlich von 4,26 auf 2,88 ).

    Man hätte also auch einfach titeln und entsprechend dieses Tenors texten können "Deutlich weniger Waffen pro legalem Waffenbesitzer". Das hätte aber wohl in politisch unkorrekter Weise das Feindbild erodiert?

    Oder habe ich was übersehen und mich damit blamiert?


    Der Zuwachs an legalen Waffenbesitzern ist im Übrigen erfreulich. Interessant wären jetzt noch Informationen über die persönlichen und ggf. sportlichen Hintergründe.

    Habe gerade mal die Schienen gemessen:

    • Anschütz 8002: 3,5mm
    • FWB LP 100: 3,8mm


    Die Werte könnten waffenübergreifend herstellertypisch sein.

    Das hört sich nach keinem großen Unterschied an und es gibt sicher Leute, die bei solchen Voraussetzungen über Kreuz montieren. Für problematischer als die unterschiedliche Breite - die schafft die Klemmung sicherlich - halte ich die unterschiedliche Konturenform. Das Züngel sitzt nicht mehr formschlüssig, wenn die Durchmesser nicht übereinstimmen. Der harmloseste Effekt wäre, dass es sich leicht verdreht.

    Bitte beachte auch:

    • Gewaltig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit Verlängerung schafft.

    • Nach 'zu' kommt 'ab'.

    Ich erinnere mich an eine Senkkopf-Inbusschraube, die seitlich in das Abzugszüngel geschraubt ist und den Druck für das Festklemmen liefert. Wenn diese gelöst ist, kann das Züngel seitlich gekippt oder auch in Längsrichtung auf der Schiene verschoben werden. Nach dem Lösen der Schraube das Züngel einfach nach vorne über das Ende der Schiene rausschieben.

    ok, ich hab eher gedacht dass das Scatt so genau eingestellt werden kann das ich damit quasi eine Lichtpunktanlage für daheim neben der Analyse habe.


    Es ist schon relativ genau, nur erspare Dir einen Vergleich der Ergebnisse mit einer Meyton-/Disag-/sonstwie-Anlage auf Zehntelbasis. Du kannst trocken durchaus Serien mit recht realistischer Ergebniswertung schießen.

    eine Lichtpunktanlage


    Das ist es ganz sicher nicht. Der Messrahmen (völlig falscher Begriff?!) sendet ein Bündel Infrarotstrahlen aus, welche von der am Gewehr montierten Kamera ausgewertet werden.