Beiträge von xenni

    Daran habe ich gleich am Anfang gedacht. Allerdings sind die QR-Codes von DISAG vermutlich codiert. Darin stecken alle möglichen Informationen, unter anderem Zeitdaten und die Abstände zwischen den Schüssen, was für eine Analyse natürlich nicht unwichtig ist.

    Ich nehme an, du könntest diese Daten auslesen, dann müsste allerdings noch die rechtliche Seite geklärt werden, da die erzeugten QR-Codes für die DISAG-App gedacht sind.

    Was möglich wäre, ist das Ablesen der gängigen Schießanlagen-Bildschirme wie Meyton oder DISAG nach jeder Serie. Zumindest hat man dort die Schussreihenfolge enthalten, und das reicht fürs Erste völlig aus.

    Ich zahle 2,50 € pro Monat für DISAG Pro.

    Ich hab die App gestern auch auf dem Bildschirm getestet und die konnte das leider nicht richtig ablesen. Was du auch noch man könntest ist, dass man die Schussfolge mit auswertet. Also die Nummierung der Schüsse. Im Moment ist es sehr random. Interessant zu sehen sind die ersten und letzten Schüsse. Bei Bildschirm ist es meisten immer dabei.

    Aber sonst eine sehr coole App! Werde ich an unsere Großkaliberfraktion weitergeben. Die haben keine Bildschirmen.

    Ihr alten Säcke, hört doch zu,
    ihr diskutiert am falschen Ort – im Nu.
    Man muss den Schießsport klar versteh’n,
    nicht alles in denselben Topf reinweh’n.

    Dynamisch schießen – Action pur,
    viel Bewegung, Adrenalin-Tour.
    Bogenturniere – auch ganz fein,
    Tontauben? Joa, kann spannend sein.

    Doch LuPi, LuGe – eher zäh,
    warum das so ist? Ganz klar, ich seh’:
    Hier zählt Präzision, minimal,
    kaum Körper, kaum Bewegung – überall.

    Das meiste spielt sich innen ab,
    ein Zittern hier, ein Atem knapp.
    Doch leider sieht der Zuschauer nicht,
    was wirklich zählt in diesem Licht.

    Was hilft? Kamera, SCATT dazu,
    flüssig gezeigt, nicht roh und stur.
    Der Puls, der Schlag, das innre Beben,
    damit die Leute wirklich mitfiebern eben.

    Holt euch Experten aus Gaming-Reih’n,
    die wissen genau, was muss rein.
    Welche Parameter ziehen den Blick –
    denn Zuschauer bringen nun mal Glück (und Cash im Blick).

    Doch folgt man nur dem Geld allein,
    wird’s schnell wie FIFA – mafiös und klein.
    Das gefällt der Szene sicher nicht,
    der Bubble aus Konservendosen-Gesicht.

    Hallo Peter,

    das ist mir bekannt. Praktisch wird es aber immer noch recht häufig so gehandhabt. Meistens steht im Betreff ja „FWB 800“ oder andere kryptische Bezeichnungen, sodass es für die PayPal-Mitarbeiterin, die das Geld zurückziehen könnte, kaum relevant ist – solange nicht explizit „Luftdruckwaffe“ erwähnt wird.

    Wenn man es wirklich streng nehmen würde, müssten eGun oder Gunfinder die PayPal-Option direkt aus den Zahlungsmethoden entfernen. Bisher ist das aber nicht der Fall. Mir ist auch kein Fall bekannt, in dem wegen eines Verstoßes Konsequenzen ergriffen wurden. Um hier Maßnahmen zu ergreifen, müssten theoretisch sowohl Verkäufer als auch Käufer betroffen sein.

    Anders gesagt: Ja, es ist nicht ganz korrekt, über PayPal zu zahlen. Trotzdem besteht die Möglichkeit, dass man im Falle eines Problems sein Geld zu fast 100 % zurückbekommt, falls man Pech hat und auf einen unseriösen Verkäufer trifft.

    Ich weiß, dass es beim Waffengesetz und generell in diesem Bereich sehr unterschiedliche Ansichten und Handhabungen gibt. Lass uns das Thema am besten in diesem Thread nicht weiter vertiefen, da es hier ja eher um Tipps geht. Nicht, dass es wie bei vielen anderen Threads wieder in ein Schlachtfeld für Egoman ausartet. Für eine ausführlichere Diskussion könnten wir gerne einen neuen Thread starten, um alles sauber zu halten.

    Viele Grüße

    Dann gebe ich gerne meinen Senf dazu. Allerdings nur im Hardware-Kontext und zum Thema, wie man eine gebrauchte Waffe kauft. Da ich selbst erst seit 6 Monaten schieße, möchte ich hier niemandem Tipps zur Technik geben. Ich schieße zurzeit ca. 345–355 Ringe.

    Ich habe jahrelang Airsoft gesammelt, daher war für mich der Umstieg zur Beschaffung eine Luftpistole recht einfach, da die Modelle und Plattformen hier sehr überschaubar sind.

    Anders als Spielzeugwaffen sind Luftpistolen und -gewehre sehr robust und für Jahrzehnte ausgelegt.

    Ich habe folgende Waffen bereits ausprobiert (nicht nur kurz in der Hand, sondern jeweils mehrere Wochen im Besitz gehabt und damit geschossen), sortiert nach Tier und dem durchschnittlichen Gebrauchtpreis, zu dem ich sie gekauft habe:

    FWB 65 – 250 €
    Hämmerli AP20 Pro – 750 €
    FWB 44 – 900 €
    Walther 500 – 900 €
    Steyr LP2 – 900 €
    Walther 500 Expert – 1350 €
    FWB P8X – 1250 €
    Morini 162 EI – 1250 €
    Steyr EVO 10 E – 1600 €
    Morini CM 200 E – 1700 €

    Das sind Richtpreise, die je nach Verkäufer stark variieren können, mit einer Toleranz von etwa ±100 €. Wenn du eine Gebrauchte zu diesen Preisen kaufst, kannst du davon ausgehen, dass sie auch in den nächsten 3 Jahren kaum Wertverlust haben wird. Durch die Inflation wird alles eher noch teurer.

    Bist du ambitioniert, kommst du nicht darum herum, die Top-Tier-Modelle von der Liste auszuprobieren.

    Als Erstes kaufst du dir eine Hauptwaffe. Da du bereits mit der P34 geschossen hast, empfehle ich dir die P8X. Das ist eine tolle Waffe mit vielen Griffeinstellungen und einem sehr guten mechanischen Trigger. Ist die P8X nicht verfügbar, nimm eine der anderen Top-Tier-Waffen, die gerade zu bekommen ist (Walther 500 Expert, Pardini K12, EVO 10).

    Willst du nicht viel Geld ausgeben, kannst du dich auch von der Liste nach oben hocharbeiten. Die FWB 65 würde ich allerdings auslassen. Sie ist schwer und inzwischen auch recht alt. Trotzdem schießt ein Kollege von mir damit immer noch konstant 90er-Serien.

    Bitte kaufe am Anfang keine Luftpistole mit E-Trigger. Wenn man sehr viel Pech hat, erwischt man ein Modell mit Elektronikproblemen, und das kann einem schnell den Spaß verderben. Mit einem mechanischen Abzug bist du auf der sicheren Seite. Du lernst und fühlst den Abzug deutlich besser. Ein elektrischer Abzug ist allerdings die Krönung deiner Reise, wenn du so weit bist. Das heißt, du hast bereits eine mechanische Waffe als Backup und schon eine Zeit lang Erfahrung gesammelt.

    Wo gibt es die Sachen zu kaufen und wo kann man die auch loswerden?

    gunfinder.de (Gebührenfrei beim Verkaufen)

    Hier gibt es immer wieder Angebote. Man kann direkt verhandeln. Am besten gleich ein Telefonat anfordern oder über WhatsApp weiterschreiben. Man kann auch nach einem Funktionsvideo fragen oder nach einem Foto der Waffe zusammen mit dem Ausweis. Frag immer, ob eine Abholung möglich ist. Lehnt der Verkäufer eine Abholung ab und möchte auch kein Video machen, kann es sich um einen Scam handeln.

    Zahle, wenn möglich, nur mit PayPal-Käuferschutz oder frage nach DHL-Versand per Nachnahme (Bezahlung bei Erhalt der Ware).

    egun.de (Gebührenpflichtig beim Verkaufen)

    Hier gibt es noch mehr Angebote. Setze dir einen Wecker und biete erst in den letzten Minuten. Wenn die P8X in der letzten Minute noch bei 900 € steht, solltest du nicht 1000 € eingeben, sondern direkt mit etwa 1350 € reingehen, da viele die gleiche Strategie haben und du sonst überboten wirst.

    Hier gibt es immer wieder Scammer, die eine EVO 10 oder P8X für unter 1000 € als Sofortkauf anbieten. Haben die Accounts noch 0 Bewertungen, ist es zu 99 % ein Scam. Wenn ein Preis zu niedrig ist, stimmt meistens etwas nicht.

    Wenn du dir beim Kaufen unsicher bist, schreib mir gerne eine PN!

    Ich besitze aktuell nur noch die P8X, die EVO 10 E und die Morini CM 200. Wahrscheinlich bleibt die Morini, und die EVO 10 E muss weichen.

    ne gebrauchte Lupi kann man sich ja auch holen, bevor man das große Geld auspackt. Match-LPs sind ziemlich wertstabil und lassen sichbei nichtgefallen oft mit wenig/keinem Verlust wieder weiterverkaufen

    Kann ich nur unterschreiben. Die eigene Waffe möglichst früh anzuschaffen ermöglicht Trockentraining, eine individuelle Einstellung sowie ausreichend Zeit, sich an die Waffe und den Abzugstyp zu gewöhnen. Durch den geringen Wertverlust ist es fast wie ein Ausleihen. Mit etwas Glück verdient man beim Weiterverkauf sogar noch ein paar Groschen.

    Aber laut dem Account-Info wirkt der Threads-Autor jedoch nicht wie ein völliger Anfänger. Daher stellt sich die Frage, ob diese Tipps überhaupt notwendig sind.

    Hallo miteinander,

    ich bin bisher nur ein stiller Mitleser gewesen, doch heute möchte ich mich einmal zu Wort melden.
    Als Anfänger ohne Trainer ist Hawkeyes Trainingstagebuch für mich ein wahrer Schatz. Er beschreibt darin nicht nur die Schwierigkeiten, sondern auch seine Lösungsansätze und das Ergebnis, das daraus entsteht. Am Ende jedes Eintrags steht immer eine Erkenntnis, etwas Echtes, das man mitfühlen kann.

    Letztlich gibt es kein festes Rezept. Jeder Mensch ist anders, bringt andere Voraussetzungen mit. Die Grundlagen mögen für viele gleich sein, doch ab einem gewissen Punkt zählt die Individualität, sie macht den Unterschied, sie formt den Weg.

    Was mich und sicher viele andere Anfänger hier besonders inspiriert, ist sein Ehrgeiz, seine harte Arbeit und der unerschütterliche Wille, sich stetig zu verbessern. Er lebt genau das nach, was er im Logo hat. Das Japanisches Wort für Kaizen, Verbessern durch verändern.

    Vielleicht haben einige hier mehr Erfahrung, sind die besseren Schützen, das mag sein.
    doch seid großzügig mit eurer Erfahrung, teilt euer Wissen mit Respekt.

    Lasst ihn seine Reise weitergehen. Denn genau daraus wächst Inspiration, für uns (die vielen Anfängern & passiven Mitlesern).