Beiträge von uodalrich

    Simalux hat doch grundsätzlich das Absehen in der ersten Bildebene. Insofern unterscheidet sich das Premium da nicht von den anderen Modellen. Wenn das Glas grundsätzlich auf 50m ausgelegt ist, brauchts auch keinen verstellbaren Parallaxeausgleich (ab Werk auf 50m gefixt) - wenn das Glas natürlich auch für 100m oder andere Entfernungen genutzt werden soll ist das sicherlich vorteilhaft. In den Artikelbeschreibungen werden mE auch nur beim Premium die 100m erwähnt was meine Vermutung stützt.

    Die wesentlichste Änderung dürfte die Ausführung des Absehens sein bezüglich des Ringdurchmessers und der Fadendicke. Insofern wurde wohl die Produktion verbessert, da heutzutage feinere Ätzungen des Absehens möglich sind als früher. Daher durchaus bei einer Kaufüberlegung wert, gleich auf das Premium zu wechseln.

    Ich hatte bisher immer die Hand in der Hosentasche, die meinen Autoschlüsselbund umgreift :stunned:. Hirni, ich weiß.

    Führt dazu dass ich bei Ständen nahe am Parkplatz ungewollt zig mal das Auto auf- und zuschließe :partying: . Ich hatte mir sogar schon mal ein extra Teil - quasi genähter Schmeichelstein mit Fingerausbuchtung -gemacht weil ich gewohnt bin auch mit der Nichtschusshand faktisch zu greifen (keine schmutzigen Tipps bitte ;)).

    Sollte schon zur Kfz-Schonung auf die Gürtelvariante umsteigen......

    Die CSP ist von der baulichen Ausprägung eher "alte Garde". Heißt, steiler Griffwinkel, kurze Visierlinie und Magazin im Griff, was sie nahezu null Kopflastig macht. Das macht sie vor allem für Schützen die das Gegenteil gewohnt sind etwas "unruhig" beim halten. Wir haben sie als Vereinswaffe (noch als Hämmerli X-Esse), weil sie unkompliziert ist und zudem simpler zu reinigen ist als alles was ich kenne.

    SpoPi solltest Du unbedingt mehrere ausprobieren, weil da sehr viele Faktoren einspielen. Der schon so oft zitierte Buinger hat Testwaffen der gängigen Modelle verfügbar: Pardini, Feinwerkbau, Morini und Walther. Er hat zwar keinen eigenen Stand, nutzt aber einen Vereinsstand in seiner Gegend bzw. versendet gegen Gebühr auch Testgeräte.

    Ich würde aber erst mal im Verein, oder bei Gastvereinen im RWK schauen, da hier auch so ziemlich alle Modelle kreisen und hier kriegst Du zudem die Erfahrung und persönliche Bewertung vom Schützen kostenlos dazu.

    GK: im Verein schießen zwei Mann die SIG (einer hat alles nur in nochmals nachgearbeiteten Club 30 - Versionen). Tolle Dinger, aber wenn die meine Sport II in die Finger nehmen, stanzen die die Ringe genauso präzise. Wird wohl doch mehr am Schützen liegen. Aber nun mal fast zum halben Preis und da kannst viel Mun dafür kaufen ;). Da schwingt im er viel Optik und Prestige mit und der Firmenchef kauft nun mal nur im oberen Preissegment. Zumindest seine 50er Serien geben ihm da nicht Unrecht :D.

    PS: Welche der oberen drei ist nun die SIG? :saint:

    Fürs Motorrad bekommst du nur Schuhe die über den Knöchel gehen. Halbschuhe zieht es dir bei einem Sturz aus, die sind sinnlos. Auch haben die meist innenliegende „Panzerungen“ zum Schutz der Füße, der Knöchel.

    Ja genau, weil ja eben die Knöchel bei einem Sturz sehr gefährdet sind.

    Gerri Bei Arbeitsschuhen würde ich nach der Stufe S3 schauen, da bei diesem Sicherheitslevel eine durchtrittssichere Sohle vorhanden sein muss, was den Schuh deutlich versteift. Da gibt es durchaus Modelle mit sehr flacher und verhältnismäßig schwach profilierter Sohle und freiem Knöchel. S1 und S2 bringen Dir für den Anwendungsfall nix.

    Spannendes Thema, da ich ja mit einer relativ alten SpoPi schieße, wo der Griffwinkel noch relativ steil ist. Das kostet Kraft im Handgelenk und ist in der Tat anfälliger für Abzugsfehler da die Hand- Hangelenksmuskulatur zusätzlich mehr mit dem Halten beschäftigt ist. Ich komme mit flachen Winkeln gar nicht klar, aber egal.

    Von Rink gibt es Griffe die schon von Anfang mit einer 7° Grad Stellung aufwarten, sind von der Grundidee - glaub ich - für Schützen mit linksdominanten Auge gedacht. Vielleicht würde das den Verstellbereich erweitern, aber wenn das notwendig wäre, würde ich auch erst mal sehen ob das Gründe hat die man eher angehen sollte.

    Bitte auch nicht zu ernst nehmen: Mal rein aus der Statik, da man beim Schießen ja bestmöglichst versucht sich von einem dynamischem System einem statischen anzunähern. Das wird mit Schuhen mit einer möglichst flachen Auflagefläche zum Boden unterstützt.

    Allerdings ist hier der Flächenschwerpunkt in seinem Verhältnis zur Last und Gesamtauflagefläche relevant. Soll heißen, dass bei Schützen die ihr Gewicht relativ weit vorne auf den Fuß bringen, viel Fläche an der Verse keinen Effekt hat und umgekehrt. Ab 60° erfolgt eh kein Lastabtrag mehr, sodass ab einem gewissen Punkt mehr Fläche keinen Mehrwert hat.

    Insofern ist das auch egal wenn bei Markus Blass der Schuhanteil "hinter" der Verse in der Luft hängt, er aber auf seinem Flächenschwerpunkt satt steht - was bei den Schuhen aber insgesamt schwer zu glauben ist :D.

    Wieder ein Besispiel wie individuell das alles doch ist.

    .......So wieder zurück zu mir: Ich trainiere hart mit allen möglichen Methoden mit stetig steigenden Verbesserungen in der Technik. Ich scheitere an der Wettkampfaufregung und der damit verbundenen Adrenalin-Ausschüttung im Körper. Diese bekomme ich bisher nicht gut reguliert, aber ich arbeite daran.

    Das KANN mit damit zusammenhängen das ich im Training NEBEN reinen Technik Trainings auch immer wieder mal Wettkämpfe schieße. .....

    Auch wenn mein Versuch zu deeskalieren evtl nochmal nach hinten los geht - es geht nur um ein Hobby, bzw einen Sport. Ich komme mir hier teilweise vor wie beim Fußball inmitten von Ultra's :evil:.

    Alles was ich schreibe KANN zutreffend sein, MUSS es aber nicht und ich bin niemandem böse der die Ansicht nicht teilt. Aber eins ist Fakt. Jeder tickt anders; was den einen zu Höchstleistung motiviert, funktioniert bei einem anderen überhaupt nicht und erzeugt das Gegenteil. Einen guten Trainer zeichnet aus, zu erkennen was bei wem am besten klappt - und das geht mE eh nicht in zeitversetzter Ferndiagnose, sondern nur live am Stand (und mit der Zeit das auch ausgiebig zu testen).

    Thema weiße Wand (da das vormals ultimative Bügelbrett zum Schluss ja nur noch als popelige Waffenablage gestrandet ist): Kann man durchaus mal machen und immer wieder mal mit einbauen, es aber sicher kein Heilmittel für viele andere Probleme sein kann. Behebt nämlich nicht das Problem, dass ich wenn's drauf ankommt immer ein Ziel anvisieren muss und keine weiße Wand. Insofern mag das zwar helfen Abzugsfehler zu minimieren, erhöht aber ggf die Fehlerquote unter Stress. Daher gilt bei militärischer Schießausbildung: "Train as you fight". Natürlich auch hier unter der Vorraussetzung dass die Grundlagen sitzen.

    Das mit dem Adrenalin Schub im Wettkampf kannst ja ja entweder nur selbst mit der Zeit (und dem Risiko dass es dabei noch schlimmer wird) lösen, oder mit einem professionellen Sportpsychologen vor Ort. An die DSB Profis: Gibt es beim DSB nicht immer wieder mal Lehrgänge zum Mentaltraining? Vielleicht würde das zumindest helfen Stressabläufen auf die Spur zu kommen.

    Zweite Variante: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Versuche so viele Wettkämpfe und Meisterschaften zu bestreiten wie Du kannst, oder wie wo anders (oder gar hier) schon gelesen, auf möglichst vielen Ständen als Gast zu schießen. Verbunden mit dem Ziel Deinem Kopf beizubringen, dass Wettkampf und wechselnde Standbedingungen keine herausragenden Ausnahmezustände, sondern der Normalzustand sind. Vielleicht bringt das den Stresspegel nach unten. Dass das möglicher Weise am Anfang erst mal mit schlechteren Ergebnissen einhergeht musst Du einkalkulieren.

    Zum Abschluss sei noch kurz erlaubt: Ich schieße auch Trap (aber jagdlicher Anschlag), was ja bekanntlich ein Reaktionssport ist. Auch mit Kenntnis aller Grundregeln zum Anschlag, Visierung, unterschiedlichen Vorhaltungen, unterlaufen oder überlaufen der Taube usw. passiert es mir doch je nach Tagesform immer wieder, dass ich wie ein Jack Russel beim Anblick einer Katze reagiere sobald die Taube kommt.

    Der vergisst alles was man ihm beharrlich beigebracht hat und denkt nur noch: KATZE!!! :combative:

    Auch wenn mich jetzt die meisten für blöd, unmotiviert, unehrgeizig und zu wenig leistungsorientiert halten, aber das habe ich als meinen Weg gewählt:

    Mein Ziel ist es im Training, im Wettkampf und so es denn passt auch bei Meisterschaften meinen Spaß beim Schießen zu haben und mit tollen und wertvollen Menschen zusammen zu sein. Das erfolgt mal mit Ergebnissen mit denen ich nicht gerechnet hatte, mit Ergebnissen die meinem eigenen Anspruch nicht gerecht werden und mit Ergebnissen die ich kurz danach schon wieder vergessen habe. Natürlich wäre da viel mehr möglich, aber ich brauchs nicht (ich weiß, dann hab ich bei den Meisterschützen nix verloren).

    Soll heißen; mancher will zum Mond, einem anderen reicht Rügen ;). Jeder hat andere Ziele und auch die Wege dorthin sind sehr vielfältig. Da ist es durchaus hilfreich zu wissen welche Wege andere gegangen sind - auch wenn man sie selbst vielleicht nicht gehen kann, oder will ..... möglicher Weise noch nicht; wer weiß das schon.....denn auch Ziele können sich ändern und manche Wege tun sich erst nach vielen Irrwegen auf.

    Und ich wünsche jedem dass er den richtigen Weg wählt um sein Ziel - nicht das, das andere für ihn festlegen - zu erreichen und damit glücklich zu sein. Sei es im Breitensport, sei es an der Spitze des Schießsports :coffee:

    nutze ich auch, und das Sola eigentlich mal gekauft, um Steckdosen sauber auszurichten und mittlerweile habe ich es dabei, um die Auflageständer zu prüfen, aber auch zum einrichten der Visierung ist es sehr hilfreich; Genauigkeit sehe ich nicht als Problem, wenn man über die Wiederholbarkeit prüft


    https://www.amazon.de/dp/B07CHQFQ43?…asin_title&th=1

    Das prüfen geht ja nicht über die Wiederholbarkeit, sondern über die 180 Grad Regel. So richtet man ja auch jedes Nivelliergerät aus bevor man loslegt - also das Teil das es vor der Erfindung des Kreuzlinienlasers gab ;)

    Warum sollen die dann ausgerechnet die Schützen bespaßen, beim Motorsport wäre das Interesse bestimmt noch größer.

    Was bringt es den Schweizern, haben die wirklich mehr oder gar erfolgreichere Schützen als der DSB?

    Haben die auch jüngere Kantone mit sehr niedrigen Mitgliederzahlen?

    Jetzt hab ich komplett den Anschluss verpasst.

    Geht's jetzt darum dass ein Verband mit ehemaligen Soldaten erfolgreicher im Schießsport ist? Soll das Militär den zivilen Schießsport "bespaßen", oder andersrum?

    Murmelchen Du liegst sowas von falsch. Bei einer Wehrübung bist du per se wieder aktiver Soldat und das hat mit Schießen sowas von überhaupt nichts zu tun. Eher mit Disziplinarbefugnis, Befehlsgewalt und rechtlichen Fragen des Beschäftigungsrechts, Unfall und Versorgung. Und niemand erzwingt eine Wettkampfteilnahme wenn du innerhalb des Grundkontingents bleibst. Da aber bereits eine VM ein Wettkampf ist verstehe ich die Aufregung nicht.

    Es liest sich jetzt so als wäre jede Verbindung zum Militär anrüchig......

    In der Denke des DSB natürlich. Das Militär wird nur für Katastropheneinsätze geschätzt, alles andere ist böse. Aber wie gesagt; selbst der VdRBw hat ein Problem mit Uniform oder ähnlichem.

    Zitat SpO: "Bekleidung die den Eindruck der Zugehörigkeit einer paramilitärischen Organisation......, das Tragen von Uniformen aller Streitkräfte.......ist nicht gestattet." Da kann man jetzt streiten wer wann warum welchen Eindruck hat.

    Das ist jetzt für Mädels in ihren pinken Phantasie-camouflage-Teilen irgendwie doof :D

    Solange schon die Klamotten ein Problem darstellen, braucht man sich über Waffen und deren wie auch immer geartete Verwendung in Sport und Inübunghaltung keine Gedanken machen. Da hat die Schweiz und ihre Gesellschaft einfach ein gesünderes Verhältnis zu ihrem Militär. Da sind Soldaten keine Mörder.....

    Ich muss das Thema aus der Versenkung holen.

    Für mich unverständlich, dass der DSB da nicht offen herangeht. Viele Vereine kommen doch über 10 m nicht groß raus, warum nicht zusammenarbeiten.

    Die Schweizer sind da nicht so verklemmt. So läuft es bei den Eidgenossen, ich hoffe mal das Video zerstört keinen ideologischen Unterbau 😉 https://youtu.be/gel71AtNiuA?si=EeQSeM4Ihb7aFM_y

    Wir sind halt zum nicht die Schweiz und der DSB nun mal ein reiner Sportschützenverband. Der möchte nicht mal im Ansatz mit irgendwas wie Militär in Verbindung gebracht werden - was ich zwar in der Ausprägung übertrieben finde, es aber nachvollziehen kann.

    Btw: noch nicht mal der Reservistenverband ist da mit sich im reinen. Da kann ich das allerdings überhaupt nicht nachvollziehen :stunned: