Beiträge von uodalrich

    Guten morgen Johannes,

    auch wenn es vom Beschaffungsaufwand bequemer wäre beide gleichzeitig zu beschaffen, bin ich MiGoe 's Ansicht erst mal nur über die KK nachzudenken.

    Was die üblichen Verdächtigen bei den aktuellen Modellen angeht solltest Du unbedingt möglichst viele zumindest in der Hand gehalten haben. Auch die alten GSP sind super SpoPi und wenn alles passt, warum nicht. Allerdings preisen die Händler die sehr gerne als "top Zustand, wenig geschossen" usw an, weil die nun mal sonst ewig liegen bleiben. Ist halt wie immer eine Frage des Budgets.

    Ich schieße seit über 30 Jahren die Hämmerli 280 (2. Serie) wartungs- und störungsfrei - wenige Munitionsversager ausgenommen - habe auch die meisten anderen SpoPi schon schießen können. Z.B Hämmerli X-Esse, SP 20, Erma ESP 85,Matchguns MG2 , FWB AW 93, Walther SSP und GSP, Morini CM 22 und natürlich auch Pardini SP RF.

    Jede davon fühlt sich anders an, jede verhält sich im Schuss anders und jede hat auch irgendwo ihre Eigenheiten. Gut sind sie alle. Tatsächlich abraten würde ich nur von der Erma, da ich persönlich keinen einzigen Schützen kenne der mit seiner zufrieden ist.

    Anfassen, wann immer möglich schießen und dann den Bauch entscheiden lassen. Ich persönlich würde keine alte GSP kaufen. Die sind bei uns auch nur noch bei Altschützen im Umlauf, die alle Schaltjahre mal zum Schießen kommen. Ich kenne bei der GSP auch die "Marker" für eine hohe, oder niedrige Schussleistung nicht was es für mich schon schwierig machen würde.

    GK: CZ 75 mit SA ist jetzt sehr vage da eine Shadow mit dem SP 01 Griffstück auch eine CZ 75 ist. Wahrscheinlich ist es eine 75 B und die ist fürs sportliche Schießen nicht wirklich gemacht. Wenn er an der "Optik" was machen will wird die wohl auch noch ne starre Visierung haben (evtl als jagdliche FS-Waffe genutzt). Aber wenn Du die Möglichkeit hast sie probezuschießen, dann mach das. Eine Sportpistole ist sie definitiv nicht.

    Da stellt jemand eine legitime Frage. Eine Diagnose wird auch nicht erbeten und schon wird gleich mal wieder die Frage selbst zerpflückt.
    Ist das mittlerweile deutsche Diskussionskultur?

    Die Frage war:

    "Hat jemand von euch Erfahrung mit Schrittmacher und GK Pistolenschießen?".

    Wer keine Erfahrungen damit hat, kann doch das Thema einfach als gelesen markieren oder es einfach ignorieren. Alle anderen seien gerne zur Diskussion aufgerufen.

    Also Bitte X/

    Wirklich leise ist ein Schalldämpfer bei Zentralfeuerwaffen auch nicht zudem sind die dynamischen Disziplinen nicht gerade die Stärke des DSB und ich will mich bei den anderen nicht mit guten Ratschlägen revanchieren.

    Warum soll das nicht gehen, Schütze hat auch kein Problem damit wertvolles Kulturgut zu tunen.

    Der Schalldämpfer ist für mich der Kleinwagen mit E Motor im Programm einiger Hersteller um weiter ihre 8 Zylinder zu verkaufen.


    Nicht nur nach dem WaffG von 1972, sondern in verschiedenen Bundesländern auch schon vorher weil vom Kriegswaffenkontrollgesetz verboten.

    Lass es einfach. Ist das ein DSB-Thread? Dann hab ich das Thema noch wesentlich falscher aufgenommen als befürchtet.

    Wenn Du zu GK-Disziplinen außerhalb des DSB keinen Bezug hast, dann wäre es auch nicht schlimm mal nix hinzuwürfeln.
    - "Schütze" der wertvolles Kulturgut tunt...wer soll das jetzt wieder sein?
    - Kleinwagen, E-Motor, 8-Zylinder zum Thema Schalldämpfer...häh?

    Ich bin fast überrascht dass Du zum Thema KrWaffKontrG nicht widersprichst und inhaltlich ergänzt. Meine Anerkennung - es sei denn ich habe den Widerspruch nicht erkannt.

    Was macht bei einer Selbstladebüchse, den Unterschied, wenn sie im traditionellen Holzschaft oder wie eine Schmeisser daherkommt? Selbstlader waren noch nie verboten. Es gab nur ein Verbot nach Aussehen. Dies wurde von der Regierung Schröder mit einem Grünen Innenminister abgeschafft, dir Vorschrift wurde als das erkannt was sie war, unsinnig. Inzwischen wird wieder über so einen Paragraphen gesprochen.

    Mir brauchst Du das nicht erzählen. Das war nur ein Beispiel für die angeblich fortlaufenden Verschärfungen die in diesem Falle einfach nicht zutraf.

    ..............

    Ich habe da noch von keinem gehört dass der Verband ihn gehindert hat Schießsport im angeboten Rahmen zu betreiben.

    Wer andere Ansprüche hat muss sich halt Mitstreiter suchen und sehen das das Programm erweitert wird oder eben einem entsprechende Verband beitreten oder gründen.

    Eben. Darum gibt es auch nicht nur den einen Verband, sondern mehrere, die alle ihre Schwerpunktdisziplinen oä haben.
    Jeder kann wechseln oder gar allen Verbänden beitreten.
    Da sollte doch für jeden was dabei sein :)

    Hansaxel Verzeih´ ich bin davon ausgegangen dass es grundsätzlich um die gepante Änderung des WaffG geht. Mein Fehler beim Lesen des Eingangsthreads.
    Die Möglichkeit mit Schalldämpfern zu schießen sähe ich als einen Schritt zu, auf die Kritiker des "lauten" Schießsports. Kommt daher, dass ich sowohl im privaten Bereich als auch dienstlich mit der Thematik zu tun habe/hatte und es da immer mehr Ärger mit Anwohnern oder militanten Pazifisten (ein Widerspruch in sich) gibt.
    Da sich der VDB wohl hauptsächlich als Lobbyverband des Waffenverkaufs gegen negative Änderungen des WaffG einsetzt, dürfte ihnen ein weiterer Kundenkreis bei SD willkommen sein.
    Es wäre zumindest eine Möglichkeit den Schießsport teilweise sozialverträglicher zu machen. Vor allem da dynamische Diszipinen mit hoher Schussbelastung immer mehr hochkommen.
    Dass das bei vielen Waffen (die angemerkten Ordonanzgewehre zB) gar nicht geht, muss ja kein Grund sein es nicht bei denen einzusetzen wo es sehr wohl machbar ist. Einen Blast Deflector zB nutze ich auch nicht für mich, sondern um den Schützen neben mir das Leben angenehmer zu machen.
    Mein Herz hängt aber auch daran nicht ;). Insofern alles gut.

    jomei Ich sehe im Grundsatz keine Ungleichbehandlung von Jägern und Sportschützen. Da beides nicht gleich ist, muss man es auch nicht gleich behandeln. Und JA, ich bin im Großen und Ganzen mit dem WaffG zufrieden.
    Was ich für den Sport brauche, kann ich mir mit dem entsprechenden Bedürfnis holen.
    Dass das Amt mich bezüglich einer sorgsamen Waffenaufbewahrung kontrolliert begrüße ich sogar ausdrücklich und ich kann mich über die zuständigen Bearbeiter im Amt nicht beschweren, sondern würde ihnen - zumindest für meinen Bereich - sogar ein großes Lob aussprechen. Die arbeiten für den Schützen und nicht gegen ihn :dreaming:

    Und: Die ständigen "Verschärfungen" erlauben Sportschützen den Erwerb und Betrieb von AR15 und ähnlichen (quasi kriegswaffenähnlichen) Schusswaffen, welche vorher nie denkbar waren. Also die (in Teilbereichen auch durchaus notwendigen) Änderungen, oder Anpassungen des WaffG müssen nicht immer nur negativer Natur sein.
    Da darf man auch mal positiv bleiben :whistling:

    Hansaxel Bisher sind Schalldämpfer gar nicht erlaubt. Eine Pflicht ist schon aufgrund der technischen Voraussetzungen absurd und ich schrieb extra "zuzulassen", nicht "vorzuschreiben".

    Was soll man zu einer entsprechenden Lockerung diskutieren? Etwas zu dürfen bedeutet nicht es zu müssen. Es ist nur die Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen und wer das nicht mag lässt es einfach.

    Natürlich geht bei uns niemand ohne Gehörschutz auf den Stand. Wir haben extra für Gäste Gehörschutz vor dem Eingang zum Stand. Ich kann mir nicht denken dass es irgendeinen Verein gibt der das anders handhabt.

    Ordonanzgewehr? Ja, meine Schweden und 98er sind laut. Beantwortet das die Frage falls es eine war?

    Und die ollen, in fast jedem Thema wiederkehrenden Vergleiche vom (unnötig) "hochgerüsteten Kreisklassenschützen" zum Toplevel. Ich weiß nicht was das immer soll. Aber anscheinend wäre es standesgemäß wenn die Kreisklasse mit Knicklauf oder Seitenspanner schießt...

    Es wäre grundsätzlich wünschenswert Schalldämpfer auch für Sportschützen zuzulassen - würde allen nützen. Nämlich denen die schießen und vor allem denen, die sich zB über Schiesslärm bei offenen Ständen aufregen.

    Die ganzen anderen Aufreger kann ich leider nicht nachvollziehen. Vielleicht geht es den meisten Verbänden ähnlich.

    Krass was bei Diabolos für ein Aufwand getrieben wird, Respekt.

    SpoPi putzen - wenn das Geschossfett aus dem Patronenlager in alle Richtungen spritzt, dann ist Zeit zum putzen 😉

    Das Gewicht der Munition ist für mich nur dann relevant, wenn ich die für alle Kaliber mit dem Moped einkaufe und aufpassen muss dass mir voll beladen das Topcase nicht herunter kracht 😂

    Ohne eine "technisch gegebene Wiederholgenauigkeit" kannst du aber deine eigenen Fehler nicht finden.
    Du schießt eine 8 und denkst der Fehler wäre bei dir und du fängst an einen Fehler zu suchen den es garnicht gab bei dem Schuß weil einfach die Munition schlecht war.
    So verzettelt man sich und wird eher schlechter als Besser.

    Oder eben es war durch Schützenfehler eine 7,9 und die "schlechte" Munition hat es auf die 8 gerettet. Bei eingespannt in der Maschine können wir gerne über reproduzierbare Zehntel reden, nicht solange ein Mensch das Sportgerät in Händen hält.

    Zuckerklatsche Als Disziplinfremder fand ich es ganz nett nach all den Jahrzeznten wieder etwas über Physik und Dynamik zu sinnieren. Aber ich verstehe langsam Deine Intension nicht mehr.

    Entweder bist Du ein Schütze der verlässlich die 10.9 schießt und der wissen möchte woran es liegt wenn er mal ne 10.8 hat, oder

    Du bist es leid dauernd die 10.9 zu schießen und möchtest wissen an welchen Stellschrauben Du drehen musst um endlich mal eine 10.8 zu haben.

    Du kennst das Formelwerk und kannst Dir alles theoretisch herberechnen. Da erhältst Du einen Wert, der sich in der Praxis nun mal leider nicht reproduzieren läßt, da die möglichen Variablen bei der Berechnung ausgelassen werden, in der Realität aber immer da sein werden. Insofern ergibt das Ganze keinerlei praktischen Nutzen da Du auch nach dem zehnten gleichen Versuchsaufbau wie oben, beim Schuss jedesmal andere Ergebnisse haben wirst. Es gibt hier schlicht und ergreifend keine Wederholhenauigkeit auf den Zehntel. Das muss man halt auch mal akzeptieren.

    Und vorweg: Nein, ich werde den Versuch nicht durchführen um Dir das zu beweisen. Da Du das wissen willst, musst Du Dir die Arbeit schon selber machen. Den Aufbau hast Du Dir schon ausgedacht, jetzt suchst Du nur noch jemanden der das macht.

    Der Rink-Griff ist halt allein durch die Verstellung der Handballenauflage mit den zwei Gewindestiften schon überlegen.

    Ausserdem kann man nen Rink-Griff - bei Pistolen, die von unten durch den Griff geschraubt werden - ohne Demontage der Handballenauflage demontieren, was beim Anpassen IMHO auch sehr praktisch ist.

    Ich habe für meine SpoPi mehrere Griffe ‐ auch Rink - und sehe bei der Hanballenauflage keinen Vorteil. Ob eine, oder zwei Schrauben; wenn eingestellt und fixiert halten beide Varianten. Sofern man öfter an die Handdicke anpassen will, sind die zwei Schrauben beim Rink aber in der Tat komfortabler was das einstellen angeht.

    21stage Verstehe ich das richtig, dass Du bisher nur diese eine LuPi geschossen hast und diese wegen des nicht passenden Griffs ausschließt?

    Im Grunde muss Dir das Gesamtsystem passen und Optik - also gefallen - ist zwar ein Kriterium, welches aber in der Prio erst mal weiter hinten anstehen sollte. Wie von anderen empfohlen erst mal nen Händler suchen der die Möglichkeit bietet die unterschiedlichen Modelle (in unterschiedlichen Griffgrößen) in die Hand zu nehmen. Ansonsten werden doch im Verein sicher auch verschiedene LuPi's geschossen. Ggf auch mal in den Nachbarvereinen schauen (kommen ja sicher zum RWK vorbei) und da versuchen was in die Hand zu nehmen. Hier kannst Du dann auch gleich mal die Erfahrungen damit abgreifen.

    Blind nach gefallen, und dann noch ohne Griff, zu kaufen würde ich persönlich nie in Erwägung ziehen. Lieber etwas mehr Zeit für die Entscheidung nehmen, als hinterher lange unzufrieden zu sein. Das was Lanfear unter #8 geschrieben hat ist ne super checkliste aus der man seine Reihung ziehen kann.

    Hansaxel Natürlich ist das auf dem Stand nicht so. Schrieb ich ja unten. Mir ging es nur darum die physikalische Grundannahme zu definieren.

    Eben weil fast die gesamte "Formel" in der Realität nur aus Variablen besteht, wird das Ergebnis auch immer variabel sein. Den größten Faktor den man beeinflussen kann ist die Herstellungsqualität und den kann man als Schütze nur durch Schusstests und ggf noch ausrollen in seiner Auswirkung minimieren.

    Ob sich das Ganze dann verlässlich im Zehntel, Hundertstel, oder nur Tausendstel Bereich auswirkt wird wohl niemand genau sagen können. Daher in der Tat alles sehr theoretisch. Die Abweichung die bei einem Schuss den einen Zehntel kostet, kann sie mir beim nächsten ggf wieder bringen ;)

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass eine konstante V0, bei gleichbleibendem Geschossgewicht und (runder) Geschossform aus dem selben Gewehr immer exakt an der gleichen Stelle einschlägt, sofern die Umweltbedingungen immer gleich sind. Die Reibung lassen wir mal außen vor, dürfte aber ebenfalls eine Rolle spielen.

    Eine nur unterschiedliche V0 sorgt dann nur für Hoch- oder Tiefschüsse. Eine unterschiedliche Masse durch die Erdanziehung ebenfalls, da die Flugbahn nur gestreckter oder gestauchter wird. Eine unterschiedliche Form sorgt jedoch durch seinen nicht zentrischen Schwerpunkt für ungleichmäßige Luftverwirbelungen im Flug und durch dieses "Trudeln" kann die Abweichung in jegliche Richtung erfolgen. Wie sehr dürfte nicht zu berechnen sein.

    Da sich nun bedingt durch Jahreszeit und die unterschiedlichen Stände die Umweltbedingungen zusätzlich laufend ändern, ist dieser Faktor in der Rechnung immer eine Variable.

    Das wäre zumindest meine Bewertung ohne den Anspruch auf Richtigkeit wenn man die Abweichnungen aus Herstellung, Transport und Benutzung vor Ort weg lässt.

    Das Durchschnittsalter der Deliktbegeher hat mich durchaus überrascht. Allerdings ist nicht herauszulesen in welchem Verhältnis die Taten mit Militärwaffen zu denen ohne stehen.

    Leider nun auch in der Schweiz die müßige Diskussion sich erstmal wieder auf das Tatwerkzeug zu stürzen (weil so schön einfach) und nicht mit den Tätern und ihren Motiven zu befassen. Die Eidgenossen werden das aber sicher nicht so einfach hinnehmen.

    Bin gespannt.

    .......Ausgerechnet Schießen muss von Kindesbeinen an betrieben werden.

    ......


    Warum dann in Konkurrenz treten, besonders wenn die Gemeinschaft so wichtig ist.

    Bin ich ja komplett bei Dir. Es ist halt nur schwierig.

    Die Konkurrenz ergibt sich schon dadurch, dass jeder Verein gerne Beiträge einziehen und überleben möchte 😉.