Beiträge von uodalrich

    Zu "Anfängertagebüchern" im allgemeinen.

    Ich würde empfehlen sich die bereits sehr ausführlichen "Tagebücher" im Forum anzusehen und erst mal daraus die Punkte herauszuarbeiten die sich für einen selbst gut anfühlen. Das ganze zeigen von Ergebnissen, anfänglichen Erfolgen und dem Punkt wo es eben nicht mehr so schnell geht, oder man auch mal ein paar Schritte (oder Ringe) rückwärts geht führt dazu, dass sich die Kollegen mit dem "einzig wahren Weg" nicht mehr ausreichend berücksichtigt sehen und die anfängliche Euphorie ins Gegenteil kippt. Da wird's dann recht schnell pampig und vorbei ist es mit der väterlichen Zuwendung.

    Nicht umsonst ziehen sich viele Neulinge wieder zurück nachdem sie ihre Anfänge hier erst freudig mitgeteilt haben und dann Wissen und Erfahrung aus Jahrzehnten - mit dem Anspruch an sofortige Umsetzung und Erfolg! - an den Kopf geknallt bekamen.

    Was keinesfalls die Quallität und den Nutzen der manigfaltigen Tipps in Frage stellen soll. Das will ich ausdrücklich betonen. Aber man kann auch jemanden mit Wissen erschlagen und sollte auch jedem vielleicht zugestehen auch mal erst die Fehler zu machen die es einem ermöglichen daraus zu lernen. Denn oft braucht es auch die Erkenntnis des Warum um das Wie zu verstehen.

    Gut Schuss und nicht falsch verstehen :coffee:

    Der Python läuft, aber meine Abzugstechnik =O da muss ich dean arbeiten.

    Ich habe gehört es gibt keine ersatzteile mehr für den Python.

    Wenn Mal die Feder bricht, was dann?

    Der Python ist doch so verbreitet, dass der Tuning- und Zubehörmarkt eigentlich gut aufgestellt sein müsste. Python, S&W 686 usw sind zuverlässige und präzise Arbeitstiere, die noch einige Jahrzehnte in Schützenhand sein dürften. Federn und klassische Verschleissteile sind aktuell noch gut zu bekommen. Ggf vorab schon mal Teile auf Vorrat ;)

    Auch das Absetzen will gelernt sein, denn manchmal erwischt man sich dabei, dass man den Schuss unbedingt noch raushauen möchte...

    Oh ja, das kenne ich :D - leider.

    Ebenso das nachhalten, wo elektronische Stände dazu verleiten sofort auf die Anzeige zu schauen anstatt sauber nachzuhalten. Die Antwort ist dann immer: "Der Schuss ist doch schon raus". Dass sich unbewusst die Körperspannung unmerklich vorher schon auflöst vergessen viele. Wir schalten die Bildschirme dann auch gerne mal aus ;)

    Sicher sollte man auf die Vorgaben eingehen, muss aber auch sagen dürfen wenn etwas nicht passt. Bei KW ist nun mal die Munition der Kostenfaktor.

    Soso, zum einen verstehe ich nicht warum eine CZ die in seinem festgelegten Rahmen liegt nicht passt, und eine STP die den komplett sprengt die richtige Pistole sein soll/kann?

    Btw, Munition? Kostet die bei beiden Pistolen jetzt auch noch unterschiedlich? :D

    Und nun muss man sich mal unbedarfte Zuschauer vorstellen. Die wissen überhaupt nicht, was in den Schützen vorgeht. Was alles notwendig ist um dahin zu kommen wo die Schützen sind. Egal auf welchem Niveau die auch immer schießen mögen. Dies den potentiellen Zuschauern nahe zu bringen, ist da noch schwieriger.

    Nun ja, es weiß auch niemand was in einem Fußballspieler vorgeht. Trotzdem rennen sie zu hunderttausenden ins Stadion. Ergo: was interessiert mich was der Typ gerade denkt während er gefoult wird oder am Tor vorbeischießt. Schießsport ist nur für diejenigen interessant die ihn ausüben. Alle anderen nehmen Meditonsin zum einschlafen.

    Bromfiets Warum? Wenn ich schon lese was für ein Thema ein reines Unterstützungsmittel auslöst vergeht mir die Lust drauf. Das Talent des Schützen tritt immer mehr in den Hintergrund, die technische Ausstattung - bis hin zum Klotz auf den die Pistole aufgelegt wird - wird (bzw. muss) geregelt werden bis zum geht nicht mehr etc.

    Ich komme mir vor als würde man einem Marathonläufer vorgeben auf welchem Untergrund er zu laufen hat, in welchen Prüfkasten seine Schuhe passen müssen, bei denen die Sohle aber nicht mehr als 2cm über den kleinsten anatomisch möglichen Seitenwinkel des großen Zeh's hinausragen darf, wie die Länge seiner Schnürsenkel zu sein hat - geschweige denn von der Art der Schnürung, wie eng sein Laufshirt sein muss und ob es aus dem selben Material sein darf wie die Hose. Ob er eine Mütze tragen darf und ob diese die Ohren berührt, eine Spoilerwirkubg haben darf um den cw- Wert zu verbessern bzw ob es zulässig ist die Mütze länger zu machen und die Ohren freizuschneiden, ob er die Arme beim laufen anwinkeln darf oder ob diese am Hosenbund (mit einem vorgegebenen Finger eingehakt sein müssen. Der Gummi im Hosenbund wohlgemerkt mit einer Zug- und Haltekraft die nicht höher sein darf als ......

    Ich weiß, maßlos übertrieben und sehr polemisch. Aber genau so komme ich mir manchmal vor wenn ich Themen zum erlaubten Material bzw Regelwerk mitlese. Zeffix, soll doch jeder das als Auflage nutzen was er mag. Was die größten Vorteile verspricht wird sich durchsetzen und verbreiten. Wer auf anderem Material besser schießt - so what.

    Man kann Rahmenprogramme stricken noch und nöcher, dann wird halt das Rahmenprogramm interessanter - der eigentliche Sport deswegen noch lange nicht.

    In Fusballstadien sind die wenigsten Zuschauer selbst im Sport aktiv. Im Schießsport fast ausschließlich. Insofern gjbt es halt Sportarten die massentauglich sind und andere nicht. Wenn man an der Attraktivität des Sport was ändern will muss man an sehr vielen Schrauben drehen. Bisher ist das nun mal vor allem für den interessant der vorne steht und schießt undnich erkenne nicht, dass auf Verbandsebene überhaupt mal was ausprobiert wird.

    Warum bei LG z.B. keinen Duellmodus einführen wo alle Schützen in einem sehr begrenzten Zeitrahmen gleichzeitig schießen müssen? Direkter Vergleich zw den Schützen möglich, mehr Spannung, sicherlich mehr "oh's" und "ah's" bei Zuschauern usw. Gibt's doch nur beim Stechen, oder? Also auch nur ab und zu am Ende eines Wettkampfes.

    Ja, die 10.9 wird seltener und die Ergebnisse sicherlich auch "schlechter", aber wäre das tatsächlich schlimm? Wenn man den Sport nur in Ergebnissen denken will bestimmt, wenn man einen Sport mal irgendwie anders machen will, bestimmt nicht.

    Wenn ich mir die ganzen KK/GK (KW) Disziplinen mit Duell, Zeitserien, BSSB- GK Kombi usw vorstelle ist man bei LG/LP .... hm, wo lebendiger geworden? In meiner Empfindung wird das immer statischer und gähniger.

    Nur mal aus Interesse, weil ich da nur mitlese. Bin da sportlich nicht unterwegs, spiele aber immer wieder mal mit dem Gedanken in LuPi Auflage einzusteigen.

    Ist der Begriff "rutschhemmend" in dem Zusammenhang bisher irgendwo klar definiert? Bisher kenne ich diese Bezeichnung mit eindeutiger Klassifizierung aus dem Fußbodenbereich wo ja von R9 bis R13 die rutschemmende Wirkung von Bodenbelägen definiert und klassifiziert ist. Aufgrund der Reibungswerte ist ja im Grunde jedes Material irgendwie rutschhemmend.

    Wenn man relativ deutungsfrei bleiben will wird man wohl bei Metall landen, da hier die Möglichkeit sich durch eigenes Zutun einen Vorteil zu verschaffen (wie zB Holz anfeuchten) geringer erscheint. "Glatt" ist ja auch nur eine Form von "sehr wenig rauh" und der Übergang ist fließend 😆. Wenn das bisher den Kampfrichtern belassen wurde das zu bewerten, klingt das für mich in der Umsetzung echt schwierig.

    @alle

    Vollkommen boogie. Wenn der TE von ca. 2200€ schreibt ihm dann Pistolen für den fast dreifachen Preis anzuloben :distracted:

    Wie Pistoletti geschrieben hat: Eine Sport II ist über jeden Zweifel erhaben und hat einen Sahneabzug. Die Arex ist bei einem Vereinsmitglied gerade im Zulauf und irgendwann kann ich da was zu sagen. Die Target 2 hat mich in Sachen Abzug enttäuscht (hatte die aber nur mal in der Werkseinstellung in der Hand, aber nicht geschossen) und statt zur Taipan würde ich zur Viper greifen. Tanfoglio ist auch keine schlechte Wahl und wenn in dem Budget ne gebrauchte, deutsche X5 zu kriegen wäre - definitiv die.

    In dem Preissegment gibt es nun mal nicht sehr viele gutenPistolen, aber die es gibt sind zumindest ihren Preis wert.

    Und im Ernst: 20 Sekunden bei 5 Schuss reichen ja schon fast um zwischendrin abzusetzen, denn eigentlich sind es nur 4 wenn der erste direkt beim Start schon fällt.

    Wir drehen uns im Kreis. Leachimsachet hat zumindest mal ein paar Ansätze genannt, die geeignet wären etwas mehr Spannung von Anfang an in den Wettkampf zu bringen. Das sollte man nicht kaputtreden wenn man wirklich etwas ändern wöllte.

    Also wenn ich als dem Schießsport zugeneigter es schon irre langweilig finde zuzusehen.... Man muss es ja nicht auf Teufel komm raus beschwören. Dadurch wird es auch nicht interessanter und wenn ich versuche am Stand Stimmung reinzubekommen ohne an der Disziplin selbst zu drehen, dann sieht sich das Gejohle zuhause trotzdem keiner an.

    Schützen nehmen das Gewehr auf, zielen Minuten lang um dann das Gewehr ohne einen Schuss abgegeben zu haben zur Seite zu nehmen um dann erst mal zu laden "gähn".....

    Wenn nun der Unkundige nach einer gefühlten Stunde "Standbild" (wenn keine Trefferanzeige eingeblendet wäre) immer noch nicht weiß ob der Schütze schon geschossen hat oder sich gerade in seiner mentalen Welt zur Vorbereitung, Einleitung, Nachbereitung (oder was auch immer) des Schusses befindet, wie soll der Sport dann Außenstehende an den Bildschirm fesseln? Da ist Wurfscheibe - vor allem Skeet - schon eher bildschirmtauglich und man muss keinem erklären was da vor sich geht.

    Männersynchronschwimmen wäre mit Sicherheit ein hochprofessioneller Sport, aber auch ganz sicher nix für ne große Bühne. Manchmal muss man Gegebenheiten einfach akzeptieren.

    Das würde aber doch dann heissen, dass bei einem Vereinsabend wo auch Jugendliche schiessen, eine Standaufsicht nicht ausreicht und eben einer mit JuBaLi oder (VÜL im BSSB) dabei sein muss.

    Wozu gibts dann die Standaufsichten Lehrgänge? Nur für Ü18? Kann ich mir fast nicht vorstellen

    Das liegt vereinfacht gesagt daran dass die Standaufsicht für die Schießsicherheit im Allgemeinen verantwortlich ist (die ist nun mal altersunabhängig verbindlich) und für die Jugendarbeit mit Obhutspflichtigen - siehe Vorbeiträge - eben noch besondere Anforderungen gelten.

    AndiG Das was Du beschreibst, ist die Stimmung vor Ort die davon lebt wie der Verein das dann durchführt, moderiert und mit Masse ist es halt die Fanbase der schießenden Mannschaften. Warum hilft die Hochrechnung von Meyton? Weil sonst auch nur die letzten fünf Schuss interessant wären.

    Ja, als Schütze kann man sich vorstellen wie sich die Kontrahenten fühlen und wie sie dem Druck standhalten, damit umgehen oder gar positiv nutzen - und noch vieles mehr. Aber das sich eben alles Dinge, die man sich nur deshalb vorstellt weil man selbst im Metier unterwegs ist. Fußball, besagtes Biathlon und viele Sportarten mehr finden aber bei Menschen Anklang, die mit dem Sport selbst nix am Hut haben. Bierbäuchige Herren im Rippunterhemd die am Fernseher Fußball und auch Biathlon in Dauschleife schauen ohne selbst auch nur unfallfrei einen Ball aufheben zu können. Die schlafen bei Streams von Schießevents in drei Minuten ein.

    Was ich sagen will ist, es gibt eben Sportarten die vor allem aufgrund ihrer Dynamik und ihrem Aufbau per se Spannung und Unterhaltung bieten und andere, die wie ein tolles Bild statisch im Louvre hängen und nur von Kunstliebhabern geschätzt werden. Schießen ist halt wie die Mona Lisa - ein Kunstwerk das in erster Linie für andere Künstler interessant ist;).

    Ein Beispiel, warum Dynamik vielleicht auch nicht alles ist: Radrennen. Wobei die Dynamik in diesem Sport dann auch wieder irgendwie halb statisch ist. Ein Batzen Fleisch, gemischt mit viel Carbon und Speichen rollt über die Straße und an ein paar Stellen, alle paar Stunden versucht einer auszureißen whow, yeah...... Ich kenne einen einzigen Menschen der sich im Fernsehen Radrennen ansieht - und der ist auch Radrennfahrer.

    scherge Jetzt bin ich ja selber Schießsportler und weiß um die "Spannungsanteile" des Wettkampfes, oder des Sports allgemein. In unserem Verein werden Wettkämpfe auch über 4 große Bildschirme in den Gastraum übertragen (in dem sich nicht nur Schützen einfinden), aber sogar da ist Zahl der Zuseher die spannend mitfiebern im Vergleich zu denen die halt nur nebenbei draufschauen überschaubar.

    Ich habe bei der letzten DM-Teilnahme LG meiner Schwester auch versucht mit Spannung zu verfolgen was sich da tut, bin dann aber durch die Stände und die Anlage spazieren gegangen, bin durch andere Wettkämpfe geschlendert, weil es mir schlicht und ergreifend zu langweilig war. Im Duelldurchgang SpoPi bin ich da durchaus länger gestanden.

    Ein Sport der wie ein Standbild wirkt, fesselt nun mal keinen.

    Ihr vergesst im Biathlon dass das Schießen - u.a. auch die Schießzeit - direkte Auswirkung auf das Laufen und andersherum hat. Die Kombination und Dynamik macht die Spannung aus.

    Würden die Biathleten nur am Stand stehen und jeder würde in ewiger Zeitschleife seine Schüsse abgeben, wäre der Zuschauereffekt auch der gleiche wie bei Oma Hedda's Tischfeuerwerk am 75. Geburtstag.

    Also passt zwar die Pflanzenfamilie, aber eine Paprika macht halt optisch auch mehr her als eine Kartoffel ;)

    Da schießen für mich Ausgleich und Hobby ist, ist mein einziges Ziel den Spaß und die Freude am Schießen zu behalten.

    Natürlich leidet der Spaß wenn die Ergebnisse unter den selbstgesetzten "Zufriedenheitswert" sinken. Da ich aber nur Breitensportler mit Spaß an der Breite bin (SpoPi, GK KW, KK LW ,Ordonanzgewehr, Trap, PCC usw.) sind die gesteckten Ziele nicht so wahnsinnig hoch. Da wo ich RWK schieße ist mein Ziel natürlich in Ringen zu messen, weil da die ganze Mannschaft mit dran hängt. Aber solange da das Mannschaftsmittel locker erreichbar bleibt, mache ich mir auch da keinen Kopf.

    Ein Grund nicht beim Stammschießen mitzumachen (das ich super finde) ist, dass ich keine Lust habe meine Beiträge im Verhältnis zu meiner Schießleistung bewerten zu lassen wenn ich in der 2.40 nicht mindestens 280 anzubieten habe. Und da fallen mir hier genügend Kunden ein, sorry.