Beiträge von swissshooter84

    Hast du das FWB 2800 nach dem Munitionstest dann gekauft.

    Ich war eigentlich da um ein LG zu kaufen ;)

    Bei dem "Händler" handelt es sich um den Importeur für Feinwerkbau in der Schweiz - er verkauft nicht direkt an Private. Man geht zu ihm, wählt aus und der Verkauf wird über den Büchsenmacher/Waffenhändöer deines vertrauens abgewickelt. Mit ihm macht man auch den Preis aus. Für Vorführwaffen gibt es etwas mehr Rabatt als für Konfigurierte Bestellungen, aber immer unter Listenpreis ;)

    Schlussendlich habe ich mir ein FWB 900 konfiguriert und bestellt (welches ich auch anschiessen und mit anderen Modellen von FWB vergleichen durfte).

    Da war das Budget leider auch schon aufgebraucht... ABER - nächstes Jahr... da wird es sicher ein 2800 X-Chance!

    Wen es nur um die Aufbewahrung geht empfiehlt sich vielleicht ein günstiger Waffenschrank. Bei uns sind die für 100-200Euro im Baumarkt erhältlich.

    Allerdings passt da der Transportkoffer wohl nicht rein.

    Ich persönlich lasse meinen Ofen immer im Transportkoffer, damit das ganze vor Staub geschützt ist und liegend aufbewahrt wird.

    Man sollte, infolge Bruchgefahr die Sportgeräte nicht auf der Schulterstütze stehend lagern - ausserdem kann sich die Einstellung, je nach Ausführung der Schaftkappe verstellen, was mühsam währe. Deshalb bleibt es im Originalkoffer, mit Zahlenschloss gesichert, auf dem Waffenschrank gelagert.

    Genau. Und der Erfolg ist noch nicht einmal garantiert. ;)

    Mit bestem Schützengruß

    Murmelchen

    Definitiv!

    Der Unterschied zwischen einem Büchsenmacher und einem Juwelier liegt darin, daß es beim Büchsenmacher nur beim Kauf teuer wird... Bei den Ringen vom Juwelier kann es Jahre später nochmal richtig teuer werden 😉

    Den Händler möchte ich sehen, der dir 5 Gewehre vor dem Kauf hinlegt und sagt, jetzt teste mal.

    Einspruch! Zumindest im LG/KK Segment selber erlebt! Ist aber wohl ein einmaliger Kontakt.

    U.a. war da ein KK Gewehr (FWB 2800 X-Change) eines anwesenden Internationalen Spitzenathleten (der Arbeitet dort), welcher einem Ungefragt das Ding zum Testen in die Finger gedrückt hat... ISSF-WM Plombe am Schaft inklusive...

    Also, meine Abschliessende Meinung (so wie ich sie auch bei meinem Junior anwende):

    Gegen Weihnachten wird in ein FWB 500 investiert - mein kleiner ist 8Jährig, von daher tut das sicherlich und mit 13/14Jahren wird dann - wen er dem Sport treu bleibt und ihn ernsthaft ausüben will, in ein "grosses" Investiert.

    Vieleicht lässt sich im Verein was finden, ansonsten etwas rumschauen oder stink frech im Leistungszentrum nachfragen wen ein Spitzensportler wechselt ob man das "alte" erwerben kann....

    Aber, wen sie den Sport ernsthaft betreiben will, sollte man sie nach Möglichkeit auch dementsprechend ausrüsten. (Vieleicht Sponsort der örtliche Schiesseisenverkäufer ja ein paar Euro, man muss nur lieb fragen ;) )

    Welche neueren Alternativen gibt es denn unter den sporttauglichen (nicht nur zulassungsfähigen) neuen Sturmgewehren?

    Sturmgewehr 90 (Einführubg 1990, Produktion für Privat ab 1989), ist zwar auch schon in die Jahre gekommen, aber doch neuer. Nur kommt man Konstruktionsbedingt niemals auf das gleiche Niveau mit den Alten Wagenhebern.

    Alle anderen Halbautomaten/Stgw sind für das Sportliche Schiessen Untauglich. Deswegen wird das wohl auch nur in der Schweiz praktiziert ;)

    Du glaubst allen Ernstens man sei mit einem Vorkomprierer wie genanntes FWB 603 noch konkurrenzfähig ?

    Schau dir zB. mal die Ergbnisentwicklung in der Breite der letzten 25 - 30 Jahre an. Mittlerweile werden in den unteren Klassen Ergebnisse erzielt die in den 90er Jahren zu vorderen Plätzen oder gar zum Sieg bei einer LM gereicht hätten.

    Warum ist das so ?

    Weil zum einen das Material besser geworden ist, die Trainingsmethodik sich geändert hat , sich neue Erkenntnisse ergeben haben und, und, und, ...

    Nein, ich glaube das nicht - hätte mir sonst wohl kaum ein 900er gekauft.

    Allerdings habe ich es schon Seitenspannerschützen unter den Top 10 gesehen...

    Das Material macht sicherlich einiges aus, aber den Hauptgrund für die Leistungssteigerung ist m.E in den fortschrittlicheren Trainingsmethoden zu finden.

    Dies ist nicht mehr nur den Kaderschützen vorbehalten, mit einem Laptop und SCATT kann jeder Laie mit etwas Aufwand einige Ringe rausholen.

    Klar, wen es dann um den Zehntel nach 24 Schuss im Finale geht muss zwingend alles 100% Präzise und Stimmig sein.

    Der Final Luftgewehr war sehr gut präsentiert. Dazu stehe ich. Ab dem elften Schuss wurden beim ersten Schuss jeder Zweier-Serie die beiden Besten gezeigt, beim zweiten Schuss live die Entscheidung, wer rausfällt. Das ist doch perfekt! Aber verbessern lässt sich immer etwas, sonst gäbe es ja nichts mehr zu meckern! ;)

    Da währe noch cool gewesen, die Live-Rangliste einzublenden um die anderen Teilnehmer auch beobachten zu können.

    Weiter könnten auch die Differenzen zwischen den einzelnen Rängen - wie z.b. bei der Formel 1 am Bildrand eingeblendet werden.

    Fehlt nur noch das übertragen der Qualifikation- aber wie du sagst, irgendwas zu jammern muss auch noch da sein ;)

    Das ist Detailarbeit - eigentlich sollten wir uns daran erfreuen, das unser Sport überhaupt im TV gezeigt wird und eine breite Masse erreicht!

    Seitenspanner und Knicker sind aber nicht mehr zu sehen 😉

    Mein Büchsenmacher pflegt immer zu sagen: Wen du Weltmeister geworden bist, spielt es keine Rolle mit welchem Hersteller du geschossen hast. Den, DU bis Weltmeister geworden, nicht die Pistole/Gewehr.

    Trockentraining klappt leider nicht, da meine Eltern mir verbieten, das Gewehr mit nach Hause zu nehmen. :(

    Dann wird es relativ schwierig das Schiessen an sich zu trainieren.

    Alternativ Kraft, Kondition und Körperkontrolle durch gängige Leichtathletik-Disziplinen, oder wen es das Budget zulässt ins Fitnessstudio und dort gezielt auf Schiesssport trainieren.

    "Die 10 hat einen Durchmesser von Null Komma Fünf Millimetern."

    Hmja, solider Kommentar im ZDF. :)

    Der Kommentar auf SRF wahr ähnlich, mit der Anmerkung das dies einem, mit einem Bleistift gemachten Punkt entspricht. "Diesen gilt es, (in einem Finale), auf 10meter, immer zu Treffen" "Wobei anzumerken ist, das die 10 nochmals in 10 Teile unterteilt wird, so das die Maximale Ringzahl 10,9 beträgt".

    Absolut korrekter Kommentar - es schauen auch Nicht-Schützen zu, da darf man die Präzision schon mal verdeutlichen.

    Wo finde ich allenfalls, welche Fabrikate in den Finals geschossen wurden. Allenfalls auch von wem?

    Die drei Medaillen-Gewinnerinnen waren allesamt auf FWB unterwegs.

    1. Feinwerkbau 900 mit Centra Spy-Long Diopter und Kornträger und fester Glasring von Mec/Centra

    2. Feinwerkbau 800 X Individual

    3. Feinwerkbau 800 X Individual, Original FWB Diopter, Kornträger mit Glasring vom Mec/Centra

    Habe auch einige Walther gesehen, da kenn ich mich mit den Modellen aber nicht aus - und ich meine ein Anschütz bei einer Asiatischen Athletin.

    Alle Angaben mit/ohne Gewehr ;)

    Der Schiesssport hat sich massivst verbogen, um "Attrakivität" zu gewinnen. Wir werden immer eine Nischensportart bleiben. Freuen wir uns an dem, was tatsächlich übertragen wird. SRF hat das super gemacht.

    Ich denke nicht das wir uns verbiegen müssen um attraktiv zu wirken - abgesehen von der Sportgerät oder Waffen-Thematik (die Ausdrucksweise an sich gemeint) kann man offen über den Sport reden.

    Und wen wir uns Nicht-Schützen gegenüber öffnen und unseren Sport als solches Präsentieren kommt das auch sehr gut an! Hatten letzthin eine Standaktion vor einem Einkaufszentrum - da sind sehr viele Leute stehen geblieben und haben mit uns Gespräche geführt. Auch ausgewiesene Waffengegner!

    Der Sportliche Gedanke springt über wen man es richtig macht.

    Hab mir den Final auf dem Schweozer Sender SRF angeschaut - normalerweise ist der Sender bei mir ein Tabuthema.

    Ein Kommentator war vom Sender, einer ein Kader- Schütze. Das war wirklich eine tolle Arbeit was die da abgeliefert haben, auch wen der Schnitt und die Bild-zusammenstellung knapp mittelmäßig waren.

    Dank der Bronzemedaille ist Schiesssport nun wider Tagesthema in der Schweiz und es bleibt zu hoffen, daß wir auf diesem Hype etwas reiten können und es uns zu nutze machen können was Gesetzgebung, Nachwuchsarbeit etc. Angeht.

    Es kann aber noch sehr viel Arbeit in die TV Übertragungen, auch beim ISSF und DSB (das sind die mit der Bundesliga oder?) gesteckt werden um Schiesssport anschaulich zu übertragen.

    Es würde sich auf jeden Fall lohnen!

    Was hatten wir denn vor 50 Jahren für Luftgewehre? Da war sogar noch der Knicker konkurrenzfähig.

    Wen einem das Gerät liegt spricht da auch heute nichts dagegen.

    Sehe ab und an FWB 603 Seitenspanner im Matcheinsatz - auch im Grosskaliber-Bereich, da werden in der Schweiz Mit dem "Alten" Sturmgewehr (Einführung 1957) Resultate geschossen, da muss man mit der Sportwaffe umgehen können um mit zu halten!

    Gut, die Stellung und das Reglemen ist verschieden (Sturmgewehr ab Zweibeinstütze, Sportgewehr liegend Frei), aber die Maschinen sind teilweise über 50 Jahre alt und präzise wie am ersten Tag!

    Als frischgebackener FWB Owner will ich da mal etwas "Werbung" machen ;)

    Mit 1.68m zähle ich wohl nicht zu den grössten Schützen, aber die Konfigurationsmöglichkeiten vor dem Kauf und die Einstellungsoptionen sind beim 900 Alu wirklich genial.

    Für eine 14jährige - mit verkürzten Schaft, Alu Kartusche und Alu Laufmantel sollte es eigentlich auch vom Gewicht her einigermassen passen.

    Bei Walther gibt es sicher auch einiges das in Frage kommen könnte und der die "restliche" Schützenkarriere die nächsten 20-30Jahre stand hält.

    Budget-mässig fehlen mir aber ehrlich gesagt die Argumente 😉 - für 1500Euro gibt's bei FWB und wohl auch Walther im Topsegment nur den Koffer und Optionale Visierung (Beim FWB 900 liegt ein ganz tolles Multitool mit aufgedruckten Firmenlogo bei! Das rechtfertigt alles.... 🤪)


    Andererseits - der Wertverlust eines Matchgewehr ist relativ gering. Wen sie mit 14 ein Juniorengewehr kauft, wird das in 2-4 Jahren wohl trotzdem durch ein Erwachsenen-Alu im oberen Preissegment ersetzt werden müssen... Da stellt sich die Frage - 2 mal kaufen oder vieleicht noch 1-2 Saison mit dem Vereinshobel durchhalten und danach Mehrheitsaktionär bei einem der beiden "etablierten" Profispprtgerätehersteller werden.

    Meiner Meinung nach ist der Kauf eines Sportgewehres eine einmalige Karriere-Investition.

    Wir haben 50jährige KK Gewehre aus 3-4 Hand im Vereinseinsatz - damit werden nach wie vor Höchstleistungen erzielt. Bei guter Wartung altert auch ein Luftgewehr kaum und man kann es ewig benutzen, oder auch in 10Jahren für 80% des Neupreises Verkaufen.

    Habe die Norma/RWS Tac 22.lr als Trainingsmunition kennengelernt, in der Schweiz um 6-7Franken/Packung erhältlich und bin damit sehr zufrieden.

    Sehr feines Zündverhalten, funktioniert auf dem Anschütz Vereinsgewehr hervorragend und für mein Niveau im KK absolut tauglich als Trainingsmunition. Für Wettkämpfe vertraue ich auf Schönebeck oder Eley (eingeschossen), welche sicher wesentlich gleichmäßiger läuft als die Tac 22.

    Man könnte noch einschiessen, wobei das bei einer so günstigen Munition für das Training m.E übertrieben währe. Wir bestellen 10-20k als Verienstrainings-Muni beim Büchsenmacher des vertrauens, erhalten was vorrätig ist - dafür stimmt der Preis.