Beiträge von Mephisto666

    Ich schließe mich daran. Eigentlich wollte ich mir eine Statik kaufen, bekomme Tec-Hro aber nicht mein Maß. Meine Match 54 hat einen Laufdurchmesser von 22,7mm. Hat da jemand Erfahrungen oder Empfehlungen?

    Soweit ich richtig informiert bin ist es auch möglich ein individuelles Maß zu bestellen, dann hast du allerdings keinen Anspruch auf Gewährleistung / Umtausch.

    super, herzlichen Dank - mit so viel Resonanz hatte ich gar nicht gerechnet! Also mache ich grundsätzlich auch mit dem FWB-Diopter nichts falsch, wenn ich noch ne Blende dazu hole - habe aber feiner (bzw. die feinsten?) Einstellmöglichkeiten mit dem SPY BR (doppelt so fein wie long?) Mit Verkantung habe ich bislang eher keine Problem, den Duplex würde ich daher noch zurückstellen - könnte den aber auch an den FWB Diopter montieren?

    Der FWB-Diopter ist solide, machst du nichts falsch mit, mir gefallen meine beiden Spy Shorts aber einfach besser.

    Genau, am feinsten kannst du mit dem Spy BR einstellen, der Spy Long und Spy Short haben ja mit jeweils 24 Klicks nur die Hälfte der Anzahl des Spy BR mit 48 Klicks.

    Das Duplex brauchst du nicht um das Verkanten zu verhindern, es hilft dir besser zu zentrieren und Zielfehler zu vermeiden. Mir persönlich bringt das Duplex im Dreistellungskampf ne Menge, ich merke eben deutlich schneller wenn ich nicht gut ziele bzw. nicht perfekt mittig bin.

    Moin,

    zu den Unterschieden der Dioptern möchte ich noch eine Ergänzung hinzufügen!

    Das aktuelle FWB 24 Klick Diopter kann man schwenken, was bei den Spys nicht möglich ist.

    Hat Feinwerkbau den Diopter von 20 auf 24 Klick geändert?

    Wäre mir bisher neu, auf der feinwerkbau website stehen auch " nur " 20 Klicks für den Standard Diopter, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren :)

    Hallo Stephan,

    als Ergänzung zu KabalMSU

    Feinwerkbau Diopter: 2 Schrauben zum spannen, 20 Klicks

    Je höher die Anzahl an Klicks, desto feiner kann gedreht bzw. eingestellt werden. Zudem finde ich den Centra Spy deutlich hochwertiger verarbeitet, merkst du allein an der Akustik und dem Gefühl beim drehen. Alle anderen Diopter die ich bisher getestet habe fühlen sich da schwammiger an als die Modelle der Spy - Serie.

    Zudem haben alle Spys schon eine Gegenlichtblende verbaut auf die ein Duplex aufgeschraubt werden kann, für den Diopter von Feinwerkbau kann die Gegenlichtblende aber auch einfach erworben und eingeschraubt werden, dann kann auch da das Duplex verwendet werden.

    Zuckerklatsche was soll denn am KK500 nicht so toll sein? Zugegeben schieße ich nicht Auflage sondern alle Disziplinen des Dreistellungskampf, bin aber seit 2 Jahren mehr als glücklich und sehr zufrieden mit meinem KK500, würde es rückwirkend gegen kein anderes Modell tauschen wollen.

    Ich hab mir den Mark I mal angeschaut, den kannst du bestimmt noch kürzer einstellen als auf den meisten gängigen Fotos, den Griff kannst du ebenfalls näher in Richtung Körper einstellen. Der Ausleger zur Schaftkappe ist ebenfalls noch nicht auf der kleinstmöglichen Position in den meisten Bildern.

    Ich bin auch nicht sonderlich groß mit meinen maximal 1,75m, schieße aber bei weitem nicht die kleinstmöglichen Einstellungen. Je nachdem wie dein Anschlag, Position von Griff, Handstütze etc. sind kann man da noch einiges rausholen.

    Kurz und lang sind ja relativ, da kommt es vorallem auch auf deine Haltung und deinen persönlichen Anschlag an.

    Zum MEC kann ich leider nicht wirklich was sagen, kenne eigentlich niemanden mit diesem Schaft.

    Der Tec-Hro Schaft ist relativ kurz, natürlich je nachdem wie du ihn einstellst. Wenn du aus Norddeutschland kommst wäre Klingner ja vielleicht auch mal ne Überlegung wert, die bieten ebenfalls den fanatic an. Ruf doch ansonsten mal die nächsten Händler in deiner Umgebung an was sie dir an Schäften zum probieren vor Ort anbieten könne, die meisten lassen da gut mit sich reden und machen viel möglich.

    Der Precise von Anschütz wird meines wissens nach mit Hakenkappe verkauft, die wäre in deinem Fall dann über.

    Hast du denn Möglichkeiten verschiedene Schäfte durch Händler in deiner Nähe oder andere Schützen im Verein mal zu testen?

    In meiner Gegend wechseln die meisten Schützen die Freihand / Dreistellungskampf schießen zum Fanatic, mein Bruder hat dies auch getan (Anschütz 54, BJ 1980). Ein in meiner Gegend ansässiger Händler meinte beim Kauf ebenfalls das die fanatic - Schäfte " weggehen wie geschnitten Brot ".

    An der Schaftbacke kannst du trotzdem noch relativ viel einstellen, kippen usw. . Zudem ist sie aus CFK, fühlt sich meiner Meinung nach wirklich sehr angenehm an der Wange an, habe einige Gegner die sowohl beim LG als KK ihre Schaftkappe durch die von Tec-hro ersetzt bzw. im Dreistellungskampf als zusätzliche Schaftkappe für die verschiedenen Anschläge ergänzt haben.

    Die entsprechende Hakenkappe ist ebenfalls echt gut, kenne ebenfalls Schützen die sich diese für den Dreistellungskampf für ihre Schäfte von Anschütz oder Walther mit Adaptern zugelegt haben. Ich habe mich bei meinen beiden zusätzlichen Hakenkappen für die Expert von Walther entschieden, da passende Ausleger / Kappenstangen mitgeliefert werden können und ich somit dreimal dieselbe habe, bin mit dem Kauf aber auch mehr als zufrieden. Gibt aber auch genügend Schützen die eine Anschütz 4765 oder MEC free position erfolgreich nutzen, Geschmackssache.

    Persönlich ist mir mein KK500 Expert immer noch lieber, finde die Produkte von Tec-hro jedoch überhaupt nicht billig verarbeitet sondern ziemlich wertig, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist echt sehr gut und zumindest eine Überlegung wert. Vielleicht ergibt sich ja für dich die Gelegenheit zum testen, ist am Ende alles eine Frage von deinem eigenen Gefühl und wieviel du bereit bist auszugeben.

    Darf man fragen was an Budget ungefähr drin ist? Dann könnte man mal paar Sachen zusammenrechnen.

    huehnie hier einmal Fotos einer Match 54 aus meiner Familie, in diesem Fall handelt es sich um ein Exemplar aus dem Jahr 1980. In diesem Fall hat der Lauf eine Visierlinienerhöhung montiert, eine der beiden Schrauben lässt sich problemlos lösen, die der Mündung näher liegende nicht, zumindest traue ich mich gerade auf die Schnelle nicht sie noch weiter zu drehen da sie sehr fest wirkt / ist, ggf. hilft da auch Temperatur oder WD40.

    Um was für ein Baujahr handelt es sich bei deiner Waffe? Sie wirken sehr ähnlich meiner Meinung nach.

    Ich würde mich meinen Vorrednern anschließen, schau erstmal was bei einem Büchsenmacher möglich ist und zu welchen Kosten. Zudem erstmal den Lauf testen lassen, wer weiß wie das Ding noch schießt...

    Interessant wäre ja sonst noch zu wissen was so grob die Anforderungen, Ziele und Disziplin wären die du mit der Waffe schießen möchtest. Gute gebrauchte 54er Systeme kann man schon für relativ wenig Geld erwerben, gibt es wie Sand am Meer. Außerdem wäre das Projekt ja vermutlich nicht nur mit der Verlängerung abgeschlossen, zu nem guten Gewehr würden dann noch weitere Kosten an Zubehör wie möglicherweise ein neuer Schaft, Schaftkappe, Schaftbacke, Diopter, Korntunnel und noch vieles weiteres dazukommen können.

    Noch ne zusätzliche Idee wäre ansonsten z.B. die Starik - Tube in der langen Version, die bringt ca. 32cm an Länge, bei richtiger Einstellung auch mehr Präzision.

    Als der Insight Out in einer anderen Variante noch ein Hämmerli war und aus der Schweiz kam war er anscheinend das Maß aller Dinge und jeder wollte den haben...
    Die Nullung der Stellräder hat meines Wissens auch nur dieser Diopter. Ich finde es auch immer wieder interessant wie beim Spy auf das Duplex hingewiesen wird. Nehmt mal eine Messuhr und wackelt mal an der Visierung des Spy. Wenn ihr dann immer noch glaubt mit einer Raste von 10,9 hoch auf 10,9 Mitte drehen zu können ist euch wirklich nicht mehr zu helfen.

    Da sieht man schon wieder zwei Meinungen die nicht zusammenpassen. Für den einen ist Verkanten wichtig und für den anderen in jeglicher Hinsicht der Spy der bessere Diopter.

    Der Insight-Out ist auch an sich kein schlechter Diopter, finde bloß das Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich zu anderen Dioptern aus den vorhin genannten Gründen nicht gut.

    Das Duplex ist für mich z.B. seitdem ich es habe kaum mehr wegzudenken, mir persönlich bringt es eine Menge, aber da sind wir ja zum Glück alle verschieden, eine 10,9 könnte ich bestimmt auch nicht weiter korrigieren, Auflage schieße ich zugegeben aber auch nicht sondern eben LG Freihand und KK Dreistellung.

    Kleine Klarstellung, ich rede in meinen Beiträgen jeweils immer vom regulären Spy mit 24 Klick, nicht vom Spy BR.

    Den 7002/20 habe ich bisher nur probeweise bei einem Kollegen aus meinem Verein geschossen, jedoch ohne Duplex. Guter Diopter, aber verkanten ist für mich nicht wichtig, deshalb gefällt mir der Spy noch besser.

    Also bei meinem Insight-Out ist bis auf die Drehknöpfe gar nichts aus Plastik. Das Gehäuse ist aus Vollmaterial gefräst wie die hintere Abdeckung auch. Die Drehknöfe sind identisch mit denen der Hämmerli Diopter während bei diesen die hintere Abdeckung aus Kunstoff besteht.

    Dann nehme ich die Aussage natürlich gerne zurück, allerdings finde ich wirkt der Insight-Out im Vergleich zum Spy weniger wertig, und den großen Nachteil an ihm finde ich die fehlende Möglichkeit zur Montage eines Duplex. Klar, das THema Duplex auf dem Insight-Out gab es hier im Forum schonmal, dies ist trotzdem lediglich mit ner Menge basteln und ausprobieren möglich. Da beide Diopter den selben Preis haben wäre meine Wahl jederzeit wieder den Spy, hätte damals mal auf den Spy bestehen sollen...

    Das 7002/20 ist aber kein Serienmäßiges Diopter. Serienmäßig war meist das 6805 mit 10 Klick das 7002/20 ist eins der besten Diopter von Anschütz.

    Das ist richtig, allerdings bietet Anschütz den 7002/20 gegen einen Aufpreis bei den eigenen Waffen an, mir wäre neu das man bei Anschütz regulär einen Centra Spy bereits ab Werk konfigurieren kann oder mal konnte

    nochmal kleine Ergänzung, bei serienmäßigen Dioptern wie dem 7002/20 oder den Dioptern von Feinwerkbau kannst du eine sogenannte Gegenlichtblende (lenshood) für die Aufnahme des Duplex montieren, haben auch immerhin 20 clicks, aber die Verarbeitung ist wie gesagt einfach weniger schön als beim Centra Spy. Über den Insight Out brauche ich mich denke ich nicht weiter auskotzen... xD

    Buldoce meiner Meinung nach ist der Centra Spy deutlich besser als andere Standard - Diopter in jeglicher Hinsicht. Auf meiner KK500 habe ich vor knapp 2 Jahren leider nicht drauf bestanden den Spy zu bekommen, da ich zu dem Zeitpunkt noch nichts vom Duplex wusste, somit leider den Walther Insight Out drauf. Die beiden Diopter kosten beim Händler zwar dasselbe, die Verarbeitung sind aber zwei Welten. Insight Out alles an Gehäuse und Stellschrauben aus Plastik, Spy alles hochwertig verarbeitet, allein das Geräusch beim drehen macht nen riesigen Unterschied. Zudem kannst du auf nem Insight Out kein Duplex montieren, absolute Fehlkonstruktion. Ich habe mir letzten Sommer den ersten Spy mit Duplex gekauft, erste Serie nach grober Justierung war ne glatte 100 bzw. in Zehntel 105,0 Ringe, die Ergebnisse nach Änderung des Diopters sind auch stetig gestiegen. Beim Luftgewehr Freihand geht's mir ähnlich, das Duplex und die feine EInstellung machen einfach einen großen Unterschied im Vergleich zum Standard Diopter meiner P70. Mittlerweile ist noch ein zweiter Spy für den Dreistellungskampf diese Saison dazugekommen da mich dieser so sehr überzeugt hat, die einzige Frage ist ob ich den Insight Out für kniend oder Freihand verwende... xD

    Hallo Armin , ich habe ebenfalls einen Insight - Out - Diopter auf meiner KK500 (vor dem Kauf leider noch nicht auf den Centra Spy bestanden / Duplex im Kopf gehabt) und würde mich dafür interessieren deinen Adapter auch selber zu drehen oder drucken. Hast du von damals noch irgendwo die Maße, die bebilderte Anleitung oder ähnliches und könntest diese zur Verfügung stellen? Über jegliche Hilfe wäre ich sehr dankbar.

    VG

    Hallo zusammen,

    an erster Stelle möchte ich für die hilfreichen Kommentare in diesem Forum danken, ich hatte ebenfalls das Problem das die Laufhülse meiner Walther KK500 nicht mehr ohne großen Kraftaufwand vom Lauf gelöst werden konnte.

    Das Gewehr habe ich euren Vorschlägen entsprechend senkrecht in einen Schraubstock eingespannt und Ballistol an den Rand der Hülse geschmiert und dieses eine halbe Stunde einwirken lassen damit dieses zwischen Hülse und Lauf fließt. Anschließend habe Ich in mehreren Anläufen das Gewehr mit sehr viel Kraft um die Laufachse gedreht / auf Torsion belastet und konnte final die Hülse lösen und anschließend reinigen. Das Ergebnis hat mich schockiert, der Dreck lies sich aber weitestgehend entfernen, nur ein kreisförmiger Rückstand ist ein paar Zentimeter von der Öffnung verblieben.

    Die ersten beiden Fotos zeigen sich den ungereinigten Zustand (ca. 1 Jahr nach Kauf) kurz nach dem ersten Lösen, das etzte Foto ist ein paar Hundert Schuss später aufgenommen worden nachdem die Hülse heute erneut gereinigt wurde.


    LG