Beiträge von Nuller

    Danke, dass du mich daran erinnerst. Das muß ich noch erledigen.

    Die Bohrung passt sowas nicht zum Rest. Das Teil hängt schief im Gehäuse und bewegt sich nicht parallel zur Waffenachse.
    Das Problem trat bereits nach 2k Schuß auf. 2 mal Suhl, jeweils eingelstellt und etwas Molly-Grease auf die Kontaktflächen. Nach 10k Schuß war es für mich so unerträglich dass ich nicht mehr damit schieße. Seitdem AW 93 und die SP22 liegt in Eintelteilen rum und wartet . . . .

    Blöde Frage, aber wie bekommst Du 2 Kurzwaffen vom gleichen Kaliber genehmigt? Sind ja schon recht ähnlich. Oder kannst du mit OSP und SP argumentiern?

    Danke für den Input.

    Wahrscheinlich kommts einfach drauf an, was man gewöhnt ist. Das Korn kann ich (meiner Meinung nach-Profis würden mich vlt. auslachen) recht stabil halten. Mein Halteraum macht mir mitunter Sorgen. Hier hab ich das Gefühl, auch mit schwerern Waffen besser hinzukommen. Ich werd einfach noch etwas experimentieren.

    Die LP10 kenn ich, da müsste noch einiges an Gewicht an den Lauf, damit ich das Korn nicht verwackel. Gefühlt zieh ich da das Korn dauernd nach oben. Vlt weil ich eben kopflastig gewöhnt bin. Sicher könnte ich mir die Pistole auf mich einrichten. Aber ich hab nicht vor meine P34 zu ersetzen. Ich weiß, dass meine Pistole in Sachen Präzision mit der entsprechenden Munition einem Luftgewehr Konkurrenz machen kann und dass ich außer der neuen P8x noch keine Pistole mit ruhigerem Schussverhalten (vlt. auch gerade wegen dem Gewicht) geschossen habe.

    Somit bin ich der limitierende Faktor (der versucht an sich zu arbeiten).

    Sicher, da der Glaube Berge versetzt .

    Und beim Schießen spielt sich der größte Teil im Kopf ab. Von daher kann eine eigene und neue Waffe viel bringen.

    Schießen ist Kopfsache. Trotzdem kann auch die Erwartungshaltung an eine neue Waffe hinderlich sein. Ich kenne viele Schützen, die ihre Waffe aus den späten 90ern oder frühen 2000ern ersetzen wollten. Mit ihren neuen Waffen schießen sie keine besseren Ergebnisse.

    Ich denke, wenn du deiner Waffe vertraust, ist es egal ob sie alt, neu, teuer oder billig ist.

    Versteht mich nicht falsch, aber wenn ich sehe, dass ich mit der LP65 nahezu das gleiche Ergebnis schieße wie mit meiner „modernen“ Pistole, stelle ich es doch (zumindest für mich) in Frage, ob sich an die 2000€ für ein „high-end-Gerät“ so drastisch auf das Ergebnis auswirken bzw. sich lohnen.

    Servus CoolMint,

    wie schon geschrieben, schießt das Auge mit.

    Trotzdem steht für mich die Funktion an erster Stelle. Wenn ich mit meinem neuen Griff nicht zurechtkomme, wird geschliffen und gespachtelt.

    Mit meinen Originalgriffen will ich das nicht machen, die will ich nicht veschandeln. Alleine schon, wegen des Wiederverkaufs (nicht dass ich als unverbesserlicher Sammler das vorhätte:D).

    Aber auch das würde ich durchaus in Kauf nehmen, wenn ich mir bei dem, was ich tue, sicher wäre. So spachtel ich Kitt auf und schleif ihn wieder weg, weil es doch nicht so war, wie ich gehofft hatte. Das will ich am Originalgriff nicht machen. Am selbergebastelten ist es natürlich auch Schade wenn er nicht mehr schön aussieht, aber im worst-case mach ich dann auf dieser Basis einen Neuen.

    Tatsächlich bin ich am überlegen, ob ich mir die Griffaufnahme der letzten P34-Version organisiern soll, damit ich keinen 2-teiligen Griff mehr habe. Dadurch wär ich etwas freier in der Gestaltung und würde auch weiter nach vorn kommen.

    Du siehst, bei mir ist das ein ständiges try-and-error. Obwohl ich schon einiges in die Richtung gemacht habe, lerne ich trotzem mit jedem neuen Versuch etwas dazu. Bis zum Optimum ist es aber noch ein langer Weg. Und dann schießt der Griff ja leider auch nicht von allein.

    Servus zusammen,


    Ich schieße seit über 20 Luftpistole. Ich habe mit der LP65 als Vereinswaffe angefangen und dann als Jugendlicher von einem Schützenkammeraden die P34 gekauft. Die P34 wiegt im Originalzustand etwa 1100g. Anfangs hatte ich (da schmächtig) ziemlich mit dem Gewicht zu kämpfen. Die Steyr LP2 hatte mein Cousin, die wiegt nur gute 900g, was mir damals lieber gewesen wäre.

    Vor ein paar Jahren hatte ich ein wenig mit Gewichten experimentiert und hatte das Gefühl, dass ich so ruhiger halten kann. Die P34 hatte dann zeitweise an die 1250g. Dann hab ich mir vor 2 Jahren eingebildet, eine neue Pistole zu brauchen. Mit neuen Pistolen (ca. 950g) von Vereinskollegen kam ich nicht zurecht. Ich konnte das Korn nicht stabilisiern.

    Eine neue wurde es dann nicht, sondern eine LP102 (auch etwa 1100g). Damit bin ich leider nie an die Ergebnisse von der P34 rangekommen. Also wieder zurück zur P34. Die hatte mittlerweile ein Mädchen im Verein, daher waren alle Gewicht abmontiert und wieder der Originalgriff drauf. Nachdem ich jetzt einen neuen Griff dafür gemacht hab, hab ich mich natürlich dazu hinreißen lassen, wieder mit Gewichten zu experimentieren.


    Langes Geschwafel||, blöde Fragen:


    Ich mag kopflastige Pistolen. Da habe ich das Gefühl, das Korn ruhiger halten zu können. Die Feinwerkbau P34 is an sich schon kopflastig. Trotzdem steht das Korn, wenn ich etwa 80g direkt darunter montiere wie betoniert in der Kimme. Macht es Sinn so kopflastig zu schießen? Soll ich meinem guten Gefühl nachgehen oder mach ich mir da was vor und fall langfristig auf die Schnautze?


    Welche Nachteile hat eine insgesamt schwere Waffe? Ich kann sie nicht so lang ruhig halten, dafür ist sie in der Zeit, in der ich sie halten kann, ruhiger. Hat sowas schonmal jemand richtig getestet? Mit einem Scatt den Halteraum zu analysieren oder sowas (hab sowas leider nicht)? Oder ist das am Ende alles nur Einbildung und ich vergeude Zeit, die ich vlt. noch zum ruhigen Abziehen nutzen könnte? Schieße ich dadurch unbewusst schneller? Ich hab ein sehr hohes Vorzuggewicht, somit löst sich der Schuss recht schnell im Halteraum (teils nur 1s). Ist das grundsätzlich zu schnell?

    Mein Grundgedanke zum Gewicht ist, dass das feine Zittern, dass die Muskeln veranstalten, wenn sie sich nicht bewegen sollen (vergleichbar mit einem Regelkreis und der Hysterese), durch Masse dedämpft wird.

    Was sagen die Profis?

    Danke Euch!

    Natürlich schießt das Auge mit, aber trotzdem soll ein Griff natürlich in erster Linie "funktionieren".

    Meine Vorgehensweise, bzw. wie die Form entstanden ist:

    Aus Faulheit mit dem 3d-Drucker das Innenleben des Originalgriffes nachgedruckt, dann mit Spachtelmasse, Heißkleber und Dremel einen passenden Griff aufgebaut. Eigentlich wollte ich damit erst eine Zeit schießen um zu sehen, ob ich zufrieden bin. Da hat sich aber dann meine Faulheit gerächt und nach kurzer Zeit ist die Verschraubung aus dem gedruckten Teil ausgerissen...

    Also direkt ans Holz.

    Ich (immernoch faul, aber Maschinenbauer) hab mir eine Kopiervorrichtung für einen Oberfräsenmotor gebaut (da in Zukunft noch Griffe für SP und FP anstehen, wars mir den Aufwand wert). Damit die Form des Musters mit minimalem Aufmaß im Holz nachgefräst. Den Rest mit Schnitzmesser, Dremel, Feilen, Schleifleinen und Fluchen.


    Zur Überlegung mit dem anliegenden Abzugfinger:

    Ich habe letztens ein Fachbuch aus den 90ern gelesen, in dem das als absolut notwendig beschrieben wurde. Die Ansicht mag überholt sein, trotzem wurden so auch Spitzenergebnisse geschossen (FP über 580). Da ich aber noch nie so geschossen habe, wollte ich es einfach mal testen. Bisher bilde ich mir ein, dass ich so den Abzug geradliniger nach hinten ziehe und nicht zur Seite ausweiche. Ob sich die Einbildung sich dann im Schießergebnis bestätigt, bleibt abzuwarten.


    Warum ich zu kurze Finger habe, liegt wohl an mehreren Faktoren:

    Ursprünglich war der Griff (Muster hab vor 1 Jahr angefangen und dann nicht weiter gemacht) für meine LP102 gedacht, da ich weg von Pressluft wollte (hab da so nen Oldtimerfetisch...). Nachdem ich aber auch nach längerer Zeit die nicht viel über 360 rauskomme, hab ich mich letzte Woche entschlossen, wieder mit meiner P34 zu schießen (ja, auch ein Oldtimer...).

    Die Verion 1 der P34 hat die gleiche Griffaufnahme wie die LP102, nur, scheinbar etwas nach hinten versetzt. daher gehen schonmal 2-3mm ab.


    Dann stehe ich ziemlich steil (Fußspitzen stehen in Flucht zur Zuganlage), daher hab ich weniger Material beim hinteren Handballen, die Hand rutscht wieder etwas nach hinten.


    Und ich hab mir ehrlicherweise keine großen Gedanken darüber gemacht, weil ein neues Abzugzüngel schneller gefräst ist, wie einen neuen Griff aufzuspachteln.

    Hab nach 15 Jahren mal wieder einen neuen Griff geschnitzt. Der Nußbaum, von dem ich das Holz habe, stand bei einer vor kurzem verstorbenen Schützenschwester im Garten.

    Am Wochenende wird getestet. Ich fürchte, ein paar Feinheiten muss ich noch ändern, aber das Korn steht da, wo es hingehört und gefühlt hat sich mein Halteraum verbessert. Ich starte mal den Versuch mit anliegendem Abzugsfinger zu schießen, daher der Buckel an dieser Stelle (wegschleifen geht ja immer). Evtl. muss ich auch ein neues Abzugzüngel basteln, a ich trotz langer Finger nur grenzwertig rankomme (leichter Linksruck vom Korn bei beherztem drücken).

    Eine FWB P34 (Version 1) ist am Wochenende ins Unermessliche gesteigert worden. Am Freitag lag das Gebot (über 100 Gebote!) bei gut 1100€. Hab die gleiche und der Neupreis war 1150DM...

    Die Preise für Luftpistolen haben in den letzten Jahren ziemlich zugelegt. Nicht nur bei den Neu-Waffen.

    Hmm, in der Sportordnung vom DSB finde ich nix über Trainingshosen... auf welche Quelle wird hier Bezug genommen?

    Ab gesehen davon: Wenn mir bei einem Wettkampf- egal ob Gewehr oder Pistole- jemand verbietet mit Jeans zu schießen, zitier ich den Götz von Berlichingen und fahr ich wieder heim.

    Das mit dem Scharfsehen könnte tatsächlich ein unterschätztes Problem sein. Ich brauch demnächst eine neue Schießbrille und mach mir Gedanken, ob ein Glas für SP, LP und FP mit deutlich verschieden Visierlängen reicht.

    Das Glas auf die Kimme einzustellen macht wohl wenig Sinn, aber auf Kornpositionen, die fast 20cm auseinander liegen können? Bin gespannt, was mein Optiker dasu meint.

    Grundsätzlich denke ich, je ruhiger du halten kannst, desto länger darf die Visierline sein. Außer man sieht nix mehr:attentive:

    SG Ben

    Argon wird funktionieren. Es macht nichts kaputt, da Edelgas, und deine Geschossenergie wird sich nicht erhöhen. Die Formel für kinetische Energie ist zwar richtig, aber es geht um die Energie des Diabolos, das ja nicht plötzlich mehr Masse bekommt und auch nicht schneller wird wegen der höheren Dichte des Treibgases.

    Interessant wär eine Messung der V0. Ich kanns leider nicht ausprobieren, da ich wieder auf Vorkomprimierer umgestiegen bin.

    Bei einer Füllung von mittlerweile 100€ für eine 20l Flasche Argon würde ich aber zumindest langfristig über Alternativen nachdenken. Da ist eine Pressluftflasche nach einem Jahr abbezahlt...

    SG Ben