Danke
Ja… ich meinte natürlich die Hälfte der erlernten Technik-Verbesserungen
49,5 würden dann den Schnitt doch stark senken ![]()
Beiträge von Hawkeyes.177
-
-
Mein erster 99´er
So kann’s weiter gehen.
Heute kam der neue Akku für meine LP500 und der eAbzug ist wirklich deutlich besser als der mechanische mit dem ich jetzt die letzten Wochen trainieren musste. Ich habe spürbar weniger Bewegung beim Abziehen. Leider bin ich immer noch nicht fit, so dass ich heute immer noch keine Energie/Konzentration für eine ganze 40er Serie hatte. Nach 15 Schuss kamen dann die Ausreißer… Dann Pause gemacht und wieder neu begonnen. Der 99er kam im 4. Anlauf..
Die Kombination aus neuem Halteraum und offener Irisblende hilft mir tatsächlich mich besser zu fokussieren.
Ist noch ungewohnt, aber es ist besser…
Und die Kombination aus angepasstem Griff, wieder funktionierendem eAbzug, neuem Halteraum, offener Iris und nun deutlich fokussierterem Absenken vom ersten Halteraum über dem Spiegel unter den Spiegel fühlt sich richtig gut an.
Löst zwar alles mein Wettkampffieber nicht, aber wenn ich das in den Griff bekomme und nur die Hälfte von dem richtig mache, was ich Training schaffe, dann dürfte ich mein Punkteschnitt heben können
-
Ach ja: Unisono wiesen alle Hersteller darauf hin dass Papier durch „nachgeben“ keine verlässlichen Informationen zum Streukreis liefert. Aussage: Papier lügt / Metyon-Auswertung nicht… Vielleicht auch noch interessant

-
Hi zusammen,
Ich hab mir vor kurzer Zeit einmal die Mühe gemacht die Qualitätskriterien der Hersteller für deren Läufe zu erfragen. Hintergrund war, dass ich gerne Benchrest25 (also 25m) mit einem 7,5 Joule Luftgewehr schießen möchte und hierfür das Maximum an Präzision gesucht habe.Und bevor jemand fragt: Die Diabolos habe ich nach Kopfmaß und Gewicht ebenfalls sortiert um auch hier dann Schwankungen auszuschließen.
Klar, das ist ein exotisches Einsatzgebiet, aber was ich an 25 Metern an Präzision brauche kann natürlich auch für jeden 10m Schützen wichtig sein. Daher vielleicht ja für Euch interessant was ich zusammen gesucht, bzw. Bei den Herstellern erfragt hatte:
Herr Reinkemeier hat in einem Video seine Erfahrung für Munitionstest auf 10m einmal zusammen gefasst:
4,5mm Streukreis = bloße Theorie. Technisch nicht möglich.
5,0mm Streukreis = kommt bei einem von 1.000 Tests einmal vor
5,5mm Streukreis = 5% der Test bei MEC erreichen dies
6,0mm Streukreis = Normaler Test bei MEC für Gewehre im gepflegten Zustand mit etwas Glück
6,5 und mehr = eher nicht so gute Ergebnisse mit deutlichen Nachteilen für den SchützenDa es ja irgendwann mal jemand ähnlich gehen könnte wie mir, erspare ich Euch die Arbeit und fasse Euch die Qualitätskriterien der Firmen für die Läufe, Standardabweichung und Streukreise hier auf, die ich auf Nachfrage im Service-Bereich bekommen habe:
Walther LG500: Hat leider nicht geantwortet
Feinwerkbau / LG 800 & 900:
V0-Standardabweichung: je nach Munition zwischen 0,3-1,0m/s
Standlauf: 10 Schuss dürfen nicht mehr als 6,0mm Streukreis erzielen
Ausgesuchter Qualitätslauf: Bietet Feinwerkbau nicht anAnschütz / 9015:
V0-Standardabweichung: unter 1,2m/s
Standardlauf: Hier gilt folgende Mindestanforderung: 3 von 4 10er Schußgruppen müssen 6,5 mm oder kleiner sein ( Außendurchmesser)
Ausgesuchter Qualitätslauf (kostet 250€ Aufpreis): Hier werden dann 40 Schuß je Los geschossen, mindestens 4 Lose und es sollte mind.1 mal 6,5 mm Außendurchmesser bei 40 Schuß erreicht werdenSteyr / Challenge:
V0-Standardabweichung: ca. 1 m/s
Standardlauf: 10er Schussgruppen dürfen nicht mehr als 6,2mm Streukreise produzieren
Ausgesuchter Qualitätslauf: bietet Steyr nicht anDie besten Ergebnisse mit einer Steyr Challenge E liegen mit ausgesuchter Munition bei ca. 5,5mm im Streukreis. Darunter zu kommen ist fast unmöglich oder Zufall.
Vielleicht ist das ja für den Ein oder Anderen hilfreich…
VG -
Und ich nutze in letzter Zeit öfters keinen Gehörschutz. a) manchmal stört mich halt der Gehörschutz egal ob Kapsel oder InEar und b) lass ich zur eigenen Motivation die Umgebung/Stimmung auf mich wirken.
Was ich wirklich bewundere/beneide ist dass Du das Umfeld auf Dich wirken lassen kannst, während ich alles dafür tue/gebe um genau das auszublenden… Und bei meinen Wettkämpfen ist nicht annähernd so viel los wie bei Euch. Ich beneide das total…
Mich kostet mein Kopf, der das Umfeld/die eigenen Gedanken eben noch nicht ausblenden kann, stolze 30 Ringe… 375 Ringe schaffe ich locker im Trainingsschnitt und 340-350 im Wettkampf. Ja, ich bin jetzt ganz neu in den Wettkämpfen und ja das kommt mir der Zeit & Regelmäßigkeit. Aber dennoch frustriert mich das massiv. Und so manch einem der mir sehr nett geschrieben hat, geht es genauso… Naja, kommt hoffentlich bald.
Ich merke dass ich in den letzten Tagen zu viel trainiert habe und meine Schulter- und Armmuskulatur stopp schreit. Die Hand zittert und die Schulter schmerzt. Muss jetzt mal bis zum nächsten richtigen Training im Verein pausieren.
Aber heute Abend hab ich mich weiter mit dem neuen Haltepunkt angefreundet. Sieht schon recht ordentlich aus! Den Ausreißer in die 8 hätte ich mir gerne erspart, aber die 7 Zehner sehen schon so aus wie ich das gerne hätte. Und tatsächlich hilft mir der neue Haltepunkt etwas leichter zu fokussieren. Es strengt mich nicht mehr so stark an.
Jetzt wird erstmal eine (Zwangs)-Pause eingelegt und dann Mittwoch wieder im Verein trainiert.
-
-
-
Ich würde mich an den Service der Carl Walther GmbH wenden. Mit diesem habe ich gute Erfahrungen gemacht. Vermutlich müßte das Abzugsmodul getauscht werden.
Einer meiner Vereinskameraden besitzt die Walther LP500 Meistermanufaktur. Er hat den elektronischen Abzug wegen Fehlfunktionen durch einen mechanischen ersetzt. Mit diesem Abzug ist er sehr zufrieden.
Wenn der Servicebereich mal antworten würde... Schon mehrfach hab ich von dem Service-Team bei Walther einfach keine Antwort bekommen. Ausdrücklich ausgenommen ist Herr Veser von der Meistermanufaktur. Er antwortet schnell, sehr freundlich und kompetent. Der normale Walther Service ist leider ein Grund da nie wieder etwas zu kaufen... :-/ Aber vielleicht geht es ja nur mir so...
-
Die ersten Versuche gestern mit dem neuen Halteraum waren schon sehr vielversprechend. Hatte aber keine Kraft mehr im Arm für eine 40er Gruppe. Aber es fühlte sich deutlich besser an als erwartet.
Konnte gestern dann auch nachlesen, dass die Parallelverschiebung (bei richtig ausgerichteter Kimme & Korn) sich weniger stark im Trefferbild auswirkt als ein Kippen oder verkanten. Ich hab mir das dann mal mit Photohop selbst visualisiert und mir den Halteraum für einen Treffer im 9er und 10er Bereich eingezeichnet.
Was man schön sieht ist, dass ich mir bisher ca. 40% des Halteraumes selbst genommen habe, da dieser Bereich im Schwarz liegt und keinen Kontrast bietet. Und wenn ich mit meiner Beobachtung recht habe, dass mir das sehr scharfe Sehen der Unterkante des Spiegels zu sehr vom Fokussieren des Korns ablenkt (zu häufiges Wechseln zwischen den beiden), dann könnte ein Wechsel nach unten auf die empfohlene Unterkante des 5er Ring mir vielleicht helfen mehr Ruhe und Fokus auf die perfekte Ausrichtung Kimme & Korn zu bringen.
Klingt eigentlich logisch wenn man sich das so selbst vor Augen führt...
Vielleicht ist das die Lösung die Punkte kostenden Ausreißer in die 8 oder 7 loszuwerden... Bin gespannt.
-
-
Wie auch der berühmte Yusuf von der Olympia 😉
Richtig
Immer diese viralen Hypes. Aber das tut ja auch der Sportart gut. Denn ich wurde von ganz vielen Bekannten auf ihn angesprochen, die sich sonst nie mit LP bei Olympia beschäftigt hätten.
Und ja, der sieht lässiger aus als ich mit meiner Cyborg-Brille 
-
dann ist es doch egal ob du die Scheibe scharf siehst oder nicht.
Ich hab nach ein wenig rumexperimentieren sogar das Gefühl, dass ich besser ziele mit weiter geöffneter Blende, da mich da nicht so anstrengt und ich nicht so oft den Focus zwischen Korn und Spiegel wechsel. Ich hatte mir schon direkt als ich begonnen mit LP & GK in meinem ersten Verein eine Irisblende zum klemmen an die Schießbrille gekauft und mir die recht schnell am Anfang sehr „zugedreht“ und mich eher daran gewöhnt. Aber ich hatte damals auch keinen der mir das hätte erklären können.
Mein Halteraum ist bisher durch die Schärfe direkt unter dem Spiegel. So ungefähr 1/3 unter dem 7er Ring im 6er Ring.
Die Fachliteratur zeigt ja die Unterkante des 5. Ringes als optimal Bzw. Irgendwo zwischen Unterkante 6 und Unterkante 5.
Mir hat das ja nie jemand richtig erklärt. Vielleicht komme ich ja besser mit unschärferem Spiegel und etwas größerem Abstand zum Spiegel zurecht…. Muss ich mal ausprobieren. Bisher fand ich das Zielen auf den Punkt der Unterkante einfacher, ich ja aber vielleicht ein Trugschluss…
Bei Dir konnte ich beobachten, dass Du ja mit einer normalen Brille und ohne Blende schießt. Zielst Du mit beiden Augen geöffnet? -
Hi zusammen,
ich kann jedem nur raten sich mal die Zeit zu nehmen und die Bundesliga Videos unter: https://sportdeutschland.tv/videos/sportschiessen wirklich zu studieren. Manche Vereine zeichnen von vorne und manche von hinten auf. Es lohnt sich also mal durchzustöbern.
Und ja ich meine wirklich zu studieren: ansehen, beobachten und dann mit seinen eigenen Bewegungen, Abläufen und Reaktionen etc. zu vergleichen. Und dann schauen was die Bundesliga-Schützen so anders machen… Also was machen die Top-Schützen anders was sich zu überdenken lohnt, was machen Schützen bei denen es mal nicht so läuft, und kann man auch da Parallelen zu sich ziehen (z.B. Umgang mit Emotionen bei weniger guten Schüssen). Total faszinierend! Mit jedem Video das ich mir angesehen hab, habe ich was neues gelernt (also theoretisch… praktisch muss das noch umgesetzt werden).
Neueste Erkenntnis: ich glaube ich sehe & ziele „falsch“, bzw. sollte das mal überdenken…
Meine Logik bisher: Wenn ich die Irisblende meiner Schießbrille bis aufs Maximum schließe, dann sehe ich neben dem Korn auch den unteren Rand des Spiegels sehr scharf. Da ich im Training ohne Ablenkung recht passabel treffen kann, war meine Logik: Je schärfer ich den Rand des Spiegels sehe, desto besser der Kontrast, desto klarer der Punkt auf den ich ziele = bessere Ergebnisse. Das war auch bisher tatsächlich so und meine Ergebnisse sind mit der Irisblende damals erstmal besser geworden. Aber es strengt mich auch sehr stark an den Fokus auf dem Korn zu halten und bei maximaler Blende ist der Schärfepunkt so klein, dass ich teilweise den Kopf beim Zielen bewegen muss um den unteren Rand scharf zu sehen.
Beim ansehen der Bundesliga-Videos ist aufgefallen dass erstaunlich wenige Top-Schützen Irisblenden verwenden. Und wenn doch, dann haben nur wenige diese sehr stark geschlossen. Das hatte ich ehrlicherweise nicht erwartet und das hat mich nachdenklich gemacht… Da die alle besser zielen, halten und abziehen können als ich: warum verwenden die dann nicht alle Irisblenden um die maximale Schärfe zu erreichen?
Vielleicht macht es ja Sinn das nicht alle eine Irisblende tragen... Also Irisblende ein Stück geöffnet und mit der Unschärfe der Scheibe gespielt. Das was erstmal ungewohnt, da mein Haltepunkt bisher sehr dicht unter dem schwarzen Spiegel lag, dichter als in den Lehrbüchern empfohlen. Aber das Verschwimmen des Spiegels hat im gleichen oder sogar höheren Maße den Kontrast & Fokus von Kimme und Korn erhöht.
Gefühlt fällt mir das Fokussieren damit leichter, da mein Fokus nicht ständig zwischen Spiegelunterkante und Korn hin- und her springt. Und damit schaffe ich es gefühlt besser im Halteraum zu zielen. Aber mir fehlt gerade noch mein „klarer“ Halteraum durch die unscharfe Unterkante.
Das Ganze ist aber wieder ein zusammenreimen durch Beobachtung… Wie macht ihr es? Scharfschützenmodus mit maximaler Schärfe oder mit Unschärfe und besserem Fokussieren? Würde mich mal interessieren ob meine Beobachtung oben logisch ist und ich damit „auf der richtigen Fährte“ bin…
-
Was passiert wenn ich die Schraube C (für das Druckpunktgewicht) zu weit rausdrehe? Da steht dass dann ein Abziehen nicht mehr möglich ist. Aber drehe ich die dann einfach wieder rein bis es klickt?
Oder anders gefragt: Mache ich am Abzug etwas kaputt wenn ich über die Grenze gehe um rauszufinden wo sie liegt?
-
Hi zusammen,
ich suche Hilfe von Walther-LP-Abzugs-Experten, und hoffe hier gibt es ein paar. Das würde mir wirklich sehr helfen:
Ich versuche aktuell die Verteilung des Abzugsgewichtes meiner LP500 an einem manuellen Abzug zu verstellen in dem ich das Vorzugsgewicht erhöhe und dafür das Druckpunkt-Gewicht reduziere. Wenn ich das richtig verstanden habe ergeben dann beide zusammen das Abzugsgewicht von min. 500 Gramm.
Das Abzugsgewicht messe bzw. kontrolliere ich hierbei einmal elektronisch mit einem Lyman-Abzugsprüfer und einmal mit einem klassischen 500g Abzugsgewicht (als Kontrolle dass die LP die 500g auch hält).
2 Dinge wären mir nach dem lesen einiger Beiträge zur Walther LP500 wichtig:
- nein, ich suche keine Kaufberatung für eine andere LP. Ich will erstmal mit dieser leben auch wenn viele den Abzug bemängeln
- Ja, ich habe einen elektronischen Abzug, dieser ist jedoch leider defekt und ich möchte als „Ausfalllösung“ bis zur Reparatur meinen manuellen Abzug so gut es geht passend machen
Aktuell habe ich schon versucht das Druckpunktgewicht immer weiter zu senken, komme aber gefühlt an eine Grenze:
Aktuell ist das Vorzugswicht bei ca. 250g. Und der Rest liegt auf dem Druckpunkt, also ca. 270g
Das finde ich aber persönlich etwas viel für meinen Geschmack und hätte gerne ein niedrigeres Druckpunktgewicht.
Gibt es eine Untergrenze für das Druckpunktgewicht bei einem LP500 Abzug (manuell!)? Gefühlt habe ich die Schraube schon sehr weit rausgedreht (siehe Foto) und hab das Gefühl da passiert nichts mehr… Ist 270 Gramm schon die Untergrenze?
Wäre mega lieb wenn jemand Rat/Erfahrungen mit mir teilen könnte… 1.000 Dank schonmal!
Und ja: Ich hab auch schon von sensationellen Morini und Steyr Abzügen gehört. Hab aber damals zu Walther gegriffen und bin eigentlich ganz glücklich und werde erstmal dabei bleiben

-
Aber so ganz 100%ig ging das leichte „L“ nicht aus meiner Zielkurve… Bis ich eben nochmal ein Bundesliga-Online Video von letztem Samstag weitergesehen habe. Ich hatte bisher nur einen Wettkampf live verfolgt und einen zweiten von dem Tag in der Aufzeichnung gesehen.
Heute ist mir etwas an 2 Schützen aufgefallen, das ich auch schon unbewusst an anderen Schützen gesehen hab. Eine Art „Ritual“ im Aufbau des „äußeren Anschlages“ also der Grundhaltung. Jeder macht das etwas auf seine Art aber die Top-Schützen dann doch sehr wiederkehrend und identisch. Und dann ist mir dank der Videoeinstellung von vorne das erste mal so richtig aufgefallen, wie langsam und konzentriert die Schützen vom ersten Anhaltepunkt über dem Spiegel in den zweiten Halteraum unter dem Spiegel gehen. Und: wow die Haltedauer ist echt enorm wenn man das mal stoppt….
Und dann hab ich das mal mit mir selbst verglichen: Ich hab zwar sehr auf die Atmung geachtet, aber hab weder einen echten „ritualisierten Aufbau des äußeren Anschlages“ noch wirkliche Spannung im Oberkörper aufgebaut. Und wenn ich Ziele, dann achte ich zwar auf die Atmung, sacke aber eher sehr schnell und ungezielt von oben nach unten in den Halteraum und beginne dort erst das eigentliche Zielen. Da versuchte ich dann bisher das richtige Zielbild hinzubekommen und hatte eher mit zu tiefem Zielen zu kämpfen, das ich durch „heben“ (ja, falsch) zu kompensieren versucht habe.
Also wieder das Buch von Heinz R. rausgeholt, nachgelesen und an die Stirn geschlagen und mich über mich selbst geärgert. Hatte ich ja doch schonmal gelesen das Kapitel.. :-/
Dann mal auf den richtigen Aufbau und Spannung im Oberkörper geachtet, und das Zielen über dem Spiegel begonnen und beim bewussten Absenken wie im Lehrbuch gerade gelesen nicht einfach den Arm abgesenkt, sondern über die Ausatmung, nach dem zweiten flachen Einatmen, gesteuert. WOW. Das hat das Zielen nochmal dramatisch geändert. Das hat beim ersten Mal nicht bei jedem Versuch geklappt (merke die Grippe auch noch zu gut im Körper), aber von 20 Schüssen vorhin im Trocken-Laser-Training im Probelauf waren 14 eine 10. Auch das wird jetzt mal weiter verfolgt und geübt. Ich glaube das kann mir ebenfalls helfen, denn wenn ich schon unkoordiniert in den Halteraum komme, wie soll’s da denn besser werden…

Zumindestens wenn die erste Wettkampfaufregung mal im Griff ist, denn damit das klappt muss die Hand schon recht ruhig liegen
Also wieder was zum Einbau in den Ablauf und zum Üben 
-
In der letzten Zeit durfte ich aber noch ein paar sehr interessante Dinge lernen. Vielleicht ist hier ja was für den ein oder anderen interessierten Neueinsteiger dabei. Daher schreib ich das mal nieder:
Griff der LP:
Wer noch mit einem Standard-Griff schießt sollte sich damit mal beschäftigen diesen mal anzupassen. Es gibt hier im Forum einen Post „zeigt her Eure bearbeiten Griffe“ mit vielen vielen wertvollen Tipps und sehr netten Griff-Experten! Wer sich die Mühe macht und von Anfang an liest bekommt wahnsinnig wertvolle Tipps und auch die Experten aus dem Post haben direkt sehr sehr hilfsbereit geantwortet und mich unterstützt. Ich selbst habe das nun mit Knet-Kleber (Kintsuglue) gemacht, da es mir am einfachsten in der Verarbeitung erschien und ein wenig Elastizität behält.Das hat mir wirklich ein komplett anderes Griffgefühl und Stabilität mit der LP ermöglicht. Das lohnt sich wirklich!
Nullstellung & Zielvorgang:
Ich habe ein MantisX 10 System mit dem sich die Zielbewegungen ähnlicher einem Scatt aufzeichnen lassen. Kostet auch „nur 260€“, was im Vgl. zu einem Scatt System jedoch sehr günstig ist (ja ich weiß dass ein Scatt besser ist und das Mantis nur die relative Bewegung aufzeichnet). Dadurch konnte ich bei mir immer wieder beobachten, dass ich zwischen erstem Haltepunkt über dem Spiegel (Doppelatmung) und dem Halteraum unter dem Spiegel eine kleine „L“-Bewegung mache. Dh, Ich ziehe minimal die LP nach Rechts wenn ich in den Halteraum komme. Das hat mich an die Nullstellung der Füße erinnert und dann hab ich diese wieder etwas mehr geöffnet und dann wurde es gerader.Wen das mit dem Mantis X interessiert: so sieht die Aufzeichnung des Verlaufes dann aus (Achtung: in der App den Bullseye-Modus einschalten, dann zeichnet es länger auf).
-
Hallo zusammen,
leider hat mich eine richtig dicke Grippe seit dem letzten Wettkampf flach gelegt, daher finde ich erst heute zum ersten Mal wieder Energie und Muße von meinen letzten Erlebnissen zu berichten.
Mir haben in letzter Zeit viele nette Schützen geschrieben, die mir berichtet haben dass es ihnen genauso geht wie mir und sich in meinen Berichten direkt wieder gefunden haben. Danke für Eure netten Nachrichten, wir sind also nicht alleine! Von uns gibts viele
Und auch viele, die das sehr erfolgreich in den Griff bekommen haben. Das macht Mut!Der letzte LOL-Wettkampf war leider enttäuschend. Hatte mir vorgenommen mein Erlerntes mal zum Einsatz zu bringen und das wirkte auch am Anfang so als ob das klappt. Allerdings hab ich in der zweiten 10er Serie irgendwie in meinen Monitor geschossen. Genauer gesagt an den Rand, und der Monitor lief danach noch, aber peinlich war es trotzdem. Meine Einzige Erklärung kam im Nachhinein, da mein Abzug nach dem Wettbewerb gestorben ist. Es scheint, dass beim Griff-Wechsel (ich hatte vorher mit Griffen experimentiert), sich die Befestigungsschraube in den Lithium-Akku des E-Abzuges gebohrt hat. Nach dem Wettkampf blieb der Akku tot und auch erneutes Laden brachte nichts mehr. Bei der Demontage hab ich es dann entdeckt. Ob das auch die Ursache des Fehlschuss war: keine Ahnung, aber am Ende hat mich der Fehlschuss durch Punktabzug meinen Duellsieg gekostet. Und ein paar Prozentpunkte Selbstachtung natürlich auch

Das Interessanteste kam aber danach: der erste Schuss nach dem Monitor-Schaden war eine 10. Und 4 weitere Schüsse danach auch. Mit Sicherheit weil die Aufregung weg war, denn was soll nach so einer peinlichen Nummer noch folgen? Und was passierte nach 5x10 in Folge: Richtig das Kopfkino schaltete sich ein und es wurde wieder schlechter. Ich bin immer wieder erstaunt wie sehr ich es schaffe mich selbst abzulenken und wie weit weg dann die Ruhe und Disziplin aus dem Training auf einmal ist.
Also was lernt man aus meiner Erfahrung: Es ist wirklich vieles Kopfsache! Wenn Du denkst, dass ja nun alles egal ist, kommen 5x 10er dabei raus. Der weise Ratschlag eines Familienmitgliedes: Einfach den letzten Trainingsschuss in den Monitor setzen und mit 10en starten
Naja, das wird so auf Dauer ja dann doch ein teures Hobby 
-
Hab was gefunden: Bei Beitrag #8 hängt ein PDF an…
Ab Seite 38 gehts los…
ThemaGriff Modellieren
Moin Moin,
da mir im Verein keiner so wirklich helfen kann wollte ich euch mal fragen
Ich muss meinen Griff etwas Modellieren, da er niht zu 100% passt oder halt nicht sowie ich mir das Vorstelle.
Kann mir jemand helfen? Womit ich das am besten mache. Gerne auch direkt wo ich das Material genau her bekomme.
Danke schon mal für eure Hilfe.
MfG
PaulPaul10. Juli 2017 um 16:51 -
Also ich habe festgestellt, dass wenn ich den Hauptdruck über den Mittelfinger ausübe und die anderen Finder nur unterstützend halten, dass ich auch besser ziele.
Als ich deinen Text gerade gelesen habe, hatte ich direkt so ein Aha Gefühl, ja genau so machst du es auch
Bleibt nur die Frage: machen wir beide es richtig
Letztendlich zählt vermutlich auch hier das Ergebnis 