Beiträge von Greyhound

    Ah ja, noch was zum Thema. Ich finde die Kopfmaßangabe als Vorabkriterium beim Test oder Kauf nicht unbedingt ein Kriterium für bessere Schußbilder nur weil der bei der Waffe beigelegte Streukreis mit einem bestimmten Kopfmaß geschossen wurde.

    Ein Händler im Süden testet mitlerweile auch mit Rundkopfdiabolos. Die sind im oberen zulässigen Gewichtsbereich, und haben mit ihrem Rundkopf einen besseren BC-Wert (gestrektere Flugbahn) als die Flachköpfe. Sauber gestanzte Löcher braucht man auf Elektronik sowieso nicht mehr. Hab neulich bei einem Vereinskollegen mit JSB Exact Short (4,52mm) drei Testserien hintereinander unter 6mm erreicht. Auch in der Luftpistole liefen die Dinger wie Honig und brachten Streukreise alle unter 7mm. Vielleicht auch nur Glück und das richtige Los gezogen.

    Der Bock ist natürlich mit vier Maschinenschrauben und eingelassenen Schwerlastdübeln am Boden Verankert.

    Keine der QY-Diabolos wurde vorab beim Händler getestet. Bei mir im näheren Umfeld gibt es leider keinen Händler bei dem man QY Testen könnte. Es war kein Test für den Ambitionierten Auflageschützen. Damit wir zwei verschiedene Lose hatten, haben wir von zwei verschiedenen Händlern je zwei verschiedene Kopfmaße (4,49 + 4,50) gekauft. Die Streukreise waren nicht schlecht, alle knapp über der 6mm Marke. Ein plus der QY-Olympic Grade gegenüber der Training-Grade konnte ich mit dieser Waffe leider nicht verzeichnen. In einem früheren Test mit vorsortierten QY-Training konnte die 6mm-Marke leicht unterschritten werden.

    Normalerweise spanne ich ein Gewehr nicht so auf (aber in der Not). Ein Alublock mit T-Nutensteinen zur Befestigung in der UIT-Schine ist vorhanden, lag aber im Zweit-Verein.

    poolbaucenter

    Hi Ronny, nein. Ohne die QY-Match Grade je getestet zu haben sind es meines Wissens nach sind es drei unterschiedliche Qualitätsstufen. Aufgeteilt in Training, Match und Olympic -Grade.


    Testen bzw. Vergleichen konnte ich bislang nur die Training-Grade (Dose) und die Olympic-Grade (rote Verpackung). Unterm Mikroskop betrachtet hat die Olympic schon klarere Kanten. Die Gewichtsunterschiede sind etwas kleiner. Beim Ausrollen ist die Kopfplatte nicht unbedingt besser oder schlechter zentriert. Vereinzelt schräge Kopfplatten wie bei der Training waren jedoch keine vorhanden. Besser Ausgeschossen gegenüber einer guten Charge Training-Grade hat die Olympic auch nicht.

    Was mich irritiert, ist die Bezeichnung auf der Dose als TRAINING GRADE. Die QY Matchversion behalten sie wohl für sich.

    Ich habe eine eigene Meinung zu der chinesischen Wirtschaft und bin der Überzeugung, dass die gelieferten Pellets überwiegend die Besten auf dem Weltmarkt sind. Leider!!!!

    Code
    Ich bin aber fest der Meinung, das die absoluten Spitzenlose im eigenen Land verbleiben.

    Die QY-Match Grade wird auf dem Weltmarkt schon angeboten. Nur halt in Deutschland nicht.

    Egal welche Marke, Blisterware ist eher der Ladenhüter. Die meist leicht stärkere Oxidation lässt dies vermuten. Da die QY-Training ebenbürtig mit heimischer Premium ist, wird mancher Händler sein Lager eher überschaubar halten.

    Schöne klare Kanten hat sie ja.:dreaming:


    Manche Länder haben momentan bessere Handelsbeziehungen mit China.

    Es ist sicherlich nicht ratsam mit dem Gewicht zu knapp an die Obergrenze zu gehen. Ich denke 50g weniger bei Pistole-Auflage und 100g weniger bei Gewehr-Auflage sollte genügend Sicherheit bieten. Viel wichtiger ist es das Gewicht an die richtige Stelle zu bringen.

    Auch ich staunte bei den LM nicht schlecht als meine Pistole das Maximalgewicht ordentlich überschritt. Der meinerseits entsetzt- zweifelnde Blick Richtung Prüfer wurde aber mit einem OK quittiert. Wir wissen dass die Waage daneben liegt und legte schmunzelnd das Prüfgewicht auf.

    Aber wer das Sagen hat, der hat auch die Macht!

    Schade so sollte es nicht sein.

    Ich finde zur jeder Waage gehört auch ein Prüfgewicht und im Zweifel das Recht des Schützen es einzufordern.

    Da stimme ich Gerri vollumfänglich zu. Ich glaube auch nicht dass prall gefüllte Dosen beim Handelstransport einem hohen Beschädigungsrisiko ausgesetzt sind. Die im #120 gezeigten Fotos sind ausgewählte Diabolos gleicher Marke mit unterschiedlichen Losnummern. Man erkennt schon an der Oberflächenstruktur und an der Anzahl Dellen der dass eine Sorte stärker gerommelt wurde. (Dieses Los hatte auch im Test eine wesentlich höhere Ausfallrate).

    Der Transport in einer angebrochenen Dose dürfte wohl das größte Beschädigungsrisiko darstellen. Ich denke das hat schon seinen Grund dass alle wichtigen Hersteller ihre Premiumsorte in der Styroporverpackung anbieten.

    Schön wenn Pistolenschützen munitionstechnisch mehr Spielraum nach oben haben und eher durch ihren Trainingsfleiß belohnt werden, so sieht es bei den LG-A Schützen z.B. bei einem Finale schon ganz anders aus. Schon im Vorkampf und spätestens im Finale gehört die Munition zur Materialschlacht. Es ist daher bestimmt empfehlenswert einen Blick auf die Munition zu werfen und sie auch dementsprechend zu transportieren.

    Viel Spaß beim hin und herkullern.

    Worauf möchte ich hinaus? Man kann sich das Testen sparen, wenn man danach die Munition nicht entsprechend transportiert.

    Ich sehe allerdings immer wieder mal Schützen, die eine halbvolle Dose schütteln, um festzustellen, ob noch 'genügend drin' ist. Darüber kann ich dann allerdings auch nur den Kopf schütteln.

    So ist es. Meine vollste Zustimmung.

    Selbst das Umfüllen in eine Schüttelbox ist mir mittlerweile etwas suspekt. Dieses Rütteln und Schütteln bis sich das weiche Blei der Kopfkanten über den scharfkantigen Bohrungsrand einsortiert, kann Spuren hinterlassen. Mal mit dem Fingernagel über die Bohrungsränder fahren. (Ich hab meine Bohrungskanten entschärft). Zum schonenden Transport sowie zur schonenden und besseren Entnahme mögen Schüttelboxen durchaus ihre Vorteile bieten. Ein großer Nachteil, leider kann man nach dem Einrütteln nur die Kelche auf Beschädigung kontrollieren. Daher sortiere ich meine Wettkampfdiabolos erst nach dem Betrachten von Kopf und Kelch einzeln in die Mulden. Eine sehr gute Alternative wenn nicht sogar die beste und schonendste Transportmöglichkeit sind diese Boxen mit Styroporblister die ich momentan verwende.

    Die Betrachtung unter einem (mittlerweile preiswerten) Digitalmikroskop zeigt besonders bei schrägem Lichteinfall (schräge Objektplatte) kleinste Beschädigungen richtig gut.

    Hallo,

    ...du dann beim nächsten Schuss eine Abweichung beim Zielen von 1-2 hundertstel hast, dann hast du Vorne am Ziel eine Abweichung von ca. 1mm. (wieviel Abweichung genau das ist weiß ich nicht)

    Nicht schlimm wenn man es nicht genau weiß. Das Übersetzungsverhältnis zwischen Zielfehler und Trefferlage beträgt beim LG-A ganz grob ca. 1:10 Ein Zielfehler von 0,1mm entspricht einer Abweichung von 1mm.

    ich bleib dabei…… Gewicht

    Und ich bleib dabei, mit den geringen Gewichtsunterschieden lassen sich die Ausreisser (insbesonders rechts/links Abweichler) nicht erklären.

    Wiegen ist grundsätzlich eine gute Möglichkeit ein Merkmal gleichzusetzen. Dennoch können bei gleichem Gewicht Formen und Symmetrie der Diabolos zueinander unterschiedlich sein.

    Munitionstest:

    100 Diabolos auswiegen.

    1-3 Zehnerserien schießen

    Die restlichen der ausgewogenen Diabolos in der Dose schütteln und dann nochmals ein paar Serien schießen.

    Das Ergebnis müsste gleich sein haben ja alle das gleiche Gewicht. :evil:

    Not macht erfinderisch.

    Ausrollen ...eine Möglichkeit ...wohl eher aus der Not heraus ...weil es an Importgütern mangelte.

    Da hatten es wir im Westen (und nur ganz wenige Spitzensportler im Osten) schon leichter gute Diabolosorten zu beschaffen.

    Ausrollen, eigentlich eine tolle Idee. Ein Diabolo rollt auf einer leicht schrägen Glasscheibe vom oberen Rand in einem Bogen nach unten und Trägheitsbedingt wieder leicht nach oben. Die Diabolos die am weitesten rollen sind die die am ausgewuchtetsten sind. Diabiolos mit rauhen Kanten, oder mit beschädigten Kelchen und Köpfen rollen nicht so weit. Zusätzlich zur kürzeren Wegstrecke ist dann ein Ruckeln und Klackern zu vernehmen.

    Vor Jahren (bei der Einführung der Zehntelwertung im Auflageschießen) hab ich mich ausgiebig mit dieser Methode beschäftigt. Ich kam leider zum Schluß - bei den heutigen hochwertigen gepressten Munitionssorten (R10, QY, und der elektronischen Trefferaufnahme) kann mann mit dieser Methode bezüglich Präzision leider keinen Vorteil erkennen. Für die aus VEB-Produktion rollgewalzten geriffelten Diabolos war diese Methode sicherlich entscheidend.

    Da kann ich dir nur Zustimmen. Durch das Auswiegen hochwertiger Munitionssorten wie R10 oder QY mit ihren kleinen Gewichtsschwankungen können Ausreißer nicht ermittelt werden.
    Größere Gewichtsunterschiede wie z.B. bei unterschiedlichen Diabolosorten 0,45g 0,53g sowie bei starken Vo-Schwankungen (Waffendefekt) machen sich durch eine unterschiedliche Höhe der Trefferlage bemerkbar.

    Nun gibt es auch Ausreißer nach rechts und links bei gleicher Höhenlage, hier sind Gewicht und Vo nicht ausschlaggebend.

    Ich würde eher auf die Verarbeitung schauen als auf Gewicht und V0 - was aber leider deutlich mehr Aufwand bedeutet.

    Hier bekommst Du meine vollste Zustimmung.