Beiträge von Grollbringer

    Mein Erlebnis beim Luftpistolen-Seminar in Wiesbaden

    Hallo liebes Forum,
    endlich habe ich die Zeit gefunden, den versprochenen Beitrag über das Luftpistolen-Seminar in Wiesbaden mit Margit Hölscher zu schreiben. Vorab: Das Seminar war der Hammer! Es war super anstrengend, aber gleichzeitig unglaublich lehrreich. Margit hat ein außergewöhnliches Talent, Wissen weiterzugeben, es hat einfach riesigen Spaß gemacht.

    Mythen aus dem Internet versus Realität

    Wer glaubt, dass wir dort nur ein paar Dosen Diabolos verschossen haben, liegt falsch, aber wer glaubt wir haben dort 3,4 oder mehr Diabolo Dosen verschossen liegt auch falsch. Tatsächlich waren es rund 700 Schuss mit der Luftpistole, dazu ungefähr die gleiche Anzahl an Trockentrainings und die üblichen Ansetz- und Absetzbewegungen. Insgesamt kamen wir auf 1800 bis 2000 Armhebungen! Kein Wunder, dass ich am nächsten Tag nach dem Seminarende beim Rundenwettkampf meinen Arm kaum ruhig halten konnte. Wir haben aber auch nicht bis 2 Uhr Nachts am Stand gestanden sondern so cirka bis 24:00 Uhr oder etwas früher 😉

    Die Menschen – ein echtes Highlight

    Neben dem Training war es großartig, tolle Menschen kennenzulernen. Besonders gefreut habe ich mich über die Begegnung mit necologne und Gerri aus unserem Forum, viele Grüße an euch! Es ist einfach etwas Besonderes, wenn man die Leute, mit denen man online schreibt, auch persönlich trifft und wir sind weiterhin im Kontakt und ich hoffe das bleibt so.

    Mein Weg zum Seminar

    Der Samstag begann für mich mit einem Wettkampf beim 5-Gaue-Pokal. Ich wurde für die Mannschaft vom Schützengau -Mindelheim im Team mit aufgestellt. Es war mein erster echter Wettkampf und ich war so schon aufgeregt. Um 11 Uhr war ich am Stand und konnte gleich schießen. Ganz ehrlich: Mit meiner ersten Serie war ich nicht glücklich. Sie endete bei 87 Ringen, und ich wusste sofort, dass ich nicht richtig reingekommen war. Damit ging gleich das Gedankenkarussell los, mein Kopf war auch schon halb auf der Fahrt zum Seminar, und aus Nervosität habe ich zwei Siebener reingehauen. Danach musste ich mich richtig vorkämpfen, es war unfassbar anstrengend, weil ich mich extrem konzentrieren musste. Aber ich habe auch etwas gelernt daraus, die dritte Serie fing auch schon schlecht an so das ich um wenigstens nicht unter 90 zu kommen, die letzten 4 Schüsse in die 10 bringen musste. Mit viel Konzentration ist es mir dann gelungen. Das zeigte mir das ich es eigentlich kann wenn ich die Kraft und Konzentration reinstecke. Am Ende sind es 363 Ringe geworden. Schade es hätten auch 370 sein können.

    Dafür das ich erst seit Mai diesen Jahres mit der Lupi schiesse, bin ich trotzdem sehr zufrieden gewesen :)

    Direkt nach dem Wettkampf habe ich mich ins Auto gesetzt und bin nach Wiesbaden gefahren. Nach etwa vier Stunden Autofahrt kam ich gegen 16:20 Uhr an und habe im Sporthotel des DSB eingecheckt. Das Hotel ist wirklich großartig, eine moderne Anlage mit viel Charme. Besonders interessant sind die Flure: Überall hängen Motivationssprüche an den Wänden, die uns immer wieder daran erinnern sollen, wo wir uns befinden, nämlich in einem Umfeld, das ganz auf Hochleistung und sportlichen Erfolg ausgerichtet ist.

    Was dann folgte, war der eigentliche Höhepunkt: Zwei Tage voller intensiver Trainingseinheiten, überraschender Erkenntnisse und echter Aha-Momente für mich. Im nächsten Beitrag nehme ich euch mit hinter die Kulissen des Seminars, von den ersten Übungen bis zu den Tipps, die meine Sicht auf das Schießen zwar nich komplett aber dennoch verändert haben.

    Liebe Grüße,
    Grolli

    Meine Erfahrung mit der Reximex ist:

    - Visierung schlecht und grob verstellbar. Korn nicht zu gebrauchen da zu grob und Höhe nicht passt.

    - Abzug sehr schwer, schätze liegt bei > 2500g oder mehr und schlecht bis gar nicht einstellbar

    - Einzelschuss möglich durch den mitgelieferten Einzelschussadapter

    - Griff sehr einfach und standardisiert

    Schöne Freizeitpistole aber keine matchtaugliche Lupi

    Hallo liebes Forum,

    Ich habe heute Vormittag die Zeit genutzt um mit meinem Techniktraining und den neuen Scheiben zu starten.

    Ich habe jeweils 40 Schuss auf die Scheiben abgegeben und diese in der Reihenfolge wie auf dem Bild zu sehen. Gestartet mit dem Dreieck

    War etwas komisch zu Anfang und bei jeden Wechsel der Geometrischen Form. Wie such immer, ich brauche eure Hilfe zur Bewertung. Ich sehe jetzt Löcher aber wie sind diese zu interpretieren? Was sagen die aus? Was kann ich jetzt daraus lernen? Ich habe keine Ahnung. Würde mich über etwas Hilfe sehr freuen.

    Vielen Dank im Voraus und Grüsse,

    Grollbringer

    Hallo liebes Forum,

    ich habe heute eine Frage, bei der ich auf eure Hilfe hoffe.

    Ich habe mir die unten abgebildeten Trainingsscheiben gekauft, weil ich auf meinem Heimstand regelmäßig Techniktraining durchführen möchte. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe, wie man diese Scheiben richtig einsetzt:

    • Wofür sind die einzelnen Scheiben gedacht?
    • Wie bewertet man die Ergebnisse?
    • Wie läuft so ein Training konkret ab?

    Klar, man schießt drauf – aber was dann?

    Ich habe auch schon in meinen schlauen Büchern nachgeschaut. Dort steht zwar, dass man diese Scheiben verwenden soll, aber wie genau, konnte ich leider nicht herausfinden.

    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?

    Vielen lieben Dank im Voraus und beste Grüße
    Grollbringer

    Hallo Gerri,
    vielen Dank für deinen Tipp, ich werde das auf jeden Fall so versuchen und mal sehen wie es funktioniert :)

    Ich habr mir für meine Walther LP500E vor 5 Wochen ebenfalls einen Meshpro Griff konfiguriert und bestellt. Der soll nächste Woche in die Produktion gehen.

    Hab mich eigentlich darauf gefreut, aber nach deinem Bericht :freezing: Hoffe ich habe mehr Glück.

    Frage mich wie das sein kann das der Griff trotz Handscan zu klein ist 8|

    Meine Entwicklung im Luftpistolenschießen – Ein kleiner Rückblick auf die letzten 6 Monate

    Hallo liebes Forum,

    bevor ich in einem der nächsten Beiträge meine Erfahrungen mit der Pardini K12 teile, möchte ich heute einen kleinen Rückblick auf meine persönliche Entwicklung im Luftpistolenschießen der letzten sechs Monate geben.

    Als ich mit dem Training begann, lag meine Ringzahl bei etwa 340, ein wie ich glaube guter Ausgangspunkt, mit dem ich zufrieden war. Von Anfang an habe ich meine Ergebnisse in einer Tabelle dokumentiert. Das hat mir nicht nur geholfen, meine Fortschritte zu verfolgen, sondern auch ein besseres Verständnis für die Schwankungen in meiner Leistung zu entwickeln.

    Was mich besonders freut: Die Ringzahl hat sich kontinuierlich gesteigert, genau das, was man sich vom Training erhofft. Aber nicht nur die Verbesserung an sich ist spannend, sondern auch die Veränderung in der Varianz meiner Ergebnisse. Anfangs waren die Unterschiede zwischen guten und weniger guten Serien noch recht groß. Doch mit der Zeit wurde mein Schießen stabiler, die Schwankungen nahmen ab, und ich konnte mich auf einem höheren Niveau einpendeln. Jetzt allerdings in den letzten Tagen ist diese Varianz wieder gestiegen und ich kann mir nicht ganz erklären warum, da ich im Prinzip alles so mache wie vorher.

    Dennoch, diese Entwicklung motiviert mich sehr und zeigt mir hoffentlich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Mein Ziel ist es, diese Stabilität weiter auszubauen und die Leistung noch konstanter abrufen zu können, besonders unter Wettkampfbedingungen.

    Allerdings bin ich nun auch bei einem Punkt angekommen, der mir zu schaffen macht: die Wettkampfnervosität. Im Training bin ich mittlerweile bei stabilen Ergebnissen um die 370 Ringe angekommen, doch im Wettkampf falle ich aktuell auf etwa 360 Ringe zurück. Die Nervosität ist spürbar und beeinflusst meine Leistung deutlich. Wie ich gelesen habe, bin ich damit nicht allein, vielen Schützen geht es ähnlich.

    Ich arbeite derzeit daran, mit dieser Nervosität besser umzugehen. Atemtechniken, Visualisierung und Routinen vor dem Wettkampf sind erste Ansätze, die ich ausprobiere. Ein weiterer interessanter Punkt, der mir aufgefallen ist: Je mehr ich versuche, besonders präzise zu schießen, desto häufiger passiert es mir, dass ich den Finger nicht mehr krumm bekomme. Es fühlt sich an, als wäre er „eingefroren“, ein unfassbar blödes Gefühl. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dieses Phänomen bei mechanischen Abzügen hatte. Seit ich jedoch die LP500 E mit elektrischem Abzug nutze, ist es mir zumindest bewusst aufgefallen.

    Ich habe bisher keine wirkliche Idee, wie ich das abstellen kann. Vielleicht liegt es an der Kombination aus mentalem Druck und der Charakteristik des elektrischen Abzugs? Falls jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder Tipps hat, wie man mit diesem „Finger-Freeze“ umgehen kann, ich wäre sehr dankbar für eure Hinweise!
    Und in zwei Wochen steht ein spannendes Wochenende bevor: Ich wurde von unserem Schützengau nominiert, um in der GAU-Mannschaft beim kommenden 5-Gaue-Pokal anzutreten. Ich freue mich sehr über diese Chance, gleichzeitig bin ich jetzt schon ziemlich angespannt, weil ich natürlich mein Bestes geben und nicht versagen möchte.

    Direkt im Anschluss fahre ich weiter nach Wiesbaden zum DSB-Bundesstützpunkt, wo ich am Wochenende den LUPI-Kurs des DSB bei Margit Hölscher besuchen darf. Ich bin sehr gespannt auf die Inhalte und wie es wirklich ist und werde danach gerne berichten, wie es war.

    Das war es fürs Erste – bis bald und gut Schuss!
    Grolli

    Hallo liebes Forum,
    heute möchte ich einige meiner Erfahrungen mit den bisherigen drei Luftpistolen beschreiben welche ich im Einsatz hatte:

    Feinwerkbau P8X – Meine erste Begleiterin auf dem Weg zur Luftpistole

    Nachdem ich durch Hawkeyes.177 Beiträge zum Thema Luftpistole gekommen bin, war die Feinwerkbau P8X meine erste Wahl und hat mich über die ersten Monate hinweg begleitet. Als Anfänger war ich auf der Suche nach einer Pistole, die mir sowohl technische Präzision als auch ein gutes Gefühl in der Hand vermittelt. Das war der Wunsch, nicht das ich das irgendwie gewusst oder gefühlt hätte :/.

    Erste Wahl? Ja, weil sie gerade verfügbar und preislich attraktiv war :whispering:. Optisch fand ich sie auch nicht schlecht und der originale Griff hat einigermaßen gepasst. So konnte ich Sie zumindest sofort ganz gut nutzen. Ich hatte mich aber auch sofort dazu entschieden mir einen Griff bei der Firma Rink zu bestellen welcher tatsächlich hervorragend gesessen hat. Grundsätzlich dachte ich mir, falsch kann ich wohl nicht viel machen und wenn es nicht die Richtige ist dann kann ich Sie auch gut verkaufen (was dann auch so war).

    Was mir am Anfang besonders gefallen hat:

    • Ergonomie: Der original Griff ist sehr gut geformt und lässt sich individuell in alle Richtungen anpassen. Dennoch bin ich der Ansicht das ein Griff immer auf die jeweilige Hand angepasst werden sollte, denn die originalen Griffe sind so gebaut das sie den meisten Menschen irgendwie passen und ein angenehmes Gefühl bieten sollen. Bedeutet aber nicht das er wirklich passt. Also, eine Pistole nie nach dem Griff bewerten würde ich sagen.
    • Balance und Gewicht: Die P8X liegt ruhig in der Hand und lässt sich gut kontrollieren. Durch den Absorber, die Gasentlasstungsbohrungen und der Mündungsbremse liegt die Lupi sehr ruhig im Schuss. Das hat mir sicher auch geholfen, ein Gefühl für sauberes Abziehen zu entwickeln soweit das überhaupt in der Zeit möglich war.
    • Verarbeitung: Alles wirkt solide, präzise und durchdacht - mit einer Ausnahme - der Ladehebel! Das Blech ist circa 2,4mm dick aber irgendwie wirkt es sehr klapprig. Das hat mich von Anfang an gestört, aber das ist jammern auf hohem Niveau.

    Was ich aber festgestellt habe:

    • Die P8X verzeiht nichts. Sie zeigt gnadenlos, wenn der Schuss nicht sauber ausgeführt wurde. Das hat mich gezwungen, an meiner Technik zu arbeiten.
    • Die Einstellmöglichkeiten sind umfangreich, aber nicht überfordernd. Ich konnte Schritt für Schritt lernen, wie ich die Pistole auf mich abstimme. Für mich persönlich waren viele Einstellmöglichkeiten aber unnötig was für Andere ganz anders sein kann.

    Was mir an der P8X später weniger gefallen hat:

    • Gefühl und Balance: Die P8X hat sich für mich nicht ganz „richtig“ angefühlt. Ich habe festgestellt das ich Luftpistolen mit etwas mehr Gewicht und einer kopflastigeren Balance bevorzuge, das bietet mir z.B. die K12 von Anfang an. Zwar lässt sich die P8X mit Zusatzgewichten ausstatten, aber das hat sich für mich nicht stimmig angefühlt.
    • Abzug: Beide Pistolen haben manuelle Abzüge, aber der der K12 hat mich sofort überzeugt. Er wirkt trockener, präziser und gibt mir ein besseres Feedback beim Schuss. Das ist natürlich subjektiv, aber für mich war das ein klarer Pluspunkt. Das war mir am ANfang nicht bewusst und hat sich dahin entwickelt.

    Was für die P8X spricht:

    • Technische Features: Die P8X hat einige Vorteile, wie z. B. einen voll verstellbaren Griff und eine schwenkbare Visierung (Kimme und Korn) Features, die die K12 in dieser Form nicht bietet.
    • Verarbeitung und Qualität: Auch hier steht Feinwerkbau für höchste Präzision und Zuverlässigkeit. Die P8X ist keinesfalls schlechter als die K12, aber eben auch nicht besser. Es war letztlich eine Frage des persönlichen Gefühls.


    Fazit:

    Die Feinwerkbau P8X war für mich ein guter Einstieg in das Lupi Schießen. Sie hat mir geholfen, die Grundlagen zu verstehen und mich weiterzuentwickeln. Auch wenn ich inzwischen andere Modelle getestet habe und ein anderes Modell benutzte, bleibt sie für mich ein zuverlässiger und ehrlicher Trainingspartner.

    Die Entscheidung für die Pardini K12 war keine gegen die P8X, sondern für ein Modell, das mir einfach besser liegt. Beide Pistolen sind auf höchstem Niveau, aber die K12 passte zu dieser Zeit dann besser zu meinem Stil und meinen Vorlieben.

    Im nächsten Beitrag werde ich dann auf die Pardini K12 eingehen und wie es damit weitergegangen ist :)

    Bitte habt Verständnis, falls ich etwas vergessen habe oder nicht ganz professionell formuliert habe, ich bin noch nicht so geübt im Schreiben von Blogbeiträgen, aber ich gebe mir Mühe und freue mich über euer Feedback eure Meinungen, Erfahrungen und Tipps , besonders, wenn ihr ähnliche Vergleiche gemacht habt!

    Liebe Grüße

    Grolli :)


    Hallo liebes Forum,

    da ich keinen bestehenden Blog kapern möchte, habe ich mich entschieden, meine eigenen Erfahrungen als Anfänger mit der Luftpistole in einem eigenen Beitrag zu teilen.

    Ich wurde durch viele inspirierende Beiträge hier im Forum motiviert, mit dem Lupi-Schießen zu beginnen, und habe dabei unglaublich viel gelernt. Dafür möchte ich mich bedanken und hoffe, mit meinen eigenen Erfahrungen etwas zurückgeben zu können.

    Dieser erste Beitrag ist eine kleine Wiederholung meiner Anfänge, damit ihr wisst, wie ich zum Luftpistolenschießen gekommen bin. In weiteren Beiträgen werde ich detaillierter auf meine Erfahrungen mit verschiedenen Modellen eingehen, darunter:

    • Feinwerkbau P8X
    • Pardini K12
    • Walther LP500E

    Alle drei hatte ich über längere Zeit im Einsatz und konnte mir ein gutes Bild machen, was für mich als Anfänger gut funktioniert oder auch nicht.

    Ich freue mich sehr über eure Tipps, Korrekturen und Kommentare – und natürlich über den Austausch mit euch!

    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
    Grolli

    Wie weiter oben versprochen habe ich mal zusammengeschrieben wie mein Einstieg ins 10m Luftpistolenschießen mit 53 Jahren passiert ist:

    Ich möchte mich heute bei euch bedanken und gleichzeitig meine Erfahrungen teilen, wie ich zum Luftpistolenschießen gekommen bin, und das mit 53 Jahren!

    Durch einen Beitrag hier im Forum, ich glaube es war „10m Luftpistole Orientierungswerte Ringe“ von Hawkeyes.177, wurde mein Interesse geweckt. Die Art und Weise, wie dort über das Thema gesprochen wurde, hat mich sofort angesprochen. Die Leidenschaft, die zwischen den Zeilen spürbar war, hat mich motiviert, es selbst zu versuchen, obwohl ich vorher mit Luftpistole keinerlei Berührungspunkte hatte.

    Ich komme ursprünglich aus dem Bereich Nitro-Schießen (und bin weiterhin dabei) im BDS, BSSB und BDMP, Kurz- und Langwaffe, auch Vorderlader. Das habe ich über Jahre hinweg betrieben und durchaus auch ab und zu erfolgreich ;-). Aber Luftpistole war Neuland für mich.

    Also bin ich einfach losgezogen und habe mir eine Feinwerkbau P8X gekauft, natürlich gleich mit einem maßgefertigten Rink Griff, wie ich es auch bei jeder meiner Sportpistolen mache (außer bei der Expert, da ist es auch mal ein 3D Griff geworden). Für mich ist der Griff nie das Kriterium für die Waffe, er wird passend gemacht.

    Mein erster Versuch: 40 Schuss, 344 Ringe. Da dachte ich mir: „Da geht was!“ Und ab da war ich angefixt.

    Das war im Mai dieses Jahres. Seitdem sauge ich alles auf, was ich an Wissen bekommen kann: Bücher, Internet, Foren, YouTube, Weltcup-Übertragungen, alles, was mir hilft, besser zu werden. Anfangs dachte ich, Training bedeutet einfach nur 40 Schuss zu machen, manchmal auch dreimal hintereinander. Doch mit der Zeit habe ich Techniktraining, Haltetraining, allgemeines Fitnesstraining usw. entdeckt und integriert.

    Die P8X habe ich später verkauft und mir eine Pardini K12 zugelegt, wieder mit angepasstem Griff. Die Pardini war klasse, aber nach zwei Monaten musste es dann doch eine LP500E sein. Auch hier wieder ein neuer Griff, und aktuell bin ich bei der LP500E geblieben, weil ich mit ihr am besten zurechtkomme. Eine Morini oder Steyr traue ich mich noch nicht zu testen, vielleicht irgendwann mal (sonst wird meine Finanzministerin wohl recht... ihr wisst was ich meine) :-).

    Mittlerweile schieße ich konstant zwischen 360 und 372 Ringe, Im Wettkampf eher um die 360, im Training um die 370. Das hat mich viel Hingabe, Trainingsfleiß und Zeit gekostet. Ich habe mir zuhause einen 10m Lupistand aufgebaut und kann dort regelmäßig trainieren. Trockentraining nimmt dabei den größten Teil meiner Zeit ein. Insgesamt investiere ich etwa 6–7 Stunden pro Woche. Das umfasst das Training im Verein, der Stand Zuhause, Trockentraining und Haltetraining usw.)

    Was mich besonders freut: Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Freude am Luftpistolenschießen entwickeln würde. Und als positiver Nebeneffekt bin ich auch bei der Sportpistole, Vorderladerpistole und generell bei der Großkaliberpistole deutlich besser geworden.

    Nochmals vielen Dank an dieses Forum und die vielen hilfreichen Tipps, ohne euch wäre ich diesen Weg wohl nie gegangen! Mal sehen wie weit ich komme, ist in meinem Alter dann auch nicht mehr so einfach.

    Viele liebe Grüße
    Grolli

    Wie weiter oben versprochen habe ich mal zusammengeschrieben wie mein Einstieg ins 10m Luftpistolenschießen mit 53 Jahren passiert ist:

    Ich möchte mich heute bei euch bedanken und gleichzeitig meine Erfahrungen teilen, wie ich zum Luftpistolenschießen gekommen bin, und das mit 53 Jahren!

    Durch einen Beitrag hier im Forum, ich glaube es war „10m Luftpistole Orientierungswerte Ringe“ von Hawkeyes.177, wurde mein Interesse geweckt. Die Art und Weise, wie dort über das Thema gesprochen wurde, hat mich sofort angesprochen. Die Leidenschaft, die zwischen den Zeilen spürbar war, hat mich motiviert, es selbst zu versuchen, obwohl ich vorher mit Luftpistole keinerlei Berührungspunkte hatte.

    Ich komme ursprünglich aus dem Bereich Nitro-Schießen (und bin weiterhin dabei) im BDS, BSSB und BDMP, Kurz- und Langwaffe, auch Vorderlader. Das habe ich über Jahre hinweg betrieben und durchaus auch ab und zu erfolgreich ;-). Aber Luftpistole war Neuland für mich.

    Also bin ich einfach losgezogen und habe mir eine Feinwerkbau P8X gekauft, natürlich gleich mit einem maßgefertigten Rink Griff, wie ich es auch bei jeder meiner Sportpistolen mache (außer bei der Expert, da ist es auch mal ein 3D Griff geworden). Für mich ist der Griff nie das Kriterium für die Waffe, er wird passend gemacht.

    Mein erster Versuch: 40 Schuss, 344 Ringe. Da dachte ich mir: „Da geht was!“ Und ab da war ich angefixt.

    Das war im Mai dieses Jahres. Seitdem sauge ich alles auf, was ich an Wissen bekommen kann: Bücher, Internet, Foren, YouTube, Weltcup-Übertragungen, alles, was mir hilft, besser zu werden. Anfangs dachte ich, Training bedeutet einfach nur 40 Schuss zu machen, manchmal auch dreimal hintereinander. Doch mit der Zeit habe ich Techniktraining, Haltetraining, allgemeines Fitnesstraining usw. entdeckt und integriert.

    Die P8X habe ich später verkauft und mir eine Pardini K12 zugelegt, wieder mit angepasstem Griff. Die Pardini war klasse, aber nach zwei Monaten musste es dann doch eine LP500E sein. Auch hier wieder ein neuer Griff, und aktuell bin ich bei der LP500E geblieben, weil ich mit ihr am besten zurechtkomme. Eine Morini oder Steyr traue ich mich noch nicht zu testen, vielleicht irgendwann mal (sonst wird meine Finanzministerin wohl recht... ihr wisst was ich meine) :-).

    Mittlerweile schieße ich konstant zwischen 360 und 372 Ringe, Im Wettkampf eher um die 360, im Training um die 370. Das hat mich viel Hingabe, Trainingsfleiß und Zeit gekostet. Ich habe mir zuhause einen 10m Lupistand aufgebaut und kann dort regelmäßig trainieren. Trockentraining nimmt dabei den größten Teil meiner Zeit ein. Insgesamt investiere ich etwa 6–7 Stunden pro Woche. Das umfasst das Training im Verein, der Stand Zuhause, Trockentraining und Haltetraining usw.)

    Was mich besonders freut: Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Freude am Luftpistolenschießen entwickeln würde. Und als positiver Nebeneffekt bin ich auch bei der Sportpistole, Vorderladerpistole und generell bei der Großkaliberpistole deutlich besser geworden.

    Nochmals vielen Dank an dieses Forum und die vielen hilfreichen Tipps, ohne euch wäre ich diesen Weg wohl nie gegangen! Mal sehen wie weit ich komme, ist in meinem Alter dann auch nicht mehr so einfach.

    Viele liebe Grüße
    Grolli