Beiträge von DJChriz

    Ich kann dir zumindest sagen, das mir Arno Küttemeyer von Klingner und auch Udo von MEC empfohlen haben eine Brille zu nutzen und kein Monofram, da mein Dioptrin über -2,5 ist. Bis 2,5 wäre es mit dem Monofram kein Problem, schlechter ist es besser eine Brille zu nutzen. Auch die Hornhautverkrümmung spielt da wohl eine Rolle.

    Ich hatte letztens auch bei MEC nachgefragt bezüglich des MEC Revolve, bei dem man das Glas in der Achse drehen kann, um mit der Hornhautverkrümmung klarzukommen. Bei höheren Dioptrien wird davon abgeraten, da es für das Auge zu anstrengend wäre immer wieder neu zu fokussieren. Klare Empfehlung bei größeren Fehlsichtigkeiten ist eine Schießbrille.

    Ich bin immer noch der Meinung, dass das ein Problem davon ist, dass der Kopf nicht identisch aufgelegt wird und dadurch Paralaxefehler entstehen.

    Ich schließe mich dem ebenfalls an, da ich das in letzter Zeit auch vermehrt bei mir feststellen kann. Hinzu kommt noch die 25mm Regel mit der Schaftkappe. Wenn diese leicht unten rutscht und ich es nicht korrigiere, dann gucke ich durch einen anderen Punkt der Schießbrille und erhalte trotz zentralem Spiegel und Nachhalten eine Trefferverlagerung.

    Bei Nichtbrillenträgern dürfte es theoretisch kaum zu parallaxen Trefferverlagerungen kommen, oder?

    Ich hatte vor kurzem deshalb über ein Monocle nachgedacht, mein Optiker und auch MEC haben mir aufgrund zu hoher Dioptrien abgeraten. Das Auge würde zu schnell ermüden, wenn man ihm andauernd das Glas klaut und immer wieder neu fokussieren muss.

    Zum Beitrag #12

    Wenn das Diopter rechts am Anschlag war, so ist der Fehler nicht direkt am FWB Diopter zu suchen, sondern hier liegt eine andere Ursache vor. Das ist mit einer Ferndiagnose allerdings nicht zu klären und hat nichts mit der Plastikabdeckung zu tun. Das dieses Teil zu beanstande ist bleibt allerdings unbestritten.

    Gruß Max319

    Dem kann ich nur zustimmen. Meine Visierung ist nach ganz links und in die vorletzte Raste nach oben ausgelagert und ich habe noch etwas Verstellraum beim Diopter. In dem Zusammenhang muss man aber immer bedenken: Die Schrauben der Variovisierung für die Diopter-/Korntunnelschiene sind nicht zentrisch. Wenn man diese leicht löst, kann man die Diopterschiene nach rechts oder links so verdrehen, dass der Korntunnelrand beim Blick durch den Diopter schon rechts oder links aus dem Sichtbereich verschwindet. Dann kann auch die Diopterverstellung an den Anschlag kommen und der Korntunnel ist immer noch nicht mittig.

    Eine Schießbrille ist meines Wissens nach unabhängig von den am Gewehr verbauten Optiken.

    Ein Adlerauge ist doch jedoch nur zulässig in Verbindung mit Gehmann 0,0. Wenn am Diopter eine Vergrößerungsoptik verbaut ist, darf kein Adlerauge verwendet werden.


    Man möge mich berichtigen, wenn ich falsch liege.

    Hier zumindest eine Empfehlung von Schießsport Baur:

    Für Diopter mit kurzen Gegenlichtblenden (wie z.B. Spy, Free Sight) ist ein Bereich zwischen 3.4-4.4 ideal. 3.8-4.8 ist für Diopter, bei denen lange Gegenlichtblenden montiert werden, wie Anschütz oder FWB.

    Schönen Dank für die Hinweise. Mit Verstellung der Iris habe ich es so hinbekommen, dass ich den Ring vom Duplex jetzt sehe. Es gibt aber ein anderes Problem. Der Ring ist auch bei der kleinsten Einstellung 3,8 deutlich zu groß. Und zwar nur etwas kleiner wie die Iris vom Diopter. Erst wenn ich den Duplex auf der Gegenlichtlblende vom Diopter ganz nach vorne schiebe (siehe Foto), passt es einigermaßen. Dann lässt sich das Duplex aber nicht richtig gut befestigen.

    Es würde jetzt die Möglichkeit geben, für den Diopter Spy auch einen Lenshood zu nehmen, der länger ist wie die Gegenlichtbende. Ich neige aber eher dazu, den normalen Duplex zu nehmen und dann einen kleinen Insert von 3 oder 3,1. Dann könnte es passen.

    Wenigstens ist nichts kaputt. Die Frage wäre, ob Dir das kleinere Vario ab 3,4 ggf. helfen würde. Sonst könntest Du es einfach umtauschen. Ein normales Duplex mit Insert kommt finanziell jedoch günstiger.

    Kannst Du das Duplex ggf. noch ein wenig nach hinten in Richtung Diopter schieben?

    mivo1965
    2. Februar 2023 um 11:52

    Bei dem Bild von mivo1965 sitzt es meines Erachtens weiter hinten. Ggf. kann deshalb der Duplex-Ring auf dem Korntunnel liegen.

    Kannst Du einmal bitte vor das Duplex ein weißes Blatt halten und durch den Diopter schauen, ob Du den Ring dann siehst? Falls ja, dann dreh bitte am Duplex und schau ob sich die Größe verändert. Wenn das alles OK ist, würde ich schätzen, dass Dein Duplex-Ring ggf. auf dem Korntunnel liegt oder wenn sich der Duplex-Ring nicht vergrößert, dass es defekt ist.

    318,2 - ein Ergebnis, über das ich mich dennoch riesig freue, was auch zu dem Gefühl "extrem ruhig" geschossen zu haben passt- aber wesentlich bodenständiger ist. 2x10,8 waren keine 10,8 mehr und die also 7x10,9 und 9x10,8 und zwei 9er waren auch darunter (1x 9,9, 1x9,8), der Rest im Schnitt 10,4 (paar drunter, bis 10,2, wenige 10,7, ein paar 10,6) :rolleyes::dreaming:
    Schade um den "Rekord" - aber hey: 318,2 wäre ohne den ärgerlichen Messfehler mit dem verbleibendem "was wäre wenn" Gefühl echt ein super Ergebnis, über das ich mich sehr freuen kann.

    Ein Top Ergebnis, Glückwunsch. Es wäre jetzt fast nur noch interessant zu wissen, was Eure Anlage dort ausgewertet hat.

    Seit ich schieße, habe ich sowas noch nie gesehen, bei keiner Dose, nicht mal nachdem welche runter gefallen sind.

    Ich schließe mich dem an. Selbst bei unseren 4,50€ Diabolos der Hausmarke (H&N) unseres Händlers habe ich sowas noch nie gehabt.