Beiträge von Max319

    Antwort auf # 362

    Wie war dass noch? „Wer lesen kann ist klar im Vorteil“. Dazu kommt noch, dass man auch den Sinn der geschriebenen Worte versteht.

    Ich habe nicht geschrieben, dass die Literatur aus dem MEC Verlag für Olympiateilnehmer und Weltmeister geschrieben wurde, sondern dass der Test „ Wann und wie Rasten“ mit eben diesen Teilnehmern durchgeführt wurde.

    Zu mivo 1965 meine Anmerkung: Wenn er in der 10,9 noch dreht, so ist es sein Vergnügen. Unbestritten ist, dass er einen Top-Gewehrlauf und die passenden Diabolos hat. 12 mal 10,9 ist super.

    Zu meinen Schießergebnissen: Ich bin seit 50 Jahren im Schießsport, zig mal auf der „Deutschen „ in München, Hannover und Dortmund. Habe den Trainerschein des DSB und lag auf der letzten DM in Dortmund 1,5 Ringe über dem Ergebnis von mivo1965 und zotti.

    Hallo Airgun-Madness, ich komme leider nun erst dazu, auf deinen Beitrag # 348 zu antworten. „Wer lesen kann, ist manchmal klar im Vorteil! Eben nicht bei 10,9 logischerweise!“ In deinem Post # 340 hier habe ich wohl gelesen, dass dort steht: „außer in der 10,9“. In # 321 von Mivo1965 wird es beschrieben. Hierauf bezieht sich meine Aussage.

    Ich kann noch sehr gut lesen, hinzu kommt:“ Mein Kurtzzeitgedächnis funktioniert ausgezeichnet und kann mich an Artikel die im Vorfeld standen, bestens erinnern. Ich wüste gerne, warum ich daher von dir mit deiner Anmerkung bedacht wurde.

    Weiter zu den Topschützen: ich zähle jene dazu, die im nationalen und internationalen Kader aktiv ihre Wettkämpfe schießen. Von denen spricht Heinz Reinkemeier auch in dem Link # 323 den Obelix eingestellt hat. In dem Buch „Trainingsprogramm Gewehr ist er noch genauer". Da sind Olympiateilnehmern und Weltmeistern für den Test aufgeführt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mit seinem „nach jedem Schuss Rasten“ auch die Treffer in der 10,9 gemeint hat. Diese Schützen sind nahezu fehlerfrei im Anschlag, Zielen, Abkommen und Nachhalten.

    Aber zurück zum Thema.

    Für mich ist es unlogisch, in einer 10,9 zu rasten. Zum einen, weil mir ein namhafter Olympiateilnehmer sagte: „Die 10,9“ zu treffen ist eine reine Glücksache.“ Erklärt sich schon durch die Qualität von Lauf und Trefferkreis der Diabolos. Mittig abkommen kann also auch eine 10,8 werden. Bei einem angenommenen Trefferkreis von 5,5 mm ( ein Topwert) werden 108 Ringe erzielt. Wohlgemerkt im eingespannten Zustand beim Munitionstest. Da geht der Streukreis von der 10, 9 bis in die 10,8 und bei 1-2 Schüssen sogar in die 10,7. Drehe ich nun eine Raste mit einem normalen Diopter, so verstellt sich die Treffpunktlage um 0,2 mm oder anders gesagt um 2 Zehntel Ringe auf der Scheibe. Warum dann in der 10,9 drehen? Schaue ich mir die Schussbilder der Auflageschützen in diesem Forum an, ist es selten, dass nach einer 10,9 eine weitere folgt. Oft steht da eine 10,5 oder ähnliches. Und, wie viel Rasten drehe ich dann?

    Es ist besser, den Schwerpunkt auf die Technik zu setzen, Nullstellung, ordentlich Zielen, fehlerfrei Auslösen und nach halten. Dann sehe ich auch mein Abkommen und kann gezielt Rasten, um möglichst nahe im Zentrum der 10,9 zu bleiben.

    Mit Schützengruß

    Max

    H. Reinkemeier und Topschützen! Da ist es wohl mit dem Klick angebracht. Es ist davon auszugehen, dass die den aktuellen Treffer auch richtig bewerten. Andernfalls Klickt man sich auch schnell raus.

    Und in der 10,9 noch noch drehen, halte ich für fragwürdig. Selbst bei Top-Diabolos mit einem Trefferkreis von 5,3 mm umschlossen nach 10 Schüssen bedarf es mehr als hellseherische Fähigkeiten um vorherzusagen wo das Blei einschlägt.

    Mit Schützengruß

    Max

    So wie es Wagner beschrieben hat geht es nicht um einen wackelnden Diopter. Dem Foto nach ist ein Diopter TEC-HRO precise-light montiert. Der past lt. Hersteller auch für die FWB- Schiene, obwohl gerade Probiert, für meinen Walther-Dioptergeht es nicht. Das Diopter ist auf die original FWB Erhöhung montiert. Schaut Euch das Foto von Wagner an. Es ist Richtung Diopter aufgenommen. Mit etwas raumlichen Denken ist zu erkennen, dass die tief sitzende Bohrung mittig zur Seelenachse sitzt. Wenn Wagner allerdings seine Waffe nach links verkantet, müßte der Träger um 180° gedreht werden. Danach die Diopterschiene zurücknehmen und es sollte es mit der momentanen Befestigung schon Passen. Da ist ein wenig probieren gefragt.

    Selbst bei Weltklasseschützen/innen*, die ein FWB schießen ist oft diese Erhöhung zu sehen. Die würden sich ja sonst die Haare raufen, wenn es nicht zu richten ist.

    Eventuell könnte Wagner sich zur Besestigung auf der Schiene einmal äußern.

    Gruß Max

    Hallo Wagner,

    beim FWB sind die Bohrungen nur optisch aus der Richtung.

    Dem Anschein nach bist die "Rechtsschütze und hast die 2te Bohrung vo links genommen. Nimm die rechte Bohrung, dann bist Du mittig zur Seelenachse oder Laufmitte. Kannst Du durch einen Blick von vorne überprüfen oder schau dein Foto an. Da ist es auch zu erkennen.

    Bei weiteren Fragen schick mir eine Nachricht.

    Gruß Max