Beiträge von AndiG

    persönliches Empfinden und da hilft nur testen

    ich hatte es auch dunkel und habe es mittlerweile deutlich heller und komme besser zurecht; ebenso komme ich mit einem großen Durchmesser beim Duplex-Ring und dadurch der Diopter-Iris- Zentrierung besser zurecht

    aber es gibt sicherlich auch Schützen, die es dunkler „besser“ finden und mit dem Duplex-Ring eher das Ringkorn zentrieren

    ich habe mal auf die schnelle zwei Bilder aus dem Katalog gemacht



    den Collimator habe ich nicht nicht verbaut; ich glaube (!) den braucht es im Grunde auch nur dann, wenn man einen sehr großen "Versatz" ausgleichen muss


    sieht man hier: https://meisterschuetzen.org/_data/public/t…91aa19a2bc.webp

    er muss mit dem Collimator denen Höhenunterscheid Diopter -> Korn ausgleichen


    warum I. Zimmer mit Teleskop-Blende schießt, sie ist vielleicht eine, die es eher "abgeblendet" mag

    meinst du evtl. das "Lenshood", also die Gegenlichtblende?

    schau mal in den MEC Katalog (via Download), da gibt es einige "Aufbaubeispiele" weil je nach Diopter benötigt man eine unterschiedliche lange Blende, dazu gib es Schützen, die möglichst viel (Gegen)"Licht" aus der Visierung "ausblenden" möchten


    ich persönlich habe meine gesamte Visierung mittlerweile so aufgebaut, dass ich ein Maximum an "Licht" habe, Feinabstimmung erfolgt dann nur über Irisblende, Farbfilter und 0,0x Optik

    ich hatte zuletzt auch Fälle, wo ich Mitschützen unterstützt habe und wir einfach "am Ende" waren....


    in einem Fall war es auch die Visierlinierhöhung, die einfach stupide beide Ebenen (Diopter und Korn) um den gleichen Wert erhöhte....

    Richtigerweise und so hat es MEC, gehört es ja so, Diopter ist etwas höher als das Korn, die "Röllchen" sind gleich lang, nur das "Oberteil" ist beim Diopter etwas dicker


    und in einem Fall, war es der Halter vom Monokel der an einem teil des Diopter s "anstieß" und weiteres beidrehen unmöglich machte. :stunned:

    Was ist ein "geschliffenen Ring"?

    ganz grundsätzlich:

    geschliffener Ring:

    -> einfache Bauweise, der Ring ist einfach in das Korn "schräg eingeschliffen"

    schwarzer Kontrastring:

    -> Kontrastring ist in das Klarsichtkorn eingearbeitet. / Zweiflächensytem: Kontrastfläche und Absorptionsfläche (Lichtbrechung). Es gibt keine Streulichtstreifen auf der Kontrastfläche, sondern gleichmäßigen konzentrischen Kontrast auf der gesamten Kontrastfläche. / Keine Parallaxverschiebung bei Durchblick mit Diopter. / Absolutes konzentrisches Sehen des Kornloches. / Keine Elipsenbildung des Kornloches bei Durchblick mit Diopter.

    Quelle: Korn-Optik Adlerauge KOAGMBH


    was am Ende für einen selbst "besser" ist, muss man testen, ich persönlich habe immer den Kontrastring bevorzugt, egal ob im Korntunnel oder im Duplex

    ich hatte es ja schon mal im Duplex Thread gefragt, hier nochmal der Link:

    AndiG
    19. Januar 2026 um 12:42

    und ungeachtet ob man nun mit dem TEC-HRO Bi-Lux oder anderen Zentrierhilfen unterwegs ist, ich möchte den Ring nach meinen letzten Tests ähnlich wie 10.9er es ja schreibt, möglichst nah am Rand der Irisblende haben; ich habe im Centra Duplex auf dem Spy Long BR mittlerweile ein 5.0 Insert und konnte damit meine Zielfehler sehr reduzieren, damit meine Ergebnisse auf akzeptablem Niveau stabilisieren


    zudem schieße ich mittlerweile wieder "heller", dazu schließe ich die Iris nicht mehr so weit..... ich hatte ja seinerzeit sogar ganz bewusst eine Gehman Iris, die ich bis auf 0,5 schließen konnte... und bin mittlerweile aber meist um 0,95 - 1,1 unterwegs - muss aber dazu sagen, dass da vermutlich auch die Gehmann 0,0x in Kombination mit der MEC Super AR I eine wichtige Rolle spielt, dazu der Umstieg auf die offene Visierung vorne, also freistehendes Korn & Adlerauge ohne (!) Tunnel

    ausschlaggebend war auch ein Gespräch mit MEC und das ich immer wieder "Fehler" im Zielbild hatte und man wohl sagt, dass eine Iris im optimalen Fall um ca 1,1 geöffnet ist, um das Auge zu entlasten und keine "Punkte" zu sehen

    VORSICHT

    denn das hier

    "Die Auflagen dürfen mit glattem nicht haftendem Material / Flüssigkeit verkleidet / behandelt sein."

    bezieht sich auf das Material des Auflageständers


    wie das Material an der Waffe beschaffen sein MUSS ist aus meiner Sicht nicht geregelt...

    ABER, wie DJChriz richtig sagt, es kann geprüft werden wie beschrieben und da ist mir was ganz übles aufgefallen


    ich nutze den Centra Katamaran

    im historischen Verein haben wir Holz auf dem Ständer...seitlich ist das Fest, nach vorne(hinten rutscht es

    im Sportverein haben wir Metallrohr, da rutscht es um es mal übertrieben auszurücken in alle Richtungen :D

    und ich war zuletzt bei einem Wettkampf und dort war die Auflage aus einem Edelstahlrundrohr und da hatte ich fast das Gefühl, jemand hätte ebenfalls übertrieben ausgedrückt, das Gewehr festgeklebt!


    worauf ich hinaus will, bei aller Experimentierfreude, sollte man dran denken, dass sich das Verhalten auf unterschiedlichen Ständen und damit Ständern in alle möglichen Richtungen bewegen kann (haha, Wortspiel)

    luckyloser

    Danke, keine Ahnung, warum über explodierende Kartuschen und den Sinn von Ablaufdaten diskutiert wird, wenn die Frage war, was bei einer "undichten" Kartusche zu tun ist

    klar, Reklamation, aber wäre auch mal interessant zu wissen, was der "Auslöser" ist, ob man vorbeugen kann

    mir wurde schon mal gesagt, dass einige Kartuschen leiden, wenn sie beim Transport nur "halb fest verschraubt" sind