Beiträge von Benmaster

    Nero: Bei uns werden keine Personalausweise kontrolliert an der Landesmeisterschaft. Aber Standaufsichten sind eben meistens Menschen, die im wirklichen Leben nichts zu sagen haben oder einfach nur Paragraphenreiter sind. Warscheinlich werden die noch zu Hause von der Frau geschlagen und leben ihre macht auf dem Schießstand voll aus. Ein Schützenkumpel hat mal gesagt "die dies zu nichts bringen werden Standaufsicht, der Abschaum der Schützen also"...... Da kann jetzt jeder drüber denken was er will......

    Wichtig ist dann nur, dass man die Scattanalyse auch richtig lesen kann und sich nicht nur an den vielen Farbigen Linien erfreut ;)
    Ein Scatt ist wirklich eine gute Trainingsmethode in der Mann selbst die kleinsten Wackler sieht und Analysieren kann.

    Also hier stehen schon echt viele gute Beiträge.
    Es gibt bei den größen des Rinkorns kein richtig und kein Falsch. Jeder Mensch sieht das Zielbild anders. Die Faktoren Visierlänge, Licht, Standbeschaffenheit (elektronik oder elektrisch) spielen alle eine wichtige Rolle. Auch der Leistungsstand spielt eine Rolle. Wenn mann das Gewehr sehr ruhig halten kann, wählt man eher ein kleineres Korn als ein größeres ( Auch wenn man dadurch ein bisschen weniger weiß sieht als es in den lehrbüchern steht oder zumindest herrschende Meinung ist). Mein Bruder hat bei IWK Suhl 593 Luftgewehr geschossen und hat ein 3,8 Ringkorn. Ich hab im letzten Jahr aufm Ländervergleich 592 gehabt und schieße mit einem 3,3 Ringkorn.

    KK ist ein ganz eigenes Thema und kaum mit LG zu vergleichen, da wir ja beim LG meistens unter Laborbedingungen schießen und KK ja allem ausgesetzt sind. Wenn ich mir überlege, dass in unserem letzten KK WK es erst bewölkt war, dann die Sonne gescheint hat und es dann angefangen hat zu regnen.

    Also über Krankheiten brauchen wir denke ich nicht sprechen. Wenn jemand krank ist, ist es doch vollkommen klar dass er ein gewisses Level nie erreichen kann, egal wieviel ertrainiert. Ich selbst hatte auch mal nen Trainer der Parkinson hat. Von ihm hab ich auch viel gelernt.

    Ich denke man sollte auch beachten auf welchem Niveau die Jugendlichen schießen. Für einen reinen Anfänger der die Grundzüge des Schießens erlernt, kann der Trainer fast jeder sein der schonmal geschossen hat. Wenn es aber anspruchsvoll wird, wir also über das KK Schießen oder über LG 585 aufwärts reden, kann meiner Meinung nach niemand der völlig fremd ist oder nur ein geringes Level schießt oder geschossen hat, eine hilfreiche Unterstützung im technischen Bereich sein. (Jetzt mal weg vom Thema das jemand krank ist oder sonstige Körperliche Einschränkungen hat).


    Psychilogisch ist das was ganz anderes!!!

    Also Feldarmbrust find ich nicht so interessant. ich glaub die führenden Vereine sind da Diana Ober-Roden und SSV Kronau...
    Aber wos die gibt keine Ahnung.

    Legt ihr die dann einen ganzen Monat in Öl??? oder befeuchtet ihr die mit Öl, sodass die ganze Kugel von Öl bedeckt ist und legt die dann irgendwo hin, um sie dann an der Landes wieder rauszuholen und 279 zu schießen???

    Also ich zahle in meinem Stammverein 48€ Jahresgebühr undmuss Egal welches Training ich absolviere 2 € zahlen. Die Scheibenanzahl ist dann aber unbegrenzt.
    In den anderen drei Vereinen schieße ich nur an Meisterschaften und zahle nicht dafür.

    Die Idee, dass das ganze mit der Mitgliederanzahl zusammen hängt, ist vielleicht gar nicht verkehrt. Allen Vereinen in denen ich Mitglied bin haben mehr als 100 Mitglieder. Wenn ich mir dann überlege dass andere vereine nur 40 Mitglieder haben......

    Ich hatte solche Probleme in meinem alten Verein.
    Ich war da Jugendleiter und konnte irgendwann die Entscheidungen in den Vorstandssitzungen nicht mehr mittragen und habe alle Ämter niedergelegt. Ich bin zwar noch Mitglied aber gehe bezüglich des Trainings in einen anderen Verein, der auch seit diesem jahr mein Stammverein ist.

    Sylvia

    ich kann dir nur zustimmen.
    Es ist eben in Deutschland nicht möglich eine vernünftige Politik zu gestalten. Die Parteien sollten doch einfach konstruktiv arbeiten und nicht immer gegen Alles schießen was die Regierung beschließen will. Es sind doch nicht alle Dinge schlecht, egal woher der Vorschlag kommt (ob Opposition oder Regierung). Wir sind in der schlimmsten Krise der Bundesrepublik aber einige Politiker haben mehr damit zu tun immer nur dagegen zu sein ohne mal was konstruktives beizusteuern.

    Hallo Zusammen,

    ich habe zum Thema Armbrust hier noch nichts gelesen.

    Wer schießt denn Alles Armbrustvon euch??
    Schießt auch jemand die 30m Disziplin?

    Vielleicht kann mal jemand von seinen Erfahrungen mit der Armbrust berichten.
    Ich liebäugle damit anzufangen. Muss aber sagen, dass 3500€ für ne Winzeler 113 doch schon heftig ist. Weis jemand ob man die auch irgendwo billiger kriegt?? In Egun ist ja so gut wie nichts vorhanden. Scherrer/Innauen ist auch eine Alternative hab ich gehört. Jedoch sollen diese Aufgrund des integrierten Spannhebels häufiger kaputt gehen.

    Hat mit den Modellen (oder Ähnlichen) Erfahrungen.

    Horst Köhler hat die Konsequenzen gezogen die meiner Meinung nach nachvollziehbar und richtig sind.
    Seine Aussagen bezüglich des Einsatzes der Bundeswehr vor der Küste Somalias waren meiner Meinung nach richtig und wurden völlig falsch interpretiert.

    Natürlich muss auch ein Bundespräsident Kritik vertragen. Einem Bundespräsident, dem Staatsoberhaupt dass unser Land im Ausland representiert jedoch vorzuwerfen verfassungswiedrige Taten zu unterstürtzen ist absolut inakzeptabel und schadet nicht nur dem Bundespräsidenten an sich sondern auch der ganzen Bundesrepublik. Die Vorwürfe kamen meines Wissens von den Grünen.
    Eine Schande, dass solche Leute einen so tollen Mann der so viel gutes für Deutschland getan hat und uns optinmal im Ausland vertreten hat in die Knie zwingen dürfen.

    Kritik ist vollkommen in Ordnung, aber diese Anschuldigungen sind fast schon Beleidugungen oder Verläumdungen!

    Also ich hatte am Wochenende KK 100m und 3x40.

    Eigentlich sind das zwei Diszilplinen in denen ich seit 2006 in jedem Jahr auf der deutschen war.
    Im KK 100m Haben wir im letzte Jahr auf einem Freistand geschossen und es haben sich 9 Schützen für die deutsche qualifiziert. Höchstergebnis war im letzten Jahr 296 was von 3 Schützen geschossen wurde. In diesem Jahr haben wir in einer Halle geschossen. Lediglich ein Schütze konnte noch 295 schießen. Es konnten sich auch nur zwei leute qualifizieren. Ich selbst hatte im letzten Jahr 292. In diesem Jahr in der Halle war so schlechtes Licht, dass ich einen sehr schlechten Kontrast hatte und kaum etwas gesehen haben. Die Halle hat hinten bei den schützen ein Licht und dann erst wieder bei 100m an der Scheibe. Ich stand zwar sehr ruhig konnte aber nicht richtig erkennen, ob ich auch richtig draufstehe. Somit habe ich mit 10 9,9 eingehandelt und hatte nur 283 Ringe.

    Auf dem selben Stand, jedoch im Freien haben wir dann auch 3x40 geschossen. Ich habe in meiner ganzen Laufbahn noch nie so schlecht liegend geschossen wie an diesem Tag. mein Schießriemen ging mir kaputt und als wir ihn repariert hatte hatte ich noch 20 Minuten für 40 Schuss. Ich habe dann im Schnellfeuer 382 auf die Scheibe gebracht. Normalerweise bin ich ein Kanditat der vollschießen kann. Hatte letztes Jahr 399. Im stehend lief es dann 377 Ringe trotz 4 8ter und einer 7. Ich wusste also ich muss 381im kniend schießen um die Quali zu haben.
    381 sind bei mir machbar jedoch war der Druck an diesem Tag zu groß und ich schoss 371. Hatte somit 1130 und zu wenig für die deutsche.

    Alles in Allem ein sehr ernüchterndes Wochenende. Aber ich hab ja noch vier Disziplinen vor mir.

    Nur mal ein kleines Beispiel. Was bringt es wenn ein Trainer weis, dass man beim KK auf die Windfahnen achten soll, aber nicht weis bei welcher Neigung der Fahne es noch zu einem Zehner reicht.

    Dies geht nicht durch Theorie sondern nur durch Praxis.

    Wie kann ein Trainer im Kniendschießen beurteilen ob man richtig auf der Kniendrolle sitzt wenn er selbst das Gefühl kaum kennt???.

    Im LG bereich kann man mit viel Theorie arbeiten. keine Frage. Aber sobald es an Disziplinen wie KK-Gewehr, GK-Gewehr oder Armbrust 30m geht ist man meiner Meinung nach ohne eigene Erfahrung machtlos....

    Also ich gehe dann davon aus, dass ihr Blei Rundkugeln verwendet und keine Kupfer oder???
    Was nehmt ihr da für Öl??
    Wann legt ihr denn die Rundkugeln in das ÖL??
    Wie ist in dem Bereich euer Ablauf??
    Habt ihr denn Hirtenberger Zündhütchen oder RWS??

    Also eigentlich will ich alles wissen :D

    guter Schütze = guter Trainer ist nicht zwingend nötig.

    Ich gebe Dingo recht, das ein gewisses Leistungslevel beim Trainer schon vorhanden sein sollte (LG z.B. 370)
    Außerdem sollte ein trainer einen gewissen Erfahrungsschatz vorweisen können.
    Aber wir können froh sein, wenn es überhaupt noch genug Leute gibt die einen Trainerschein machen.

    Ich habe aber auch Schützen erlebt die Bundesliga schießen, von denen man eher weniger profitieren kann.

    Klar muss der Trainer mit dem Jugendlichen sprechen. Ohne den Dialog geht nix.

    Es ist auch klar, dass man Etappenziele formulieren sollte und nicht aufs Jahr bezogen arbeiten sollte. Was ich mit meinen Ausführungen sagen wollte ist, dass man darauf achten muss welche Ziele man formuliert. In meinen Augen macht es auch keinen Sinn zu sagen: In den nächsten 2 Monaten solltest du 380 Schießen.
    Man muss normalerweise von Training zu Training die technischen Abläufe schulen.

    Nee mit Biathlonmuni haben wirs noch nicht probiert. Aber extra Munition ausschießen für den Winter halte ich für nicht sonderlich sinvoll oder besser gesagt für rausgeschmissenes Geld, da die Meisten Wettkämpfe ja im Frühling und Sommer stattfinden.

    Bei uns in der Schönen Pfalz ist da schon relativ warm :D

    Mal ein Einwurf von mir:

    Meine Vorredner hatten recht mit der Aussage, dass ein guter Trainer nicht zwingend einen Trainerschein braucht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit vielen Nicht-Trainern besser arbeiten konnte als mit Lizensierten A und B Trainern. Ich hab auch die Laufbahn vom Verein über Verbandskader zum Landeskader gemacht.

    Ich weis wie es ist der schlechteste zu sein, weil man die Ausrüstung nicht hat wie die anderen und sich dann Stück für Stück hoch zu arbeiten.

    Oder über Wochen und Monate alleine am Stand zu stehen und zu trainiern 2 - 3 Stunden pro Einheit.

    Ich finde man kann bezüglich Motivation keine pauschalierte Meinung verbreiten. Mich hat es nie motiviert wenn jemand besseres neben mir geschossen hat. Ich habe mich mein ganzes Schützenleben immer auf mich selbst konzentriert und mir selbst die Frage gestellt was mache ich falsch und andere richtig. Habe Bilder von Topschützen gemacht, mir Bücher gekauft und alles für mich ausprobiert. Ich hatte in vielen Vereinen bessere vor der Nase aber auch schlechtere. Mir gehts grundsätzlich nicht darum besser zu sein als die Anderen sondern für mich einen guten Wettkampf zu gestalten. Mein Motto an der Landesmeisterschaft ist immer "wenn ich mich für die deutsche qualifiziere, kann ich von mir aus auch letzter werden".
    Fazit: Jeder reagiert anders und motiviert sich auch anders!

    Der Trainer gibt Ziele vor: Ja natürlich gibt der Trainer Ziele vor. Die große Preisfrage ist doch nur welche Ziele?
    Ich kann doch nicht hingehen und zu einem Jugendlichen sagen dein Ziel für dieses Jahr müssen 360/370 sein. Das ist doch der völlig falsche Ansatz.ich muss doch vielmehr mit den Jugendlichen so arbeiten dass Sie völlig von selbst auf höhere Ergebnisse kommen.

    Dann muss ich so Ziele vorgeben wie z.B.: "Es ist völlig egal wieviel du heute schießt. schau darauf, dass du 40 Schuss lang nachziehlst."
    oder "Versuche heute 40 mal deinen linken Stützarm (bei rechtsschützen) auf die gleiche Stelle auf der Hüfte zu setzen."
    Als Trainer muss ich quasi aktiv daran beteiligt sein den Schützen bei seiner Technik von mal zu mal zu verbessern. Je nachdem wie lange das Training geht kann ich zu begin die Aufgabe des letzten Training wiederholen.

    Dann sollte man noch schauen, dass man Abwechslung reinbring. Mal ein Schießspiel. Mal ne 40er Serie. Mal schießen ohne Schießklamotten.

    Was man auch beachten sollte: Was ist das Ziel des einzelnen. Möchte er zu Olympia oder ist er da, weil ihm die Gemeinschaft so gefällt.

    Alles in Allem ist es eine sehr schwierige Aufgabe eine pauschale Lösung zu finden. Ich denke man muss in Jedem Verein, in jeder Trainingsgruppe und bei jedem Schützen differenziern.

    Der Schießsport ist für meine Begrife ein Einzelsport in einer Gemeinschaft. Jeder schießt für sich alleine kann aber durch andere profitieren.

    Dann noch die Frage was ist ein Leistungsverein?: also mein Hauptverein ist der SV Herxheim. Wir sind in diesem Jahr mit der 1. LG Mannschaft in die BuLi Süd aufgestiegen. Sind wir jetzt ein leistungsverein??? Wir haben alle Schichten von Schützen bei uns. Vom Spaß schützen bis zum Leistungsschützen. Macht das jetzt einen Unterschied in der Betreuung von Jugendlichen?? Meiner Meinung nach nicht. Es hängt doch alles von jedem einzelnen ab, wie das Training und die Betreuung von Jugendlichen gestaltet wird.

    Also wir trainieren ab Dezember KK. Ich kann es euch nicht sagen was es ist. Vielleicht ist es auch die Kombination von Munition und Kalter Lauf. Vielleicht erhitzt sich der Lauf nicht so arg im kalten keine Ahnung. Fakt ist wenn man auf der KM 594 liegend mit einer 7 schießt. Kann der Lauf (auch wenn es ein Kurzlauf ist) nicht schlecht sein.