Beiträge von poolbaucenter

    Der Artikel in der Zeitung, den ich kopiert und eingefügt habe, gegen den hab ich ja nichts. Was mich stört, ist die Meinung, nein die Feststellung, das diese Waffenbesitzer WAFFENNARREN sind, also Idioten unter Waffen.

    Und die Pauschalisierung, wir Sportschützen sind allesamt Narren, halte ich für eine Frechheit.

    Gruß, Onkel Peter

    Genau so habe ich das auch gesehen.

    Das schlimme ist nur, dass der Artikel ja gar nicht so falsch liegt.

    Klar gibt es genug Waffennarren. Nur laut Gesetz sind das alles Sportschützen.

    Und mit den Idioten (die es ja gibt) werde ich auf eine Stufe gestellt.

    Also muß ich mich korrigieren und den Begriff "Hobbyschützen" gegen "Waffennarren" austauschen.

    Ab wann kamen die Disziplin "Auflage" LG 1.11 oder KK 1.41 in die Sportordnung und haben alle die vorher schon Auflage geschossen haben dann deiner Meinung nach nicht sportlich geschossen?

    Sorry, ich schieße erst seit 2002 (damals noch frei stehend 1.10) und damals war die Auflage auch genau so in der Sportordnung.

    Was früher zu Adolfs Zeiten war, kann ich dir leider nicht sagen.

    Aber viele Schützen bekommen auch etwas Alzheimer oder verdrängen was sie damals in dem WBK-Antrag unterschrieben haben.

    Auszug aus dem WBK-Antrag:

    "Als Sportschütze benötigt er / sie / der Verein / zur Ausübung des Sports im Rahmen des DSB / TSB eine unbefristete Erlaubnis zum Erwerb von Einzellader-Langwaffen mit glatten und gezogenen Läufen,von Repetier-Langwaffen mit gezogenen Läufen sowie von einläufigen Einzellader-Kurzwaffen für Patronenmunition und von mehrschüssigen Kurz - und Langwaffen mit Zündhütchenzündung ( Perkussionswaffen )."

    Gelesen ???? "zur Ausübung des Sports"

    Könnte es sein das du nur nicht die Sportordnung kennst nach der die von dir "verachteten" Hobbysportschützen ihrem Hobby nachgehen? Es steht ja nirgends geschrieben das man nur nach einer von dir oder deinem Verband genehmigten Sportordnung schießen darf.

    Da bin ich voll bei dir,

    Aber da soll die Zeitung auch mal den Begriff "Hobbyschützen" verwenden.

    Aber da wird sich bestimmt sofort eine ganz neue Debatte entfachen.

    Die Bevölkerung geht ja davon aus, das wir zu sportlichen Zwecken die Waffen benötigen.

    Von "Hobbyschießen" war da zum Glück noch nicht die Rede.

    Auch im Antrag einer WBK mit Waffeneintrag muß ein Kennnummer einer Disziplin der Sportordnung eingetragen werden.

    Ich hab nichts gegen Hobbyschützen! Ich gehe ja mit meiner Frau auch zum Spaß Kegeln, ohne das als Leistungssport zu betreiben. Anschließend gibt es dann ein gemütliches Beisammensein. Als ich nach der Wiedergründung des Sächsischen Schützenbundes, dort Mitglied wurde, da war das Motto: Brauchtum, Hobby und Sport.

    https://www.saechsischer-schuetzenbund.de/aktuelles/

    Was spricht dagegen.

    Ich habe aber nichts von Leistungssport gesagt. Schießen im Rahmen einer Sportordnung würde ja schon reichen.

    Kann an Kegler mit Waffenbesitzern vergleichen? Eine Frau Faeser beschäftigt sich bestimmt nicht mit Keglern. OK - noch nicht 😀

    Natürlich ist das richtig! In Bayern gibt es sehr viele Schützenvereine, sehr viele gute Sportschützen und auch die meisten Medailien bei der DM im Deutschen Schützenbund, vor allem in den Olympischen Disziplinen. Seit vielen Jahren ist das so. Und es ist eine Frechheit, uns Sportschützen pauschal als Waffennarren zu betitteln. Hier wird der unwissende Zeitungsleser gegen uns Sportschützen aufgehetzt.

    Hier bin ich voll bei dir. Aber solche Artikel gehen bei mir rechts rein und links raus.

    Ich ärgere mich immer nur über den Begriff "Sportschützen".

    Jeder in Deutschland der eine WBK hat, zählt als "Sportschütze" oder Jäger.

    80% sind doch nur "Spaßschützen" . Was ich da manchmal auf unseren Ständen so sehe, hat mit Sport nicht mal im Ansatz was zu tun.

    Fazit: 20% der WBK Inhaber regen sich auf und 80% fühlen sich durch den Artikel bestätigt und lachen sich ins Fäustchen und denken sich.

    "Ich könnt schreiben was ihr wollt, aber ihr könnt nichts dagegen machen"

    Epic fail.

    Erstens, die Idee ist nicht neu, siehe Esprit Carabine Schäfte. Die Idee ist alt und hat sich immer noch nicht durchgesetzt, was schon verdächtig ist.

    Danke für deinen Hinweis.

    ich habe gesehen, dass sich 2020 schon einmal dieses Forum mit der Laufklemmung von Esprit Carabine beschäftigt hat.

    Die Anschütz hat aber keine Laufklemmung an zwei Punkten, sondern eine Klemmung im vorderen Bereich des Systems, kurz hinter dem Lauf.

    Ich kann am Mittwoch erst den ersten Schuss abgeben und bin gespannt wie sich das in der Schulter anfühlt.

    Du hast absolut Recht, wenn du schreibst, dass der Schulterdruck gegen die Kappe sehr wichtig und gleichmäßig sein soll.

    Das merken wir bei uns in Thüringen, wenn wir unsere Liegend ZF Disziplin mit der 6mm Zehn schießen. da wird der fehlende Schulterdruck auch sofort bestraft.

    Spricht jetzt nicht wirklich für den Vertrieb von Anschütz. Wobei ich auf ein Schussbild wohl verzichten könnte, weil es eigentlich nichtssagend ist. Es soll mir ja sagen, das der Lauf im eingespannten Zustand trifft. Ich schieße aber weder im eingespannten Zustand noch habe ich die Munition, mit der das Schussbild geschossen wurde. Und das der Lauf gerade ist, davon gehe ich erstmal aus.

    Ich habe ganz versteckt im Werkzeugbeutel das Schussbild gefunden 😉

    Das wäre für mich ein Grund zur Reklamation. Bist Du sicher, dass es korrekt zusammen gebaut ist?

    Auch beim Auflageschießen kann das nicht funktionieren, wenn das Carbonrohr vorne wackelt.

    Oder wackelt das System so sehr im Schaft?

    Beidemale bin ich auf Schießergebnisse gespannt.

    Das Karbonrohr ist sehr fest.

    Das System schwimmt im Schaft. (jetzt nicht mehr - drei gezielte Hammerschläge auf das Karbonrohr haben gereicht ^^^^^^)

    Hey, da wir Ossis gewohnt sind aus Scheiße - Gold zu machen und ich ein begnadeter Tüftler und Bastler bin,

    sehe ich dem sehr zuverlässig entgegen.

    Mal ne andere Frage. Ich habe noch nie ein neues KK-Gewehr mit gekauft. Meistens Vorführwaffen oder fast neu Gebrauchte.

    Nach wieviel Schuss kann man sich ein Urteil über das Trefferbild machen. ????

    Nicht böse gemeint, aber ich persönlich halte es für weniger gut. Aber futuristisch schon...

    Genau so sehe ich dass auch. Ich bin auch mal gespannt, was das Gewehr kann.

    Das Anschütz System 54.30 ist ohne Zweifel sehr gut.

    Mir hat einfach das Design gefallen. Endlich mal weg von den klobigen Aluschäften.

    Deswegen habe ich mit auf eine Feinwerkbau 900 gekauft . mit gefällt einfach das Design.

    "Das Auge Schießt mit" ^^

    Auf dem Video kommt der Lauf aber mittig aus dem Rohr. Also, geht's doch...

    Man bekommt den Lauf mittig, aber halt nicht sehr lange.

    Man kann den Lauf mit den kleinen Finger im Karbonrohr 1cm hoch und runter gedrückt. Und der Lauf zentriert sich auch nicht mehr zurück.

    Ich habe eine flexible Laufzentrierung und das Rohr gebracht und jetzt ist alles ok.

    Und auch so, dass es die Laufschwingung nicht beeinflußt.

    Die Grundidee von Anschütz ist ja sehr gut. Mann hat durch das Klemmsystem keine starre und schraubbare Verbindung zwischen Aluschaft und System. Dass soll man extrem bei der Schussabgabe merken . Aber wenn das Karbonrohr nicht wäre, würde man das nicht merken, dass das System etwas Spiel hat und sich nicht richtig zentriert.

    ich würde euch den Klemmmechanismus gern mal zeigen, aber ich war froh wo das halbwegs zentriert wieder zusammengeschraubt hatte. X/

    die Fotos mache ich heute Abend.

    Aber die Aufnahme des Systems in den Schaft ist sehr gewöhnungsbedürftig. Da ist nichts geschraubt, alles nur an einem Bajonettverschluss mittig geklemmt. Das wirkt wie ein Drehpunkt in dem das System schwingen soll.

    Dadurch kommt der Lauf auch nicht mittig aus dem Karbonrohr.

    Fazit : "Alles ganz schön gewöhnungsbedürftig"

    Da ich das System und den Schaft komplett auf Auflage umbauen werde, wird das ein richtig tolles Projekt

    und die einzige Anschütz 53.40 one mit der Auflage geschossen wird . (Bilder folgen) ;)

    die seitlichen Schwankungen können auch mit einer falschen Auflagehöhe zu tun haben. Verstell die mal ein bisschen hoch oder runter und beobachte ob sich was ändert. Bei mir ist es fast ausschließlich die falsche Höhe

    Die meisten Schwankungen, bei Schützen ohne Trainer kommen daher, dass die keiner vor Ort dir zeigt, wo der richtige Nullpunkt ist.

    Da kann man tausend Bücher lesen oder Videos anschauen, richtig rüber bringen kann man das nur am Stand im Anschlag.