Ich habe mir die Videos zu den 10m-Disziplinen angesehen, in denen diese SCATT-Einrichtung zu Testzwecken eingesetzt wurde. Auf den ersten Blick war es interessant, die Zielen und Abdrücken einzelner Schützen bei ausgewählten Schüssen zu beobachhten. Da der Zuschauer aber nur die Schützen nacheinander einzeln bei einem einzelnen Schuß beobachten kann, kann er als Laie aus der Information keinen Nutzen ziehen. Es ist eine überwältignde Fülle von Daten auf dem Bildschirm, die von dem Wesentlichen des Sports (Sportler, Abläufe, usw.) ablenken.
Die Kommentierung der Finals wurde dadurch nicht besser. Sie ist fast durchgehend schwach geweswen. Wier eine Kommentierung zum Besseren entwickelt werden könnte, hat die Einbeziehung eines erfahrenen Trainers im Finale der Schnellfeuerschützen gezeigt.
Die Überschneidung zwischen der Kommentierung des Stadionssprechers und des Online-Kommentators war besonders störend.
Die Bildführung war durchweg chaotisch. Sowohl die Kameraleute als auch die Regie hatten offensichtlich kein Konzept. Viele totale Einstellungen auf die Gesichter der Schützen, uninteressante Ausschnitte, keine durchgehende Darstellung von Abläufen.
Ein wichtiger Aspekt der Verwendung der SCATT-Apparatur bei der Übertragung bleibt unberücksichtigt. Die Schützen trainieren ohne diese Apparate. Die LP's und die LG's werden in den Finals der Wettkämpfe mit den Apparaten beschwert, so daß sich zumindest eine Irritation für die Schützen ergibt.
Ich durfte mir das Spektakel in Suhl ja live mit ansehen.
Ich habe mich auch mit den Veranstaltern und den Kampfrichtern über die Einführung der Scatt Technik unterhalten.
Für die war es ein Haylite im Wettkampf, ich als Zuschauer fand es eher störend.
Da das Scatt eh den Treffer nicht so genau wieder gibt.
""Sowohl die Kameraleute als auch die Regie hatten offensichtlich kein Konzept.""
So ein Wettkampf hat kein Drehbuch, vieles passiert da spontan und wirkt am Ende natürlich etwas chaotisch.
Ich kann nur sagen - alle haben ihr bestes gegeben. Natürlich kann man im Nachhinein sehen, was man hätte verbessern können.
Was alle extrem gestört hat, waren die Temperaturen in Suhl.
Die Temperaturen haben die Stimmung ganz schön runter gedrückt.
Am Luft und KK - Finalstand waren es am Morgen 2 Grad und dann gegen 15 Uhr 9 Grad.
Die Chinesen haben erst mal alle Mützen am Tec Hro Stand aufgekauft 
Ich habe mich köstlich über die Schützen aus Indien amüsiert .
Bei 40 Grad in den Flieger und mit 5 Grad gelandet.
Der rechte Kollege war schon in so eine Art "Kältestarre" gefallen 