Beiträge von poolbaucenter

    Wie Mike schon schrieb, Trainieren und herausfinden wo die Probleme liegen. Im Normalfall ist die Fehlerquelle hinter dem Schaft zu suchen (pers. Erfahrungswert). Ohne zu wissen was bei der 10,0 anders ist, ist es reine Spekulation. Vermutlich hätte das Einreiben des Gewehrs mit Old Spice die gleiche Wirkung, wie das Aufrüsten mit teurer Optik. 😃

    Dass kann ich so nicht bestätigen

    Beim LGA macht 70% die Materialschlacht und die richtige Munition aus.

    Das habe ich aber auch sehr oft hier geschrieben.

    Das Aufrüsten der Optik ist ein Punkt, der die letzten Zehntel noch rausholt "was ich nicht scharf sehe - kann ich nicht treffen"

    Servus Ronny,

    Scatt ist eine gute Idee, werd ich machen.

    Schiessbrille mit Gehmann - was spricht dagegen?

    Du hast hier letztes Jahr geschrieben:
    Wie schon mehrfach erwähnt, setze ich die Gehmann 0.0 nur in Verbindung mit der Schießbrille ein. Da die Schießbrille nie zu 100% stimmt und jeder Stand andere Bedingungen aufweist. Mit der Gehmann 0.0 gleiche ich diese Schwankungen aus. Natürlich steigern sich mit dieser Kombination die Parallaxefehler. Aber wenn man das weiss, muß man sich darauf konzentrieren.

    Angepasst hat sie der Optiker auf der Bayerischen in Hochbrück.

    ich glaube dieser Beitrag ist noch aus meiner experimentellen Phase gewesen :/

    Ich bin jetzt einiges weiter. Der Fehler, den ich hier beheben wollte, war nicht die 0.0 oder die Brille.

    Es war das Adlerauge, welches ich damals verwendet habe und an seine Grenzen gekommen ist.

    wenn du mit den +/-5 Dioptrien der Gehmann 0.0 klar kommst, brauchst du keine extra Brille

    Aber auch die extra Brille wird dir dann nicht helfen.

    Versuche es mal ohne deine Schießbrille

    wenn du es nicht scharf bekommst - sende mir eine PN

    mfg. Ronny

    Hallo zusammen, jetzt muss ich mich auch mal hier melden, da die Probleme die MIVO beschrieben hat, bekommen mir bekannt vor und ich weiß nicht was ich nun machen soll.

    Ich hab an meinem Feinwerk 900 die Duplex und die Gehmann 530.00 sowie eine Schiessbrille die ich mir bei der Bayerischen Meisterschaft anpassen habe lassen.
    Es hat alles gepasst, ich kam bis auf 319,4 und war sehr zufrieden.

    Nun schiesse ich wieder ab und zu einer 106er Serie und die anderen 103, 104 ect. Ich hab immer wieder Schüsse mit 10,0 bis 10,4 drin und weiß nicht warum.
    Können das Parallaxenfehler sein? Wie soll ich das feststellen?

    Die Gehmann wieder runter - und was dann machen?

    Wie Mike schon sagt "Trainieren" und zur Kontrolle ein Scatt mit dran.

    Ohne deine Trefferbilder zu sehen, kann dir keiner eine Auskunft oder Hilfe geben

    Gehmann 0.0 mit Schießbrille ??

    Wer hat die Schießbrille mit der Gehmann angepasst??

    KOAGMBH

    Sind die Ansprüche an das Material wirklich so gering dass man Rohlinge aus 1960 problemlos verwenden kann?

    Zeiss Gläser waren schon immer sehr hochwertig.

    Für ein Adlerauge braucht man kein hochmodernes Glas.

    Das Problem ist, dass du die Produktion solcher hochwertigen Zeiss Gläser heute nicht mehr bezahlen kannst .

    Das ist wie der Umstieg von Porzellan auf Plastikteller. Das wurde ja auch nicht gemacht, weil Kunststoffteller hochwertiger sind 🤔😂 Oder?

    Die Weiterentwicklung, von der ich spreche, betrifft die sphärischen Kunststoffgläser, die die von mir genannten optischen Eigenschaften aufweisen. Dabei sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass diese Gläser ursprünglich für einen anderen Einsatzzweck entwickelt wurden.
    Auch Carl Zeiss muss seine Produkte in Bezug auf Qualität und Beschichtungen kontinuierlich weiterentwickeln. Aber ich merke, wir driften vom Thema ab – gerne können wir uns bei der DM in Dortmund dazu austauschen. :)


    Aber anhand deines Bildes und deiner Erläuterungen lässt sich für das andere Thema erkennen, dass das Glas zwar mit +0,75 angegeben ist, tatsächlich jedoch einen Wert von über +0,85 besitzt (wenn ich mich nicht irre, hattest du das einmal so angegeben).

    Ich experimentiere mit 0,75 0,85 und auch 1,00 Adleraugen.

    Alle von Carl Zeiss Punktal BJ. 1960-1980

    Aber genau da ist auch das Kernproblem

    Warum haben Adleraugen die mit 0,75 angegeben sind, verschiedene Vergrößerungen?

    Dass trifft auch bei euren Gläsern zu.

    Bei euren Mineralglas kann ich bis zu 2mm das Ringkorn größer nehmen, als bei euren Kunststoffgläsern.

    Wo kommt dieser Effekt her? Liegt das, wie du schon geschrieben hast, an den Rändern des Adlerauges?

    Klar sehen wir uns auf der DM, ich will ja noch von dir wissen, wie die 0,9er Adleraugen angenommen wurden. ;)

    poolbaucenter

    aber doch „nur“ die gesamte Höhe der Backe bzw Länge des Hinterschafts

    bei der Regel geht es für mein Dafürhalten eher um Justierung von Neigung der Backe oder „Verschränkung“

    und auch die seitliche Auslagerung an der oberen Schraube unter der Kappe

    und die Neigung kannst du an der Backe verändern, so fest zieht man die nicht an.

    Aber gemeint ist alles, die ganze Backe darfst du nicht anfassen.

    Auch nicht in der Probezeit, diese gehört schon zum Wettkampf.

    Zum verstellen darfst du nur die Vorbereitungszeit nutzen.

    …das widerspricht jetzt aber der Aussage von KOAGMBJ, der ja gerade sehr fachkundig (der Name steht ja sicher für Korn-Optik-Adlerauge GmbH…) erklärt hat, dass der Ansatz wirklich viel Sinn macht ;) Und Koagmbh ist vermutlich vom Fach

    kann sein - aber ich habe es getestet

    der Hintergrund war der, die Gehmann 0.0 hat ja glaube nur 4 Dioptrien + oder -

    dass hat bei mir durch das extreme Zeiss Adlerauge nicht gereicht. da denkt man doch, setz eine Brille mit +1 Dioptrien auf und schon gehts weiter. Funktioniert leider nicht. die Gehmann 0.0 hat die zusätzlichen Dioptrien nicht angenommen.

    bei einer normalen Optik an der Iris ergänzen sich die Dioptrien, bei der 0.0 nicht.

    Frag mich bitte nicht warum, die 0.0 ist eine Technik für sich.

    Es sind z.Bsp. Kreuzschlitz bei der Carbonbacke, die man lösen muss um dann mit den Rändelschrauben die Backe zu verstellen. So ist das auch bei dem Trainingsbuddy. Sieht man auf den weiteren Bildern auf der Seite vom Trainingsbuddy

    TRAININGSBUDDY CHEEK BASE | Trainingsbuddy

    Bei TecHro und MEC kann man aber auch noch Madenschrauben lösen um dann auch die Höhe fein einzustellen. Das hat der Trainingsbuddy nicht.

    Bei der FWB 900 kannst du mit 2 Fingern alles während des Schießen verstellen. (Höhe und auch Seite)

    Da ist nichts gesichert und brauchst auch kein Werkzeug .

    Fazit:

    Die Kombination aus Brillenglas + Dioptrienausgleich wirkt nicht wie „+0,5 dpt + -0,5 dpt = 0“.
    Stattdessen verschiebt jedes Element den Fokus in einen bestimmten Bereich, sodass Auge + Optik zusammen mehr Schärfentiefe erzeugen.
    Deshalb ist es eine funktionierende und sogar sehr effektive Lösung, gerade bei Altersweitsichtigkeit.

    Genau so sieht es aus ;)

    die Gehmann 0.0 ist ein Wunderwerk der Technik. aber lässt sich aber auch nicht verarschen.

    Ich dachte auch, dass man mit der Gehmann 0.0 seine Schießbrille scharf stellen kann.

    Funktioniert leider nicht, die Gehmann gibt den Takt vor und wenn du die Schießbrille dazu noch aufsetzt, verändert sich nichts.

    Die genannten 100 € würden dadurch entstehen, dass wir vertraglich verpflichtet wären, eine bestimmte Mindestmenge dieser Gläser abzunehmen. Genaue Mengen und Summen dürfen wir aus Vertraulichkeitsgründen nicht nennen.

    Die Firma Carl Zeiss bietet nicht nur diese spezielle Weiterentwicklung der regulären Kunststoff-Einstärkengläser an, sondern auch andere Varianten, welche natürlich deutlich günstiger sind. Der genannte Preis von 100 € bezieht sich ausschließlich auf diese spezielle Art der Gläser.

    40–50 € für ein geschliffenes Mineralglas ist wirklich ein sehr fairer Preis – da kannst du dich glücklich schätzen.

    Carl Zeiss - Weiterentwicklung ??

    Die Zeiss Gläser Baujahr ca. 1960 würden vollkommen reichen.

    Produziert in Jena oder Oberkochen

    Dass ist das Glas, welches ich momentan für mein Adlerauge verwende.

    Baujahr ca. 1960 - das Glas hat mein Optiker aus einer alten Kiste von seinem Opa geholt, der den Laden bis 1972 betrieben hat.

    Ohne Korntunnel, also mit frei stehenden Glasringkorn, würde ich dir bei der Auflagedisziplin nicht empfehlen.

    Der Grund ist die Zentrierung des Ringkorns im Diopter.

    Der Korntunnel Kreis ist eine gute Bezugsebene zur Vermittlung des Zentrums.

    Schießt du mit der Duplex?

    Hab gestern noch ein anderes 0,75 Adlerauge getestet, oh schreck wieder ein anderes Zielbild zwar auch 100% scharf, aber um auf mein gewohntes Kontrollweiß zukommen hätte ich ein Rinkorn der Größe 6,x gebraucht.

    Vier verschiederne Adleraugen der gleichen Stärke 0,75 = vier unterschiedliche Ringkorne in Größen 6,x bis 12, also reine glücksache das "Richtige" zu bekommen:angry:

    Fazit, es bleibt nichts anderes übrig als wie beim Munitions Test das Gewehr auch zu Kauf eines Adlerauges mit zu nehmen.

    Von den unterschiedlichen Adleraugen und dessen unterschiedliche Zielbildgröße, habe ich hier schon ausgiebig geschrieben.

    obwohl bei allen 0,75 drauf steht. :/:/:/

    mein Optiker hat die Adleraugen auch alle vermessen und alle waren 0,75.

    ohne Test würde ich auch keine China Munition kaufen, die haben auch gewaltige Los unterschiede wie ich bei meinem letzen kauf gesehen hab.

    Wie schon gesagt, kommt auf das Gewehr an.

    Ich könnte 10 Lose der Chinesen mischen und schieße 105er Serien.

    Das geht bei RWS R10 nicht.

    Aber 105er Serien reichen leider nicht mehr aus und deshalb die getesteten R10.

    Also gibt es eigentlich keinen Grund auf die Munition aus China umzusteigen, es gibt ja keinen Vorteil.

    Das haben wir hier schon sehr oft durch.

    Ich schwanke immer, auch bei den Wettkämpfen zwischen der R10 und den Chinesen.

    Die Chinesen passen bei neueren Gewehren immer. Da bist du ohne Test bei 5,8 - 6,5.

    Was bei Schützen, die im Mittelfeld liegen, absolut ausreicht.

    Mit einer R10 kommst du beim Test mal schnell auf eine 5,5 oder besser. Aber auch mit dem falschen Los auf 7,0.

    Der Unterschied zur China ist einfach der, mit der R10 geht nichts ohne Test. Und das am besten bei RWS.

    Die Chinesen kannst du blind ohne Test schießen. Du musst dir aber auch sicher sein, dass dein Gewehr mit den Chinesen klar kommt. Dass merkst du schon bei den ersten 10 Schüssen.

    Wenn ich das mit meiner technischen Vorbildung richtig verstehe müssen die Schrauben im Diopter unterschiedliche Steigungen haben um bei 48 Klicks und 60 Klicks pro Umdrehung den gleichen Effekt auf der Scheibe zu erzielen.

    ich habe letztens bei uns auf dem Stand mal ein Spy 25 Klick und ein Spy BR 48 Klick nebeneinander gehabt.

    Und habe auch gedacht, dass die Steigung eine andere ist.

    Es war aber der Rastermechanismus, des Drehknopfes der beim BR feiner ist.

    Für eine Beurteilung benötigt man Trefferbilder.

    Zehnteltabellen helfen da nicht viel

    Will das hier mit dem reingen nicht schlechtreden aber ich habe ernsthaft meine Walther LGM2 nach 15 Jahren vom Dachboden geholt. Schieße die Waffe seit 1993 Freihand. Habe Sie noch nie gereinigt oder sonstwas. Habe jetzt einen Eigenbau Auflagekeil druntergebaut und dat Dingen knallt 295 mit der RWSR10. Keinen O-Ring gewechselt und nichts. Wie ein Uhrwerk. Klingt so als seien die neuen Pufften alle wesentlich anfälliger. Liebäugel nämlich auch mit dem 900er Auflage aber irgendwie klingt dat nicht so dolle.

    Gute Leistung - aber schon bei 299 Ringen (ohne zehntel) kommst du mit viel Glück unter die ersten 10.