Der Schütze hält zwar mit der einen Hand noch die Schaftkappe, aber genau dass sind unsere Schwarzen Schafe.
Warum verbreitet jemand Gerüchte? Möglicherweise suchen die Leute die Person als Opfer aus, auf die sie neidisch sind. So interpretiere ich eure endlos lange Diskussion über die noch nicht homologierte Einstellung und vermutlich nicht angewendete Vorgabe der Schaftkappeneinstellung für Luftgewehr Auflage.
Und..........Es ist schon wunderlich, wie umfassend die Illusion ist, das alles was hier geschrieben wird gut ist (meine Kommentare inbegriffen).
Zum Bild Beitrag 266, tatsächlich in der Schweiz ausgeführter Wettkampf, aber schon relativ alt aus dem Jahr 2023. Dazu wenn es erlaubt ist folgende Bemerkungen:
Schütze rechts:
1. Der Schütze (späterer Sieger) muss aufgrund der Regel, dass die Auflageschiene nicht über den Originalvorderschaft hinausragen darf, disqualifiziert werden. Nehmen wir dies aber sportlich, er hat einfach genial gut geschossen - für Schweizerverhältnisse natürlich - und verdient gewonnen.
2. Wie das geübte Auge aller Forumsteilnehmer natürlich sieht, schiesst der Schütze extrem Vorderlastig, d.h. sein Oberkörper ist massiv nach vorne gebeugt und dadurch liegt sein Schwerpunkt weit vor den Fussspitzen. Dadurch ist seine rechte Schulter auch stark nach vorne in die Vertikale geschoben und wie auch seine Schaftkappe. Und nur aufgrund seiner Anatomie hat er die Schaftkappe also so eingestellt.
Schütze links:
1. Der Schütze steht absolut aufrecht. Sein Schwerpunkt liegt in seiner Körpermitte. Der Schütze praktiziert diese Schiessstellung schon seit langem so und unterrichtet dies auch in seinen Trainingseinheiten so. Jedoch soll jeder so schiessen dürfen wie es ihm am besten passt und seiner Anatomie entgegenkommt.
2. Seine Schaftkappe ist dem Körper angepasst und korrekt eingesetzt, da der obere Flügel der Schaftkappe nirgends höher liegt als der höchste Punkt der Schulter und nicht weiter zurückreicht als die Schultermitte (dazu kann in etwa der Referenzpunkt der Naht der Schiessjacke auf der Schulter betrachtet werden).
3. Die Schaftkappe ist absolut korrekt nach den Regeln (Bogenmass 20 mm) eingestellt und liegt nicht auf. Das ist einfach zu begründen, 81 % des Masses H sind an der Schulter angeschlagen und nur der obere Flügel der nur 19% des Masses H ausmacht ist über dem Schlüsselbeinknochen so abgeschrägt, dass die Schaftkappe sich perfekt an die Anatonomie anpasst. Wir schiessen hier schlussendlich nicht mit Vorderladergewehren.
4. Und derjenige der das Bild genauer betrachtet stellt fest das es ein Blödsinn ist zu behaupten, sein Sportgerät würde bei seiner Ruhestellung (conditional substance*) mit verschränkten Armen nicht runterrutschen, da das Bild genau das Gegenteil beweist, da er es mit der linken Hand unter Schaftkappe halten muss.
(*) zur Info, der Schütze B hat seinen Schussablauf in competition codes unterteilt. Zehn in der Anzahl conditional substance ist der vierte code ist halt einfach seine Ruhestellung.
Am Schluss nur noch eine kurze Bemerkung an poobaucenter. Wenn man sich wünscht, dass die Resultate nach unten purzeln, so ist es völlig der falsche Ansatz, die Einstellmöglichkeiten der modernen Sportgeräte und der dazu erwerbbaren Anbauteile einzuschränken oder zu verbieten. Auch der Ansatz der nachträglich neu formulierten Regeln widersprechen der gesunden Logik. Einzig mit mit einem strikten Verbot der Adleraugen werden Resultate nach unten purzeln. Versucht diesen Ansatz zu verfolgen wenn man den hohen Resultaten überdrüssig ist.
Frohe Festtage an alle, der Schütze links (Trainer A)