Beiträge von adt

    Eventuell könnte diese ISSF-Gewehrregel, gültig ab dem 101.01.2023, mit der Vorgabe der maximalen Breite der Schaftkappe von 30 mm ein Problem gewesen sein?

    c) Schaftkappe: Der bewegliche Endteil des Hinterschaftes, der normalerweise in der Schiessposition an der Schulter des Athleten anliegt. Die Gesamtbreite darf 30 mm nicht überschreiten. Die Schaftkappe kann nach oben oder unten verschoben, nach rechts oder links von der Mittellinie des Schaftes versetzt und/oder um die vertikale und/oder horizontale Achse gedreht werden, aber kein Teil der äusseren Kanten darf mehr als 30 mm von dieser Mittellinie abweichen. Wird eine mehrteilige Schaftklappe verwendet, kann jedes Teil entweder nach rechts oder nach links gedreht werden, aber alle Anpassungen müssen innerhalb der Gesamtbreite liegen. Die Tiefe der Krümmung darf nicht mehr als 20 mm betragen (7.4.4.2.G), gemessen am tiefsten Punkt, der mit der Schulter in Berührung kommt. Zur Überprüfung der Gesamtbreite der Schaftkappe kann eine Schablone mit den Innenmassen 153 mm x 30 mm verwendet werden. Die Schaftkappe ist zulässig, wenn sie in die Schablone passt und kein Teil mehr als 30 mm von der scheinbaren Mittellinie des Hinterschaftes abweicht.

    Eine grundsätzliche Frage. Ist das Verwenden von zwei Optiken am Diopter (0,0-Gehmann + Schiessbrille oder 0,0-Gehmann + Monokel) in Deutschland eigentlich erlaubt?

    Gemäss ISSF Artikel 7.4.1.6 c) Ein einzelnes Korrekturglas darf nur am Diopter angebracht werden; oder der Athlet kann eine korrigierende oder getönte Linse tragen; und unserem Merkblatt ist dies in der Schweiz nicht erlaubt. Also nur .........entweder ......oder.......

    Wir schiessen bei uns LG und LP mit einem durchgehenden Tisch der Firma Leu & Helfenstein. Die sind derart robust, dass beim Auflageschiessen LP und LG mit Tischauflageständern auch durch starke Bewegungen des Nachbarschützen/in keine störenden Bewegungen für den Schützen/in spürbar sind. Sie sind auch geeignet für Luftgewehr Dreistellungsschiessen und bieten viel Ablagemöglichkeiten auf der Seite des Schützen/in und auf der Seite der Schusslinie einen grossen Stauraum.

    Hallo. Gemäss Produkteerklärung ist Cottonfix zur Erneuerung der Festigkeit von Schiesskleidern anwendbar. Die Frage von "navol" ging aber in die Richtung Fleckenentfernung bei den Schiesskleidern.

    Da ich tatsächlich auch bei meinen relativ neuen Hitex-Schiesskleidern, bestehend aus dem neuen EVOTEX NG Material, dass nur in weiss erhältlich ist, ein Fleckenproblem aussen habe, wäre ich dankbar für Ratschläge, ob es gute und unbedenkliche Reinigungsmittel für das Entfernen der Flecken auf den Schiesskleidern dafür auf dem Markt gibt.

    Hallo

    Ich schiesse LG und KK mit der Starik Carbon-Tube. Im KK habe ich die 32 cm Tube montiert. Ist extrem leicht, hat eine hohe Steifigkeit und durch die Regulierung der Schwingungen (Vibrationsdämpfung) kann es eine markante Verbesserung der Schussleistung ergeben, aber natürlich nur wenn man damit die Munition in einem Fachgeschäft mit Kenntnissen mit dem Umgang dieser Tube einschiesst.


    Auch in der Schweiz gibt es zusätzlich zu den ISSF-Regeln und den technischen Regeln Gewehr für Auflageschiessen noch Merkblätter, die drei Wochen vor den Schweizermeisterschaften ohne Vorinformation als gültig und unumstösslich erklärt wurden.

    Einzig zu beachten ist der tiefste Punkt der Schaftkappe, der an der Jacke anliegt, ist wohl der unterste Punkt des unteren Flügels.....vermutlich?

    .......nur so als Aussenstehender, habe gedacht, dass das Ziel der neuen Regel eine deutliche Reduktion der hohen Resultate sein soll oder so??? So wie ich es sehe eine Regel die am Ziel vorbeischiesst.


    P.S. in der Schweiz wurde diese Regel drei Wochen vor der Schweizermeisterschaft eingeführt und hat Gültigkeit. Wieso weiss vermutlich ausser dem Ressortverantwortlichen keiner da wir kein Adlerauge verwenden dürfen und unsere Resultate allgemein sowieso viel tiefer als bei euch liegen.

    Aber hast du schon mal einen freistenden oder liegend Schützen gesehen, der auf der Brust einsetzt :/

    Der freistehend schiessende Stehendschütze steht parallel zur Schussrichtung, der Auflageschütze quer zur Schussrichtung. Daher hinkt dieser Vergleich wohl ein wenig.

    Und ISSF Regel 7.4.2.1 c) Butt-plate: The moveable end part of the butt-stock that normally rests against the athlete’s shoulder when in the shooting position, verbietet nicht explizit einen Anschlag im Bereich des Schlüsselbeines, welches wohl auch noch zur Schulter gehört.

    Ok, auch keine Iris mit Dioptrien Ausgleich?

    In der Schweiz sind neben ein paar anderen technischen Regeln für das Luftgewehr grundsätzlich die ISSF-Regeln gültig. Daher ist am Diopter eine Irisblende mit Dioptrien Ausgleich ohne Vergrösserung wie die Gehmann Optik 0.0 50300-0 anwendbar, da dies nach ISSF erlaubt ist, genauso wie z.B. eine Vorderschaftverlängerung.


    Übrigens wurde beim Glarner Sommercup-Finale die Regel mit den 85 cm Schaftkappe bis Auflagepunkt ab 2023 meines Wissens nicht mehr angewendet.

    aber mit der Aussage hast du dich sportlich komplett geoutet

    wo kein Kläger da kein Richter .... ich liebe unseren Sport, habe Freude an unserm Sport und bin dankbar, dass wir noch auf privater Basis (es handelt sich nicht um einen Verbandswettkampf und waren auch keine offiziellen Kampfrichter vor Ort) Leute finden, die solche Wettkämpfe mit viel Herzensblut organisieren. Und sobald mich etwas masslos "ankotzen" würde, bin ich mir nicht mehr sicher ob ich den rechten Sport ausübe.

    Wenn er gegen das Regelwerk verstoßen hat, dann hat er eben nicht verdient gewonnen. Aber das scheint ja das Problem hier, auf höchstem Niveau diskutieren und dann doch machen was gefällt

    Man könnte jederzeit mit einer Vorderschaftverlängerung (ist erlaubt) dieses Problem beheben. Der Schütze müsste nichts korrigieren und hatte so wie er geschossen hat auch keinen Vorteil. Ab und zu ist es auch ein gesunder Sportsgeist, wenn man sich an den Erfolgen anderer erfreuen darf und nicht nur das Negative sucht.

    Der Schütze hält zwar mit der einen Hand noch die Schaftkappe, aber genau dass sind unsere Schwarzen Schafe.

    Warum verbreitet jemand Gerüchte? Möglicherweise suchen die Leute die Person als Opfer aus, auf die sie neidisch sind. So interpretiere ich eure endlos lange Diskussion über die noch nicht homologierte Einstellung und vermutlich nicht angewendete Vorgabe der Schaftkappeneinstellung für Luftgewehr Auflage.

    Und..........Es ist schon wunderlich, wie umfassend die Illusion ist, das alles was hier geschrieben wird gut ist (meine Kommentare inbegriffen).

    Zum Bild Beitrag 266, tatsächlich in der Schweiz ausgeführter Wettkampf, aber schon relativ alt aus dem Jahr 2023. Dazu wenn es erlaubt ist folgende Bemerkungen:

    Schütze rechts:

    1. Der Schütze (späterer Sieger) muss aufgrund der Regel, dass die Auflageschiene nicht über den Originalvorderschaft hinausragen darf, disqualifiziert werden. Nehmen wir dies aber sportlich, er hat einfach genial gut geschossen - für Schweizerverhältnisse natürlich - und verdient gewonnen.

    2. Wie das geübte Auge aller Forumsteilnehmer natürlich sieht, schiesst der Schütze extrem Vorderlastig, d.h. sein Oberkörper ist massiv nach vorne gebeugt und dadurch liegt sein Schwerpunkt weit vor den Fussspitzen. Dadurch ist seine rechte Schulter auch stark nach vorne in die Vertikale geschoben und wie auch seine Schaftkappe. Und nur aufgrund seiner Anatomie hat er die Schaftkappe also so eingestellt.

    Schütze links:

    1. Der Schütze steht absolut aufrecht. Sein Schwerpunkt liegt in seiner Körpermitte. Der Schütze praktiziert diese Schiessstellung schon seit langem so und unterrichtet dies auch in seinen Trainingseinheiten so. Jedoch soll jeder so schiessen dürfen wie es ihm am besten passt und seiner Anatomie entgegenkommt.

    2. Seine Schaftkappe ist dem Körper angepasst und korrekt eingesetzt, da der obere Flügel der Schaftkappe nirgends höher liegt als der höchste Punkt der Schulter und nicht weiter zurückreicht als die Schultermitte (dazu kann in etwa der Referenzpunkt der Naht der Schiessjacke auf der Schulter betrachtet werden).

    3. Die Schaftkappe ist absolut korrekt nach den Regeln (Bogenmass 20 mm) eingestellt und liegt nicht auf. Das ist einfach zu begründen, 81 % des Masses H sind an der Schulter angeschlagen und nur der obere Flügel der nur 19% des Masses H ausmacht ist über dem Schlüsselbeinknochen so abgeschrägt, dass die Schaftkappe sich perfekt an die Anatonomie anpasst. Wir schiessen hier schlussendlich nicht mit Vorderladergewehren.

    4. Und derjenige der das Bild genauer betrachtet stellt fest das es ein Blödsinn ist zu behaupten, sein Sportgerät würde bei seiner Ruhestellung (conditional substance*) mit verschränkten Armen nicht runterrutschen, da das Bild genau das Gegenteil beweist, da er es mit der linken Hand unter Schaftkappe halten muss.

    (*) zur Info, der Schütze B hat seinen Schussablauf in competition codes unterteilt. Zehn in der Anzahl conditional substance ist der vierte code ist halt einfach seine Ruhestellung.

    Am Schluss nur noch eine kurze Bemerkung an poobaucenter. Wenn man sich wünscht, dass die Resultate nach unten purzeln, so ist es völlig der falsche Ansatz, die Einstellmöglichkeiten der modernen Sportgeräte und der dazu erwerbbaren Anbauteile einzuschränken oder zu verbieten. Auch der Ansatz der nachträglich neu formulierten Regeln widersprechen der gesunden Logik. Einzig mit mit einem strikten Verbot der Adleraugen werden Resultate nach unten purzeln. Versucht diesen Ansatz zu verfolgen wenn man den hohen Resultaten überdrüssig ist.

    Frohe Festtage an alle, der Schütze links (Trainer A)

    ich vermute, das einige hier was durcheinander bringen...

    Nein. In der Schweiz ist gemäss technischen Regeln es nicht erlaubt, die Auflageschiene über den Vorderschaft hinaus zu verschieben. Daher entsteht durch die unterschiedlichen Sportgeräte Luftgewehr Auflage eine Ungleichbehandlung, weil die maximale Länge des Auflagepunktes unterschiedlich ist.

    Daher ist das Verschieben des Vorderschaftes nach vorne beim FWB 900 wichtig. Das geht einfach:

    1. Entfernen des Systems.

    2. Schrauben vom Vorderschaft lösen.

    3. Vorderschaft nach vorne schieben und Schrauben wieder einsetzen (eine bleibt jedoch übrig), System wieder montieren. Dabei wird die Führungsnut im Hinterschaft sichtbar (siehe Bild). Längengewinn mit dieser Aktion..........wohl so ca. 80 Millimeter........inetwa ....... oder so ähnlich......weiss es nicht genau.

    Schiesse seit mehr als einem Jahr so und das Sportgerät ist noch nicht auseinandergefallen.

    Diese Anwendung findet man in der FWB 900er-Gebrauchsanleitung nicht, jedenfalls in der meinigen nicht. Habe es durch genaues Betrachten und probieren herausgefunden.

    Das dies nicht in der Gebrauchsanleitung ist wird wohl einen Grund haben, Garantien bei umändern der Originalausführung oder so. Daher auch mein Anwendungsvorschlag bitte ohne Gewähr auf Garantien oder bessere Resultate etc. betrachten.

    Hallo

    Beim 800er zumindest sind der schaft vom normalen 800 zur Auflagevariante in der Länge unterschiedlich. Der auflageschaft ist vorne länger. Daher sollte man beim 800 evtl gleich zur auflagevariante greifen. Beim 900er weiss ich es leider nicht.

    Beim 900er kann der Vorderschaft mit wenigen Handgriffen um ca. 80 Millimeter verlängert werden. Ideal fürs Auflageschiessen (Gewehrbalance).

    Ja, montiert auf KK G&E und "normaler" Handstopp auf Angle 10° montiert.

    Produktinformationen "Angle 10° "

    - entspannter schiessen mit 10 Grad Winkel
    - um eine natürliche Handhaltung beim Liegend und Kniend schiessen zu erreichen
    - Einstellung der individuellen Handbreite, - 40mm, - 45mm, - 50mm
    - Höhenverstellbar Optional, - 10mm, -20mm
    - Reduktion der Schmerzen im Handbereich
    - kann mit jedem Gewehrschaft verwendet werden
    - Gewicht 280 Gramm

    Boah....hier lesen auch Ältere (und da zähle ich mich zu) mit. Ich denke, die meisten reicht es "Durchmesser/Trefferkreis" und wie ist der Wert bei 10 Schuss z.Bsp. 107,8 - 108.1.

    Aber vllt. täusche ich mich auch

    107.9 und 108.3........................

    und übrigens, "Recht auf Weiterbildung für Ältere und der Weiterbildung für Ältere ihr Recht"......................................den ausgelernt hat nie jemand

    Durchnesser?

    na dann, wenn dem so ist werde ich mich wohl in Zukunft eher aufs Lesen und nicht mehr aufs Kommentieren im Forum beschränken

    In der jetztigen digitalen Zeit sind genaue detaillierte Aufnahmen sowie die dazu notwendigen Analysen auch beim Einschiessen der LG-Diabolos möglich. Meyton ermöglicht dies fast perfekt mit dem Ballistic Manager.


    DN = diamètre nominal oder auf Deutsch Nennweite. Beim Einschiessen von LG-Diabolos handelt es

    sich hierbei um den Durchmesser vom Trefferkreis von allen Serien von einem Durchgang.

    Welches Munitionslos mit welchem Trefferkereis der Schütze/in schlussendlich wählt bleibt

    Ihm/ihr überlassen. Für mich ist jedoch der Trefferkreis nur ein Aspekt bei der Wahl von

    LG-Diabolos, da ich diesen immer nur in Korrelation mit dem ATT-Wert betrachte.


    ATT = Direkter Abstand zwischen 2 aufeinanderfolgenden Treffern (ATT steht für Abstand Treffer zu

    Treffer). Der ATT wird zwischen 2 jeweils direkt aufeinanderfolgenden Treffern berechnet. Die

    Berechnung erfolgt mit den Mittelpunkten von den Treffern.

    Was nützt es mir schlussendlich, wenn ich «sprunghafte» LG-Diabolos verwende. Ich

    glaube, es genügt wenn ich das «sprunghafte» Element bei der Schussabgabe bin 😊.

    Würde mich auch interessieren. Benutze das FWB 900 seit 22 Monaten recht intensiv und konnte noch keine Kinderkrankheiten entdecken. Habe mir aber auch 12 Monate Zeit gegeben für die richtigen Einstellungen zu finden (z.B. verlängern des Vorderschaftes und somit das Finden der richtigen Ausbalancierung etc. ). Einzig die geeignete Munition zu finden war etwas aufwändiger, da meine FWB 900 ein kleine Diva diesbezüglich war. Habe aber mittlerweile Qiang Yuan Olympic Diabolos mit einem DN 5.4 mm und Qiang Yuan Training Diabolos mit einem DN 5.5 mm mit vorzüglichen ATT-Werten erhalten.

    Hallo

    Schiesse seit 6 Monaten mit der Gehmann 530-0.0. Nachdem ich hier in diesem Forum gelesen habe, wie man die 530-0.0 einstellt, habe ich nur positive Erfahrungen damit gemacht. Zielbild mit Scheibe und Ringkorn scharf, war vorher nicht mehr der Fall. Parallexenfehler denke ich zu vermeiden, indem ich LG-A im Anschlag schiesse. So geniesse ich die Gestaltungsfreiheit der Formvarianten, das Ökonomisieren-Rhytmisieren-Präzisieren des Bewegungsablaufes. Ist aber individuell und jeder macht es schliesslich so wie es ihm passt.

    Schusswaffe versus Feuerwaffe, das ist hier die Gretchenfrage :/.

    Als Waffen gelten in der Schweiz unter anderem sämtliche Feuerwaffen, Dolche und weitere Messerarten, gewisse Abwehrsprays sowie Elektroschockgeräte. Auch Druckluft-, CO2-, Imitations-, Schreckschuss- und Softairpistolen gelten als Waffen. Sie sind äusserlich von echten Waffen oft nicht zu unterscheiden, weshalb mit ihnen immer wieder Straftaten begangen werden. (https://www.ch.ch/de/sicherheit-…-gilt-als-waffe)

    Daher werden auch Luftgewehre bei uns im europäischen Feuerwaffenpass eingetragen und so habe ich es auch gemacht. Seit über 20 Jahren so keine Probleme an internationalen Wettkämpfen als auch bei mehreren Kontrollen.

    In Österreich war es vor einigen Jahren zumindest so, dass keine vorherige Genehmigung der zuständigen Waffenbehörde erteilt werden musste, wenn die Schusswaffen (in Österreich auch Luftgewehre) in einem gültigen europ. Feuerwaffenpass eingetragen sind und eine Einladung zu einem Wettkampf oder Trainingslehrgang nachgewiesen werden kann.