Beiträge von Hans48

    Ich habe in den Beiträgen zu dem Thema "Zeigt...die bearbeiteten LP-Griffe" gestöbert. Mich haben insbesondere die zur Griffanpassung verwendeten Materialien interessiert. So wurden einige als flüssig, cremig, zäh oder bröselig beschrieben.

    Ich würde für die Griffanpassung einen 2k-Epoxidharz für Holz oder einen 2K-Polyesterharz für Holz nehmen. Einen wasserlöslichen Holzkitt würde ich nicht in Betracht ziehen.

    Mit 2K-Epoxidharzen habe ich einige Erfahrungen gesammelt. Danach kommt es sowohl auf das Produkt als auch auf die Verarbeitung an, um mit dem Material zurechtzukommen.

    Der Epoxy-Stick - eine Art Wurst von 56 g aus 2 Lagen (Basiskitt + Härter) - hat enttäuscht. Ich wollte damit eine kleine Griffanpassung in der Daumenauflage durchführen. Er war zäh und bröselig - damit nicht leicht zu verarbeiten

    Besser ging es mit dem Apoxie Sculpt Epoxy von Aves Studio. Er wird in 2 Dosen in unterschiedlich großen Gebinden in unterschiedlichen Farben (u.a. Braun) geliefert. Die Verpackung enthält auch eine Gebrauchsanleitung, auf deren Befolgung es wesentlich ankommt. Die Entnahme der Komponenten soll mit getrennten Werkzeugen erfolgen. Die Komponenten sollen zwei Minuten lang geknetet werden bis die Farbe der Knete gleichmäßg ist. Danach soll eine fünfminütige Ruhezeit eingelegt werden. Die Knete ist anschließend ein bis zwei Stunden lang formbar. Sie ist in der Konsitenz zwischen cremig und zäh. Mit diesem Material habe ich eine kleine Griffanpassung im Bereich des Mittelfingers vorgenommen.

    Aus dieser Erfahrung habe ich den Schluß gezogen, daß der Epoxy Stick ein unausgegorenes Produkt darstellt, da eine gegenseitge Kontamination der 2 Komponenten in dem Gebinde inherent ist. Sobald ein Stück von der Wurst mit dem Messer abgeschnitten wird, reagiert der Rest. (Molto bietet den 2K-Epoxid-Holzersatz in zwei Tuben an, aus denen jeweils ein gleichlanger Strang zum Mischen entnommen werden kann. Allerdings gibt es diese Produkt nur in der Farbe Natur bzw, Beige.)

    Mit 2K-Polyesterharzen habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt. Das steht mir noch bevor, denn ich möchte eine größere Griffanpassung im Bereich der Finger vornehmen. Dieses Material ist fast genau so stabil wie das Epoxidharz. Es ist allerdings nicht so empfindlich, was das Mischungsverhältnis angeht. So läßt sich über die Zugabe des Härters die Konsistenz der Formmasse in gewissen Grenzen variieren.

    Ich habe mir zwar schon vor einiger Zeit eine Dose mit Härter zur Griffanpassung angeschafft, aber die Dose dann doch zur Seite gestellt, da es mir zunächst nur um kleinere Vorhaben ging.

    Die Auflageplatte der Walther LP500 wird am Systemrahmen befestigt. Der Systemrahmen ist bei allen Versionen der LP500 gleich.

    Die Gewichtsstange, an der Zusatzgewichte montiert werden können, wird ebenfalls am Systemrahmen befestigt.

    Das zeigt das folgende Bild der Walther LP500 in der Basisversion: https://holme-onlineshop.de/luftdruckwaffe…lp500-1128.html

    Diese Konstruktion hat den Vorteil, daß der Griff unabhängig von der Auflagevorrichtung montiert und eingestellt wird. (Ich selbst würde die LP ohne den Seriengriff - stattdessen einen passenden Standardgriff von Rink-Formgriffe - kaufen.)

    Ich habe eine Antwort von CW-Service auf meine Anfrage erhaten.

    (1) Bei dem Abzug gibt es 3 verschiedene Ausführungen. Bei den zweiten Ausführungen war die große Feder enthalten und in der aktuellen Stufe 3 ist diese nicht mehr enthalten.

    (2) Einen Service empfehlen wir alle 1-2 Jahre. Dies hängt mit der tatsächlichen Nutzung der Waffe zusammen.

    Meine Walther LP400 ist also die letzte Version. Die Suche nach der großen Feder hätte ich mir sparen können. Ich schätze, daß der Service alle 6-8 Jahre reichen würde - allein schon wegen des Aufwands. Der Service meiner LP400 müßte demnach in Kürze stattfinden.

    Ich habe die Klinkenüberschneidung - entgegen meinen esten Überlegungen entsprechend der Benutzeranleitung - neu eingestellt. Die LP funktioniert wieder. Wegen des offenbar fehlenden Teils habe ich beim CW-Service angefragt. In der Benutzeranleitung ist es abgebildet. An meiner LP ist es nicht vorhanden.

    Nach der oberflächlichen Inspektion habe ich den Eindruck gewonnen, daß ein Service (Reinigung, Abschmierung, Abdichtung, Neujustierung) bei CW sinnvoll wäre. Nach meiner bisherigen Erfahrung fällte ein service wegen außerordentlichen Vorfällen (Undichtigkeit, Fehlfunktionen) so alle 6 bis 8 Jahre ohnehin an. Insofern möchte ich mich der Einschätzung meines Vorredners anschließen.

    Ich habe meine zickende Walther LP400 untersucht. Die Klinkenüberschneidung ist sichtbar ausreichend. Schmierung ist ausreichnd vorhanden. Ich habe den zur Seite gescherten Teil an die kritischen Stellen zurückbefördert. Diese Aktion hatte zur Folge, daß die LP unmittelbar nach dem Spannen des Schlagmechenismus sofort automatisch auslöste. Die Auslöseklinke bekommt offensichtlich zu wenig Federdruck, um die Halteklinke in ihrer Position zu halten.

    Ich habe den Abzugsmechnismus meiner LP mit den entsprechnden Blidern aus dem Web verglichen und festgestellt, daß bei meiner LP eine Feder fehlt. Es ist die starke Feder, welche die Auslöseklinke in die Ausgangsposition drückt. Da die LP schon mal beim Service in Ulm war, kann sie nur dort abhanden gekommen sein. Einfach herausgefallen kann sie angesichts der Spannung im eingebauten Zustand nicht sein.

    In der Ersatzteilliste ist diese Feder nicht enthalten.

    Ich werde wohl um einen erneuten Service bei Walther nicht herumkommen.

    Die Kälte wird wohl der entscheidende Faktor bei der geschilderten Fehlfunktion sein. Bei Zimmertemperatur reicht die Klinkenüberschneideung zwischen der Auslöseklinke und der Halteklinke offenbar aus.

    Wenn der Schütze zunächst einen über den Vorzug hinausgehenden Druck auf den Abzug ausübt und dann die LP absetzt, ohne den Schuß auszulösen, müßte der auf die Halteklinke ausgeübte Druck der Halteklinkefeder ausreichen, um den ursprünglichen Zustand der Klinkenüberschneidung herzustellen. Ich vermute, daß die Stärke der Halteklinkenfeder zu gering ist, um bei Kälte die Klinkenüberschneidung wiederherzustellen. Möglicherweise wäre die Schmierung beider Klinken an den Berührungsstellen, um die Reibung bei Kälte (Sprödigkeit des Materials) zu verringern. Bevor ich an die Versstellung der Klinkenüberschneidung herangehe, werde ich mich zunächst der Schmierung zuwenden.

    Danke für die Anregung und Grüße nach Süden!

    Am Sonntag habe ich beim Training eine Überraschung erlebt. ich war alleine auf dem 10 Meter Stand und habe die LP geladen abgelegt. Nach einigen Sekunden löste sich - ohne äußere Einwirkung - der Schuß. Etliche Minuten später wiederholte sich der Vorgang. Noch etwas später setzte ich die geladene LP ab und nahm dabei den Finger vom Abzug. Nach eingen Sekunden löste sich der Schuß von alleine. Zuhause habe ich versucht, den Vorfall zu Wiederholen. Es gelang mir nicht - trotz Schütteln und Stoßen. Ich sehe vor einem Rätsel.

    Ich habe sowohl die Walther LP400 als auch die Hämmerli AP 40 Balance vor Längerem zu Walther nach Ulm zur Reparatur (Undichtigkeit) geschickt. Dabei wude auch der Abzug neu eingestellt. Der Service war sehr gut.

    Ich würde die LP immer direkt zum Hersteller zum Service schicken. Der Händler würde es auch nicht anders machen. Dort sind erfahrene Fachleute am Werk, die auch die nötigen Ersatzteile zur Hand haben.

    In den Gebrauchsanleitung (z.B. der Walther LP400) steht, daß die Pistole - bis auf das Laufinnere und die Oberfläche - wartungsfrei ist. Wie steht es damit nach 10 Jahren intensiven Gebrauchs? Können sich eventuell Fehlfunktionen des Abzugsmechanismus und des Absorbers durch Abrieb, Staub oder fehlende Schmierung ergeben? In welchen Abständen sollte eine Generalüberholung vorgenommen werden?

    Beim LP-Schießen verwende ich eine Knobloch-Schießbrille. Wenn ich die Irisblende auf den Glashalter aufstecke, benutze ich eine schwarze Abdeckung für das nichtzielende Auge. Ohne die Irisblende nutze ich die mattierte (transluzent) Abdeckung.

    Beim SP-Schießen verwende ich eine zweiglasige Pilotenbrille ohne eine Abdeckung für das nichtzielende Auge.

    Ich kann mich nur den Ausführungen des Vorredners anschließen.

    Mit Ausreißern haben die meisten Pistolenschützen im Amateurbereich zu kämpfen. Die Lösung des Problems liegt im Training. Das Trockentraining sollte am besten täglich zuhause erfolgen - nicht einmal am Tage stundenlang, sondern besser öfter in kurzen Intervallen. Das Muskelgedächtnis muß so ähnlich trainiert werden, wie das Sprachgedächtnis beim Vokabellernen in der Schulzeit.

    Vor dem Schußtraining sollte ähnlich - wie bei Wettkämpfen - eine Vorbereitungsphase eingelegt werden, damit die Muskeln und das Gedächnis aktiviert werden.

    Hallo Bernhard, ich besitze eine Hämmerli AP40 und bin von deren mechanischem Abzug - aber auch deren ruhigem Schußverhalten, ohne daß sie über einen Absorber verfügt - überzeugt. (Meine Walther LP400 bietet in beiderlei Hinsicht keinen Vorteil.) Die Abzugsmechanik der Hämmerli ist erstklassig (besser als diejenige der Walther LP400 und der LP500). Ich würde sie nicht verändern.

    Die Umrüstung auf einen elktronischen Abzug erfordert m.E. eine beträchtliche Aufwand, da sie a priori nicht vorgesehen ist. Möglicherweise könnte man das Abzugsmodul der Walther LP500 im Gehäuse der Hämmerli AP 40 unterbringen. Der elektronische Abzug für die LP500 kostet als Ersatzteil 637 Euro.

    Es lohnt diesen Aufwand. Einer meiner Vereinskameraden hat den elektronischen Abzug seiner Walther LP500 gegen den mechanischen ersetzt, weil er mit dem elektronischen Abzug nicht zufrieden war (Fehlfunktionen).

    Frage: Läßt sich die Diskrepanz zwischen den Bildern aus dem Wettkampf und dem Ergebnis der Waffenkontrolle damit erklären, daß die Waffenkontrolle und die Wettkampfleitung durch verschiedene Personen und mit einem zeitlichen Abstand durchgeführt werden?

    Bei den abgebildeten LP's gibt es mehrere Möglichkeiten zur Verstellung des Griffes und der Gewichte, die der Schütze nach der Waffenkontrolle vornehmen kann. T.R. schreibt auf seiner Homepage, daß die Walther LP500 bei extremer Einstellung des Griffes nicht in den Prüfkasten hineinpaßt.

    Bei Online-Käufen würde ich darauf achten, daß der Verkäufer im Inland gemeldet ist, insbesondere daß er das angegebene Bankkonto bei einer inländischen Bank hat. In einem solchen Fall ist es nicht schwierig, sein Recht durchzusetzen. Die deutsche Staatsanwaltschaft ist verpflichtet, einer diesbezüglichen Betrugsanzeige nachzugehen. Die Anzeige kann bei der nächsten Polizeidienststelle erfolgen.

    Mir ist ein solcher Betrugsversuch - allerdings mit einem angebotenen Fotostativ von Manfrotto - passiert, das nach meiner Vorauszahlung nicht geliefert worden ist. Der angebliche Verkäufer hat aber das Konto und die Anschrift seiner deutschen Freundin benutzt. EIne eMail mit der Ankündigung einer Anzeige bei der Polizei genügte in diesem Fall, um das Geld für das nicht vorhandene Stativ zurückzuerhalten.

    Eine für Beginner geeignete LP eines Vereins sollte m.E. relativ leicht, unkompliziert und nicht zu teuer sein.

    Luftpistolen, die mit einer 300 Bar-Kartusche versehen sind, haben ein Gewichtshandicap. Die 300 Bar-Kartusche der Walther LP300 wiegt 260 g, die (kurze) 200 Bar-Kartusche der Walther LP500 wiegt 190 g. Die schwere Kartusche verschlechtert die Balance der LP.

    Luftpistolen für Beginner sollten über eine Lademulde verfügen. Die Lademulde erleichtert die zuverlässige Bedienung.

    Die Kurzversion der Feinwrkbau P8x wäre eine gute Wahl, wenn sie nicht so teuer (über 1.800 Euro) wäre. Sie verfügt über einige konstruktive Merkmale, die für eine Vereinpistole nicht von Bedeutung sind. (z.B. schwenbare Visiereinrichtung, Griffverstellung) Eine Vereinspistole und eine Anfängerpistolle sollte nicht zu kompliziert sein, da die Nutzer die Möglichkeiten zur individuellen Einstellung in der Regel nicht nutzen können bzw. sollten.

    Die Hämmerli AP20 wäre ein guter Einstieg. Sie ist relativ leicht und unkompliziert. Allerdings kostet sie in der Pro-Version schon über 1.000 Euro. Der Sprung zur Walther LP500 in der Basisversion ist zwar vom Preis her gesehen beträchtlich (1.300 Euro), dieses Modell weist aber den bedeutend besseren Abzug, die bessere Trockentrainingseinrichtung und den besseren Ladehebel auf. Außerdem verfügt diese LP bereits über einen Absorber.

    Die Firma"Fürstenberg" gibt es noch. Sie gehört zum Carl Walther-Verbund und liefert die Griffe für die Luft- und Sportpistolen von Walther. Die Griffe sind an einem Wappen mit einem "F" in der Mitte zu erkennen. Ob die Griffe der Pistolen von Tesro von daher stammen, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Ich habe die Bedienungsanleitung für die Pistolen von Pardini heruntergeladen. Eine einzige Bedienungsanleitung für alle Pistolen (SP,FP, LP) und dazu noch in 5 Sprachen, das ist ganz schön unübersichtlich.

    Der Begriff "Feinmechanikeröl" in der deutschen Version basiert möglicherweise auf einer falschen Übersetzung. In der englischen Version steht dort "lubricant". Richtig übersetzt müßte es auf deutsch heißen "Schmiermittel" oder "Gleitmittel". In den anderen Sprachen wird noch inzugefügt, daß diese Scmiermittel frei von Lösungsmitteln und Additiven sein sollten.

    Feinmechaniköl ist ein Universalöl, das harz- und säurefrei ist. Nach der Berdinungsanleitung für LP von Walther ist es zum Schutz der Metallteile der LP vor Feuchtigkeit nach jedem Gebrauch zu verwenden. Für die Gewinde der Kartuschen werden silikonhaltige Schmiermittel empfohlen.

    Bei den Walther LP400 und LP500 gibt es einen Druckschalter zum Ein- und Ausschalten des Trockentrainingvorrichtung. Dieser Schalter soll nur betätigt werden, wenn der Spannhebel sich in der obersten Stellung befindet, d.h. wenn der Schlagbolzen gespannt ist. Erst nach dem Ein- bzw. Auschalten der Tockentrainingsvorrichtung wird der Spannhebel in seine Ausgangsposition zurückgeführt und der Abzug betätigt. Die Trockentrainingsvorrichtung verhindert, daß der Schlagbolzen auf das Ventil trifft und so die Luft in den Lauf strömen kann. Ähnlich ist es auch bei der Hämmerli AP 40 und wird es wohl auch bei der Pardini K12 sein.

    Bei anderen Preßluftpistolen (Steyr, Feinwerkbau, Hämmerli AP 20) bleibt der Verschluß nach dem Spannen in einer bestimmten, halbgeöffneten Stellung, um zu verhindern, daß durch Auslösen des Abzugs das Ventil geöffnet wird.

    Von der Verwendung von Ölen wird in den Benutzeranleitungen ausdrücklich gewarnt. Die Gewinde der Kartuschen und die Dichtungen sollen in Abständen mit silikonhaltigen Spezialfetten gepflegt werden.