Beiträge von Hans48

    Der Ausstoßerkranz liegt also plan und exakt zentriert durch die erwähnten zwei Pins auf der Trommel. Es gibt keinen Spalt zwischen Austoßerkranz und Trommel. Die Bohrungen des Ausstoßerkranzes und die Bohrungen der Trommel liegen genau übereinander.

    Wie sehen denn die Hülsen aus, nachdem sie mit dem Dorn herausgestoßen worden sind? Gibt es Verformungen oder Kratzspuren, welche auf die Ursachen eines schädlichen "Fire Forming" geben könnten?

    Ist denn der Ausstoßer des Revolvers freigängig oder ist er etwa durch Verbrennungsrückstände oder verharztes Waffenöl verdreckt?

    Der Ausstoßer wird bei diesem Modell durch zwei an der Trommel befestigten Stifte in der Ausgangsposition fixiert. Ist die Justierung des Ausstossers in Ordnung oder ist sie verdreht?

    Möglicherweise könnten darin die Ursachen für den erhöhten Ausziehwiderstand liegen.

    Die Reinigung der Trommel, der Rrommekrans, des Ausziehersterns und der Trommelachse erfordert einen gelegentlichen Zusatzaufwand. Dazu sollte die Trommel ausgebaut werden, indem die vordere Schraube der Seitenplatte gelöst wird. Dann läßt sich der Trommelkran mit der ausgeschwenkten Trommel nach vorne wegziehen.

    An der Munition wird es nicht liegen, daß die Hülsen klemmen. Die CCI und die SK sind m.E. gute Patronen, sowohl für Pistolen als auch für Revolver geeignet.

    Wenn die Trommelkammern frei von Verbrennungsrückständen und sauber sind, müßten vorhandene Oberflächenschäden im Gegenlicht zu sehen sein. Eine Lupe könnte von Vorteil sein.

    Ein Revolver S&W 17-3 ist zwar eins älteres Modell, aber Revolver, aus denen nur gefettete KK-Bleigeschosse verschossen werden, können eine sehr hohe Schußbelastung verkraften, ohne daß die Präzision deutlich nachläßt. Ihre größten Feinde sind der Rost und eine mangelhafte Pflege.

    Schäden können auftreten, wenn die Trommelkammern und der Lauf mit aggressiven chemischen oder mechanischen Mitteln gereiningt werden. Die chemischen Lösungsmittel dürfen nicht zu lange in der Waffe verbleiben. Danach müssen sie gründlich entfernt werden. Stahlbürsten sollten erst gar nicht zur Reinigung eingesetzt werden.

    Die Frage lautet, wie sieht es in den Trommelkammern und im Lauf aus? Sind Narben zu erkennen oder sind die Wände glatt? Wenn die Wände der Kammern extrem rauh oder uneben sind, kann die Patronenhülsen so gut lidern, daß sie nur mit Gewalt herausgezogen werden können.

    Der Schieber für der Trockentrainingsabzug bei LP's von Feinwerkbau und Walther funktioniert wie eine Sicherung, die den Aufschlag des Schlagstücks auf das Ventil verhindert. Beim Umschalten auf den scharfen Schuß dürfte sich eigentlich kein Schuß lösen. Wenn es trotzdem passiert, würde ich den Fehler bei einem zu geringen Rastenübergriff suchen.

    Im Training hat sich beim Absetzen meiner Walther LP400 ein Schuß gelöst. Dies hat sich bei diesem Training mehrfach sporadisch ereignet. Vorher hat die LP lange Zeit ohne zu mucken funktioniert. Darauf habe ich den Rastenübergriff nach der Bedienungsanleitung neu eingestellt und die Sache war erledigt.

    Der Tipp von Jader 35 zum Entspannen der Schlagfeder nach dem Trockentraining war hilfreich. Danke!

    Das klingt logisch.

    Ähnlich macht man es bei Sportpistolen: den Verschluß etwas zurückziehen, den Abzug abdrücken und den Verschluß nach vorne gleiten lassen. Dadurch wird der Schlag des Schlagbolzens auf das Laufende abgebremst.

    Bei Luftpistolen gilt es, mach einem Trockentraining zuhause zu verhindern, daß die übrigen Hausbewohner durch den Luftschuß beunruhigt werden.

    Luftpistolen von Feinwerkbau (P 8X), Hämmerli (AP40) und Walther (LP400, LP500) verfügen über eine Vorrichtung zum Trockentraining. Durch einen Schieber wird das Schlagstück auf dem Weg zum Ventil aufgehalten, so daß keine Druckluft entweichen kann und damit kein Schuß ausgelöst wird.

    In keiner der Bedienungsanleitungen habe ich einen Hinweis darauf gefunden, ob die LP nach dem Abschluß des Trockentrainings einfach im gesicherten Zusatand abgelegt werden kann oder ob ein Schuß ausgelöst werden soll, um das System zu entspannen. Meine Frage lautet: Ist die Schlagfeder nach dem letzten Trockenschuß vollkommen entspannt oder ist sie noch unter Druck? Das Studium der Explosionszeichnungen liefert m.E. keine Antwort.

    Die Walther LP400 verfügt wohl über einen Absorber, die Hämmerli AP20 jedoch nicht.

    Die Preise auf eGun für gebrauchte LP's - insbesondere auch die Walther LP400 - sind zumeist zu hoch, als daß der Kauf m.E. in Betracht käme.

    Ich habe eine Walther LP400 Alu Compact. Mir gefällt nach wie vor besonders die Visierung, der Ladehebel und die Gewichtsverteilung der Compact-Version. Der Abzug ist nicht schlecht. Ich habe die letzte von drei gefertigten Versionen. Als ich kürzlich den Abzug mit der Trigger Pull Gauge einstellen wollte, stellte ich fest, daß die Benutzeranleitung nicht zu meiner Pistole paßt. Ich habe in die Benutzeranleitung meiner Hämmerli AP 40 Balance hineingeschaut und stellte fest, daß der Abzug der Walther LP400 grundsätzlich mit demjeniogen der Hämmerli AP 40 übereinstimmt. So konnte ich die Schrauben identifizieren, an denen ich zu drehen hatte. Aufgrund der sehr langen Abzugsstange der Walther LP400 schankt das Abzugsgewicht m.E. etwas stärker als dasjenige der Hämmerli AP 40.

    Enttäuschend war für mich, daß die Preßluftkartusche für die Compact-Version nach etwas über 10 Jahren nicht mehr als Ersatzteil angeboten wird. Soviel zur Ersatzteilversorgung bei Walther. Auch Judith Billharz kann mir keinen adäquaten Ersatz liefern. Die lange Kartusche paßt m.E. nicht zur kürzeren Lauflänge der LP. Die Compact-Version ist offensichtlich nicht so häufig verkauft worden wie erwartet.

    Die Hämmerli AP20 ist eine gute Wahl für den Einstieg in das freihändige LP-Schießen. Für das Auflageschießen ist sie jedoch aufgrund der Konstruktion der Griffbefestigung nicht gut geeignet. Die Auflageplatte der Walther LP500 läßt sich m.W. an der Hämmerli AP20 nicht anbringen.

    Wenn der Anfänger aber bereits Erfahrungen mit den LP's des Vereins sowie der Vereinskameraden gesammelt hat und das LP-Schießen regelmäßig/häufig betreiben will, dann sollte er m.E. zu einer der oben erwähnten Spitzenprodukte greifen. Wenn das nicht in das Budget paßt, würde ich nach einer wenig gebrauchten LP dieses Segments suchen. Feinwerkbau und Steyr sind für eine guten Service und eine langfristig gesicherte Ersatzteilversorgung bekannt.

    Bei der Waltehr LP500 muß man nicht unbedingt nach der Expert-Version greifen. Die Basisversion ist vollkommen ausreichend und wettkampftauglich. Sie verfügt zwar nicht über die um die Laufachse schwenbare Visierung, den besondrs schönen Laufmantel und die Entlastungsbohrungen am Lauf. Sie hat aber bereits den Absorber im Gehäuse und ist bedeutend preiswerter. An ihr läßt sich außerdem die Auflageplatte "Horizont" wie an den Luxusversionen der LP500 befestigen.

    Für den Einstieg würde ich für die Walther CSP Expert plädieren. (Sie ist eine Nachfolgerin der Hämmerli 208 und der Hämmerli X-Esse.) Die Pistole ist ist relativ leicht und handlich. Durch das große Angebot an Griffen und Gewichten kann sie an die Entwicklung des Schützen angepaßt werden. Der Abzug ist gut und in Hinsicht auf das Vorzugs- sowie das Druckpunktgewicht einstellbar. Die Visierung ist aber leider - im Vergleich zur Hämmerli 208 - sehr einfach gahalten. Sowohl der Abzug als auch die Visierung sind aber besser als diejenigen der genannten CZ-Derivate.

    Selbsverständlich gehören die bereits erwähnten Walther GSP500, die Pardini SP und die Feinwerkbau AW 93 zu den Spitzenerzeugnissen für die DSB-Disziplin 2.40. Sie sind erste Wahl für leistugsorienierte Sportschützen.

    (Eine junge Vereinskameradin traniert mit der neuen Walther CSP Expert. Ihr Vater schießt mit der alten Walther GSP.)

    Ich würde es mit einem Epoxidharz versuchen. Es wird bei der Anpassung von Pistolengriffen im Zusammenhang mit Holz verwendet. Da es keine Lösungsmittel enthält, gehe ich davon aus, daß es das Material der Griffe von MeshPro nicht angreift. Epoxidharze gibt es in veschiedenen Farben. Ich verwende das Epoxidharz von Apoxie in Braun und in Schwarz. ( http://www.apoxie.com ) Das Epoxie Sculpt wird kalt angewendet. Es besteht aus zwei Komponenten, die unmittelbar vor der Anwendung nach dem beiliegendem Rezept vermischt werden. Die Verarbeitung sollte innerhalb einer halben Stunde erfolgen. Die Härtung isr nach 24 Stunden abgeschlossen. Das Material schrupft dabei - im Gegensatz zu den Polyesterharzen - nur sehr wenig.

    Welcher Sport als Nischensport angesehen wird, sollte nicht nach den Zuschauerzahlen im Fernsehen entscjhieden werden. Eine bessere Meßlatte sind die Mitgliederzahlen der Vereine bzw. der Sportverbände. Danach liegt der DSB mit über 1,4 Mio. Mitgliedern an vierter Stelle, nach dem DFB, dem Deutschen Turner-Bund und dem Deutschen Tennis-Bund. Der Deutsche Alpenverein, der auf dem fünften Platz liegt, hat 1,1 Mio. Mitglieder.

    Bei der Sportförderung im Süden (Renovierung von Skisprungschanzen, Einkanälen usw.) werden regionale bzw. touristische Gesichtpunkte mit der Sportförderung vermischt. Mit den dort eingesetzten Beträgen werden sehr geringe Wirkungen auf den Breitensport erzielt.

    Zuallererst müßten die Ziele der Sportförderung bestimmt werden. Dazu könnte die Förderung der individuellen (körperlichen, mentalen, sozialen) Gesundheit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts gehören.

    Als Ansatzpunkte für die Förderung des Breitensports könnten der Schulsport und der Vereinssport dienen.

    Zur Vergabe der Mittel im Breitensport könnten die Anzahl der Sportler, insbesondere die Anzahl der Jugentlichen und der regionale Bedarf an Sportstätten als Bemessungsgrößen dienen.

    Über die Förderung des Spitzensports habe ich noch keine Vorstellungen. Die Sportförderung sollte sich m.E. auf regionale und nationale Ziele konzentrieren. Die internationalen Veranstaltungen sind ein Spielwiese, insbesondere der Politik, der Sportverbände und der Medien.

    Die internationalen Wettkämpfe mit Luftdruckwaffen haben sich erst nach 1945 entwickelt. Ein wesentlicher Grund war, daß die Siegermäcjhte die Herstellung von Feuerwaffen in den Besatzungszonen verboten haben. Deshalb hat sich der Schießsport mit Luftdruckwaffen zunächst in Deutschland entwickelt. Der DSB war auch der Initiator für die Organisation der Wettkämpfe auf internationaler Ebene.

    Angesicht dieser Geschichte dürfte die Zusammenstellung einer Tabelle zwar nicht einfach sein , aber mit etwas Fleiß und Ausdauer zu bewältigen. Ein guter Ansatzpunkt wäre eine Anfrage bei den renommierten Herstellern von Luftdruckwaffen. Ich nehme an, daß sie die Daten über die Erfolge, die mit ihren Produkten erzielt worden sind, zur Verfügung haben und einer Veröffentlichung dieser Daten nicht abgeneigt sein würden. Die Zahl der Hersteller von Spitzenerzeugnissen und der relevante Zeitraum sind überschaubar. Von Interesse wären die Deutsche Meitsterschaft, die Europameiterschaft, die Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele. Für eine diesbezügliche Anfrage wäre ein Amt des Fragestellers im DSB oder in einer Fachzeitschrift von Vorteil. Ein wenig Autorität und eine klar umrissene Aufgabenstellung wären für die Mitarbeit der Hersteller förderlich.

    Ich kann Dir eine Quelle nennen, in der die erfolgreichen Schützen, die Ergebnisse und die verwendeten Sportgeräte in der ISSF 50 Meter Pistol bei olympischen Spielen und Weltmeisterschaften historisch aufgezählt werden.

    https://en.wikipedia.org/wiki/ISSF_50_meter_pistol

    Die entsprechende Quelle für die ISSF 25 Meter Rapid Fire Pistol listet zwar die erfolgreichen Schützen und deren Ergebnisse auf, nicht jedoch die verwendeten Sportgeräte.

    https://en.wikipedia.org/wiki/ISSF_25_m…pid_fire_pistol

    Zur Zeiten der UdSSR zählten die Sportwissenschaftler, Trainer und Schützen aus diesem Land zur Spitze des Schießsports. Ein wesentlicher Grund dafür war die staatliche Förderung des Schießsports (und auch anderer Sportarten), um das internationale Prestige zu verbessern. Etwas Ännliches spielt sich derzeit in China und Indien ab. Die Sportförderung in D ist dagegen vergleichsweise bescheiden. Der Schießsport steht dazu unter unter einem gewissen gesellschaftlichen Vorbehalt.

    Die jungen Menschen haben in D vergleichsweise mehr Möglichkeiten sich zu entfalten und ein gutes Einkommen außerhalb des Sports zu erhalten. Eine Karriere allein auf dem Schießsport aufzubauen ist sehr riskant und nicht erfolgsversprechend. Der reine Amateurbereich ist aber in D recht gut entwickelt. Dank der guten Kaufkraft ist der heimische Markt für LP-/LG-Sportausrüstungen relativ groß. Ähnlich sieht es aber auch in Österreich, Italien und der Schweiz aus.

    Die Leistungen der deutschen Kaderschützen lassen sich trotzdem sehen. Zuletzt haben die deutschen LP-Pistoleros in dem ISSF-World Cup in München eine gute Figur abgegeben. Im LG-Gewehrbereich sieht es zur Zeit leider nicht so gut aus.

    Eine ausgewogene Förderung des Amateur-und des Hochleistungsbereichs im Schießsport sollte m.M. in D angestrebt werden.

    Ich würde Dir empfehlen, Deine Augenwerte bei einem Optiker bestimmen zu lassen , bevor Du irgendeine Brille kaufst. Auch wenn Du im Alltag noch leine Brille brauchst, kann es doch sein, daß für Dich eine Schießbrille mit Korrektionsgläsern von Vorteil wäre.

    Zum LP-Schießen wäre eine Schießbrille von Knobloch oder Champion die beste Wahl. Zum Schwarzpulverschießen wäre eine Brille aus dem Arbeitsschutz angebracht. Es gibt Optiker, zu deren täglichem Geschäft die Anferitgung von Brillen mit Korrektionsgläsern zum Arbeitsschutz gehört. Dabei werden spezielle Glassorten (Polycarbonat, Trivex) verwendet. Die Brillengestelle gehören nicht zum hohen Preissegment.

    Nach den Explosionszeichnungen entspricht die Konstruktion der CZ Shadow 2 Target im Wesentlichen der CZ 75. Die Übereinstimmung bezieht sich auf die die Steuerung der Lauf-Verriegelung über eine geschlossene Kulisse, die Verriegelung über Verschlußwarzen am Lauf und die besondere O-Form der Abzugsschiene. Die Form der Griffstücks und des Verschlußstücks unterscheidet sich aber deutlich von der CZ 75. Über die Führung der Laufmündung bzw. das Bushing läßt sich an den Explosionszeichnungen nichts erkennen.