MESH Pro Griff Nachbearbeitung

  • Hallo Community,

    ich habe mir aus Interessen einen MESH Pro Griff (Handscan) für meine LuPi anfertigen lassen. Ich bin positiv über die Passgenauigkeit und das Handling überrascht, trotzdem empfinde ich nicht alle Anlagestellen als "perfekt". Nun meine Frage...

    Kennt sich hier jemand mit dem 3D Druckmaterial aus, oder mit der Nachbearbeitung eines 3D Gedruckten Werkstücks im allgemeinen ? Kann dieses Material erwärmt und verformt werden ? Kann man hier wieder kleine Stellen mit 2K Spachtel ausbessern/aufpolstern ?

    Bin gespannt auf eure Vorschläge/Tipps, vll hat ja jemand schon mehr Erfahrung mit diesen Griffen !


    Gruß Sven

  • Hi, hast du mal zu MeshPro kontakt aufgenommen?

    Die helfen dir bestimmt weiter, evtl hast du ja die Chance, dass sie es nochmal drucken?


    Liebe Grüße

    Walther LG 500 itec Electronic

  • Hi, hast du mal zu MeshPro kontakt aufgenommen?

    Die helfen dir bestimmt weiter, evtl hast du ja die Chance, dass sie es nochmal drucken?


    Liebe Grüße

    Nein noch nicht, dann müsste man ja einen neuen Abdruck nehmen... ansonsten wird es ja wieder der gleiche Druck ! nach knapp 4 Monaten Wartezeit möchte ich nicht nochmal 4 warten :D

  • Ich würde es mit einem Epoxidharz versuchen. Es wird bei der Anpassung von Pistolengriffen im Zusammenhang mit Holz verwendet. Da es keine Lösungsmittel enthält, gehe ich davon aus, daß es das Material der Griffe von MeshPro nicht angreift. Epoxidharze gibt es in veschiedenen Farben. Ich verwende das Epoxidharz von Apoxie in Braun und in Schwarz. ( http://www.apoxie.com ) Das Epoxie Sculpt wird kalt angewendet. Es besteht aus zwei Komponenten, die unmittelbar vor der Anwendung nach dem beiliegendem Rezept vermischt werden. Die Verarbeitung sollte innerhalb einer halben Stunde erfolgen. Die Härtung isr nach 24 Stunden abgeschlossen. Das Material schrupft dabei - im Gegensatz zu den Polyesterharzen - nur sehr wenig.

  • Nein noch nicht, dann müsste man ja einen neuen Abdruck nehmen... ansonsten wird es ja wieder der gleiche Druck ! nach knapp 4 Monaten Wartezeit möchte ich nicht nochmal 4 warten :D

    neuer abdruck ist nicht nötig
    man könnte im computer die stellen einfach nacharbeiten und dann drucken

  • Laut Auskunft Feinwerkbau, die ja die Mesh pro griffe ausliefern, sind diese durch Erwärmung nicht verformbar.

    Feinwerkbau 900 aufgelegt, CZ75-sport 2, Pardini SP, Anschütz Match 54 Auflage, Ruger American Rimfire Target Thumbhole, Tippmann M4-22 elite

  • Habe bei der DM mit den Jungs vor Ort gesprochen. Von Ihrer Seite gibt es keine Nachbearbeitung bzw. offiziell freigegeben Produkte wie Knete, Harz, etc. (Erwärmung müsste man versuchen, aber ohne Gewähr)

    Man müsste quasi mit einer handelsüblichen Knete etc. den Griff passend machen und diesen anschließend einschicken und scannen lassen. Dieser Scan wird danach gedruckt.

    Aber dann kann ich die Knete gleich dran lassen :D

  • Einen Griff nachträglich nicht mehr anpassen zu können, ist ein Nachteil, den ich für mich nicht haben wollen würde. Grundsätzlich sollte es aber auch bei dem von Meshpro verwendeten Nylon PA12 möglich sein, eine Epoxidharzverbindung hinzubekommen. Zur Not muss man das "Mesh" als Endoskelett verwenden und mit Glasfaserstreifen arbeiten. Dann ganz normale Feinspachtelmasse drauf packen. Nicht toll, aber immer noch besser als den Griff wegzuwerfen.

  • Ich hab einen Mesh-Progriff für meine LP50 noch an den wichtigsten Stellen nachbearbeitet. Und zwar mit BORMA Profi -1650-2K MDF Kitt. Gibt es in Schwarz. Auch bei Amazon.

    Ist ein 2 Komponenten Kitt, der in 5 Minuten so fest wird, das man super damit arbeiten kann. Nach 24 Stunden extrem hart und schleifbar.

    Hat super funktioniert auf dem Mesh-Pro Griff und da der Kit schwarz ist passt das auch sehr gut.

    Stinkt nur wie die Hölle und muss gut und lange auslüften…

  • was auch gehen sollte wäre Sugru von Tesa oder eben ein ähnliches Produkt eines anderen Herstellers

    Da es sich um PA handelt sollte eine entsprechende Haftung gegeben sein, die grobe Oberfläche und auch die Hohlräume tragen dazu bei eine entsprechend große Oberfläche zu haben, an welcher das dann auch haftet