Die Verbände, welche genau, ist mir nicht bekannt, neben BZL und VDB, haben die Möglichkeit zur Stellungnahme erhalten.
BZL vertritt letztlich mitunter die schießsportlichen Verbände, der VDB die Hersteller.
https://bzl.net/bundeskabinett…fengesetzes-an/
Der Hersteller hat in gewohnter Manier in Videos gezeigt, dass sein Produkt in der Lage ist, Schutzwesten zu durchdringen und damit potentiell eine tödliche Wirkung zu haben.
Im anderen Forum hat der Hersteller auch geschrieben, dass er dann letztlich kleinere Bolzen produzieren und verwenden wird, aus anderem Material, das noch heftiger in der Wirkung sein soll. a
Auch plant er eine art Snipergewehr zum Verschießen dieser Bolzen zu produzieren.
Nein, es sind keine Waffen, die für den Schießsport konzipiert sind, was auch nie jemand behauptet hat. Es sind Waffen zum Selbstschutz, in dem Moment Home Defense.
Nur muss man auch eines bedenken, kann z.B. einen Bolzen im Kaliber 4,5mm aus einer mehrschüssigen Luftpistole verschießen, kann ich das wohl auch aus einem Luftgewehr auch. Bei dem Produkt handelt es sich um ein Gerät dass mit <= 7,5 Joule arbeitet und somit im Leistungsbereich von frei verkäuflichen Luftdruck-/Druckluftwaffen.
Und genau darin sehe ich die Gefahr. Muss keiner teilen, ist mir auch vollkommen wurscht.
Leider is es allerdings auch so, dass der Hersteller eben weiter an diesen Produkten feilen wird und dabei billigend in Kauf nimmt, dass seine Produkte zu weiteren Verschärfungen des WaffG führen können.
Wie oben erwähnt, plant er eine Gewehrvariante, in Form einer art Scharfschützengewehr und damit kann das durchaus zu Restriktionen für den Besitz und Erwerb von Luftdruck-/Druckluftgewehren führen.
Ob und wie der Gesetzgeber eine nachträgliche, behördliche Erfassung von Millionen bislang frei erwerbbaren Waffen organisieren will, ist egal und kein Grund für den Gesetzgeber eine Änderung im Gesetz nicht durchzusetzen.