Beiträge von Grumpy

    Einmal kann ein Fehler sein, aber gleich zweimal eher nicht, da auf den Seiten 22 und 24 die Vorlage einer Bescheinigung der Behörde auch für Schießen mit freien Waffen verlangt wird, ist eher anzunehmen, dass es genau so gefordert sein sollte.


    Da setzen sich Leute hin, die offensichtlich null Ahnung haben, saugen sich irgendwelche irrsinnigen, sinnbefreiten Ideen aus den Fingern aber dann wird akurat gerechnet wie der Teufel. Denn akurat rechnen können deutsche Behörden. Diese Gegensätze sind faszinierend und pervers zugleich.

    So schnell, wie der "Referentenentwurf" jetzt auf dem Tisch lag, ist davon auszugehen, dass die den schon so seit längerer Zeit in der Schublade liegen haben und nur darauf gewartet wurde, bis wieder irgendwas passiert. Diesmal warens zwar nur die Migranten mit Schreckschusswaffen an Silvester in Berlin aber man kann dann gleich noch die Reichsbürger und irgendwelche Amokläufe vom anderen Ende der Welt als Begründung mit in den Topf werfen.
    Fertig ist das perverse Süppchen.

    Der Referentenentwurf lag schon seit Monaten in der Schublade. Besteht in vielen Teilen noch aus der Zeit von Seehofer.

    Es wurde nur auf den richtigen Moment gewartet ihn zu präsentieren.

    Alleine dieser Punkt für das Schießen mit freien Waffen hätte in meinen Augen bereits einen vernichtenden Charakter.

    Mitglieder, die nur mit freien Waffen schießen, sind aber in meinen Augen keine Gäste, wofür diese Einschränkung als solche in der Überschrift gedacht ist. Somit werden auch die Nutzer und Besitzer freier Waffen unter den Generalverdacht gestellt.

    Wenn wir hier nur Gäste betrachten würden, würde sich das ein Gastschütze nicht antun wollen.

    Ab auf die Behörde, Bescheinigung dass kein Waffenverbot verhängt ist beantragen, Geld dafür investieren (wird auch wieder ein nettes Sümmchen kosten), nur um dann einmal mit einem Luftgewehr oder eine Luftpistole in einem Verein schießen zu können.

    Dann lieber im Keller damit geschossen und dem Verein fern bleiben. Resultat, den Vereinen bleibt der Nachwuchs noch mehr aus, also es heute schon er Fall ist.

    Wird sind nun an den Punkt angelangt, bei dem es auch, leider, die Traditionsvereine treffen könnte, nachhaltig sogar. Das ist etwas, dass aber bislang nie so wahrgenommen wurde. Man war ja einhellig der Auffassung dass es die Traditionsvereine nicht treffen würde. Immer nur die alternativen und die Feuerwaffenschützen.

    ich finde den Referentenentwurf unterirdisch und er besitzt einen über griffigen und vernichtenden Charakter.

    Fakten werden verdreht, Zahlen manipuliert, und das unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Extremismus.

    Es passt aber durchaus in die bisherige Regierungsart der Ampelkoalition und ich bin aktuell positiv überrascht, dass die FDP, hier das Finanzministerium die Weitergabe des Referentenentwurfes in die Ressortabstimmung ausgebremst hat.

    Wir haben jetzt im Januar Frühlingstemperaturen, verbrauchen also relativ wenig Energie.

    Habecks System "Hoffnung".

    Der "Klimawandel" ist Realität. Die Frage bleibt jedoch offen, inwieweit die aktuelle Erwärmung vom Menschen verursacht.
    (Einige Studien zeigen z.B., dass der massive Ausbau der Windenergiegewinnung das Land wärmer und trockener macht)

    Wenn wir also von "massiven Blackouts" verschont blieben, liegt das bestimmt nicht an der ach so tollen Energiepolitik, sondern, weil die Kohle- und Kernkraftmeiler zur Zeit noch arbeiten. Noch!!! - Dass trotzdem der Strom partiell ausfällt, sollte uns zu denken geben.

    Jain, die Frage, aus Sicht der Politik, ist nicht ob die Erwärmung von Menschenhand gemacht ist oder nicht. Für die links/grünen Politiker ist es so, egal was renommierte Wissenschaftler oder Fakten und Statistiken aussagen.

    Wäre nämlich nachweislich der Menschen nicht daran schuld, würde sich ja zeigen, dass die vielen Windräder, E-Autos und sonstige politisch getriebene Maßnahmen nicht erforderlich wären und das nicht als solches nicht helfen.

    Aktuellen Informationen nach ist der damalige Entwurf von Seehofer herausgekramt und teilweise erweitert worden.

    Bisher bekannt:

    - Wiedereinführung des Anscheinsparagrafen inkl. einer Erweiterung, dass bei diesen Waffe, wenn sie weiter in Besitz des Eigentümers bleiben können, mindestens 10% der Waffenoberfläche Neonfarben zu kennzeichnen sind

    - MPU für jeden Erstantragsteller (vermutlich nur Stufe 1 und wird sukzessive auf alle ausgeweitet)

    - Erwerb und Besitz von SRS Waffen soll an den KWS geknüpft werden. Werden also unter Erlaubnispflicht gestellt

    - Erwerb und Besitz von Armbrüsten wird unter Erlaubnispflicht gestellt und an den KWS genüpft

    - Antragsteller eines KWS sollen eine kleine Sachkunde ablegen

    - Erstantragsteller MPU

    - Einschränkung für Gastschützen und Schießevents

    Gastschützen dürfen nur mit freien oder maximal KK Schießen. Zweischüssige Kaliber 12 ginge auch.

    Gastschützen die Feuerwaffen, auch KK schießen wollen, müssen dem Standbetreiber/der verantwortlichen Aufsichtsperson nachweisen, dass gegen sie kein behördlichen Waffenverbot vorliegt. Dafür soll es dann bei der Waffenbehörde eine Bescheinigung geben, die noch nicht existiert. Betrifft auch Teilnehmer von Schießevents)

    Gastschützen (und Eventteilnehmer) müssen sich zudem mit einem Lichtbildausweis gegenüber dem Standbetreiber/der verantwortlichen Aufsichtsperson ausweisen

    Was am Ende davon alles auf dem Verhandlungstisch der faulen Kompromisse landet, um die eigentlichen Ziele zu erreichen, wissen wir aktuell noch nicht. Das sind lediglich die Punkte, die bislang kommuniziert wurden.

    Begründung z.B. für das HA Verbot über den Anscheinsparagrafen, sucht #faesergate in dem Massenmord von Chrischurch und Utoya, da es in Deutschland keine Taten mit dieser Waffenart bislang gegeben hat.

    Diese Infos lagen bereist letztes Jahr vor, seit Anfang Dezember um genau zu sein und die Verbände hatten bereits statements dazu abgegeben.

    Die Auswschreitungen an Sylvester werden nur als Vehicel missbraucht, um das Momentum für ihre Verschärfungspläne zu nutzen.

    Sie versucht damit die Länder hinter sich zu bekommen, um alles durchzusetzen.

    Ich persönlich habe dieses Mal ein sehr ungutes Gefühl über den Ausgang. Wir werden sehr große Federn lassen, so ist meine Meinung.

    Sehr frapierend erachte ich, persönliche Sicht, dass die meisten Änderungen in erster Linie die alternativen Verbände (BDS, BDMP und DSU) hart treffen werden und sogar einen zerstörerischen Charakter besitzen, das folgende soll aber nicht gegen den DSB gewertet werden, sondern ist nur ein Gefühl, den DSB aber eher weniger treffen werden, da viele der Vereine bereits heute schon solche Einschränkungen wie erst mal LP/LG schießen für Anfänger und so.

    Der BDS und BDMP haben kaum bis gar keine Disziplinen mit freien Waffen und KK wird meist eher abwertend als Spielzeug oder Kinderkram betrachtet.

    ein führen einer Schreckschusswaffe ohne kleinen Waffenschein ist schon heute nicht legal.
    ausser natürlich, den quirligen Jungs gehörte da in Berlin die Straße , formal....

    korrekt, nur soll das erweitert werden und für den Erwerb und Besitz von SRS Waffen bereits ein KWS vorliegen.

    Hinzu kommt die Forderung einer kleinen Sachkunde.

    Hinzu kommt, für den Erwerb und Besitz von Armbrüsten, soll auf ein KWS in Besitz sein.

    Richtig, sie prüfen ob das umgesetzt werden.

    Bedeutet und as bestätigen sie in ihrem Antworten in der kleinen Anfrage, dass sie keinerlei Statistiken und Fallzahlen besitzen, die eine schlüssige Grundlage für eine weitere Verschärfung des WaffG darstellt geschweige denn für irgendwelche Verbote bestimmter Waffenarten.

    Interessiert aber nicht, sie wollen einfach nur verschärfen

    Wenn die Doku als ein Teilausschnitt zum wahrlich vielfältigen Schützenwesen gesehen wird, es noch weitere Dokus mit allen Facetten gäbe, werden es genügend Nichtschützen als objektivierend sehen, Vorurteile nicht gedankenlos und unwissend weitergegeben.

    Es gibt nicht nur weitere Unterschiede in der Traditionsausübung, kulturelle und sportliche Unterschiede, sondern auch regionale Unterschiede - alles Informationen um plumpe Vorurteile zu vermeiden.

    Auch die Informationen zur Entwicklung und den Sportangeboten der weiteren unterschiedlichen Verbände dürfen hier nicht fehlen.

    Wir haben bei dieser Doku in meinen Augen unterschiedliche Aspekte.

    Aufgrund der Werbung zur Sendung innerhalb der Waffenbesitzer, werden vornehmlich genau diese diese Reportage angeschaut haben, sofern sie am nächsten Tag, also heute, nicht auf die Arbeit mussten.

    Wer es aus diesem Kreis unbedingt sehen wollte, hat es aufgenommen oder schaut sich wie Omega24v den Stream an.

    Den normalen Bürger, der sonst wenig bis gar nichts mit dem Schützenwesen oder Waffen zu tun hat, wird diese Reportage kaum interessieren.


    Ja, es wurden unterschiedliche Bereiche des Schießsports gezeigt, Luftpistole, etwas KK, ein klein wenig GK, etwas Vorderlader. Doch ging die Reportage in allen drei Teilen auf TV Now (Sendung wurde dreigeteilt) überwiegend zurück zum Schützenfest und dem Vogelschießen.


    Titel der Reportage war:

    Deutsche Schützenvereine - Spagat zwischen Tradition und Moderne


    Auch wenn die Moderne durchaus erwähnt wurde, so kam sie in meinen Augen im Vergleich zur Tradition deutlich zu kurz.

    Und Nein, damit meine ich nicht Großkaliber, Halbautomaten, etc. sondern wie der Schießsport in der Moderne tatsächlich aussieht.

    Es wurde kurz, eher in einem negativ Beisatz erwähnt, dass in dem Berliner Verein auch eine "Militärisch orientierte" Gruppe schießt.

    Tolle Beschreibung mit einem negativen Beigeschmack, da es schlichtweg nicht zutrifft, jedenfalls nicht, wenn es eine SLG des BDMP gewesen sein soll.


    Ich finde die Reportage neutral gehalten, keine reißerischen Beiträge wie wir es sonst gewohnt sind, aber dennoch Cliché Erfüllend, wenn in fast jeder Szene zum Schützenfest die Uniformierten Schützen mit einem Schnapps in der Apotheke oder dem Bierglas im Zelt gezeigt werden.

    Was dieser 2000 Mitglieder Verein (soviel waren es glaube ich, kann mich aber auch verhört haben) schießsportlich macht, wurde wenig bis gar nicht erwähnt. Dafür sind die Journalisten dann nach Berlin gefahren.

    Der im Titel erwähnte Spagat war zwischen dem Schützenfest und dem PSV Berlin, nicht aber wie ein sehr Traditionsbezogener Verein (Schützenfeste) den Spagat meistert.

    Die beste Basis für eine sachliche Diskussion über den Beitrag, der übrigens schon wiederholt wurde.

    So wie es schon mit den übrigen Disziplinen nach dem unsäglichen WaffG 72 entwickelt hat??

    Zwischenzeitlich habe ich die Reportage geschaut und bin mir uneins.

    Auf der einen Seite positiv, da nicht sonderlich mit negativen Themen behaftet, auf der anderen Seite zu sehr auf das Schützenfest ausgelegt und dem suggestiven Bildern beim Alkoholkonsum.

    Und damit werden viele der Cliches bestätigt, in die Schützen gesteckt werden.

    "Abgesehen von einigen Ausnahmen mag das stimmen"... aber doch lieber schnell wieder zurück zur Grünrockfraktion mit den Mädels im Hochzeitskleid. Leider kam der Sport mal wieder zu kurz - aber wenigstens mal keine Anti-Propaganda (außer dem fragwürdigen eingangs zitierten Spruch).

    Sachlich nur wenige Fehler (zumindest was den Sport angeht, die "grünen" Themen kann ich nicht beurteilen). Nein, KK-Geschosse habenkeine 4,5mm (da hat mans mit den Diabolos verwechselt) und man braucht auch keinen Jagdschein für einen AR-HA. Aber das sind Details die letztlich eh keinen interessieren.

    Ich habe die Reportage nicht geschaut, nicht um 23:30h Nachts.

    ich stimme aber Deinem letzten Satz nicht ganz zu.

    Es ist genau diese fehlende Information in der breiten Bevölkerung, die zu einer Ablehnung unseres Sports führt.

    Die Menschen vertrauen blind was in den Medien gesagt wird.

    Wenn jemand anfangen würde tatsächlich negativ über Druckluftwaffen zu sprechen, zu behaupten sie wären sehr gefährlich, man können damit Menschen schwer verletzen oder gar töten und es keinerlei öffentliche Gegenmeinung oder Gegeninfo dazu gibt, glauben die Menschen das vorbehaltlos und die Politik hat die Basis geschaffen auch diesen Teil des Schießsports massiv einzuschränken.

    So machen sie es letztlich im Moment mit dem Thema Armbrust im aktuellen Gesetzesentwurf von Frau Faeser.

    Armbrüste sollen laut dem Entwurf Schreckschusswaffen gleichgestellt werden.

    Bei Schreckschusswaffen möchte man eine generelle Erlaubnispflicht einführen, auch für den Erwerb. Erlaubnisdokument soll aktuell der kleine Waffenschein werden. Ohne Vorlage eines solchen kein Erwerb einer SSW. Der KWS soll laut dem aktuellen Entwurf auch Grundlage für den Erwerb von Armbrüsten werden.

    Ob und wie das umgesetzt werden soll, keine Ahnung, das wissen die selber nicht. Da aber auch eine kleine Sachkunde für den KWS und somit auch den Erwerb einer Armbrust gefordert wird, kann man sich ausmalen, wie lange es dauert, bis dieser Teil des traditionellen Schießsports verschwinden wird. Es wäre dann ein Federstrich in diese Erlaubnispflicht auch die Druckluftwaffen aufzunehmen.

    Will sagen, es interessiert so lange nicht, wie man nicht selber von den Verschärfungen betroffen ist und mittlerweile ist jeder vom WaffG bestroffen, es fehlt aber tatsächlich an breiter Aufklärungsarbeit, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten massiv verschlafen wurde.

    Servus Geronimio,

    ...

    Manche hier im Forum betrachten z.B. nur erlaubnispflichtige Disziplinen als "echtes" Schießen, die Kommentare zu Luftdruck lassen darauf schließen.

    ...

    Ich bleibe Euch trotzdem erhalten, der Informationsgehalt des Forums und die Kompetenz vieler User ist einfach zu hoch.

    Dieser Aussage stimme ich zu, ergänze sie aber dahingehend, dass es auch viele Sportschütz*innen gibt, die nur Luftdruck als "echten Schießsport" sehen.

    Ich stimme Dir 100% darin zu, dass es sehr oft am gegenseitigen Respekt und dem gegenseitigen anerkennen der Sportschützeneigenschaft mangelt und das führt eben zu vielen Grabenkämpfen.

    Mir ist es 100% egal welchen Bereich unseres Sports jemand nachgeht (schließ aber nicht etwas Foppen und Giecksen aus), so lange der gegenseitige Respekt zueinander vorhanden ist.