Beiträge von pressair

    Ich habe 2 weitere Gewichte drin und die Federn nach vorne gesetzt, kann man ja problemlos tauschen.

    Was mich tatsächlich ein wenig stört (obwohl ja nun wirklich unerheblich...) ist, dass die Waffe nun beim

    Ablegen fast so doll rasselt wie ´ne runtergefallene Dose Unterlegscheiben...

    Werde das die Tage mit der Pardini vom Vereinskollegen vergleichen, ob die Gewichte dort auch so frei

    im Kanal rumklackern oder tatsächlich "sämiger" laufen.

    Ich habe beide Zustände bei meiner Waffe hergestellt, da rasselt nix solange die Federn mit eingebaut sind.

    Man kann die Federn sowohl als auch anbringen.

    Ein kurzer Vorzugsweg bringt doch bei der GSP keine höhere Belastung auf die Klinken, weil lediglich Federn von hinten gegen den Abzug drücken. Selbst die Einstellung als Direktabzug ändert nichts an der Klinkenüberschneidung oder der Belastung der Klinken.

    Deshalb kann ich die Kritik an der Einstellung des Abzugs nicht nachvollziehen. Neuen Abzug rein und gut.

    Das stimmt so nicht, bereits im Vorzug verringert sich die Klinkenüberschneidung und ist dann am Druckpunkt fast null.

    Ich habe eine Frage. Gibt es zwischen der Champion und der Expert außer beim Abzug Unterschiede? Auf der Webseite steht bei der Expert im Gegensatz zu der Champion Schließfederstange aus Stahl, das heißt aber nicht unbedingt, dass diese bei der Champion nicht aus Stahl ist, nur, weil es dort nicht steht.

    Und gibt es feine Unterschiede beim Design? Die Bilder sehen bisschen unterschiedlich aus. Jedoch weiß ich nicht, ob das in der Realität auch so ist.

    Es geht einfach darum, wenn man an einer Champion einen Expert Abzug montiert hat man dann die gleiche Waffe wie die Expert oder gibt es (feine) Unterschiede?

    Vielen Dank im voraus.

    SF oder Polymer?

    ICH PERSÖNLICH spüre einen UNTERSCHIED, kann aber nicht sagen was GUT ist...das liegt an meiner Schießfertigkeit...

    Meine Aussage beschränkt sich darauf das die Stangen sich ganz eindeutig bewegen und somit bestimmt auch irgendeine Wirkung haben.

    Am eindeutigsten war der Unterschied mit den Federn vor den Gewichte (also anders als Auslieferungszustand)

    Die Theorie dahinter ist für mich folgende:

    Gesamtsystem Waffe wird nach hinten beschleunigt (und Mündung dabei auch nach oben)- die Gewichte bleiben durch

    Massenträgheit stehen und spannen die Federn

    Wenn die Waffe in die Ausgangslage zurück kehrt ziehen die Gewichte die Waffe nach vorne.

    Noch cooler wäre es wenn die Gewichte einen einstellbaren Anschlag hätten (in der Theorie) und auch eine

    einstellbare Richtung.

    Die Wirkung hängt vermutlich auch vom Timing ab und das dann von folgenden Faktoren:

    -Gesamtmasse und Schwerpunkt der Waffe

    -Geometrie (Laufachse) und Griffwinkel

    -Haltekraft des Schützen

    -Munition


    Leider bin ich nicht in der Lage diese Möglichkeiten auf meinen "Leistungsniveau" in Ringe um zu setzen. :sobbing:

    Also ohne das ich es mir anmaßen möchte über die "spürbare Wirkung" ein Aussage zu treffen-

    In meiner GSP 500 bewegen sich die Wolframgewichte beim Schuss ganz eindeutig egal ob die Feder davor ober dahinter eingebaut wird-

    die Feder ist ziemlich schwach....

    Das 2er Set Gewichtsstangen a 20 gramm kostet mit den Federn 25€

    Für mich reichen die beiden ab Werk verbauten Stangen aus, mehr packe ich nicht rein...

    Ein Kaderschütze dürfte ca 50.000 Schuß im Jahr abfeuern. Zwei Jahre wären dann 100.000 Schuß. Ein Lauf verschleißt nicht durch Abrieb sondern durch Flammenerosiion am Übergangskegel. Der brennt langsam aus und das Geschoss hat zu Beginn immer weniger Führung, wodurch sich der Streukreis öffnet. Das ist nicht zu verhindern und kostet halt gelegentlich einen Lauf. Die Genauigkeit so eines "ausgebrannten" Profi- Laufes könnte für einen Amateur noch sensationell gut sein.

    Der Lauf einer .22er mit Masseverschluss verschleißt als erstes im Lager im Bereich des Hülsenmundes nach hinten (durch die Kombination von Abrasion und Erosion), dieses führt in der Regel zu einem leichten Präzisionsverlust weil der Crimp im Lager keinen Widerstand mehr hat (Gasdruckschwankung)

    ...ganz sicher aber zu Funktionsstörungen!

    Bevor es dazu kommt das der Übergang ausgebrannt ist, hat die Waffe lange aufgehört zu funktionieren.

    Übrigens tritt der größte Verschleiß bei einer .22er bei dem ersten Schuss aus einem kalten, ungereinigten Lauf auf, bei dem der Dreck (vor allen Reste vom dem Zündsatz) sich schön in Lauf und Lager festsetzen konnte.

    Der von Dir beschriebene Verschleiß am Übergang tritt vor allem bei GK-Langwaffen auf, bei denen eine großvolumige Hülse ein Geschoß mit kleinem

    Querschnitt antreibt.

    Die SSP hatte nur ein kurzes Gastspiel das zum einen, und von der Seite der Stammtischschützen hab ich viel Gegenwind bekommen.

    Ganz genau so war es bei mir auch, die Pistole hat anfangs sehr stark polarisiert, die wenigsten haben das Potential des Konzeptes erkannt.

    (so wie Du es beschrieben hast)

    Ich werde die SSP trotze meiner "neuen" behalten, auch wenn Sie ab und zu zickt und bockt... ;)

    Die GSP500 hat einen ganz anderen Charakter. Man spürt sie deutlich mehr in der Hand. Aber sie ist sauschnell wieder am Fleck. Sie springt nicht wirklich mehr, als die anderen beiden. Die Visierung ist nach dem Schuß wieder sauber auf 0.

    Genau das war auch mein Eindruck (ohne das ich jetzt ganz viele Vergleiche hatte) das Korn ist nach dem Schuss direkt wieder auf Position! :)