Beiträge von maieralex
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Dann poste ich auch mal meinen Griff. Ist im Ursprung ein Rink XLRF7 auf einer Steyr LP10. Ich habe den Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger für mich passend ausgeschliffen. Anschließend den Bereich für den Handballen hochgezogen da ich hier zu viel Luft hatte. Auf der Innenseite wurde der Griff minimal verdickt und mit "einer Kante" versehen. Somit habe ich beim Greifen ein sauberes Gefühl und gleichmäßigen Druck zwischen den Fingern vorn und dem Handballen als Gegenstelle.
Zuerst habe ich an den Stellen, wo ich dachte, Material abgetragen (also zwischen Daumen und Zeigefinger). Anschließend wurde schön langsam Stück für Stück an den notwendigen Stellen Material aufgetragen. Als Material habe ich Pattex Power Repair Express verwendet. Es hat be den ersten Versuchen nicht gehoben und viel immer wieder ab. Sauberes anschleifen und schön trocknen lassen hilft damit "der Kit" hält.
Ob das nun alles richtig oder falsch war? Egal, für mich aktuell ok. Nun wird der Griff diese Saison "getestet", wenn notwendig immer mal wieder nachgearbeitet und vielleicht bei Rink ein wenig fein getunt (Oben und unten verlängert bis zum Handgelenk) und dann als "mein" Griff gefräst.
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Ist bei der Evo so. Ich habe das Kabel nicht angeschlossen, bis die Griffeinstellung passte. Nachher muss man da eigentlich nicht mehr ran.
Sie hat einen integrierten Akku, also laden und nicht wechseln. Ich bin sehr zufrieden mit der E-EVO.
Hruss
Wie lange hält denn der Akku. Ich habe meine Batterien immer 1x im Jahr (zur Sicherheit) gewechselt und hatte ein paar Ersatzbatterien im Koffer. Aber in ca. 10 Jahren hatte ich nie Probleme, bzw. leere Batterien.
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Also ich habe beide Luftpistolen in den letzten Jahren geschossen und bin von der Steyr LP10E zur Steyr LP10 (mechanisch) gewechselt. Zum Glück (aus Kostengründen) ist mein Sohn genau den anderen Weg gegangen. Du siehst also: Es gibt hier nicht für jeden die gleichen Gründe für die ein oder andere Abzugswahl.
Meine drei Gründe für den mechanischen Abzug:
- schmalere Griffform möglich. Ich habe auf beiden Waffen den Rink XLRF7 Griff. Aber durch das Elektronikmodul ist der Griff breiter. Achtung: Ich rede von der LP10e, nicht von der EVO10e. Hier weis ich nicht, wie sich dies verhält.
- Griff einfacher einzustellen, da hier kein Kabel immer wieder angeschlossen werden muss. Wird auch bei der EVO so sein.
- Abzugscharakteristik gefällt mir besser.
Auf jeden Fall kann ich bei mir keine Ergebnisveränderung (nach einigen Trainings für die Eingewöhnung) feststellen. Diese liegen im untrainierten Bereich bei 345-355 Ringe und wenn ich mal in den Trainingswahn komme sind auch 365-372 Ringe drin.
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Ich will mal kein "Spielverderber" sein. Schaut vielleicht mal in der Sportordnung des DSB vom 1.1.23 im Teil "0 Allgemein gültige Regeln für alle Disziplinen" unter dem Punkt 0.2 Sicherheitsbestimmungen nach. Denn in diesem Teil sind allgemein gültige Regel verfasst. In den einzelnen Disziplinen kann es sein, dass spezielle - ggf. anders lautende - Regeln definiert sind. Wenn im Disziplinen-Regelteil nichts anderes definiert ist, dann gilt der allgemeine Teil.
"Außer ärztlich verordneten Hörhilfen dürfen von den Schützen keine elektrischen oder elektronischen Geräte im Schützenstand verwendet werden.
Während eines Wettkampfes ist Schützen, Trainern, Mannschaftsbetreuern und Zuschauern im Schützenstand und Zuschauerbereich die Verwendung von Mobiltelefonen, Funksprechgeräten oder ähnlichen Vorrichtungen verboten. Alle Mobiltelefone müssen abgeschaltet sein."
Dies gilt, streng genommen, auch für alle Smartwatches mit aktiver Bluetoothverbindung zum Smartphone oder gar Mobilfunkverbindung

Damit hier nun keine Grundsatzdiskussion über elektronische Bauteile im Schießraum entsteht:
- Ja, ich selbst schiesse eine Steyr LP10e mit elektronischem Abzug und diese Art des Abzuges ist in der Sportordnung nicht definiert (zumindest hab ich nichts gefunden).
- Ebenso gibt es elektronische Scheiben -Systeme die mit WLAN vernetzt werden (Tabletts als Zielanzeige) und somit auch - streng genommen - ein "elektronisches Gerät im Schützenstand" sind.
- Auch kenne ich genügend Schützen, die einen elektronischen Gehörschutz bei GK Pistole verwenden.
- Auf einem der ISSF Finalvideos habe ich auch eine App auf einem Smartphone eines Trainers gesehen die vermutlich die Verbindung zur Morini Pistole des Schützen dargestellt hat.
Beim ein oder anderen Thema fehlt sicherlich eine gewisse Klarheit. Denn nicht alles was man kaufen kann, darf man auch offiziell verwenden (speziell im Wettkampf). Aber was klar ist: Alles was Hilfsmittel angeht, die einem Schützen einen Vorteil verschaffen, ist generell zu hinterfragen. Das ist sicherlich auch der Absatz der in der Sportordnung oben gemeint ist. Eine Kommunikation zwischen Schützen und Trainer darf nicht direkt erfolgen, sondern nur auf den in der Sportordnung definierten Wegen. So etwas kann man mit elektronischen Gehörschützern z.B. mit PMR Funk machen, oder aber auch per Nachricht auf die Smartwatch. Störungen anderer sind ebenso zu eliminieren (z.B. Handy des Standnachbarn das dauernd klingelt).
Wenn ich jetzt Aufsicht wäre, dann würde ich hinterfragen, was "MantisX" für ein System ist. Da dieses System auch lt. Hersteller für das Trockentraining vorgesehen ist und zudem eine Smartphoneverbindung und auch ein Smartphone für die Anzeige braucht würde ich zu Dir sagen: "Im Training kannst Du es wegen mir verwenden. Beim Wettkampf nicht." Warum: Du wirst somit auch Dein Smartphone am Stand liegen haben und darauf schauen wollen). Und das ist eben nicht erlaubt (zumindest laut aktuelle gültiger DSB Sportordnung vom 1.1.23)
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Servus,
nachdem ich auf die begeisterten Kommentare für die ischuetze app gestoßen bin, wußte ich, muß ich haben. Hab` nach der Anleitung von Alex Pralle in einer alten Kartusche das Lasermodul von Disag verbaut. Ein iPad Pro 11 Zoll, 3. Generation Software Version 15.2 wurde gekauft.
Jetzt Überraschung, ischuetze app gekauft und downgeloaded das icon erscheint auf dem screen, wird angeklickt und es passiert nix. Das gleiche beim normalem ipad der 8. Generation Software Version 15.2 von meinem Enkel.
Auf mehrere emails kam vom app Entwickler keine Antwort.
Kann mir jemand weiterhelfen und den Trick verraten, wie ich das Ding ans laufen kriege?
Gibt es jemanden, der die app mit der Software Version 15.2 nutzen kann?
Last not least mit welcher Software Version läuft die app bei Euch?
Gut Schuß und wenig Verdruß
P.s. Hab die Schützen app g-sight downgeloaded und die läßt sich problemlos mit meinem ipad pro nutzen.
Ich nutze mein iPhone XR ohne Probleme. Mein altes iPad mini funktioniert nicht, ist aber auch nicht "freigegeben".
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Nun ein kurzer erster Bericht vom "Bau" meiner "LTS-Kartusche für Steyr LP":
Bauteile
- Disag RedDot Laser einzeln - EUR 107,00
- Alurohr Ø30x3x190 mm - EUR 2,80
- Alurundmaterial Ø24x20 mm - EUR 2,80
- Bohrer HSS-G 3,2 mm - EUR 2,99
- Bohrer HSS-G 9,5 mm - EUR 7,11
- Gewindeschneider M4 - EUR 3,84
- Gewindeschneider M11x1,5 - EUR 6,43
- Gewindestifte M4x4 (25 Stück) - EUR 4,99
- Schraubensicherung mittelfest - EUR 4,49
Aktuelle Summe EUR 142,45 + Versandkosten EUR 12,50
- Einfaches Lampenstativ - EUR 15,00-30,00 (besser ein stabiles Stativ verwenden)
- Halter für iPhone für Stativ - EUR 5,00
- iSchuetze App - EUR 26,99
- Apple iPhone - nicht in der Berechnung enthalten
Summe Zubehör EUR 46,99
Einige Teile davon hat sicherlich jeder zu Hause, Die Preise habe ich einfach einmal dazu geschrieben. Ich habe diese zum Teil so gekauft. Sicherlich gibt es die irgendwo billiger oder ähnliches. Das kann jeder selbst nochmal recherchieren und für sich behalten

Zusammenbau
1. Schritt: Alurundmaterial an den Enden plan drehen (lassen) und zentriert das M11x1,5 Gewinde schneiden. Ich habe dies komplett durch die Aluscheibe geschnitten. Damit hatte ich es einfacher und zudem habe ich ein durchgehendes Loch in dem ich den vorn eingebauten Laser bei bedarf vorsichtig mit einem Werkzeug heraus schieben kann (Batteriewechsel nach 40.000 Auslösungen).
2. Schritt: Prüfen ob die Bauteile in das Rohr passen. Bei mir war dies so.
3. Schritt: Alurohr an den Enden plan drehen (lassen).
4. Schritt: Einbau der Aluscheibe mit dem Gewinde auf der einen Seite des Rohr. Dazu habe ich 3 Löcher mit einem Durchmesser von 3,2 mm und einem Versatz von 120° gebohrt. Anschließend habe ich die Aluscheibe eingesetzt und auch hier durch die bereits im Rohr gebohrten Löcher nochmals 1-2mm tief gebohrt. Dann die Aluscheibe wieder entnehmen und im Rohr in den Löchern M4 Gewinde mit einem Gewindeschneider schneiden. Nun kann die Aluscheibe wieder angesetzt werden und mit 3 Madenschrauben M4x4 mm gesichert werden. Ich habe hier noch eine Schraubensicherung verwendet. Durch die kleinen Löcher in der Aluscheibe greifen die Madenschrauben sicher in der Aluscheibe und somit ist es ausreichend fest um die "Kartusche" auf die Luftpistole aufzuschreiben und auch wieder herunter zu schrauben.
5. Schritt: LTS Modul einbauen: Auf dem andern Ende des Rohres werden nun drei Löcher mit einem Durchmesser von 3,2 mm gebohrt. 1 Loch ist genau an der Stelle wo der Laser fixiert wird. Dieses Loch wird mit einem M4 Gewinde versehen und mit einer M4x4 Madenschraube dann der Laser fixiert. Die anderen zwei Löcher kommen an die Stellen an denen die Justierschrauben für die Höhen- und Seitenverstellung des Lasers sind. Somit kann man durch das Rohr die Schrauben erreichen und den Laser schön einstellen. Wie das geht steht in der Anleitung die jeden LTS Lasermodul beiliegt. Diese Anleitung muss bei der "Kartusche" verbleiben wegen der Laserklasse 1.
"LTS-Kartusche" ist Fertig!
Wer natürlich im Metallbereich sich besser auskennt, ausgerüstet ist und auch mit dem ein oder anderen Werkzeug besser umgehen kann als ich, der Schaft sicherlich noch ein schöneres Resultat. Aber ich als Nichtmetaller und Heimwerker bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden.
Lasergrundeinstellung
Zuerst wird in der iSchuetze App die für die Entfernung (bei mir im Moment 4m) passende Scheibe ausgedruckt und an der Wand auf der passenden Höhe befestigt. Die App hat dazu auch ein Berechnungstool!
Dazu verwende ich ein stabiles Fotostativ auf welchem ich mit einer Klammer meine Luftpistole an der Kartusche einspanne. Dann gehe ich in den Anschlag und verändere die Höhe und Ausrichtung meines Stativkopfes so lange bis ich der Meinung bin, dass dies meine natürliche Schießposition ist.
Nun stelle ich den Laser in den Einstellmodus um "Dauerlicht" und passe mit der Höhen- und Seiteneinstellung den Laser so an, dass er im Prinzip auf der 10 steht.
Die grobe Justage ist abgeschlossen! Jetzt kann es an das Training mit der App gehen. Die Feinjustage kann dann in der App erfolgen. Ggf. kann man auch noch seine Kimme mit ein paar Klicks - wie beim normalen Training - nachstellen.
Info für alle Steyr LP10e Schützen: Allein der "Trockentrainingsabzug" der LP10e reicht nicht aus um den Laser zu "aktivieren". Es wird bei diesen "Trockentrainingsabzug" nur der Magnetschalter ausgelöst. Dies reicht nicht aus. Ihr müsst quasi wie bei der LP10 den Ladehebel spannen. Somit verhält sich die LP10e wie jeder Trockentrainingsabzug einer nicht elektronischen Luftpistole und das Ventil wird auslöst und somit auch der Laser. Da keine Luft in der "Kartusche" ist, gibt es auch keinen "Knall".
Was will ich noch anpassen?
1. Einen Tekno 2002 "Koffer" (das ist das Etui z.B. einer Knobloch oder MEC Schießbrille) mit einem Noppenschaum zur Aufbewahrung und Transport der Kartusche, Werkzeug und Anleitung. Sicherlich auch mit einem Etikett drauf was auf den Laser hinweist.
2. Eine oder mehrere kleine Löcher in das Alurohr und ggf. bei einer versehentlichen Montage der Kartusche an einer Fülleinrichtung keine Gefahr für den Laser zu bekommen. Die einströmende Luft würde dann über diese Löcher direkt wieder entweichen könne.
3. Einen Aufkleber "Laserklasse 1" auf die Kartusche aufbringen, damit auch dies nochmals klar gekennzeichnet wird.
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Zum eigentlichen Thema: Wir haben im Verein vor kurzem mehrere LuPis und mehrere Munitionssorten geschossen. Dabei wurden die Waffen jeweils an der Kartusche eingespannt und geschossen. Die Waffen waren eine Walther LP 500, Steyr LP 10 und Steyr LP 10e. Als Munition hatten wir H&N Finale Match 4,49 Pistol, RWS R10 4,50 Gewehr, Topshot Silver 4,50, Topshot Sport 4,49 und Qiang Yuan 4,49 Training.
Unser Ergebnis: Überrascht hat uns die Topshot Sport (die blaue) in 4,49 mm. Überrascht war ich von der leichten H&N. Hier gab es eine senkrechte Streuung.
Unser Fazit: Die Schussbilder waren ähnlich und meist für unsere Ergebnisse (340-365 Ringe) ausreichend. Tendenz eher zur schwereren Diabolo.
Was haben wir nicht gemacht: Für jede Munition die korrekte V0 eingestellt. Nach jeder Munition die Läufe komplett gereinigt. Einen Auslösemechanismus verwendet. Wir haben manuell per Finger ausgelöst.
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Das System klingt echt Interessant. Wo könnte man denn die benötigten Teile für eine Steyr beziehen? Werde da aktuell nicht ganz schlau draus.
Das LTS Modul kann man bestellen. Disag, Walther und viele andere bieten das Modul an.
Ich gehe das Thema jetzt mal sehr - bewusst - naiv an. Dazu habe ich mir ein Alurohr mit 30 mm Durchmesser und 3 mm Wandstärke bestellt. Somit habe ich einen Innendurchmesser von 24 mm und der Aussendurchmesser passt zur Steyr Kartusche. Vorne werde ich das LTS Modul einsetzen und mit Madenschrauben sichern. Hinten habe ich mir eine Aluscheibe mit einem Durchmesser von 24 mm und einer Dicke von 20 mm bestellt. Diese wird mit einem Gewinde M11x1.5 zum Anschrauben an die Steyr versehen und mit drei Madenschrauben im Alurohr fixiert.
Ob es klappt kann ich berichten wenn die Teile da sind und der Zusammenbau beginnt.
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Moin,
piezzoelektrisch durch den Klick des Abzugs. Siehe Beschreibung von User JUPPY.
Also ist der Sensor so feinfühlig, dass er "das Klicken des Magnetschalters" vom elektronischen Abzug wahr nimmt und dadurch auslöst. Für mich ist das Hightech.
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Ich bin erst in den letzten Tagen auf diesen Artikel gestossen. Ein interessantes System. Wir verwenden für die Jungschützen im Verein schon seit einigen Jahren das Disag RedDot System.
Nachdem ich meine Kartuschen tauschen muss hätte ich eine Kartusche "übrig" und überlege mir ob ich diese nicht auf das LTS System umbauen kann. Meine Frage wäre nun, wie funktioniert das System eigentlich? Oder besser die Frage: Wie löst der Laser den "Schuss" aus? Wenn ich es richtig verstehe wird bei einer leeren Kartusche das Manometer ausgeschraubt und dann das LTS Modul von Walther eingeschraubt und mit Madenschrauben (zusätzliche Bohrungen und Gewinde müssen gesetzt werden) gesichert. Ich stelle mir das vermutlich sehr einfach vor. Ist es das auch?
Aber wie löst der Laser dann eigentlich aus? Ich würde meine Steyr LP10e verwenden. Kann man da den Trainingsabzug nutzen?
Danke für Eure Antworten.