@ Johann:
Findest du es in Ordnung, wenn der beste Schütze aus der 2. Mannschaft in der 1. schiesst, weil da vielleicht gerade einer nicht gut in Form ist, und im selben Durchgang auch ganz normal sein Ergebnis in der 2. schiesst ?
Das könnte man dann ganz gekonnt ausnutzen, und z.B. die erste Mannschaft, weil sie vielleicht nur im Mittelfeld ihrer Gruppe mitschiesst,
nur mit den 3 besten Schützen starten lässt, und einen weniger guten quasi dann als "Pseudostammschütze" (unter Berücksichtigung der 30% Regelung) dazunimmt. Dann holt man sich immer einen aus der 2. Mannschaft für die wichtigen Kämpfe, und die 2. wird nicht mal benachteiligt, weil er ja auch da ein Ergebnis schiesst. Man muss halt nur die Wettkämpfe so legen, das sie vielleicht nicht unbedingt am selben Tag sind.
clarence:
- die Schützin ist auf Gauebene in der 2. Mannschaft als Stammschützin gemeldet gewesen.
- RWK-Leiter vom Bezirk Oberbayern Gottfried Gams. ( ist ja quasi mein nächster Chef
)
- doch, unter 2.3.4. wie du auch schon geschrieben hast. Wenn der Schütze in deinem Fallbeispiel Stammschütze einer unteren Mannschaft ist, hast er auch kein Problem. Er kann dann den nächsten Wettkampf wieder ganz normal in seiner Mannschaft schiessen.
- Ziel sollte es halt sein, den ausgefallenen Schützen aus den eigenen Stammschützen zu ersetzen.
Ich hätte da jetzt zum Beispiel schon ein Problem, wenn ich Schütze in einer unteren Klasse bin, einen entscheidenden Wettkampf habe, und der Gegner dann mit einem Schützen 370+ antritt, der vorher auch schon in einer höheren Klasse geschossen hat.
Diese Regelungen wurden übrigens von meinen Vorgängern aufgestellt.
Es gibt da eigentlich auch keine Diskussionen darüber. Somit seh ich keine Grund da was zu ändern.
Die umliegenden Gaue haben eigentlich fast alle die gleichen Regeln dazugenommen. Kann also nicht so schlecht sein.